Produktbild: Grace - Vom Preisträger des Booker Prize 2023 ("Prophet Song")

Grace - Vom Preisträger des Booker Prize 2023 ("Prophet Song")

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.10.2021

Verlag

Verlag Freies Geistesleben

Seitenzahl

550 (Printausgabe)

Dateigröße

823 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Christa Schuenke

Sprache

Deutsch

EAN

9783772544224

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.10.2021

Verlag

Verlag Freies Geistesleben

Seitenzahl

550 (Printausgabe)

Dateigröße

823 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Christa Schuenke

Sprache

Deutsch

EAN

9783772544224

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  • leseratte1310

    aus Niederrhein

    5/5

    24.01.2022

    eBook (ePUB)

    In Irland herrscht im Jahr…

    In Irland herrscht im Jahr 1845 große Not. Die Ernsten sind ausgefallen und die Menschen wissen nicht, wie sie sich noch ernähren sollen. Arbeit gibt es auch nicht. Darunter hat auch die Familie von Grace zu leiden. Die Mutter schneidet ihr die Haare ab, steckt sie in Jungenkleider und wirft die Vierzehnjährige aus dem Haus. Der jüngerer Bruder Colly schließt sich ihr einfach an. So macht sich Grace auf eine Wanderschaft, um zu überleben. Doch sie und ihr Bruder sind nicht die einzigen, die unterwegs sind, um Arbeit und Nahrung zu finden. Sie erleben auf ihrer Odyssee viel Schlimmes, aber manchmal auch Hilfsbereitschaft. Wird Grace ihre Familie jemals wiedersehen? Paul Lynch hat eine poetischen Schreibstil, der mich gepackt hat. Die Geschichte ist düster und ergreifend. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und authentisch beschrieben. Wie groß muss die Not sein, dass Sarah ihre Tochter einfach wegschickt, damit Grace für sich selbst sorgen muss. Es ist gut, dass Colly wenigstens eine Zeit lang an ihrer Seite ist. Trotzdem ist es schwer, sich gegen gestandene und verzweifelte Männer zu behaupten, die keine Rücksichtnahme kennen. Sie wird zu einer jungen Frau, was sie zusätzlich verunsichert, da sie mit niemandem darüber sprechen kann, was mit ihr vorgeht. Doch egal was sie unterwegs erlebt, sei es Tod und Gewalt, lässt sie stärker werden. Es ist aber auch schön, dass ihr ein junger Mann begegnet und sie beschützt. Diese Geschichte ist nicht leicht zu lesen. Ich habe mit Grace gelitten, ihren Schmerz, ihre Verzweiflung und ihre Angst gespürt, aber auch ihren Mut und ihren Willen zum Überleben. Wahrlich keine leichte Kost!

  • leseratte1310

    5/5

    24.01.2022

    eBook (ePUB)

    Eine Odyssee durch Irland

    In Irland herrscht im Jahr 1845 große Not. Die Ernsten sind ausgefallen und die Menschen wissen nicht, wie sie sich noch ernähren sollen. Arbeit gibt es auch nicht. Darunter hat auch die Familie von Grace zu leiden. Die Mutter schneidet ihr die Haare ab, steckt sie in Jungenkleider und wirft die Vierzehnjährige aus dem Haus. Der jüngerer Bruder Colly schließt sich ihr einfach an. So macht sich Grace auf eine Wanderschaft, um zu überleben. Doch sie und ihr Bruder sind nicht die einzigen, die unterwegs sind, um Arbeit und Nahrung zu finden. Sie erleben auf ihrer Odyssee viel Schlimmes, aber manchmal auch Hilfsbereitschaft. Wird Grace ihre Familie jemals wiedersehen? Paul Lynch hat eine poetischen Schreibstil, der mich gepackt hat. Die Geschichte ist düster und ergreifend. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und authentisch beschrieben. Wie groß muss die Not sein, dass Sarah ihre Tochter einfach wegschickt, damit Grace für sich selbst sorgen muss. Es ist gut, dass Colly wenigstens eine Zeit lang an ihrer Seite ist. Trotzdem ist es schwer, sich gegen gestandene und verzweifelte Männer zu behaupten, die keine Rücksichtnahme kennen. Sie wird zu einer jungen Frau, was sie zusätzlich verunsichert, da sie mit niemandem darüber sprechen kann, was mit ihr vorgeht. Doch egal was sie unterwegs erlebt, sei es Tod und Gewalt, lässt sie stärker werden. Es ist aber auch schön, dass ihr ein junger Mann begegnet und sie beschützt. Diese Geschichte ist nicht leicht zu lesen. Ich habe mit Grace gelitten, ihren Schmerz, ihre Verzweiflung und ihre Angst gespürt, aber auch ihren Mut und ihren Willen zum Überleben. Wahrlich keine leichte Kost!

  • Bewertung

    aus Bad Honnef

    5/5

    19.12.2021

    eBook (ePUB)

    Ein berührendes Buch

    Der Irland-Roman „Grace“ von Paul Lynch hat mich wirklich sehr berührt. Er ist ein eher leises Buch, dem es aber durch seine enorme Sprachgewalt gelingt, nachhaltig im Gedächtnis zu bleiben. Mit seiner Geschichte ist er allerdings auch keine „leichte Kost“, also kein Roman, den man einfach so zur Entspannung lesen kann. Lynchs Protagonistin Grace wächst in Irland in den Zeiten der großen Hungersnot auf. Ihre Mutter ist nicht mehr in der Lage ihre Kinderschar, die sie ohne Vater aufziehen muss, zu ernähren. Ganz von der Gunst ihres Vermieters abhängig sieht sie keine andere Möglichkeit mehr als Grace hinaus in die Welt zu schicken, damit diese dann, als Junge verkleidet, ihren eigenen Kampf ums Überleben führen soll. Und dieser Kampf ist wahrhaftig hart. Grace begegnet auf ihrem Weg vielen Menschen, die selbst um ihre nackte Existenz kämpfen, bis es ihr gelingt für sich selbst ein kleines Stückchen Glück zu ergattern. Auch wenn die Lektüre des Romans streckenweise nicht ganz einfach ist, so wird dieses Buch doch eines derjenigen sein, die mich in meinem Lesejahr 2021 mit am meisten beeindruckt haben. Nicht nur der tatsächlich sehr erschütternde Lebensweg der jungen Frau berührte mein Herz, sondern besonders auch der fast poetische Schreibstil des Autors Paul Lynch. Wer selbst schon einmal in Irland war, vermag einzuschätzen, wie gut er in seinen Beschreibungen die irische Seele wiedergibt. Die mystische Atmosphäre, die vielerorts auf der grünen Insel spürbar ist, vermag er meisterhaft einzufangen und verwebt sie mit einer tollen Darstellung eines Stückes der irischen Geschichte. Für mich eine absolute Leseempfehlung nicht nur für Irland- Fans, sondern auch für all diejenigen Literaturliebhaber*innen die ein Buch suchen, das großartig erzählt ist.

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    08.12.2021

    eBook (ePUB)

    Berührende Geschichte einer Irland-Odyssee

    Im Jahre 1945 herrschen in Irland große Hungernöte, was Grace Mutter dazu veranlasst, ihre Tochter in Jungenkleidung auf die Reise zu schicken, sich Arbeit zu suchen und für sich selbst zu sorgen. Grace macht sich mit ihrem kleinen Bruder Colly, der sich hier heimlich angeschlossen hat, auf eine lange Reise durch ein Land, in dem Gefahren lauern und viel Elend herrscht. Der Autor Paul Lynch wurde unter anderem für das vorliegende Buch in seinem Heimatland Irland ausgezeichnet, was meine Neugier auf den Roman zusätzlich gesteigert hat. Er erzählt die bewegende Geschichte in einem außergewöhnlichen und aus meiner Sicht sehr schönen Schreibstil, der dem Buch einen ganz besonderen Charme verleiht. Seine schon fast poetische Prosa liest sich zwar nicht ganz so einfach, wie viele andere Bücher, aber sie hat mich von Beginn an in den Bann gezogen. Sie verleiht der schicksalshaften Lebensgeschichte von Grace unglaublich viel Authentizität und lässt die damalig schwere Welt lebendig vor Augen erscheinen. Die historischen Hintergrundinformationen wirken sehr gut recherchiert und beleuchten mit der Hungersnot in Irland eine spannende und selten beachtete Epoche. Insgesamt konnte mich "Grace" von Beginn an begeistern und stellt sicherlich eines meiner Lesehighlights in diesem Jahr dar. Gerade der schon bezaubernde Schreibstil des talentierten Autors Paul Lynch verleiht dem Roman so viel Wertigkeit, dass ich es als äußerst lesenswert weiterempfehlen kann. Meine Bewertung fällt mit den vollen fünf von fünf Sternen entsprechend positiv aus.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    13.10.2021

    eBook (ePUB)

    Hungersnot

    Der irische Schriftsteller Paul Lynch beschreibt in seinem Roman „Grace“ die große Hungersnot 1845 aus seiner Heimat. Der Roman beginnt sehr dramatisch. Da hatte ich die gleiche Angst wie Grace selber. Es ist eine erschreckende Erfahrung, zu was Menschen fähig werden, wenn der Hunger so stark ist. Die Mutter schickt Grace in Jungeinkleidung weg, sie muss sich selber um Essen und Arbeit kümmern. Es wird eine wahre Odyssee durchs Land. Der Autor hat das sehr authentisch mit gutem Stil geschrieben. Allerdings ist es keine leichte Kost, es ist ein düsterer Roman. Man spürt die Kälte und den Hunger. Es gibt auch fantasievolle Dialogen die Grace mit ihrem kleinen Bruder führt. Es ist ein Roman, der keine Hoffnung aufkommen lässt. Die Geschichte ist außerordentlich bedrückend. Das Cover passt zu der Stimmung Irlands.

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