Produktbild: Ein Zug voller Hoffnung

Ein Zug voller Hoffnung Roman − Der preisgekrönte Bestseller aus Italien

5

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.04.2022

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,1/13,1/2,8 cm

Gewicht

418 g

Farbe

Schwarz / Camel

Originaltitel

Il treno dei bambini

Übersetzt von

Esther Hansen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10463-7

Beschreibung

Rezension

»Ardone versteht es, die Geschichte lebendig werden zu lassen. Behutsam schildert sie, wie riskant und schwierig es immer ist, Kinder aus ihrem Umfeld zu nehmen.« ("NDR Kultur »Neue Bücher«")
»Die Autorin Viola Ardone erzählt so warmherzig, dass man diesem Buch viele Leser wünscht.« ("Magdeburger Volksstimme")
»Ein ganz bezaubernder Roman. (...) Viola Ardone erzählt in ihrem Roman viel mehr als nur eine vergessene Geschichte.« ("Die Presse am Sonntag")
»Die Geschichte über den kleinen Jungen berührt im Herzen und klingt dort noch lange nach.« ("Ludwigsburger Wochenblatt")
»Eine warmherzige Geschichte, in der ein armer Bub aus dem Süden das Glück in der Musik findet.« ("Dolomiten")
»Flüssig, dialogreich und mit einfacher Poesie.« ("Hörzu")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.04.2022

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,1/13,1/2,8 cm

Gewicht

418 g

Farbe

Schwarz / Camel

Originaltitel

Il treno dei bambini

Übersetzt von

Esther Hansen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10463-7

Herstelleradresse

Bertelsmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    12.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine zu tiefst bewegende, anrührende Geschichte aus der Nachkriegszeit Italiens, erzählt aus der Sicht eines Siebenjährigen.

    Neapel im Jahr 1946. Das Land ist zu tiefst gebeutelt vom Krieg, im Süden herrscht eine große Armut. Der siebenjährige Amerigo wohnt alleine mit seiner Mutter, welche sehr verbittert ist und von Amerigos Erzeuger im Stich gelassen wurde. Das Viertel hilft zusammen, so gut es geht. Aber anstatt, dass der Junge in die Schule geschickt wird, muss er Lumpen sammeln, damit zumindest ein kärglicher Lohn nach Hause kommt. Auf Initiative einer wohltätigen Gemeinschaft bietet sich die Möglichkeit, die Kinder für ein Jahr in den Norden des Landes zu schicken. Dort gibt es Familien, welche genug haben, um ein weiteres Kind aufzunehmen. Trotz aller Zweifel und Ängste entpuppt sich die Zugfahrt nach Bologna für das weitere Schicksal Amerigos als ein Segen. Mehr zu erzählen wäre gespoilert – ich kann nur sagen: Lest dieses fantastische und zu tiefst ergreifende Buch. Die ersten drei Abschnitte erzählt uns Amerigo sein Leben aus der Sicht des Siebenjährigen. Die Sprache ist dementsprechend gehalten. Im vierten Abschnitt kommt, 48 Jahre später, abermals Amerigo zu Wort, und erzählt uns aus der Sicht eines 55-jährigen. Die Autorin wechselt nicht nur die Zeit, auch der Erzählstil ändert sich von der kindlich naiven Weise zu einem etwas kühlen Sprachstil eines Mannes, der viel erlebt hat, der dankbar ist für sein jetziges Leben, aber mit der Vergangenheit seiner kleinen Familie sehr hadert. Diesen Sprung der beiden Stile finde ich als besonders gelungen, und zeigt uns mehr als deutlich, wie sich jene dunkle (und durchaus unbekannte) Zeit aus Italiens Geschichte in den Köpfen festgesetzt hat. Es ist ein sehr gelungenes Portrait jener Epoche, in welcher Kinder, wenn auch vorübergehend, weg gegeben wurden, damit es ihnen zumindest für eine kurze Zeit besser geht. Ganz große Leseempfehlung.

  • EriSch

    Book Circle Community

    4/5

    30.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Geschichte, die ein bisschen flüssiger und emotionaler sein könnte

    Der 7-jährige Amerigo lebt zusammen mit seiner Mutter in einem der ärmsten Viertel von Neapel. Das Geld und Essen ist knapp, die beiden müssen für alles kämpfen. Das Verhältnis zu seiner Mutter ist nicht so herzlich und er geht lieber auf die Strasse als zu Hause zu sein. Als seine Mutter davon erfährt, dass es eine Initiative gibt, wo die Kinder für ein Jahr nach Norditalien gebracht werden, meldet sie Amerigo dort an. Im reichen Norditalien wird es der kleine Junge besser haben und hat genügend Nahrung für sein Wachstum. Zusammen mit anderen Kindern wird er untersucht und anschliessend mit einem Zug nach Bologna geschickt. Auch sein Freund Tommassino ist unter den Kindern, ein Freund der ihm wichtig ist. Mit seiner neuen Familie hat Amerigo einen Glücksgriff gemacht, er lebt sich gut ein und kann sogar die Schule besuchen. Als er eine Geige geschenkt bekommt, scheint sein Glück perfekt zu sein. Doch als er zurück zu seiner Mutter kommt, scheint das Glück weit weg zu sein… ‘Ein Zug voller Hoffnung’ erzählt die Geschichte des kleinen jungen Amerigo. Der Schreibstil ist eher holprig und es kommt das Gefühl auf, dass durch die Übersetzung einiges an Emotionalität verloren gegangen ist. Viola Ardone greift eine wahre Geschichte auf, die das Schicksal vieler Familien und Kindern geprägt hat. Eine spannende Geschichte, welche in der deutschen Fassung flüssiger und emotionaler hätte sein dürfen. Amerigo als Hauptcharakter erlebt der Leser als kleiner Junge und als Erwachsener. Als Erwachsener merkt man ihm an, dass er einiges hinter sich hat und er sich dadurch aber nicht unterkriegen lässt. Auch als Junge geht er seinen Weg, lässt sich nicht einschüchtern und ist offen für neues. Seine Mutter hat ein grosses Schicksal zu tragen, die einen Teil ihres Verhaltens erklären. Doch das Verhalten gegenüber ihrem einzigen Kind fand ich recht sonderbar und herzlos. Mit ihr bin ich nicht wirklich warm geworden. Hingegen mit seiner zweiten Mama Derna verband ich schon sehr schnell Liebe und Herzlichkeit gegenüber Amerigo. So wie man sich eine Mama vorstellt. Eine spannende Geschichte um eine wegweisende Reise, die mich aber nicht komplett überzeugen konnte.

  • Bewertung

    aus Maihingen

    4/5

    31.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit Amerigo nach Neapel

    Der Roman nimmt uns mit ins Neapel der Nachkriegszeit. 1946 lebt dort der 7 Jahre alte Amerigo mit seiner Mama in großer Armut. Eine Gruppe von Kommunist:innen möchte den Kindern aus dem armen Süden des Landes ermöglichen für ein halbes Jahr im Norden bei Familien zu leben, denen es nicht so schlecht geht. Über 100.000 Kinder wurden damals „verschickt“. 6 Monate wirken zunächst recht kurz. Doch was das mit den Kindern, den Eltern und auch den Gastfamilien macht zeigt der Roman. In vier Teilen lernen wir zunächst Amerigos Leben in Neapel kennen. Er hat ständig Hunger und zählt Schuhe, denn für ihn, der er noch nie ein Paar neuer Schuhe nur für sich hatte, gibt es keinen größeren Luxus und wenn er auf der Straße jemanden mit neuen Schuhen sieht, freut er sich, als wären es seine eigenen. Der zweite Teil spielt in Modena, wo Amerigo bei seiner Gastfamilie nicht nur gut gefüttert wird. Er lernt dort neben der Gemeinschaft, die er erlebt, auch seine Liebe zur Musik kennen und bekommt sogar eine eigene Geige. Zurück in Neapel im dritten Teil muss er all das wieder hinter sich lassen. Der letzte Teil spielt 1994. Der Roman behandelt ein schweres Thema, aber durch Amerigos Perspektive und die damit verbundene kindliche Naivität erhält er trotzdem eine gewisse Leichtigkeit. Amerigo ist ein so unglaublich niedliches Kind und man leidet mit ihm mit, wie er zerrissen ist zwischen dem neuen Leben, das er im Norden kennen lernen durfte, und der Zuneigung zu seiner Mutter, die ihm all das nicht bieten kann. Ich habe den Roman am Stück durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit dem kleinen Jungen weitergeht. Der vierte Teil, der aus der Perspektive des erwachsenen Amerigo geschrieben ist, konnte mich zwar nicht so abholen wie die Teile zuvor – vor allem, weil Amerigo in diesem Teil sehr unnahbar wirkt – aber der Roman ist dennoch eine absolute Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Zäziwil

    5/5

    22.08.2022

    eBook (ePUB)

    Ein Zug voller Hoffnung

    Gut geschrieben, aus der Sicht eines Kindes. Zeigt die schwierige Nachkriegs-Zeit auf. Zuerst ist es mir so vorgekommen, als würde der Kommunismus und die Kinder-Fremdplatzierung etwas zu sehr verherrlicht. Doch spätestens gegen den Schluss des Buches kann man erkennen, dass es eben nicht so gut war für die Kinder.

  • Hortensia13

    4/5

    21.12.2023

    eBook (ePUB)

    Welche Schuhe trägst du?

    Neapel, 1946. Der 7-jährige Amerigo versteht nicht, wieso seine Mutter ihn zu einem Zug begleitet. Er weiss nicht, dass er im Rahmen einer wohltätigen Initiative für bedürftige Kinder für ein knappes Jahr zu einer Familie im reicheren Norditalien geschickt wird. Was für ihn ein Abenteuer mit vielen Kindern zu sein scheint, ahnt er doch, dass die neue Familie ihn akzeptieren muss. Er lebt sich schnell ein und lernt die Liebe zur Musik kennen. Doch was passiert, wen er wieder in die Armut zu seiner Mutter zurückkehren muss? Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und berührt sehr. Der kleine Amerigo erzählt in seiner kindlichen Naivität von seiner Reise und zeigt auf, was in Kinderaugen wichtig erscheint oder was man einfach so hinnimmt. Ich vermute, dass das Buch in der Originalsprache Italienisch viel bewegender ist, da die deutschen Übersetzungen vereinzelt etwas holzig anmuteten. Aber auch so wächst Amerigo einem ans Herz. Mein Fazit: Man bekommt einen Einblick in die düstere Nachkriegszeit Italiens und wie alle versuchten, irgendwie zu überleben. Aufgerundete 4,5 Sterne.

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