Produktbild: Kommissar Gennat und die Tote im Reisekorb
Band 2

Kommissar Gennat und die Tote im Reisekorb Gennat-Krimi, Bd. 2

Aus der Reihe Gennat-Krimi
10

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

48415

Erscheinungsdatum

29.10.2021

Verlag

Elsengold

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1349 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783962010980

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

48415

Erscheinungsdatum

29.10.2021

Verlag

Elsengold

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272 (Printausgabe)

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1349 KB

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Deutsch

EAN

9783962010980

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  • Bewertung

    5/5

    11.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Krimiunterhaltung im historischen Berlin

    Regina Stürickow nimmt uns mit ins Berlin des Jahres 1916. Die Schere zwischen arm und reich geht weit auf, die einen lassen es sich trotz des Ersten Weltkrieges weiterhin gut gehen, die anderen leben von der Hand in den Mund. Wir schauen mit der Autorin in die Hinterhöfe der Arbeiterviertel, großartiges Lokalkolorit, von der ersten Seite an war ich mittendrin in der Geschichte, die Charaktere sind so authentisch geschildert, dass man meint, alle direkt vor sich zu sehen, sie schon länger zu kennen. Die Krimihandlung gibt einen realen Fall wieder, Kommissar Gennat hat es als historische Figur tatsächlich so gegeben. Die Idee von Regina Stürickow einen jungen Journalisten, der ein Praktikum bei der Kriminalpolizei absolviert, ermitteln zu lassen, hat mir großartig gefallen! Eine schlimm zugerichtete Frauenleiche wird in Stettin gefunden, sie wurde in Berlin mit dem Reisebus verschickt. Der Reporter Max Kaminski und Gennat geben ein sympathisches Team mit Ecken und Kanten ab, sie haben mein Herz im Sturm erobert. Der Schreibstil der Autorin war ungemein flüssig und angenehm, gleichzeitig spannend, einfach genau meins! Bitte möglichst bald mehr davon! Volle Sternezahl und eine absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Ried im Traunkreis

    5/5

    08.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Hervorragend recherchierte Zeitreise

    Als Historikerin einen historischen Roman lesen ist manchmal schwierig. Zu schnell wird man durch Anachronismen aus dem Lesefluss gerissen. Nicht so bei Regina Stürickow. Die Autorin ist eine wahre Kennerin der Zeit, des Ortes und des Themas. Und sie kann schreiben und erzählen. Ein wahres Lesevergnügen, das sowohl historisch Interessierte als auch Krimifreunde begeistern wird.

  • Ilses Lesetipps

    aus Wien

    5/5

    08.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Grausame Tat aus Habgier

    Dank des flüssigen und leicht lesbaren Schreibstils war ich nach wenigen Seiten schon voll ins Berlin des Jahres 1916 versetzt. Auch wenn ich als Wienerin, die noch nie in Berlin war, bei Straßennamen oder genannten Bezirksteilen keinen Wiedererkennungseffekt verspürte, wurde dennoch die Atmosphäre der Stadt für mich fühlbar – einerseits das noch geschäftige Treiben dort, wo die Reichen und Schönen unterwegs waren, andererseits die Tristesse in jenen Vierteln, wo die Armen lebten, die kaum genug zu essen hatten. Der der Handlung zugrunde liegende Kriminalfall hat sich 1916 tatsächlich zugetragen. Er wurde von der Autorin gekonnt ausgeschmückt. Sie hat dem historisch belegten Kommissar Gennat den Journalisten Kaminski an die Seite gestellt, der ein wenig in die Polizeiarbeit hinein schnuppern möchte. Beide haben eine sympathische Ausstrahlung und wachsen zu einem hervorragenden Team zusammen: der junge, ambitionierte Journalist und der routinierte, den anderen in seiner Ungestümtheit bremsende Kriminalist. Mit von der Partie ist auch Lissy, Kaminskis Ehefrau, die sich sozial engagiert und den beiden so manchen Kontakt zu den Armen, der Polizei gegenüber oft verschreckten und zurückhaltenden Bevölkerung ebnet. Was zunächst wie ein Vermisstenfall aussieht, entpuppt sich nach Auffinden der Frauenleiche in einem Reisekorb als ein grausamer Mord. Bereits die Identifizierung erweist sich als schwierig, immerhin verfügte man vor über 100 Jahren weder in der Polizeiarbeit noch punkto Medien über jene Möglichkeiten, die wir heute haben. Manche Menschen lasen nicht einmal eine Zeitung! Sich ehemaliger Zustände bewusst zu werden, ist für mich stets einer der interessantesten Aspekte eines historischen Romans. Als bekannt ist, um wen es sich bei der Toten handelt, stellt sich bald heraus, dass sie sich etliche Feinde gemacht und keinen einwandfreien Lebenswandel geführt hat. Hartnäckig verfolgen Gennat und Kaminski mehrere Spuren, spüren einige Verdächtige auf, als Leser rätselt man mit, gerät mit den Ermittlern in die Irre und wird letztlich von der Lösung des Falles doch noch überrascht. Die Handlung ist exzellent aufgebaut, der Spannungsbogen bleibt stets intakt, man mag gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich fand auch die sprachliche Umsetzung optimal, der Berliner Dialekt war sparsam eingesetzt, trug nichtsdestotrotz sehr zur Authentizität bei. Geschickt floss in die Ermittlungen auch das Gesellschaftsbild ein, die Auswirkungen des Krieges, die Lebensmittelknappheit, die Verarmung der Kriegswitwen, die prekären Wohnverhältnisse der armen Bevölkerung im Gegensatz zu den pompösen Villen der Reichen, der Zeitgeist, die damalige Stellung der Frau, sie hatten kein Wahlrecht, sie durfte nur bestimmte Berufe ausüben, bereits damals aufkommende Vorurteile mancher Bevölkerungsschichten gegen Juden wie Kaminski und vieles anderes mehr. Es ist ein exzellent recherchierter und fesselnder Roman, den ich wärmstens empfehlen kann.

  • chuckipop

    aus Bünde

    5/5

    08.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Berlin, 1916: Ein spannender, authentischer, einfach großartiger Krimi um Kommissar Gennat

    "Kommissar Gennat und die Tote im Reisekorb" von Regina Stürickow ist im Februar 2021 als Taschenbuch mit 272 Seiten beim Elsengold Verlag erschienen und spielt 1916 in Berlin. Max Kaminski, ein junger Reporter, macht ein Praktikum bei der Polizei und ermittelt mit Kommissar Ernst Gennat in Berlin und Stettin - denn in einem Reisekorb findet man in Stettin eine brutal zugerichtete Frauenleiche, die aus Berlin verschickt wurde. Die Story beruht auf einer wahren Begebenheit und Kommissar Gennat hat es wirklich gegeben, er ist ja bekannt als einer der Vorreiter in der Kriminalanalytik und Spurensicherung. Er war seiner Zeit in vielerlei Hinsicht weit voraus, nahm die Menschen ernst, hatte keine Standesdünkel und war Neuem gegenüber absolut aufgeschlossen. Schon nach den ersten Sätzen war ich mittendrin in Berlin 1916, Regina Stürickows Schreibstil und ihre liebevollen, detaillierten Beschreiibungen sind einfach klasse. Die Armut in den Berliner Hinterhöfen, der Geruch nach Kohl und der je nach Bildungsgrad immer breitere Dialekt - das kommt hautnah herüber und die schwierigen Zeiten sind deutlich spürbar! Die Ermittlungen führen ganz tief ins Milieu, was die Angelegenheit natürlich besonders pikant macht - hinzu kommt noch die Tatsache, dass das Opfer eine lesbische Geliebte hatte und offenbar auch Frauen aus den besseren Gesellschaftsschichten "bedient" hat. Der Mix in den Ermittlungen des erfahrenen Kommissars mit dem "frischen" Spürsinn des Reporters an seiner Seite machen das Geschehen sehr sehr lebendig und auch Max´ Frau Lissy, die sozial schwache Frauen und Familien betreut, bringt ganz neue Ansatzpunkte und Schwung in die Nachforschungen. Gennat und Kaminski sind wirklich ein tolles Gespann. Der Kommissar muss den eifrigen Journalisten zwar bisweilen etwas ausbremsen, ist aber durchaus aufgeschlossen für dessen Verdachtsmomente und Lösungsansätze, das ist klasse. Die Atmosphäre, die durch den detaillierten, unaufgeregten Schreibstil entsteht, ist super authentisch. Das Misstrauen der Menschen, besonders der einfachen Leute, gegenüber der Polizei macht die Ermittlungen nicht gerade einfacher...das kann ich aber gut nachvollziehen, denn die Herren adeliger Kommissare und der Rest, (Gennat ist scheinbar die seltene Ausnahme) waren gegenüber dem "gemeinen" Volk sicher sehr anmaßend und überheblich, das sieht man anfangs schon daran, wie die Vermisstenanzeige zu Martha Franzke aufgenommen wurde.... Der Fall selbst ist äußerst fesselnd, im Verlauf der Handlung gab es einige Verdächtige, aber bis kurz vor dem Ende hatte ich den Täter nicht erraten und es war von Anfang bis Ende spannend. Ein wirklich großartiger Krimi mit tollen und facettenreichen Charakteren, perfekt recherchiert, fesselnd geschrieben und an wahre Begebenheiten angelehnt - einfach großartig!

  • Isabel

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    08.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Berliner Kriminalgeschichte spannend verpackt ...

    Eine ganz großartige Idee, diesen grausamen Kriminalfall, der auf wahren Tatsachen beruht, mit Hilfe eines fiktiven Reporters aufzuklären! Gleich mit den ersten wenigen Seiten schafft es die mir bis dahin unbekannte Autorin Regina Stürikow spielend mich ins Berlin des frühen 20sten Jahrhunderts zu katapultieren. Und wo ich den bekannten Kommissar Gennat doch schon immer mal kennenlernen wollte, kommt mir das sehr zu pass. Schnell arbeite ich mich lesenderweise durch die Straßen Berlins und durch die Hinterhöfe und Treppenhäuser der Berliner Mitbürger, denen das Leben nicht so gut mitgespielt hat. Kohlgeruch, schimmlige Wände und zerlumpte Kinder sind hier an der Tagesordnung. Doch auch vor den oberen Zehntausend wird nicht Halt gemacht. Was hat die feine Dame wohl für ein Geheimnis, das ihr Mann auf keinen Fall erfahren darf? Gepaart mit dem breiten Dialekt aus so mancher Berliner Schnauze mache ich mich mit Gennat und Kaminski auf Tätersuche. Schnell tun sich wahre Abgründe auf, und immer tiefer verstrickten sich die vielen Frauen – erstaunlicherweise waren eventuelle Männer schnell von der Liste der Verdächtigen gestrichen – in ihre Lügen. Auf spannende Weise führt die Autorin ihre Leser schließlich in eine überraschende Aufklärung des gnadenlosen Mordes an einer jungen Berlinerin. Der Fall „Martha Franzke“ hat damals Geschichte geschrieben und Regina Stürikow sorgt mit ihrem Roman dafür, dass er nicht in der Versenkung verschwindet. Dafür bekommt sie von mir mit fünf Sternen die volle Punktzahl und einen Blick auf ihre sonstigen Werke. Ich bin gespannt, was sich da noch so entdecken lässt!

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