• Produktbild: Das Glück unserer Zeit. Der Weg der Familie Lagerfeld
Band 1

Das Glück unserer Zeit. Der Weg der Familie Lagerfeld Roman

Aus der Reihe Das Glück unserer Zeit
21

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

33014

Erscheinungsdatum

01.03.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2359 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641273088

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Format

ePUB

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Verkaufsrang

33014

Erscheinungsdatum

01.03.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

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2359 KB

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Deutsch

EAN

9783641273088

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  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    14.03.2022

    eBook (ePUB)

    Ein wunderbares Stück Zeitgeschichte

    Die Geschichte der Familie Lagerfeld Im ersten Band der Reihe geht es um den Vater von Karl Lagerfeld, Otto Lagerfeld, seine Kindheit und Jugend in Hamburg, seine erste Liebe Theresa, die Wirren des ersten und zweiten Weltkriegs, Ottos Gefangenschaft in Russland und wie diese dazu begetragen hat, dass er angefangen hat, mit Dosenmilch zu handeln. Die Marke Glücksklee entspringt seiner Idee. Ich möchte nicht spoilern, deshalb lege ich nicht weiter dar, wie alles zusammenhängt. Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, was aber meine Meinung zu dieser Story nicht beeinflusst hat. Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen, da ich sehr gerne historische Romane aus dem letzten Jahrhundert lese. Das Paar auf dem Cover zeigt Otto Lagerfeld und seine Theresa, wie sich später im Buch herausstellt. Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig, daher hat mich das Buch auch sofort in seinen Bann gezogen. Ohne lange lesen zu müssen, war ich mittendrin in der Geschichte um diese interessante Familie. Die Story spielt in mehreren Zeitebenen und auch an den unterschiedlichsten Orten der Welt, was aber nicht verwirrt, sondern meiner Meinung nach für Verständnis für die eine oder andere Handlungsweise der Familie und der Freunde beiträgt. Auch die Unterschiede zwischen den verschiedensten Kulturen (Deutschland, Amerika und Russland) sind sehr gut herausgearbeitet. Es wird sehr gut deutlich, dass es auch innerhalb dieser Nationen kulturelle Unterschiede gibt, die für Otto Lagerfeld sehr gewöhnungsbedürftig sind. Die Sprache ist sehr bildhaft und trägt insgesamt zu einem sehr angenehmen Lesefluss bei. Auch die „Sprünge“ zwischen Zeit und Ort haben mich überhaupt nicht gestört oder gar verwirrt. Die Geschichte um Otto Lagerfeld ist insgesamt gut recherchiert, unter anderem die Familie selbst hat der Autorin die von Otto Lagerfeld selbst verfassten Memoiren zur Verfügung gestellt. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der sich für die Geschichte des letzten Jahrhunderts interessiert. Ich werde den zweiten Band sicher lesen und bin jetzt schon gespannt, wie es weitergeht mit der Story um die Familie Lagerfeld.

  • Rebecca K.

    5/5

    13.03.2022

    eBook (ePUB)

    Die Geschichte der Familie Lagerfeld

    Im Jahr 1902 bricht Otto Lagerfeld nach Südamerika auf um sich als Kaufmann zu beweisen. Als er nach einigen Jahren Abwesenheit seine Familie in Hamburg besucht, trifft er auch die Schwester seines besten Freundes wieder und fühlt sich zu ihr hingezogen. Otto reist aber trotzdem weiter ins russische Wladiwostok um dort seine amerikanische Dosenmilch zu verkaufen. Gerade als die Firma richtig gut läuft bricht der erste Weltkrieg aus und Otto kommt in Gefangenschaft. Otto kämpft sich durch diese Zeit und versucht zurück nach Deutschland zu kommen. Als ich den Klappentext zu diesem Romans gelesen habe war ich sofort sehr neugierig, denn ich lese sehr gerne Familienromane und es handelt sich ja auch um die wahre Geschichte der Familie Lagerfeld wo man mehr oder weniger nur Karl Lagerfeld kennt aber ich lerne gerne dazu. Im Großen und Ganzen geht es um die Lebensgeschichte von Otto Lagerfeld dem Vater von Karl Lagerfeld. Aber auch von Paul Lagerfeld erfährt man einiges und auch vom Rest der Familie. Mir ist der Einstieg ins Buch etwas schwer gefallen und es hat seine Zeit gedauert bis ich richtig in die Geschichte eingetaucht war. Auch dann habe ich aber noch Zeit gebraucht um mich richtig in die Familie und die anderen Figuren einzudenken. Der Großteil der Geschichte wurde aus der Sicht von Otto erzählt wobei es auch andere Handlungsstränge gab und zusammen mit den Gesprächen mit den anderen Figuren ergab alles ein völlig rundes Bild für mich. Auch den Handlungsverlauf konnte ich sehr gut folgen, gut manchmal ist es mir nach einer Pause schwer gefallen mich wieder einzudenken aber das lag an der Komplexität der Geschichte und ist auch nicht negativ gemeint. Man begleitet Otto auf seinem Weg zum Kaufmann und darin wie er sich einen Namen als genau dieser erarbeitet möchte. Seine Reisen fand ich persönlich sehr interessant und auch wie er sich mit der Dosenmilch hochgearbeitet hat. Die Entscheidungen die im Laufe der Geschichte getroffen wurden waren für mich teilweise nachvollziehbar nur manches war für mich nicht so ganz verständlich aber dies ist ja auch eine andere Zeit gewesen. Der Spannungsbogen war auch durchgängig gespannt so wurde es nie langweilig oder langatmig beim Lesen. Alle Figuren des Romans waren sehr anschaulich beschrieben und so konnte ich sie mir sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen. Es gab eigentlich keine Figur mit der ich nicht warm geworden wäre nur die eine war mir eine sympathischer wie andere. Auch die verschiedenen Handlungsorte waren so bildlich dargestellt das man sich alles vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte auch wenn ich die meisten Städte, Länder und Orte nicht persönlich kenne. Mir persönlich gefällt sehr gut wie die Autorin die Lebensgeschichte von Otto Lagerfeld erzählt und dabei seiner selbst aufgeschriebenen Lebenserinnerung folgt und es doch schafft so einen Roman zu schaffen den man sehr gerne liest. Alles in allem hat mir der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil. Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    10.03.2022

    eBook (ePUB)

    Beginn einer mitreißenden, großen Saga um Familie Lagerfeld

    Zum Inhalt: Im Sommer 1942 kämpft Otto Lagerfeld um die Glücksklee Milchwerke. Die Firma steht zwar unter amerikanischer Inhaberschaft, doch Otto hat sie aufgebaut. Aufgrund seines fehlenden politischen Engagements will die Gauleitung ihn als Generaldirektor ersetzen. Otto will nicht lügen, weil er an Anstand und Moral eines Hamburger Kaufmanns glaubt. So lässt er Schreiben des Oberlandesgerichtsrats unbeantwortet und ignoriert Gesprächstermine. Stattdessen schreibt er seine Lebenserinnerungen auf. Er beginnt in Hamburg, 1897. Otto und seine jüngeren Geschwister Paul, Mimi und Tilla gehen zur Schule, der Nachzügler Hans ist dafür zu jung. Seine große Schwester Lisbeth hilft der Mutter im Haushalt. Es ist der Tag, an dem sein Vater Tönnies Johann Otto Lagerfeld die Familie Feigl eingeladen hat. Herr Feigl verkauft Bettfedern und Daunen. Ottos Vater betreibt einen erfolgreichen Weinhandel, in dem seine großen Brüder Carl und Joseph arbeiten. Ottos Vater will, dass auch Otto nach der Schule in der Weinhandlung anfängt, diese später sogar übernehmen soll. Doch Otto will die Welt sehen. Am meisten zieht es ihn nach Südamerika. Meine Meinung: Das ist der erste Band der Saga um Familie Lagerfeld. Dieser beginnt in Hamburg, 1897 und endet in Hamburg, 1921. Ich wusste vor dem Lesen quasi nichts über die Familie Lagerfeld. Erst tat ich mich mit dem Buch schwer. In den ersten drei, vier Kapiteln gibt es viele Personen. Otto hat allein sechs Geschwister. Da hat mir ein Personenverzeichnis gefehlt. Genial finde ich, dass Ottos Geschichte als Lebenserinnerung erzählt ist. In 1942 schreibt er seine Memoiren auf. Der junge Otto ist mir zu naiv und gehorsam. Der perfekte, brave Sohn seiner Zeit. Das macht ihn blass. Wenn der alte Otto also den jungen unterbricht, um dessen Leben zu kommentieren, ist das brillant. Denn der alte Otto, der so viel erlebt hat, ist ein gestandener Mann. Er kämpft um seine Firma, rebelliert und will sich dem Regime nicht beugen. Ich mag das Stilmittel der Briefe, Telegramme und Zeitungsartikel im Buch. Das sorgt für Abwechslung. Am meisten mochte ich die Zusammenfassungen anderer Bücher. Theresia Feigl liest Herrn Professor Wilhelm Sievers Reisebeschreibung über Venezuela und Kolumbien und Otto liest ein Buch über die Transsibirische Eisenbahn. Die informieren über Flora, Fauna und ferne Länder. Außer Ottos Blickwinkel gibt es weitere. Ottos kleinen Bruder Paul mochte ich am meisten. Paul ist ein Freigeist und Rebell. Er widersetzt sich seinem Lehrer, seinem Vater und lehnt sich gegen die vielen Vorschriften und Regeln seiner Zeit auf. Nur auf See fühlt Paul sich frei. Am schwächsten war für mich der Blickwinkel von Johann Feigl. Mit Johann konnte ich wenig anfangen. Erst ist er zu brav und blass, später ein arbeitssüchtiger Workaholic. Dass gerade die Freundschaft zwischen Johann und Otto fiktiv ist, hat mich erstaunt. Da ist die Fiktion schwächer als Ottos faktisch belegtes Leben. Mein Fazit: Das Buch braucht ein wenig um in die Gänge zu kommen. Anfangs waren die vielen Personen unübersichtlich und der junge Otto war mir erst zu brav und gehorsam. Aber wenn das Buch dann Fahrt aufnimmt, überschlagen sich die Ereignisse. Dann konnte ich es kaum aus der Hand legen. Ottos aufregende Lebensgeschichte und die seiner Geschwister hat mich pausenlos erstaunt. Dass ich quasi nichts über die Familie Lagerfeld wusste, machte das Buch super spannend. Toll sind die ausführlichen Anhänge von Heike Koschyk, in denen sie Einblicke in ihre Recherche gibt. Sie beschreibt genau, was Fakt und was Fiktion ist. Denn Lücken, die sie mit Recherche nicht schließen konnte, wurden mit Fiktion gefüllt. Auch erfolgt eine Auseinandersetzung mit der Partei Mitgliedschaft von Otto Lagerfeld.

  • leseratte1310

    5/5

    09.03.2022

    eBook (ePUB)

    Gut recherchierte Familiengeschichte

    Ich lese sehr gerne Romane, die Anfang bis Mitte des letzten Jahrhunderts spielen und diese Geschichte hatte mich auch gleich angesprochen. Otto Lagerfeld wollte in Südamerika sein Glück als Kaufmann suchen. Bei einem Besuch seiner Familie in Hamburg lernt er die Schwester seines besten Freundes kennen und verliebt sich in sie. Das hält ihn aber nicht davon ab, in Geschäften nach Wladiwostok zu reisen, um dort amerikanische Dosenmilch zu verkaufen. Gerade als das Geschäft erfolgreich wird, bricht der Krieg aus und Otto gerät in Gefangenschaft. Er muss fliehen, um seinen Traum zu verwirklichen. „Das Glück unserer Zeit - Der Weg der Familie Lagerfeld“ ist der erste Teil einer Romandilogie. Die Autorin Heike Koschyk schreibt detailliert und bildgewaltig. Mich hat die Geschichte gepackt und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung. Otto Lagerfeld ist schon in jungen Jahren ehrgeizig und will es zu etwas bringen. Dafür zieht es ihn sogar aus Hamburg hinaus in die Welt. Als Direktor baut er die Glücksklee Milchwerke auf, doch die Zeiten machen es ihm nicht einfach, denn im Nazi-Deutschland soll es kein amerikanisch geführtes Unternehmen geben. Da Otto sich auch lange weigert, in der Partei aktiv zu werden, obwohl er aus nachvollziehbaren Gründen Mitglied geworden ist, wird es ihm schwer gemacht. Man schreckt nicht einmal vor falschen Beschuldigungen zurück. Doch er kämpft für das, was er geschaffen hat und für seine Familie. Für die Nachkommen schreibt er seine Erinnerungen auf. Aber auch über die anderen Familienmitglieder erfahren wir, wie es ihnen ergeht. Diese Familiengeschichte ist interessant und spannend.

  • Bewertung

    5/5

    06.03.2022

    eBook (ePUB)

    Faszinierender Mix aus Familienroman, Reisereportage und Weltgeschichte

    Wussten Sie, dass Otto Lagerfeld, der Vater von Mode-Ikone Karl Lagerfeld, ein weitgereister Geschäftsmann war, der die Kondensmilch nach Deutschland brachte? Ich nicht! Basierend auf den Memoiren von Otto Lagerfeld erzählt dieser spannende Roman die Erlebnisse der Familie Lagerfeld während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht das Leben von Otto, der als Sohn eines erfolgreichen Weinhändlers ebenfalls eine Karriere als Kaufmann einschlug. Nach den ersten Lehrjahren in Hamburg bringt ihn sein Beruf als Handlungsreisender nach Südamerika und sogar bis nach Wladiwostok. Die Schilderungen dieser Reisen waren für mich sehr faszinierend, schließlich konnten diese damals nur mit dem Schiff oder Zug durchgeführt werden und trennten ihn teils jahrelang von seiner Familie in Hamburg. Auch die historischen Ereignisse dieser Zeit finden in diesem Roman ihren Platz. So hält sich Otto während des verheerenden Erdbebens 1906 in San Francisco auf, durchlebt mehrere Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft und hadert zurück in Deutschland mit dem NS-Regime während des zweiten Weltkriegs. Ich konnte den Roman kaum aus der Hand legen. Er ist sehr gut geschrieben und lässt allen Familienmitgliedern und ihren Schicksalen Platz zur Entfaltung. Die Mischung aus Familiengeschichte, Reisereportage und Weltgeschichte zog mich in den Bann und ich hoffe auf einen Fortsetzungsroman, in dessen Mittelpunkt dann das Leben von Karl uns seinen Geschwistern stehen wird.

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