Produktbild: Elbe 511

Elbe 511

2

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2022

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/12,7/2,7 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95890-450-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2022

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/12,7/2,7 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95890-450-7

Herstelleradresse

Europa Verlag GmbH
Johannisplatz 15
81667 München
DE

Email: sp@europa-verlag.com

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Erschütternd und beeindruckend.

Bewertung am 29.03.2022

Bewertungsnummer: 1685363

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten hat mich ein Buch so beeindruckt, berührt und erschüttert wie dieses. Die Autorin gibt einen fesselnden Einblick in das Leben ihres Vaters und damit auch in ihr eigenes. Geschichte bekommt Namen und Gesichter und rückt so nah, dass man nicht mehr wegschauen kann. Das Buch ist eine historische, literarische und philosophische Schatzkiste. In jeder Hinsicht lesenswert.

Erschütternd und beeindruckend.

Bewertung am 29.03.2022
Bewertungsnummer: 1685363
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten hat mich ein Buch so beeindruckt, berührt und erschüttert wie dieses. Die Autorin gibt einen fesselnden Einblick in das Leben ihres Vaters und damit auch in ihr eigenes. Geschichte bekommt Namen und Gesichter und rückt so nah, dass man nicht mehr wegschauen kann. Das Buch ist eine historische, literarische und philosophische Schatzkiste. In jeder Hinsicht lesenswert.

Mehr Erlebnisbericht als Roman. Aber ein lesenswerter.

Lia48 am 25.03.2022

Bewertungsnummer: 1682831

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Wenn Heimat ein Gefühl ist, dann wohnt sie in unseren Herzen. Wenn Heimat ein Ort ist, dann ist es der, den unser Herz uns zeigt.“ INHALT: Die Autorin schreibt von ihrem Vater Wolfgang, der zu Beginn des 2. Weltkriegs in Schlesien geboren und in der DDR aufgewachsen ist. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen die Jahre 1959 bis 1964: Aus reiner Abenteuerlust und dem Wunsch nach Freiheit und einem besseren Leben geht Wolfgang noch vor dem Mauerbau in den Westen. Seine Heimat jedoch, das muss er zugeben, befindet sich trotz der ärmlichen Verhältnisse, im Osten bei der Mutter und seinen Geschwistern. So kehrt er als einer der wenigen 1960 wieder in die DDR zurück. Doch er wird von einem Freund denunziert – die Stasi hat es auf ihn abgesehen. In der Untersuchungshaft erfährt er körperliche Misshandlungen. Schlafverbot, ununterbrochen brennendes Licht, kaum zu essen sowie soziale Isolation, geben ihm den Rest. Ab sofort ist er nicht mehr Wolfgang, sondern nur noch eine Nummer. Er wird wegen angeblicher Spionage, zu vier Jahren Haft verurteilt. Fast vier Jahre blickt er nur noch auf Mauern, sehnt sich nach der Mutter und möchte endlich wieder den freien Himmel sehen, den Wind spüren und auch den Regen auf der Haut. Nach seiner Entlassung muss er bald feststellen, dass er in der DDR auch weiterhin kein freier Mann sein kann. Dass er das Leben im Gefängnis nicht einfach abstreifen kann. Er benötigt für alles eine Erlaubnis, muss sich regelmäßig bei der Polizei melden und darf auch seine Mutter nicht einfach so besuchen. „Es blieb an ihm haften, und die Vorurteile begleiteten ihn wie eine unsichtbare Fußfessel, die ihn am Leben hinderte.“ Für Wolfgang steht fest, dass er erneut fliehen muss. Diesmal schwimmend über die Elbe. Ob ihm das gelingen kann? „Bereits das Rufen über die Elbe konnte als Verbrechen ausgelegt werden.“ MEINUNG: Ich tu mich schwer darin, persönliche Geschichten zu bewerten. Diese ist zwar als Roman deklariert, da ein paar wenige Dinge dazu erfunden wurden, wie im Nachwort erklärt wird. Trotzdem war es für mich eher ein Erfahrungsbericht – aber ein interessanter. Das lag an einem an den vielen Orts- und Zeitangaben, die es mir auf den ersten Seiten auch etwas schwer gemacht haben, hineinzufinden. Vor allem wirkten die Erzählungen über Wolfgang jedoch ausgesprochen kühl und distanziert. Sicherlich passt dies auch dazu, wie abgestumpft man in Gefangenschaft usw. werden kann. „Wolfgangs Herz lag in einem Gefrierschrank, zusammen mit denen der anderen Häftlinge.“ Und trotzdem blieb mir seine Figur zu fern. Ich hätte mir wahrscheinlich seine Erlebnisse aus der Ich-Perspektive betrachtet gewünscht. Das hätte etwas mehr Mitgefühl auslösen und die Distanz verringern können. Auf der anderen Seite wirkten seine detailreichen Beobachtungen (z. B. die Gefängnismauern) manchmal sehr authentisch. Davon hätte ich gerne noch viel mehr gehabt. Vor allem gegen Ende gab es auch ein paar Kapitel über die Autorin selbst. Diese fand ich richtig klasse, ihre Gefühle und Gedanken kamen bei mir an. Vor allem kurz vor dem Schluss wurde es hier richtig emotional. Das hätte ich mir auch bei den Kapiteln über den Vater sehr gewünscht. Außerdem hätte mir eine durchgehend chronologische Reihenfolge wohl etwas besser gefallen. Aber da sind die Vorlieben unterschiedlich. Super, dass es vorne eine kurze Chronologie vom Leben des Vaters gibt, die fand ich immer wieder hilfreich! FAZIT: Wer einen Roman sucht, der könnte bei dem Buch etwas enttäuscht werden. Dafür empfand ich die Erzählweise überwiegend zu sachlich und zu distanziert. Deshalb wurden meine Erwartungen hier etwas enttäuscht. Wer aber einen Einblick in ein interessantes Stück Zeitgeschichte mit einem persönlichen Schicksal erhalten möchte, dem kann ich das Buch ans Herz legen! (TW: Sterben/ Tod; körperliche & psychische Misshandlungen)

Mehr Erlebnisbericht als Roman. Aber ein lesenswerter.

Lia48 am 25.03.2022
Bewertungsnummer: 1682831
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Wenn Heimat ein Gefühl ist, dann wohnt sie in unseren Herzen. Wenn Heimat ein Ort ist, dann ist es der, den unser Herz uns zeigt.“ INHALT: Die Autorin schreibt von ihrem Vater Wolfgang, der zu Beginn des 2. Weltkriegs in Schlesien geboren und in der DDR aufgewachsen ist. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen die Jahre 1959 bis 1964: Aus reiner Abenteuerlust und dem Wunsch nach Freiheit und einem besseren Leben geht Wolfgang noch vor dem Mauerbau in den Westen. Seine Heimat jedoch, das muss er zugeben, befindet sich trotz der ärmlichen Verhältnisse, im Osten bei der Mutter und seinen Geschwistern. So kehrt er als einer der wenigen 1960 wieder in die DDR zurück. Doch er wird von einem Freund denunziert – die Stasi hat es auf ihn abgesehen. In der Untersuchungshaft erfährt er körperliche Misshandlungen. Schlafverbot, ununterbrochen brennendes Licht, kaum zu essen sowie soziale Isolation, geben ihm den Rest. Ab sofort ist er nicht mehr Wolfgang, sondern nur noch eine Nummer. Er wird wegen angeblicher Spionage, zu vier Jahren Haft verurteilt. Fast vier Jahre blickt er nur noch auf Mauern, sehnt sich nach der Mutter und möchte endlich wieder den freien Himmel sehen, den Wind spüren und auch den Regen auf der Haut. Nach seiner Entlassung muss er bald feststellen, dass er in der DDR auch weiterhin kein freier Mann sein kann. Dass er das Leben im Gefängnis nicht einfach abstreifen kann. Er benötigt für alles eine Erlaubnis, muss sich regelmäßig bei der Polizei melden und darf auch seine Mutter nicht einfach so besuchen. „Es blieb an ihm haften, und die Vorurteile begleiteten ihn wie eine unsichtbare Fußfessel, die ihn am Leben hinderte.“ Für Wolfgang steht fest, dass er erneut fliehen muss. Diesmal schwimmend über die Elbe. Ob ihm das gelingen kann? „Bereits das Rufen über die Elbe konnte als Verbrechen ausgelegt werden.“ MEINUNG: Ich tu mich schwer darin, persönliche Geschichten zu bewerten. Diese ist zwar als Roman deklariert, da ein paar wenige Dinge dazu erfunden wurden, wie im Nachwort erklärt wird. Trotzdem war es für mich eher ein Erfahrungsbericht – aber ein interessanter. Das lag an einem an den vielen Orts- und Zeitangaben, die es mir auf den ersten Seiten auch etwas schwer gemacht haben, hineinzufinden. Vor allem wirkten die Erzählungen über Wolfgang jedoch ausgesprochen kühl und distanziert. Sicherlich passt dies auch dazu, wie abgestumpft man in Gefangenschaft usw. werden kann. „Wolfgangs Herz lag in einem Gefrierschrank, zusammen mit denen der anderen Häftlinge.“ Und trotzdem blieb mir seine Figur zu fern. Ich hätte mir wahrscheinlich seine Erlebnisse aus der Ich-Perspektive betrachtet gewünscht. Das hätte etwas mehr Mitgefühl auslösen und die Distanz verringern können. Auf der anderen Seite wirkten seine detailreichen Beobachtungen (z. B. die Gefängnismauern) manchmal sehr authentisch. Davon hätte ich gerne noch viel mehr gehabt. Vor allem gegen Ende gab es auch ein paar Kapitel über die Autorin selbst. Diese fand ich richtig klasse, ihre Gefühle und Gedanken kamen bei mir an. Vor allem kurz vor dem Schluss wurde es hier richtig emotional. Das hätte ich mir auch bei den Kapiteln über den Vater sehr gewünscht. Außerdem hätte mir eine durchgehend chronologische Reihenfolge wohl etwas besser gefallen. Aber da sind die Vorlieben unterschiedlich. Super, dass es vorne eine kurze Chronologie vom Leben des Vaters gibt, die fand ich immer wieder hilfreich! FAZIT: Wer einen Roman sucht, der könnte bei dem Buch etwas enttäuscht werden. Dafür empfand ich die Erzählweise überwiegend zu sachlich und zu distanziert. Deshalb wurden meine Erwartungen hier etwas enttäuscht. Wer aber einen Einblick in ein interessantes Stück Zeitgeschichte mit einem persönlichen Schicksal erhalten möchte, dem kann ich das Buch ans Herz legen! (TW: Sterben/ Tod; körperliche & psychische Misshandlungen)

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Elbe 511

von Nicole Weis

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