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Mikita Franko

1. Die Lüge

Die Lüge

Gesprochen von
28

23,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3965

Gesprochen von

Julian Mill + weitere

Spieldauer

9 Stunden und 33 Minuten

Erscheinungsdatum

03.05.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Steinbach Sprechende Bücher

Sprache

Deutsch

EAN

9783869749402

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Produktdetails

Verkaufsrang

3965

Gesprochen von

Spieldauer

9 Stunden und 33 Minuten

Erscheinungsdatum

03.05.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Steinbach Sprechende Bücher

Sprache

Deutsch

EAN

9783869749402

Herstelleradresse

steinbach sprechende bücher
Panoramaweg 22|74547|Untermünkheim|DE
info@sprechendebuecher.de

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Starke Story mit wichtigem Thema

Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog am 04.08.2022

Bewertungsnummer: 1760777

Bewertet: Hörbuch (CD)

Dass es überhaupt noch sowas wie einen Pridemonth braucht, zeigt der russische Autor Mikita Franko in seinem autobiografisch angehauchten Roman „Die Lüge“. Denn so selbstverständlich wie Gleichberechtigung und Toleranz in unserer Insta-Bubble scheinen, sind sie es in der Realität leider (noch) nicht. Als Mikis alleinerziehende Mutter stirbt, nehmen ihn sein Onkel Slawa und dessen Lebensgefährte Lew auf. Doch von besagtem Partner darf keiner etwas erfahren. Diese Lüge legt sich wie ein Schatten über Mikis Leben, so kann er z. B. keine Freunde einladen, niemandem die Wahrheit sagen und es liegt der ständige Druck auf seinen Schultern, sich zu verplappern. Doch der Roman bietet so viel mehr als das. Es ist ein Coming-of-Age-Drama par excellence und so bleiben auch Auseinandersetzungen in der Schule und mit den Eltern, die erste Liebe und der verschlungene Weg der Selbstfindung nicht außen vor. All das wird aus Sicht des Ich-Erzählers mit einigem zeitlichen Abstand geschildert. Dennoch konnte ich die Handlungen und Gedankengänge Mikis vor allem im letzten Drittel nicht ganz nachvollziehen. Hingegen gelingt es dem Autor gut, die Realität queerer Menschen abzubilden, denn so wie Miki, Slawa und Lew geht es wohl vielen, angefangen beim toxischen Bild von Männlichkeit, das nach wie vor vorherrscht und unser Denken oft mehr bestimmt als es uns bewusst ist, bis hin zur Angst vor dem Coming Out und der Reaktion der Gesellschaft. Mikita Franko hat ein wichtiges Thema in seinem Roman verarbeitet, der aufrüttelt und uns unsere eigenen Einstellungen hinterfragen lässt, wenn mich auch das letzte Drittel nicht ganz überzeugen konnte.

Starke Story mit wichtigem Thema

Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog am 04.08.2022
Bewertungsnummer: 1760777
Bewertet: Hörbuch (CD)

Dass es überhaupt noch sowas wie einen Pridemonth braucht, zeigt der russische Autor Mikita Franko in seinem autobiografisch angehauchten Roman „Die Lüge“. Denn so selbstverständlich wie Gleichberechtigung und Toleranz in unserer Insta-Bubble scheinen, sind sie es in der Realität leider (noch) nicht. Als Mikis alleinerziehende Mutter stirbt, nehmen ihn sein Onkel Slawa und dessen Lebensgefährte Lew auf. Doch von besagtem Partner darf keiner etwas erfahren. Diese Lüge legt sich wie ein Schatten über Mikis Leben, so kann er z. B. keine Freunde einladen, niemandem die Wahrheit sagen und es liegt der ständige Druck auf seinen Schultern, sich zu verplappern. Doch der Roman bietet so viel mehr als das. Es ist ein Coming-of-Age-Drama par excellence und so bleiben auch Auseinandersetzungen in der Schule und mit den Eltern, die erste Liebe und der verschlungene Weg der Selbstfindung nicht außen vor. All das wird aus Sicht des Ich-Erzählers mit einigem zeitlichen Abstand geschildert. Dennoch konnte ich die Handlungen und Gedankengänge Mikis vor allem im letzten Drittel nicht ganz nachvollziehen. Hingegen gelingt es dem Autor gut, die Realität queerer Menschen abzubilden, denn so wie Miki, Slawa und Lew geht es wohl vielen, angefangen beim toxischen Bild von Männlichkeit, das nach wie vor vorherrscht und unser Denken oft mehr bestimmt als es uns bewusst ist, bis hin zur Angst vor dem Coming Out und der Reaktion der Gesellschaft. Mikita Franko hat ein wichtiges Thema in seinem Roman verarbeitet, der aufrüttelt und uns unsere eigenen Einstellungen hinterfragen lässt, wenn mich auch das letzte Drittel nicht ganz überzeugen konnte.

Bewegend und intensiv

D. Sinski am 25.01.2025

Bewertungsnummer: 2394819

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Die Lüge" geht es um Anton, der in einer Welt lebt, in der die Wahrheit immer mehr in den Hintergrund tritt. Als er in einen Strudel aus Lügen und Täuschungen gerät, beginnt er, sich und seine eigene Moral infrage zu stellen. Der Roman beleuchtet auf spannende Weise, wie gefährlich Lügen sein können und wie sie unser Leben verändern. Frankos Schreibstil ist packend und regt zum Nachdenken an. Ein fesselndes, tiefgründiges Buch, das einen lange beschäftigt.

Bewegend und intensiv

D. Sinski am 25.01.2025
Bewertungsnummer: 2394819
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Die Lüge" geht es um Anton, der in einer Welt lebt, in der die Wahrheit immer mehr in den Hintergrund tritt. Als er in einen Strudel aus Lügen und Täuschungen gerät, beginnt er, sich und seine eigene Moral infrage zu stellen. Der Roman beleuchtet auf spannende Weise, wie gefährlich Lügen sein können und wie sie unser Leben verändern. Frankos Schreibstil ist packend und regt zum Nachdenken an. Ein fesselndes, tiefgründiges Buch, das einen lange beschäftigt.

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Die Lüge

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Lisa Walz

RavensBuch Osiander Ravensburg

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5/5

Mikita Franko "Die Lüge"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Debüt macht süchtig! "Die Lüge" von Mikita Franko ist zwar ein tragischer, aber kein düsterer Roman. Nach dem Tod der Mutter, wird der damals 3-jährige Mikita von seinem Onkel Slawa adoptiert. Ein Aufwachsen ohne Mutter, aber dafür mit gleich zwei äußerst liebenswerten Papas, die für den kleinen Miki ein harmonisches Familienkonstrukt bilden, das aber im Geheimen stattfinden muss. Die Diskrepanz zwischen warmherzigen Zuhause und dem Versteckspiel in der Öffentlichkeit bestimmen fortan Mikis Alltag. Eine Zerreißprobe, die den Heranwachsenden schlussendlich in eine tiefe Krise führt. Man schließt Miki und seine zwei Väter Slawa und Lew sofort ins Herz. Am Ende möchte man die vertraut gewordenen Figuren nicht mehr loslassen und wünschte, es würde immer weitergehen. Noch ein wenig mehr, bitte! Aber los wird man das Buch ohenehin nicht mehr. Ein wahres Buchglück!
  • Lisa Walz
  • Buchhändler/-in

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Mikita Franko "Die Lüge"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Debüt macht süchtig! "Die Lüge" von Mikita Franko ist zwar ein tragischer, aber kein düsterer Roman. Nach dem Tod der Mutter, wird der damals 3-jährige Mikita von seinem Onkel Slawa adoptiert. Ein Aufwachsen ohne Mutter, aber dafür mit gleich zwei äußerst liebenswerten Papas, die für den kleinen Miki ein harmonisches Familienkonstrukt bilden, das aber im Geheimen stattfinden muss. Die Diskrepanz zwischen warmherzigen Zuhause und dem Versteckspiel in der Öffentlichkeit bestimmen fortan Mikis Alltag. Eine Zerreißprobe, die den Heranwachsenden schlussendlich in eine tiefe Krise führt. Man schließt Miki und seine zwei Väter Slawa und Lew sofort ins Herz. Am Ende möchte man die vertraut gewordenen Figuren nicht mehr loslassen und wünschte, es würde immer weitergehen. Noch ein wenig mehr, bitte! Aber los wird man das Buch ohenehin nicht mehr. Ein wahres Buchglück!

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