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Jenseits des Tweed

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

0 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.11.2021

Herausgeber

Mehrbuch Verlag

Verlag

Neobooks

Seitenzahl

331 (Printausgabe)

Dateigröße

773 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783754177433

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Altersempfehlung

0 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.11.2021

Herausgeber

Mehrbuch Verlag

Verlag

Neobooks

Seitenzahl

331 (Printausgabe)

Dateigröße

773 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783754177433

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Mit Fontane durch Schottland reisen

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 27.04.2017

Bewertungsnummer: 1015822

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Sommer 1858 zieht Theodor Fontane mit seinem Freund Bernhard von Lepel los, um sich einen Wunsch zu erfüllen: Zwei Wochen wollen die beiden durch Schottland reisen. „Nach Schottland also!“ Die Koffer waren gepackt, die Billets gelöst, und als der Spätzug sich endlich in Bewegung setzte und majestätisch aus der Halle des Kings-Cross-Bahnhofs hinausglitt, überlief es mich ähnlich wie vierzehn Jahre früher, wo es zum ersten Male für ich hiess: „Nach England!“ FontaneTweedVon Anfang an plante Fontane, die Reise mit Zeitungsartikeln und einem Buch zu dokumentieren, um einerseits seine Leser teilhaben zu lassen, wichtiger aber, um die Reise zu finanzieren. Entstanden ist eine wunderbare, unterhaltsame, sehr persönliche Reisebeschreibung – für Fontane-Liebhaber ein Muss. Der Schriftsteller berichtet über schottische Sagen ebenso wie über touristische Attraktionen und die beeindruckende Natur. Als Leser fühlt man sich teilweise wie der Dritte im Bunde mit den beiden Freunden und erlebt so die Reise im Geiste mit. Die Grosse Brandenburger Ausgabe ist in Zusammenarbeit mit der Theodor-Fontane-Arbeitsstelle der Universität Göttingen entstanden, dieses ist der zweite Band des reiseliterarischen Werks Fontanes. Ziel ist es, das Werk des grossen Realisten vollständig zu publizieren und umfassend zu kommentieren. So wird denn der eigentliche Text auch durch einen sehr ausführlichen Anhang ergänzt, welcher von der Entstehungsgeschichte über die Rezeption, Stellenkommentare sowie editorische Informationen dieser Ausgabe alles enthält. Das Register nach Personen und Werken sowie geographischen Angaben hilft, gezielt im Text zu suchen. Fazit: Ein ausführlich und kompetent kommentierter Reisebericht eines wunderbaren Autoren. Absolute Leseempfehlung.

Mit Fontane durch Schottland reisen

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 27.04.2017
Bewertungsnummer: 1015822
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Sommer 1858 zieht Theodor Fontane mit seinem Freund Bernhard von Lepel los, um sich einen Wunsch zu erfüllen: Zwei Wochen wollen die beiden durch Schottland reisen. „Nach Schottland also!“ Die Koffer waren gepackt, die Billets gelöst, und als der Spätzug sich endlich in Bewegung setzte und majestätisch aus der Halle des Kings-Cross-Bahnhofs hinausglitt, überlief es mich ähnlich wie vierzehn Jahre früher, wo es zum ersten Male für ich hiess: „Nach England!“ FontaneTweedVon Anfang an plante Fontane, die Reise mit Zeitungsartikeln und einem Buch zu dokumentieren, um einerseits seine Leser teilhaben zu lassen, wichtiger aber, um die Reise zu finanzieren. Entstanden ist eine wunderbare, unterhaltsame, sehr persönliche Reisebeschreibung – für Fontane-Liebhaber ein Muss. Der Schriftsteller berichtet über schottische Sagen ebenso wie über touristische Attraktionen und die beeindruckende Natur. Als Leser fühlt man sich teilweise wie der Dritte im Bunde mit den beiden Freunden und erlebt so die Reise im Geiste mit. Die Grosse Brandenburger Ausgabe ist in Zusammenarbeit mit der Theodor-Fontane-Arbeitsstelle der Universität Göttingen entstanden, dieses ist der zweite Band des reiseliterarischen Werks Fontanes. Ziel ist es, das Werk des grossen Realisten vollständig zu publizieren und umfassend zu kommentieren. So wird denn der eigentliche Text auch durch einen sehr ausführlichen Anhang ergänzt, welcher von der Entstehungsgeschichte über die Rezeption, Stellenkommentare sowie editorische Informationen dieser Ausgabe alles enthält. Das Register nach Personen und Werken sowie geographischen Angaben hilft, gezielt im Text zu suchen. Fazit: Ein ausführlich und kompetent kommentierter Reisebericht eines wunderbaren Autoren. Absolute Leseempfehlung.

1840 entstanden die ersten…

Lunamonique aus Bremen am 07.02.2017

Bewertungsnummer: 2707803

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1840 entstanden die ersten Gedichte von Theodor Fontane. 1849 entschloss er sich, den Apothekerberuf an den Nagel zu hängen und als freier Schriftsteller zu leben. Er war unter anderem Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker. Sein Gesellschaftsroman „Effie Briest“ erschien nach sechs Folgen in der Deutschen Rundschau 1896 erstmals als Buch. In „Jenseits des Tweed - Bilder und Briefe aus Schottland“ lässt er das Schottland seiner Zeit und historische Begebenheiten aufleben. „Im Sommer 1858 erfüllt sich Fontane einen Herzenswunsch und bricht mit seinem Freund Bernhard von Lepel nach Schottland auf. Schließlich ist er, wie er schreibt, eine Zeitlang »mit Maria Stuart zu Bett gegangen und mit Archibald Douglas wieder aufgestanden«, hat jeden neuen Walter-Scott-Roman verschlungen, sich für die Volksüberlieferung begeistert und schottische Balladen nicht nur übersetzt, sondern auch verfasst. Die zweiwöchige Fahrt durch Schottland wird Fontane später als die schönste und poetischste Reise seines Lebens bezeichnen.“ Sein reiseliterarisches Werk „Jenseits des Tweed“ widmete Theodor Fontane „Seinem lieben Freunde und Weggefährten Bernhard von Lepel“. Die Freundschaft der beiden berührt wie das gemeinsame Abenteuer. „Eine Reise an der Seite eines Freundes ist eine Freundschaftsprobe, wie die Ehe eine Liebesprobe ist. Wir haben sie bestanden. Wem könnt‘ ich dieses Buch zueignen, als Dir, dem besten, nachsichtigsten aller Reisegefährten.“ Die Verbundenheit der beiden macht den Reisebricht zusätzlich wertvoll. Schriftsteller Bernhard von Lepel und Dichter Theodor Fontane starteten ihre Reise am 9. August 1858 in London und trafen am 10. August in Edinburgh ein. Sie verbrachten 15 Tage in Schottland und legten fast 1400 Kilometer per Bahn, Kutsche und Schiff zurück. Zu ihren Reisestationen zählten unter anderem Stirling, Perth, Iverness und Oban. Sie begegneten unter anderem einem Straßenprediger, blinden Fiedler, grimmigen Förster und einer ausgebufften Waschfrau. Theodor Fontanes Erzählungen handeln von berühmten Persönlichkeiten wie Archibald Bell the Cat, Maria Stuart, den schottischen Clans z.B. den Mac Gregors. Outlander-Flair kommt auf. Das Märchen von der „Jungfrau vom See“ beeindruckt genauso wie das Lied über die Elfenkönigin. So manches von Intrigen herbeigeführtes Schicksal wie das von David Rizzio bleibt im Gedächtnis. Fontanes Faszination für den schottischen Dichter und Schriftsteller Sir Walter Scott führte die beiden Freunde auch zu dessen ehemaligen Wohnsitz Abbotsford. Theodor Fontane geht bei seinen Beobachtungen ins Detail. Es fällt leicht, sich an seine Sprache zu gewöhnen und seine Begeisterung für dieses besondere Abenteuer zu teilen. Er löst den Wunsch aus, das heutige Schottland anhand seiner Reiseroute zu entdecken. „Jenseits des Tweed“ bietet nicht nur einen Ausflug in eine andere Zeit und ein geheimnisumwittertes Land sondern bringt einem auch den Menschen Theodor Fontane näher. Seine Reiseerlebnisse werden ergänzt durch die interessante Entstehungsgeschichte des Reisebuchs, eine schottische Geschichtstabelle und informative Stellenkommentare. Auf den Seiten 360 und 361 ist Bernhard von Lepels Zeichnung von der Stadt Edinburgh abgebildet. Gerne hätte es noch mehr davon im Buch geben dürfen. Das Cover mit seiner malerischen, schottischen Szenerie und die edle, leicht ins Altertümliche gehende Präsentation stechen ins Auge. Der Autorenname Theodor Fontane, Titel und Untertitel haben ebenfalls Anziehungskraft. Zwar umfassen nur 256 Seiten die eigentliche Reise inklusive Vorwort, aber die Zusätze vervollständigen das Werk und runden es ab. Um in den vollen Lese- und Informationsgenuss zu kommen, sollte man sich Zeit nehmen.

1840 entstanden die ersten…

Lunamonique aus Bremen am 07.02.2017
Bewertungsnummer: 2707803
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1840 entstanden die ersten Gedichte von Theodor Fontane. 1849 entschloss er sich, den Apothekerberuf an den Nagel zu hängen und als freier Schriftsteller zu leben. Er war unter anderem Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker. Sein Gesellschaftsroman „Effie Briest“ erschien nach sechs Folgen in der Deutschen Rundschau 1896 erstmals als Buch. In „Jenseits des Tweed - Bilder und Briefe aus Schottland“ lässt er das Schottland seiner Zeit und historische Begebenheiten aufleben. „Im Sommer 1858 erfüllt sich Fontane einen Herzenswunsch und bricht mit seinem Freund Bernhard von Lepel nach Schottland auf. Schließlich ist er, wie er schreibt, eine Zeitlang »mit Maria Stuart zu Bett gegangen und mit Archibald Douglas wieder aufgestanden«, hat jeden neuen Walter-Scott-Roman verschlungen, sich für die Volksüberlieferung begeistert und schottische Balladen nicht nur übersetzt, sondern auch verfasst. Die zweiwöchige Fahrt durch Schottland wird Fontane später als die schönste und poetischste Reise seines Lebens bezeichnen.“ Sein reiseliterarisches Werk „Jenseits des Tweed“ widmete Theodor Fontane „Seinem lieben Freunde und Weggefährten Bernhard von Lepel“. Die Freundschaft der beiden berührt wie das gemeinsame Abenteuer. „Eine Reise an der Seite eines Freundes ist eine Freundschaftsprobe, wie die Ehe eine Liebesprobe ist. Wir haben sie bestanden. Wem könnt‘ ich dieses Buch zueignen, als Dir, dem besten, nachsichtigsten aller Reisegefährten.“ Die Verbundenheit der beiden macht den Reisebricht zusätzlich wertvoll. Schriftsteller Bernhard von Lepel und Dichter Theodor Fontane starteten ihre Reise am 9. August 1858 in London und trafen am 10. August in Edinburgh ein. Sie verbrachten 15 Tage in Schottland und legten fast 1400 Kilometer per Bahn, Kutsche und Schiff zurück. Zu ihren Reisestationen zählten unter anderem Stirling, Perth, Iverness und Oban. Sie begegneten unter anderem einem Straßenprediger, blinden Fiedler, grimmigen Förster und einer ausgebufften Waschfrau. Theodor Fontanes Erzählungen handeln von berühmten Persönlichkeiten wie Archibald Bell the Cat, Maria Stuart, den schottischen Clans z.B. den Mac Gregors. Outlander-Flair kommt auf. Das Märchen von der „Jungfrau vom See“ beeindruckt genauso wie das Lied über die Elfenkönigin. So manches von Intrigen herbeigeführtes Schicksal wie das von David Rizzio bleibt im Gedächtnis. Fontanes Faszination für den schottischen Dichter und Schriftsteller Sir Walter Scott führte die beiden Freunde auch zu dessen ehemaligen Wohnsitz Abbotsford. Theodor Fontane geht bei seinen Beobachtungen ins Detail. Es fällt leicht, sich an seine Sprache zu gewöhnen und seine Begeisterung für dieses besondere Abenteuer zu teilen. Er löst den Wunsch aus, das heutige Schottland anhand seiner Reiseroute zu entdecken. „Jenseits des Tweed“ bietet nicht nur einen Ausflug in eine andere Zeit und ein geheimnisumwittertes Land sondern bringt einem auch den Menschen Theodor Fontane näher. Seine Reiseerlebnisse werden ergänzt durch die interessante Entstehungsgeschichte des Reisebuchs, eine schottische Geschichtstabelle und informative Stellenkommentare. Auf den Seiten 360 und 361 ist Bernhard von Lepels Zeichnung von der Stadt Edinburgh abgebildet. Gerne hätte es noch mehr davon im Buch geben dürfen. Das Cover mit seiner malerischen, schottischen Szenerie und die edle, leicht ins Altertümliche gehende Präsentation stechen ins Auge. Der Autorenname Theodor Fontane, Titel und Untertitel haben ebenfalls Anziehungskraft. Zwar umfassen nur 256 Seiten die eigentliche Reise inklusive Vorwort, aber die Zusätze vervollständigen das Werk und runden es ab. Um in den vollen Lese- und Informationsgenuss zu kommen, sollte man sich Zeit nehmen.

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Jenseit des Tweed

von Theodor Fontane

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