Produktbild: Scherben

Scherben Roman

11

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.03.2022

Verlag

Fontis

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,4/13/2,3 cm

Gewicht

411 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03848-234-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.03.2022

Verlag

Fontis

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,4/13/2,3 cm

Gewicht

411 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03848-234-5

EU-Ansprechpartner

Fontis Media
Baukloh 1
58515 Lüdenscheid
DE
asaphl@asaph.net

Herstelleradresse

Fontis - Brunnen Basel
Steinentorstr. 23
4051 Basel
CH
info@fontis.ch

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  • Christine

    5/5

    21.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Young Adult mit Tiefgang

    In Scherben von Sophia Nestvogel geht es um Milan und Fiona. Beide haben schlimmes in ihrem Leben erlebt. Als Milan zu Fionas Familie als Pflegekind kommt, kann sie ihn zunächst gar nicht leiden. Doch die beiden merken, dass sie sich in ihrer Trauer und Wut gegenseitig verstehen können. Doch können sie sich auch gegenseitig helfen, die Scherben ihres Lebens wieder zusammen zu setzen? Ein wirklich toller Young Adult Roman, in dem ernste Themen schön aufgearbeitet sind. Auch Gott spielt in diesem Roman eine große Rolle und verändert die Protagonisten nachhaltig. Zweifel im Glauben und auch das Glaubensleben fügen sich ganz natürlich in die Geschichte mit ein. Gefallen haben mir auch die Zeitsprünge, Gespräche, Tagebucheinträge und Bibelstellen am Ende der Kapitel. Das hat das Buch noch einmal abgerundet. Hut ab für die junge Autorin!

  • Bewertung

    aus Brienz BE

    5/5

    19.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Stürme des Lebens

    "Jeder Mensch hat Narben. Die einen tragen sie innerlich mit sich rum, die anderen äusserlich. Und manche haben sie an ihrer Seele, ihrem Herz, ihrem Körper - einfach überall." Buchauszug S. 37 Inhalt: Seit dem Tod ihres kleinen Bruders Micha, lässt die 16-jährige Fiona niemanden mehr richtig an sich heran. Ihr Leben, ihr Glaube, ja ihre ganze Seele, wurde bis in die Grundfesten erschüttert. Auch der 17-jährige Milan trägt tiefe Narben mit sich herum. Wenn auch aus anderen Gründen als Fiona, ist er tief verletzt und traumatisiert. Nach außen hat der gut aussehende Junge eine coole und abweisende Fassade aufgebaut. Nun soll ausgerechnet Milan, bei Fionas Familie ein neues Zuhause und Ruhe finden. Meine Eindrücke: Da ich, mit meinen bald 30 Jahren, nicht unbedingt der Hauptzielgruppe für diesen Jugendroman entsprach, war ich umso neugieriger darauf, ob mir das Buch gefallen würde. Sowohl der flüßige Schreibstil, wie auch die Handlung konnten mich sofort abholen. Schon bald wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, es wurde von mir regelrecht durchgesuchtet. Dabei fühlte ich mich auch direkt wieder ein klein wenig wie ein Teenager ;-) Meine allergrösste Sorge war es, dass sich zwischen Fiona und Milan eine ungesunde Beziehung entwickeln könnte, wie so oft in diversen Romanen. Die Protagonisten trennen sich gefühlt 10 mal bevor sie, dann endlich ihr Glück finden. Hier war dies ganz anders, worüber ich sehr froh und dankbar war. Diese Geschichte hatte solche verzichtbaren Wendungen definitiv nicht nötig. Frau Nestvogel hat eine wahrhaft bewegende und emotionale Geschichte hervorgebracht. Besonders das Beschreiben der verschiedenen Gefühle ist der vergleichsweise jungen Autorin meisterhaft gelungen. Die Emotionen von Fiona und Milan wurden absolut authentisch und nachvollziehbar eingebracht. Ich konnte nur staunen, wie gut dies der Autorin gelang, und was für ein außergewöhnliches Bewusstsein, sie mit ihrer Geschichte schaffen konnte. Obwohl das Buch sich durchwegs mit schweren Themen wie Trauer, Gewalt oder Mobbing beschäftige, ließ es sich durch den wunderbaren lockeren und passenden Schreibstil unglaublich leicht lesen. Zu dem leichten Lesegefühl, haben auch die wunderbar ausgearbeiteten Nebencharaktere, wie z.B. Fionas beste Freundin Amely, beigetragen. Die junge Frau versprüht durch ihre positive Art jede Menge Freude und tut Fiona sehr gut. Der christliche Glaube spielt in diesem Buch eine wirklich zentrale Rolle und macht diese Geschichte zu etwas ganz besonders Wertvollem. Mein Fazit: Dieses großartige Jungendbuch möchte ich von Herzen jedem, ob jung oder alt, weiterempfehlen. Lasst euch selbst, von der berührenden Geschichte um Fiona und Milan, verzaubern. Sehr gerne würde ich noch mehr aus der Feder von Sophia lesen und hoffe somit auf baldigen Nachschub. Gerne vergebe ich hier mehr als verdiente 5 Sterne!

  • Bewertung

    aus Aldenhoven

    5/5

    14.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Warum läßt Gott das zu?

    Fiona leidet auch ein Jahr nach dem Tod ihres kleinen Bruders sehr unter diesem Verlust. In der Schule wird sie gemobbt und außer ihre Freundin Amely läßt sie niemanden an sich heran. Ihre Familie ist vom christlichen Glauben geprägt den sie gerade in Zweifel zieht. Trotz des tragischen Verlustes nimmt die Familie nach David noch Milan auf, der von seinem Vater schreckliche Gewalt erfahren musste. Kann das gut gehen? Die junge Autorin schafft es in ihrem Debütroman sehr gut die Emotionen in dieser ganz besonderen Familie einzufangen. Der Schreibstil ist flüssig und die Charakterentwicklung der Hauptpersonen sehr überzeugend. Tod, Gewalt, Wut, Trauer, Mobbing, falsche Selbsteinschätzung, Familie, Freundschaft, Vergebung und die Suche nach Gott sind wichtige Themen in diesem Roman. Die Autorin schafft es wirklich gut alles glaubhaft in die Geschichte einzubinden. Der Leser erlebt hautnah wie unterschiedliche Schicksalsschläge das LEben junger Menschen aus der Bahn werfen können und wie andere Menschen durch ihre christlichen Wertvorstellungen und ihren Glauben positives bewirken können. Die christliche Botschaft leuchtet in diesem Buch durch alle Dunkelheiten und der jungen Autorin gelingt es immer wieder dies dem Leser glaubhaft und fesselnd zu vermitteln. Das Ende ist absolut stimmig und ich würde mich freuen noch mehr von dieser Autorin zu hören und zu lesen.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    11.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Vom Dunkel ins Licht

    „...Jeder Tag ist so schwer zu überstehen. Dabei wussten wir doch alle schon seit Jahren, was auf uns zukommt. Es hat sich immer so weit weg angefühlt, so surreal...“ Diese Worte stammen aus dem Tagebuch von Fiona. Die 17jährige ist in ihrer Trauer gefangen wie in einem Kokon. Sie lässt nichts und niemand an sich heran. Die Autorin hat einen bewegenden Jugendroman geschrieben. Die Geschichte ist tiefgründig und voller Emotionen. Sie wird von Fiona erzählt. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er passt zur Zielgruppe. Die Autorin versteht es, Verletzlichkeit, Wut und Trauer in die richtigen Worte zufassen. Doch es sind nicht nur die Worte, sondern auch die Taten der Protagonisten, die deren Gefühle ausdrücken. Fionas Vater ist Pfarrer. Er redet nicht nur von der Liebe Gottes, sondern mit seiner Frau beweist er sie ebenfalls durch Taten. Dazu gehört, dass die Familie immer mal wieder Kinder und Jugendliche aufnimmt, die kurzzeitig aus ihren Umfeld genommen werden. Momentan ist der 17jährige Milan bei ihnen. Er weist nicht nur körperliche, sondern ebenfalls seelische Narben auf. Fionas erste Reaktion ist abwartend. „...Egal, wie schwer es für mich war, es musste einen Grund geben, warum Milan nicht mehr bei seiner Familie war. Ich wünschte ihm wirklich, dass er in unserem Haus Frieden finden würde – aber bitte so, dass mir meiner nicht genommen würde...“ Doch Fiona hat nicht nur mit ihrer Trauer zu kämpfen. Sie hat den Glauben verloren. Außerdem wird sie in der Schule gemobbt. Und dann begeht Milan einen Fehler, der Fiona am Boden zerstört. „...Ach, ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen, anstatt einfach darauf zu vertrauen, dass alles gut gehen würde. Natürlich ging nie alles gut...“ Anderseits ist dieser Moment ein Wendepunkt. Plötzlich erhält Milan einen Blick für Fionas Verletzungen. Außerdem rüttelt ihn ein Gespräch mit seiner Therapeutin auf. In entscheidenden Momenten verwendet die Autorin eine kurze und punktgenaue Sprache. Dann gibt es kein wort zu viel. „….Ich hielt Milan. Er hielt mich. Ich machte ihn stark. Und er mich...“ Erstaunlich ist das unbedingte Vertrauen, dass die Eltern in Fiona und Milan setzen. Sie sehen, wie beide miteinander ringen, aufeinander zugehen. Sie bekommen das Auf und Ab zwischen ihnen mit. Sie begleiten sie dabei, unauffällig und leise. Gerade der Vater ist als Gesprächspartner da, wenn er angesprochen wird. Er drängt sich nicht auf. Amely, Fionas beste und einzige Freundin, ist aktiv im Hauskreis. Sie versucht, Fiona dazu zu bewegen, sich ihnen anzuschließen. Es ist ein Jugendgottesdienst, der die Wende bringt. „...Wir brauchen diese Stürme in unseren Leben. Sie lassen uns wachsen und machen uns stärker. An Gott zu glauben, wenn alles glatt läuft und dein Leben super ist, ist nicht gerade schwer, oder?...“ Das Besondere des Buches besteht auch darin, dass jedes Kapitel anders endet. Mal ist es ein Gebet, mal eine Therapiesituation. Es sind diese Momente, die tiefen Einblick in das Seelenleben der Menschen geben, dir sich um Fiona befinden. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sicher keine leichte Kost, denn es wühlt stellenweise auf.Trotzdem ist es ein Buch voller Hoffnung.

  • _Sophia_

    aus Bad Wildungen

    5/5

    11.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Was tun, wenn das Leben in Scherben liegt?

    Der Tod ihres Bruders bricht Fiona das Herz. Auch ein Jahr danach befindet so wirklich anvertrauen. Sie ist wütend auf ihre Eltern, die den Verlust ihres Sohnes augenscheinlich so schnell akzeptiert und die den Glauben an Gott dadurch nicht verloren haben. Sie jedoch kann nicht mehr an einen Gott glauben, nicht, wenn so viel Leid auf der Welt geschieht und er dies nicht verhindert. Fionas gesamtes Leben dreht sich um die Trauer und sie erlaubt sich gar nicht, Freude oder Lebenslust zu empfinden, nicht wenn ihr Bruder an Krebs versterben musste. Außer Amely, ihrer besten Freundin, hat sie zu niemandem mehr Kontakt. Ihre ehemaligen Freunde haben ihren Realschulabschluss gemacht und die Schule verlassen, während Fiona die neunte Klasse wiederholen musste. Zu viel hat sie verpasst, in den unzähligen Stunden bei Micha im Krankenhaus. Eines Tages, als sich sein Todestag zum ersten Mal jährt, platzen ihre Eltern mit großen Neuigkeiten heraus: Ein Junge, etwa so alt wie Fiona, soll vorübergehend im Haus wohnen. Er bekommt Michas ehemaliges Zimmer, was Fiona zunächst zutiefst schockt. Damit wird ihr der Ort zum Trauern genommen. Milan hatte eine sehr schlimme Kindheit, in der er gebrochen wurde. Zu Beginn macht er Fiona Angst, doch nach und nach lernt sie den Jungen kennen, der er tief in seinem Inneren tatsächlich ist und sie kann nicht anders, als sich in ihn zu verlieben. Doch geht das gut? Wow, ich bin komplett begeistert von diesem Buch. Die Charaktere sind ganz wundervoll herausgearbeitet worden. Fiona, unsere Protagonistin, ist sehr sympathisch und man kann ihre Gedankengänge stets gut nachvollziehen. Milan kann man erst später besser verstehen, aber auch er ist eine wundervolle Person, die alles Glück der Welt verdient. Fionas Eltern sind toll und sie hat großes Glück mit ihnen gehabt, vor allem im Vergleich zu Milan. David, Fionas kleiner Bruder, den die Familie noch zu Michas Lebzeiten adoptiert hat, ist super liebenswert und ohne ihn hätte Fiona die ersten Monate nach Michas Tod wohl auch nicht überstanden. Auch Amely ist eine BFF, die sich wohl jedes Mädchen wünscht. Was mich an diesem Buch auch so furchtbar fasziniert, ist neben der unglaublich berührenden Geschichte auch der extrem flüssige Schreibstil. Sophia Nestvogel beherrscht diese Kunst des Schreibens in ihren jungen Jahren besser als es manche Autoren es je tun werden. Die Kapitellänge ist immer angenehm und man möchte stets gern weiterlesen. All die Gefühle und Emotionen werden sehr gut transportiert und teilweise musste ich das Buch kurz beiseite legen, um die Worte zu verarbeiten. Nicht selten musste ich die Tränen wegblinzeln und das schaffen nur die wenigsten Autoren mit ihren Büchern. Fazit: Eine sehr tiefgründige Story, die ich wohl nie vergessen werde. Das Buch kann ich wirklich nur jedem empfehlen und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen!

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