Produktbild: Der Hinrichter

Der Hinrichter Roland Freisler – Mörder im Dienste Hitlers

1

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.01.2022

Verlag

Nomen Verlag

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

20,9/13,5/3,4 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

Paperbackausgabe der gebundenen Ausgabe von 2014

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-939816-84-3

Beschreibung

Rezension

»Ein Buch, das sich als Schullektüre geradezu anbietet.« Augsburger Allgemeine
»Das Buch ist wichtig. Lebenswichtig für unsere Demokratie.« Kieler Nachrichten
»Ortner zeigt das düstere Kapitel der NS-Justiz und die ungebrochenen Karrieren der NS-Juristen nach 1945.« Westdeutsche Allgemeine

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.01.2022

Verlag

Nomen Verlag

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

20,9/13,5/3,4 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

Paperbackausgabe der gebundenen Ausgabe von 2014

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-939816-84-3

Herstelleradresse

Nomen Verlag
Homburger Landstraße 105
60435 Frankfurt
DE

Email: nomen@nomen-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Richter Gnadenlos und die Zeit danach

Peter Ball aus Krefeld am 29.03.2022

Bewertungsnummer: 1685573

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer sich mit der Lebensgeschichte des Volksgerichtshof-Präsidenten Roland Freisler befasst, dem wird gewahr, wie sich selbst ein hochstrukturierter Mensch mit überragender Intelligenz unter dem Einfluss eines- eine unheilvolle Ideologie predigenden Charismatikers in etwas verwandeln kann, was man trivial-unwissenschaftlich getrost als "Teufel in Richterrobe" bezeichnen könnte. Vermutlich war Roland Freisler mit seinen Hunderten von Todesurteilen bei der Umsetzung des Endsiegziels der "effizienteste" Nationalsozialist, der keine Uniform trug und "sein Führer" wusste sehr genau, was er an ihm hatte. Es verschlägt einem beim Lesen immer wieder die Sprache, wenn aufgrund eines harmlosen Witzes, einer unbedachten Äußerung oder wegen eines Schweigens an falscher Stelle juristisch Spionageverdacht, Landes- oder auch Hochverrat hergeleitet und mit dem Tode bestraft wird - verhängt von einem Gerichtshof, der nur einem Zweck diente: der völligen Ausschaltung jedweder Opposition gegen das NS-Regime. Was einen jedoch bei der Lektüre des Buches und allem (fast) erwartbaren Schrecken dann doch völlig unerwartet trifft, ist die Erkenntnis, wie viele Juristen des ehemaligen Volksgerichtshofes, die ähnliche Schuld wie Freisler auf sich geladen haben, in exponierten Positionen der späteren Bundesrepublik Karriere gemacht- und ihre verbrecherische Vergangenheit für immer begraben haben. Das Buch ist keine klassische Biografie im herkömmlichen Sinne - Helmut Ortner schreibt jedoch erfrischend unterhaltsam und trotzdem informativ. Daher eine klare Leseempfehlung!

Richter Gnadenlos und die Zeit danach

Peter Ball aus Krefeld am 29.03.2022
Bewertungsnummer: 1685573
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer sich mit der Lebensgeschichte des Volksgerichtshof-Präsidenten Roland Freisler befasst, dem wird gewahr, wie sich selbst ein hochstrukturierter Mensch mit überragender Intelligenz unter dem Einfluss eines- eine unheilvolle Ideologie predigenden Charismatikers in etwas verwandeln kann, was man trivial-unwissenschaftlich getrost als "Teufel in Richterrobe" bezeichnen könnte. Vermutlich war Roland Freisler mit seinen Hunderten von Todesurteilen bei der Umsetzung des Endsiegziels der "effizienteste" Nationalsozialist, der keine Uniform trug und "sein Führer" wusste sehr genau, was er an ihm hatte. Es verschlägt einem beim Lesen immer wieder die Sprache, wenn aufgrund eines harmlosen Witzes, einer unbedachten Äußerung oder wegen eines Schweigens an falscher Stelle juristisch Spionageverdacht, Landes- oder auch Hochverrat hergeleitet und mit dem Tode bestraft wird - verhängt von einem Gerichtshof, der nur einem Zweck diente: der völligen Ausschaltung jedweder Opposition gegen das NS-Regime. Was einen jedoch bei der Lektüre des Buches und allem (fast) erwartbaren Schrecken dann doch völlig unerwartet trifft, ist die Erkenntnis, wie viele Juristen des ehemaligen Volksgerichtshofes, die ähnliche Schuld wie Freisler auf sich geladen haben, in exponierten Positionen der späteren Bundesrepublik Karriere gemacht- und ihre verbrecherische Vergangenheit für immer begraben haben. Das Buch ist keine klassische Biografie im herkömmlichen Sinne - Helmut Ortner schreibt jedoch erfrischend unterhaltsam und trotzdem informativ. Daher eine klare Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

Der Hinrichter

von Helmut Ortner

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Hinrichter
  • Vorwort
    Die Gegenwart der Vergangenheit 11

    Prolog
    Ein Todesurteil – oder: Die zweite Karriere des Roland Freisler 17

    Erstes Kapitel
    Der Festakt 33

    Zweites Kapitel
    Der Rechtsanwalt aus Kassel 49

    Drittes Kapitel
    Ein Volk, ein Reich, ein Führer – und eine Justiz 67

    Viertes Kapitel
    Der Staatssekretär und Publizist 89

    Fünftes Kapitel
    Gegen Verräter und Volksschädlinge 113

    Sechstes Kapitel
    Der politische Soldat 143

    Siebtes Kapitel
    Im Namen des Volkes 173

    Achtes Kapitel
    Der 20. Juli 231

    Neuntes Kapitel
    Das Ende 259

    Zehntes Kapitel
    Keine Stunde null 287

    Lebenslauf Roland Freisler 319

    Anhang

    Quellenverzeichnis und Anmerkungen 323

    Dokumente 333

    Abkürzungen 336

    Literatur 337

    Urteile des Volksgerichtshofs 340

    Die VGH-Juristen 343

    Namensregister 3