Produktbild: Die Kriegerin

Die Kriegerin Roman

48

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2022

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,9/14/2,6 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05107-5

Beschreibung

Rezension

»Helene Bukowski verwandelt vermeintliche Schwächen in Stärken, gibt ihren Protagonistinnen unvorhergesehene Tiefen, macht sie nahbar trotz ihrer Suche um Distanz. [...] Ein Jahreshighlight.« ("@fraedherike")
»Bukowskis Blick auf Geschlechterrollen, auf die Wucht, mit der die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst, gehört zu den großen Stärken des Romans; eines wahrhaft vielschichtigen Romans[...].« ("Nordwest Zeitung online")
»Helene Bukowski erzählt mit nüchterner Sprache und zugleich großer Zärtlichkeit von der Freundschaft zweier verwundeter Frauen.» ("kulturnews")
»Eine Geschichte über Traumata und Geschlechterrollen, die fesselt und berührt.« ("Deutschlandfunk Kultur")
» Bukowski stellt [...] ihr sprachliches Talent unter Beweis. In reduzierten Sätzen und mit der Konzentration auf äußere Beschreibungen hat sie ihren Stil gefunden.« ("Freie Presse")
»Eine packende, brutale Geschichte, die von Gewalt, Traumata und dem Gefühl bestimmt ist, unverletzlich zu werden.« ("Mit Vergnügen")
»Mit großer erzählerischer Eleganz und treffsicheren Formulierungen schildert Helene Bukowski eine berührende Freundschaftsgeschichte. Der Ton ist kristallklar und gleichzeitig bildstark.« ("NDR Kultur")
»Die weibliche Stimme im Krieg ist ein bisher zu wenig betrachtetes Thema, das Helene Bukowski in ihrem Text stark herausarbeitet. « ("SR Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2022

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,9/14/2,6 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05107-5

Herstelleradresse

Blumenbar
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    17.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie dick muss mein Panzer sein, damit er mich vor allem schützt?

    Lisbeth und die Kriegerin, zwei Frauen, deren Vergangenheit und Gegenwart sich nicht abschütteln lässt. Die eine flüchtet auf hohe See, die andere in einen NATO-Einsatz nach dem anderen. Sie kennen sich aus der Grundausbildung der Bundeswehr, Lisbeth ist jedoch nie Soldatin geworden. In einem kleinen Ferienbungalow am Meer verbringen sie gemeinsam ihre Urlaube, sind sich gegenseitig so gut sie eben können eine Stütze - bis die Kriegerin mit Lisbeths Familie in Berührung kommt. Bukowskis Sätze berühren, erschüttern, tun weh. Wie gehen wir mit mentaler Gesundheit um? Ist eine emanzipierte Frau immer gleich das Extrem, eine Kriegerin? Themen wie Feminismus, PTBS; postnatale Depression, etc finden in der Geschichte einen Platz, ohne dass die Autorin auf den erhobenen Zeigefinger zurückgreifen muss. In den ersten Kapiteln baut dieses Buch solch einen Sog auf, dass man gar nicht anders kann als weiterlesen.

  • fraedherike

    aus Berlin

    5/5

    05.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Jahreshighlight

    Selten hat mich ein Buch dermaßen gefangen genommen, die Welt um mich herum, einfach alles vergessen lassen wie „Die Kriegerin“ von Helene Bukowski. Eindringlich und roh erzählt sie die Geschichte zweier Frauen, die sich nach Stärke sehnten, nach einem Panzer, der ihnen nichts anhaben kann und im Gegenzug von Traumata gebrochen wurden, ihr Innerstes derbe offengelegt. Und doch unterscheiden sie sich von Grund auf, prallen sie wie Wasser und Feuer aufeinander und lernen sich, Jahre nach ihrer ersten Begegnung, neu kennen. Jede Narbe, jeden Atemzug. Atemlose Träume, schlaflose Nächte, Angst. Jede Nacht, jeden Tag wird die Kriegerin von PTBS heimgesucht, verschließt sich Lisbeth gegenüber immer mehr. Und sucht die Rettung in der Distanz, ihre Rollen verkehren sich. Was bleibt, sind ihre Briefe. In der Einsamkeit der Sprache kann sie sich öffnen und ihre Geschichte erzählen. Von den Steinen, ihrer Großmutter, ihrem Standing als Frau an der Front zwischen Männern. Vom Schießen, dem Krieg und dem, was bleibt. Flimmernd wechselt die Erzählperspektive zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen den Briefen, der fernen Stimme der Kriegerin, und Lisbeths Wirklichkeit, ihrer Geschichte: physischem und psychischem Schmerz, Einsamkeit, Flucht. Schicht um Schicht wird das Bild klarer, werden Fragen beantwortet, die sich auf den ersten Seiten aufdrängten und ein Gefühl der Unsicherheit und Beklemmung in meiner Brust erzeugten, eine labil flirrende Atmosphäre. Helene Bukowski verwandelt vermeintliche Schwächen in Stärken, gibt ihren Protagonistinnen unvorhergesehene Tiefen, macht sie nahbar trotz ihrer Suche um Distanz. Noch immer spüre ich den Sand zwischen den Zehen, das Salz im Haar. Noch immer ist mein Herz irgendwo zwischen Ostsee und dem Ort, wo die Kriegerin nun ist. Ein Jahreshighlight.

  • Bewertung

    aus Eltmann

    5/5

    01.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegendes Portrait zweier verletzter Seelen

    "Das sie Blumen aus Papier faltete, während Soldaten und Soldatinnen zur gleichen Zeit ihre Waffen benutzten, kam Lisbeth absurd vor." Lisbeth sieht keinen Ausweg mehr. Sie flüchtet ganz spontan aus ihrer Wohnung. Lässt ihr Kind und ihren Freund zurück. Ihr Rückzugsort ist ein Bunglow an der Ostsee. Hier trift sie die Kriegerin wieder. Auch sie scheint auf der Flucht zu sein. Doch was hat beide Frauen so tief verletzt, dass sie nur Trost beieinander finden können? Die Autorin hat die Geschichte rund um Lisbeth und der Kriegerin wie eine Blume geschrieben. Langsam wird das Schicksal der beiden jungen Frauen entblättert bis man schließlich zum Kern vorstößt. Der Weg dahin, ist gepflaster von Dialogen, Briefen und Träumen. Am Anfang kan man die Handlung von Lisbeth nicht nachvollziehen, doch nach und nach, wird ihre Motivation immer etwas deutlicher. Und auch die Kriegerin scheint zunächst stark und unnahbar. Aber nichts ist eben so, wie es scheint. Ein sehr ruhiges Buch, über das Schicksaal zwei verletzter Frauen. Ich habe es gerne gelesen und mochte den Ton der Autorin sehr.

  • Theresa Gruber

    aus Bayern

    5/5

    01.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegendes Portrait zweier…

    Bewegendes Portrait zweier verletzter Seelen "Das sie Blumen aus Papier faltete, während Soldaten und Soldatinnen zur gleichen Zeit ihre Waffen benutzten, kam Lisbeth absurd vor." Lisbeth sieht keinen Ausweg mehr. Sie flüchtet ganz spontan aus ihrer Wohnung. Lässt ihr Kind und ihren Freund zurück. Ihr Rückzugsort ist ein Bunglow an der Ostsee. Hier trift sie die Kriegerin wieder. Auch sie scheint auf der Flucht zu sein. Doch was hat beide Frauen so tief verletzt, dass sie nur Trost beieinander finden können? Die Autorin hat die Geschichte rund um Lisbeth und der Kriegerin wie eine Blume geschrieben. Langsam wird das Schicksal der beiden jungen Frauen entblättert bis man schließlich zum Kern vorstößt. Der Weg dahin, ist gepflaster von Dialogen, Briefen und Träumen. Am Anfang kan man die Handlung von Lisbeth nicht nachvollziehen, doch nach und nach, wird ihre Motivation immer etwas deutlicher. Und auch die Kriegerin scheint zunächst stark und unnahbar. Aber nichts ist eben so, wie es scheint. Ein sehr ruhiges Buch, über das Schicksaal zwei verletzter Frauen. Ich habe es gerne gelesen und mochte den Ton der Autorin sehr.

  • Bewertung

    5/5

    14.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anspruchsvolles und bewegendes Werk

    Helene Bukowski erzählt von zwei Frauen, die jede für sich stark sein, gegen innere Schatten kämpfen und sich ihnen irgendwann stellen muss. Lisbeth hat die Grundausbildung kurz vor Ende abgebrochen, ist in die Fußstapfen ihres Vaters getreten und hat als Floristin auf einem Kreuzfahrtschiff gearbeitet. Mittlerweile lebt sie in Berlin und ist Mutter einer Tochter. Doch eines Tages wird alles zu viel, die Neurodermitis, unter der sie schon immer leidet, bricht wieder extrem aus und sei muss weg aus der Stadt - hin zur Ostsee, dem einzigen Ort, an dem sie zur Ruhe kommen und immer wieder auf Florentine, die Kriegerin, trifft. Die beiden Frauen haben sich bei der Bundeswehr kennengelernt und im Gegensatz zu Lisbeth ist Florentine dort geblieben, befindet sich in Auslandseinsätzen und schreibt Lisbeht in Briefen, wie es ihr damit ergeht. Helene Bukowski spricht in "Die Kriegerin" sehr wichtige gesellschaftliche Themen an, die sie auf beeindruckende Weise umgesetzt und in die Figuren eingeflochten hat. Sie schreibt roh, explizit und gleichzeitig nutzt sie ganz viele Metaphern, erzählt bildlich und lässt zwischen den Zeilen lesen. Vieles wird nur angedeutet, anderes direkt ausgesprochen und trotz allem ist klar, worum es geht - das Leid, den Schmerz und den täglichen Kampf, den die beiden Frauen (stellvertretend für alle weiblich gelesenen Menschen) führen, die Sehnsucht nach einem schützenden Panzer und die Kraft, die sie jeden Tag aufs Neue aufbringen müssen. Ein ergreifendes Buch, das schockiert, aufrüttelt und bewegt. Eine absolute Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

5

28

4

13

3

6

2

1

1

0

Bewertungen (48)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Kriegerin