Produktbild: People Person

People Person Roman

62

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2022

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

20,9/14,1/3,5 cm

Gewicht

562 g

Farbe

Graublau / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Henriette Zeltner-Shane

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05110-5

Beschreibung

Rezension

»Voll feinhumoriger Dialoge entfaltet sich ein lebendiges Drama über Polizeigewalt. Rassismus, Sexismus und die Abgründe der sozialen Medien.« ("kulturnews")
»eine entwaffnende, kurzweilige Erzählung« ("kulturtipp")
»Carty-Williams erzählt bildhaft und präzis vom Alltag der Schwarzen Community in London. [...] Die Unmittelbarkeit des Erzähltons ist die große Qualität des Romans.« ("SRF Schweizer Radio und Fernsehen")
»Eine packende Erzählung mit viel Charme und Witz.« ("Passauer Neue Presse")
»CCW meistert es gekonnt, dramatische Schicksalsschläge mit Humor abzuhandeln, während greifbare Charaktere geschaffen werden, in denen wir uns wiederfinden können. ›People Person‹ verhandelt mit Empathie für die Lebensrealitäten der Schwarzen Protagonist*innen, was Familie ausmachen kann, die Ironie des Lebens, Selbstfindung und Akzeptanz.« ("Missy Magazine")
»Carty-Williams beschäftigt sich in ›People Person‹ mit jeder Menge relevanter Themen. Sie tut das in einer klaren, modernen Sprache und mit lebendigen Dialogen.« ("SPIEGEL Online")
»Sehr witzig !« ("WOMAN")
»amüsant und bewegend« ("Die Presse")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2022

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

20,9/14,1/3,5 cm

Gewicht

562 g

Farbe

Graublau / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Henriette Zeltner-Shane

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05110-5

Herstelleradresse

Blumenbar
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • nessabo

    5/5

    02.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Unterhaltung mit starken Figuren

    Ich mochte "Queenie" bereits gern und habe mich von "People Person" ähnlich gut unterhalten gefühlt. Die Geschichte ist ein wahres Plädoyer für Zusammenhalt - in diesem Fall innerhalb einer Blutsverwandtschaft, die bis zum auslösenden Moment der Handlung keine große Rolle spielte. Als es aber hart auf hart kommt, halten die Geschwister zusammen. Für mich wirft die Geschichte einen Blick darauf, was Familie bedeutet und wie sie ausgestaltet sein kann. Zu Beginn des Romans war ich erst ein wenig ernüchtert, weil mir die Storyline nun schon wiederholt begegnet ist und ich sie ein wenig auserzählt finde. Doch es wird zum Glück anders aufgelöst, sodass ich insgesamt versöhnt war. Sie Skurrilität der Situation und die absolute Ernsthaftigkeit, mit der die Geschwister ihr begegnen, ist unterhaltsam und trifft meinen Humor sehr gut. Gleichzeitig fand ich die Figuren total stark geschrieben! Alle Geschwister haben ihre ganz eigenen Charakterzüge, die mir (fast) alle auch wirklich sympathisch waren. Wir bekommen hier viel sensible Männlichkeit und solidarische Frauen - genau sowas möchte ich viel öfter lesen! Mich hat der Zusammenhalt unter den Geschwistern sehr empowert. Außerdem flicht die Autorin immer wieder gesellschaftskritische Aspekte wie z. B. rassistische Polizeigewalt oder häusliche Gewalt ein. Mein einziger Wermutstropfen ist, dass für mein Empfinden die Auseinandersetzung mit dem Vater viel zu zurückhaltend war. Seine Figur hat mich bis auf's Blut gereizt und ich sag mal so: Ich wäre ihm ganz anders begegnet! Nichtsdestotrotz eine tolle Unterhaltung mit authentischen, liebenswerten Figuren und ganz viel Solidarität - klare Empfehlung!

  • nessabo

    5/5

    02.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Unterhaltung mit…

    Tolle Unterhaltung mit starken Figuren Ich mochte "Queenie" bereits gern und habe mich von "People Person" ähnlich gut unterhalten gefühlt. Die Geschichte ist ein wahres Plädoyer für Zusammenhalt - in diesem Fall innerhalb einer Blutsverwandtschaft, die bis zum auslösenden Moment der Handlung keine große Rolle spielte. Als es aber hart auf hart kommt, halten die Geschwister zusammen. Für mich wirft die Geschichte einen Blick darauf, was Familie bedeutet und wie sie ausgestaltet sein kann. Zu Beginn des Romans war ich erst ein wenig ernüchtert, weil mir die Storyline nun schon wiederholt begegnet ist und ich sie ein wenig auserzählt finde. Doch es wird zum Glück anders aufgelöst, sodass ich insgesamt versöhnt war. Sie Skurrilität der Situation und die absolute Ernsthaftigkeit, mit der die Geschwister ihr begegnen, ist unterhaltsam und trifft meinen Humor sehr gut. Gleichzeitig fand ich die Figuren total stark geschrieben! Alle Geschwister haben ihre ganz eigenen Charakterzüge, die mir (fast) alle auch wirklich sympathisch waren. Wir bekommen hier viel sensible Männlichkeit und solidarische Frauen - genau sowas möchte ich viel öfter lesen! Mich hat der Zusammenhalt unter den Geschwistern sehr empowert. Außerdem flicht die Autorin immer wieder gesellschaftskritische Aspekte wie z. B. rassistische Polizeigewalt oder häusliche Gewalt ein. Mein einziger Wermutstropfen ist, dass für mein Empfinden die Auseinandersetzung mit dem Vater viel zu zurückhaltend war. Seine Figur hat mich bis auf's Blut gereizt und ich sag mal so: Ich wäre ihm ganz anders begegnet! Nichtsdestotrotz eine tolle Unterhaltung mit authentischen, liebenswerten Figuren und ganz viel Solidarität - klare Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    05.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verbindung der Geschwister

    "People Person" erzählt davon, wie fünf Halbgeschwister zueinander finden und Teil ihrer jeweiligen Leben werden. Auf den ersten Blick haben sie nur eines gemeinsam: Der umtriebige, gesellige und extrovertierte Cyril Pennington ist ihr Vater, denn er hat fünf Kinder mit vier unterschiedlichen Frauen gezeugt. Danach ist er allerdings kein bedeutsamer Teil ihres Lebens. Eines Tages holt er alle Kinder, im Alter von neun bis neunzehn Jahren, in seinem goldenen Jeep ab, fährt mit ihnen in den Park und offenbart ihnen, dass sie Geschwister sind. Was als merkwürdiges Treffen beginnt, ist der Anfang der Geschichte, wie die fünf zueinander finden, Beziehungen aufbauen und feststellen, dass sie vielleicht doch mehr gemeinsam haben als nur ihren Vater. Candice Carty-Williams hat fünf sehr unterschiedliche Charaktere geschaffen, die sehr gut miteinander harmonieren und sich ergänzen. Die unterschiedlichen Facetten, das Tempo und die Art und Weise der Annäherung haben mir sehr gut gefallen. Mir war am Anfang überhaupt nicht klar, in welche Richtung die Geschichte geht und welches Ereignis die fünf so zusmmenbringt und miteinander verbindet. Auch wenn einige Ausführungen etwas überzogen oder unrealistisch wirkten, finde ich "People Person" sehr gelungen und werde noch das ein oder andere Mal an diese Lektüre denken!

  • Bewertung

    aus Essen

    5/5

    21.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Konstellation von "people(n)"

    Ein Vater und vier Mütter, 5 Kinder, die sich in ihrer Gesamtheit als Geschwister auch nur kennengelernt haben, weil ihr Vater Cyril zufällige Inszest im Erwachsenenalter vermeiden wollte. Das sagt schon sehr viel über den eigenen Charakter des Frauenjägers aus: Zu jeder der Mütter hat er eine eigene, oft körperbasierte Erinnerung, während die meisten von ihnen nicht mehr gut auf ihn zu sprechen sind. So richtig liebt er nur die Musik, um genau zu sein Reggae. Ohne richtige Bestimmung oder Bindung zu irgendwem ist er mal hier, mal da, People Person, aber selten bei seinen Kindern. Nach ihrem katastrophalen ersten Treffen, sehen sich Nikisha, Danny, Dimple, Lizzie und Prynce erst viele Jahre später in voller Konstellation wieder, leider aus einem noch unschöneren Anlass. Obwohl sie sich alle kaum kennen, stellt Nikisha als Älteste klar: Wir halten ab jetzt zusammen. Dimple ist diejenige, die die ganze Handlung durch eine sehr ausgeartete Schieflage in ihrem Leben zum Rollen bringt, weswegen wir von ihr am meisten mitbekommen und der Erzählfokus auf ihr liegt. Spannend fand ich dabei den allwissenden Erzähler, der die Intentionen und Gedanken der anderen kannte, sodass man sich in der bereits wilden Konstellation sich nicht auch noch diese Aspekte erschließen musste, sondern die Figuren genauso kennenlernen konnte, wie sie gedacht waren. Sie durch Dimples Augen wahrzunehmen, hätte niemandem gut getan, weder ihrer Figur, noch uns als Lesern, denn sie ist sehr sensibel und lebt(e) in einer sicheren Blase, die sie aus eigenen Gründen als Influencerin versucht ins Internet zu verlagern. Ich fand es wunderbar, wie sie auf ihre Macken schonungslos hingewiesen wurde, obwohl das die sich noch entwickelnden Geschwisterbeziehungen, auf die man doch irgendwie hofft, natürlich gefährdet. Auch die anderen Geschwister habe ich mit all ihren positiven als auch negativen Eigenschaften fast schon lieb gewonnen. Was der fehlende Vater mit ihnen macht, wird immer mal wieder angeschnitten, doch bei dem wuseligen Plot wäre in dieser Hinsicht mehr auch zu viel gewesen. Ich könnte noch so viel mehr dazu sagen, es passiert so viel und der Humor geht dabei nie verloren, ich hatte eine schöne Zeit, ganz ohne echte people, aber mit tollen Figuren.

  • Milienne

    aus Essen

    5/5

    21.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Konstellation von…

    Tolle Konstellation von people(n) Ein Vater und vier Mütter, 5 Kinder, die sich in ihrer Gesamtheit als Geschwister auch nur kennengelernt haben, weil ihr Vater Cyril zufällige Inszest im Erwachsenenalter vermeiden wollte. Das sagt schon sehr viel über den eigenen Charakter des Frauenjägers aus: Zu jeder der Mütter hat er eine eigene, oft körperbasierte Erinnerung, während die meisten von ihnen nicht mehr gut auf ihn zu sprechen sind. So richtig liebt er nur die Musik, um genau zu sein Reggae. Ohne richtige Bestimmung oder Bindung zu irgendwem ist er mal hier, mal da, People Person, aber selten bei seinen Kindern. Nach ihrem katastrophalen ersten Treffen, sehen sich Nikisha, Danny, Dimple, Lizzie und Prynce erst viele Jahre später in voller Konstellation wieder, leider aus einem noch unschöneren Anlass. Obwohl sie sich alle kaum kennen, stellt Nikisha als Älteste klar: Wir halten ab jetzt zusammen. Dimple ist diejenige, die die ganze Handlung durch eine sehr ausgeartete Schieflage in ihrem Leben zum Rollen bringt, weswegen wir von ihr am meisten mitbekommen und der Erzählfokus auf ihr liegt. Spannend fand ich dabei den allwissenden Erzähler, der die Intentionen und Gedanken der anderen kannte, sodass man sich in der bereits wilden Konstellation sich nicht auch noch diese Aspekte erschließen musste, sondern die Figuren genauso kennenlernen konnte, wie sie gedacht waren. Sie durch Dimples Augen wahrzunehmen, hätte niemandem gut getan, weder ihrer Figur, noch uns als Lesern, denn sie ist sehr sensibel und lebt(e) in einer sicheren Blase, die sie aus eigenen Gründen als Influencerin versucht ins Internet zu verlagern. Ich fand es wunderbar, wie sie auf ihre Macken schonungslos hingewiesen wurde, obwohl das die sich noch entwickelnden Geschwisterbeziehungen, auf die man doch irgendwie hofft, natürlich gefährdet. Auch die anderen Geschwister habe ich mit all ihren positiven als auch negativen Eigenschaften fast schon lieb gewonnen. Was der fehlende Vater mit ihnen macht, wird immer mal wieder angeschnitten, doch bei dem wuseligen Plot wäre in dieser Hinsicht mehr auch zu viel gewesen. Ich könnte noch so viel mehr dazu sagen, es passiert so viel und der Humor geht dabei nie verloren, ich hatte eine schöne Zeit, ganz ohne echte people, aber mit tollen Figuren.

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