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Drei Tage im August

Roman

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Beschreibung


*** Mit wunderschönem farbigem Buchschnitt – limitiert auf die erste Auflage ***

Eine Chocolaterie als Zuflucht in dunklen Zeiten 

Berlin, 5. August 1936: Die Schwermut ist Elfies steter Begleiter, Zuversicht findet sie in ihrer Arbeit in der Chocolaterie Sawade, einem Hort zarter Zaubereien aus Nougat und Schokolade, feinstem Marzipan und edlen Aromen. Hier gelingt es Elfie und ihren Nachbarn, sich ihre Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten zu erhalten. Dann kommt Elfie dem Geheimnis einer besonderen Praline und der Geschichte einer verbotenen Liebe auf die Spur. Doch wird sie es wagen, auch ihrer eigenen Sehnsucht zu folgen? 

Bestsellerautorin Anne Stern erzählt die berührende Geschichte einer besonderen Frau, die nicht wie andere ist – ein ausnehmend schöner Roman, voll zarter Sinnlichkeit und außergewöhnlicher Figuren.

 

»ein ausnehmend schöner Roman, voll zarter Sinnlichkeit und außergewöhnlicher Figuren« ("Buch-Magazin")
»Anne Stern hat einen sinnlichen Roman mit außergewöhnlichen Figuren geschaffen.« ("Lisa")
»Ein wunderschöner ruhiger Roman über Hoffnung und Zusammenhalt – und eine
Hommage an die Stadt Berlin!« ("Ruhr Nachrichten")
»Ein ausnehmend schöner Roman, voll zarter Sinnlichkeit und
außergewöhnlicher Figuren.« ("Radio Eins")
»ein wunderbares Plädoyer für Menschlichkeit in dunklen Zeiten« ("Freundin")

Details

Verkaufsrang

6432

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.08.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

352

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

6432

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.08.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20/13,1/3,1 cm

Gewicht

374 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3998-7

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Schönheit als Schild gegen das lauernde Dunkle

Bewertung aus Alfter am 05.10.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Drei Tage im August 1936 in Berlin Unter den Linde. Die Stadt wiegt sich während der Olympischen Spiele in trügerischer Sicherheit vor dem Aufstieg der Nazis und damit dem Untergang des Deutschen Reiches. Allerdings nehmen die Ladenbetreiber Unter den Linden die seltsam bedrohliche Atmosphäre bereits deutlich wahr. Sei es in Gestalt eines schwarzen Tieres, das die Protagonistin Elfie als Sinnbild ihrer Schwermut auf Schritt und Tritt folgt. Mühsam versucht sie ihren Alltag als Angestellte der Chocolaterie Sawade aufrecht zu erhalten. Sei es in Form der existentiellen Bedrohung des Buchhändlers Franz Marcus, dem die Nazis mit Schließung der Buchhandlung drohen und der an Flucht denkt, bevor er gänzlich in der Falle sitzt. Oder in Form des Todes, der die alte Madame Comte über der Chocolaterie bedroht. Alle versuchen der drohenden Dunkelheit mit Hilfe der Schönheit zu trotzen, der Schönheit der Schokoladen und ihrer Verpackungen, der Schönheit der Bücher und der Schönheit der Erinnerungen an das gelebte Leben. Darin verwebt sich das Schicksal der Haupt- und Nebendarsteller Unter den Linden auf sehr gefühlvoll-melancholische Weise. In bedächtigen und leiden Worten schafft die Autorin ein stark atmosphärisches Bild der Allee in diesen drei Tagen im August und setzt damit selbst das Schöne gegen das Böse. Wer spannungsreiche Handlung sucht und große Geschichten, der ist hier schlecht beraten. Wer sich in die komplexen Gefühlswelten, die ein wenig mantrahaft stets von Neuem heraufbeschworen werden, begeben will, findet hier einen „ausnehmen schöne[n] Roman, voll zarter Sinnlichkeit und besonderen Figuren“, wie es der Klappentext verspricht.

Schönheit als Schild gegen das lauernde Dunkle

Bewertung aus Alfter am 05.10.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Drei Tage im August 1936 in Berlin Unter den Linde. Die Stadt wiegt sich während der Olympischen Spiele in trügerischer Sicherheit vor dem Aufstieg der Nazis und damit dem Untergang des Deutschen Reiches. Allerdings nehmen die Ladenbetreiber Unter den Linden die seltsam bedrohliche Atmosphäre bereits deutlich wahr. Sei es in Gestalt eines schwarzen Tieres, das die Protagonistin Elfie als Sinnbild ihrer Schwermut auf Schritt und Tritt folgt. Mühsam versucht sie ihren Alltag als Angestellte der Chocolaterie Sawade aufrecht zu erhalten. Sei es in Form der existentiellen Bedrohung des Buchhändlers Franz Marcus, dem die Nazis mit Schließung der Buchhandlung drohen und der an Flucht denkt, bevor er gänzlich in der Falle sitzt. Oder in Form des Todes, der die alte Madame Comte über der Chocolaterie bedroht. Alle versuchen der drohenden Dunkelheit mit Hilfe der Schönheit zu trotzen, der Schönheit der Schokoladen und ihrer Verpackungen, der Schönheit der Bücher und der Schönheit der Erinnerungen an das gelebte Leben. Darin verwebt sich das Schicksal der Haupt- und Nebendarsteller Unter den Linden auf sehr gefühlvoll-melancholische Weise. In bedächtigen und leiden Worten schafft die Autorin ein stark atmosphärisches Bild der Allee in diesen drei Tagen im August und setzt damit selbst das Schöne gegen das Böse. Wer spannungsreiche Handlung sucht und große Geschichten, der ist hier schlecht beraten. Wer sich in die komplexen Gefühlswelten, die ein wenig mantrahaft stets von Neuem heraufbeschworen werden, begeben will, findet hier einen „ausnehmen schöne[n] Roman, voll zarter Sinnlichkeit und besonderen Figuren“, wie es der Klappentext verspricht.

Sehr ruhig

raschke64 aus Dresden am 19.09.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

August 1936. In Berlin findet gerade die Olympiade statt und die Stadt wird noch einmal bunt und international. Trotzdem ist die Düsternis im Hintergrund die die Macht der Nazis zu spüren. Die ehemalige Prachtstraße Unter den Linden ist ein wenig heruntergekommen. Der Ku‘Damm läuft ihr den Rang ab. Trotzdem gibt es noch viele Geschäfte. So der Buchladen des Juden Franz Marcus oder die berühmte Chocolaterie Sawade, in der Elfie Geschäftsführerin ist. Da gibt es den Leierkastenmann und die Menschen im Hotel Adlon. Das Buch erzählt sehr ruhig die Geschichte vor allem von Elfie. Als Laie konnte ich nicht erkennen, ob sie manisch–depressiv, leicht autistisch oder nur mit einem Kindheitstrauma behaftet ist. Auf jeden Fall ist sie sehr speziell. Erzählt wird aber auch die Geschichte des berühmten Ladens Sawade, den es bis heute noch gibt. Und die Geschichten einiger Leute, die mit Elfie verbunden sind. Das alles ist komprimiert auf die drei Tage im August. Es gelingt der Autorin, die ganzen Lebensläufe darin unterzubringen. Nicht gefallen haben mir die zum Glück wenigen eingeschobenen Kapitel, in denen die Linden selbst sprechen. Sie erzählen von der Vergangenheit, aber auch der Zukunft der Straße und das fand ich zum einnen komisch, zum anderen auch irgendwie befremdlich. Es hätte diese Kapitel nicht gebraucht.

Sehr ruhig

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Elke Novotny

OSIANDER Schorndorf

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Berlin, Bücher und Schokolade im August 1936

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zu diesem Buch wurde schon viel geschrieben und daher kann ich nur ergänzen: die Beschreibungen der kleinen jüdischen Buchhandlung in Berlin und des Schokoladengeschäftes Sawade sind wunderbar gelungen. Sollten sie gerne Hörbücher nutzen, kann ich Ihnen die Einspielung dieses Romanes ans Herz legen. Diese Zeitreise ins Berlin während der olympischen Spiele 1936 zeigt, mit welchen Mitteln das faschistische Regime versuchte, die europäischen Nachbarn zu täuschen. Ein gelungener, unterhaltsamer Roman der auch die schweren Seiten des damaligen Lebens nicht verschweigt. Die Kunst des Textes besteht in den vielen Miniaturen und damit liest man sich durch die Augusttage vor 86 Jahren in dem Bewusstsein, dass die Jahre danach mit zu den schlimmsten Zeiten der Weltgeschichte gehörten.
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Berlin, Bücher und Schokolade im August 1936

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OSIANDER Eppingen

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Schauplatz der Geschichte ist Berlin im Jahr 1936. Es finden die Olympischen Spiele statt. Berlin ist voller Touristen. Anne Stern erzählt hier episodenhaft über das Leben in der Prachtstraße "Unter den Linden" von unterschiedlichen Menschen und aus deren Perspektiven.
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