Produktbild: Ein Kind unserer Zeit

Ein Kind unserer Zeit Antikriegsroman über Faschismus, Militarismus und die Sprachvergiftung der Zwischenkriegszeit

9

6,70 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Verlag

Musaicum Books

Seitenzahl

52

Maße (L/B/H)

0,3/16/22 cm

Gewicht

93 g

Farbe

Dunkelbraun / Karamell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-80-272-5947-2

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Verlag

Musaicum Books

Seitenzahl

52

Maße (L/B/H)

0,3/16/22 cm

Gewicht

93 g

Farbe

Dunkelbraun / Karamell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-80-272-5947-2

Herstelleradresse

OK Publishing s.r.o.
Zahradníckova 1220/20a, Kosíre
150 00 Prague
CZ
obrody@gmail.com

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Die Fiktion des Vaterlandes

Madelyne Schaich am 08.07.2025

Bewertungsnummer: 2534357

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ödön von Horváth, ein (leider) längst vergessener Autor, verdeutlich in seinen Werken stets den Pazifismus und das Scheitern eines Individuums an der Gesellschaft. Dabei liegt den Figuren stets eine Ambivalenz zu Grunde, die sie nicht aufbrechen können und dies nur in der Resolution des eigenen Ichs- sei es durch das Beenden der eigenen Existenz oder dem entfliehen der amoralischen Gesellschaft. Die naive Kriegseuphorie einer hoffnungslosen Jugend, die vom Rand der Gesellschaft in den Fokus für ein Vaterland rücken möchte, um gesehen zu werden und Teilhabe an etwas Großem zu sein, bleibt am Ende verlassen zurück und ihnen wird für ihre Partizipation nichts zurückgegeben. Der Hauptmann als Schlüsselfigur, das Scheitern an dem fiktiven Konstrukt eines Vaterlandes, hinterfragt die Gründe für die Partizipation eines Krieges. Ein höchst kritisches Werk, das stets von hoher Relevanz sein wird.

Die Fiktion des Vaterlandes

Madelyne Schaich am 08.07.2025
Bewertungsnummer: 2534357
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ödön von Horváth, ein (leider) längst vergessener Autor, verdeutlich in seinen Werken stets den Pazifismus und das Scheitern eines Individuums an der Gesellschaft. Dabei liegt den Figuren stets eine Ambivalenz zu Grunde, die sie nicht aufbrechen können und dies nur in der Resolution des eigenen Ichs- sei es durch das Beenden der eigenen Existenz oder dem entfliehen der amoralischen Gesellschaft. Die naive Kriegseuphorie einer hoffnungslosen Jugend, die vom Rand der Gesellschaft in den Fokus für ein Vaterland rücken möchte, um gesehen zu werden und Teilhabe an etwas Großem zu sein, bleibt am Ende verlassen zurück und ihnen wird für ihre Partizipation nichts zurückgegeben. Der Hauptmann als Schlüsselfigur, das Scheitern an dem fiktiven Konstrukt eines Vaterlandes, hinterfragt die Gründe für die Partizipation eines Krieges. Ein höchst kritisches Werk, das stets von hoher Relevanz sein wird.

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Ein Kind unserer Zeit

von Ödön von Horváth

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