• Produktbild: Schloss Liebenberg. Hinter dem hellen Schein
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Band 1

Schloss Liebenberg. Hinter dem hellen Schein Roman | Band 1 der großen historischen Saga, von der Autorin der SPIEGEL-Bestseller-Reihe um Gut Greifenau

Aus der Reihe Schloss Liebenberg
73

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36533

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2022

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/3,3 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Tanne / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-52849-5

Beschreibung

Rezension

"Besonders überzeugen konnten mich zwei Aspekte. Zum einen der sehr sehr gut recherchierte historische Hintergrund, der nicht nur spannend ist, sondern ein Stück wahre Geschichte erzählt. Und zum anderen die schönen Einblicke in das Leben der Dienstboten mit ihren Pflichten, der Hierarchie und den Sorgen und Hoffnungen." Mary Sophie liest (Blog) 20230119

Produktdetails

Verkaufsrang

36533

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2022

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/3,3 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Tanne / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-52849-5

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • Janina

    aus Passau

    5/5

    05.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Überragend!

    Dieser erste Band der Schloss Liebenberg Reihe, „Hinter dem hellen Schein“, von der Autorin Hanna Caspian liest sich sehr angenehm und man taucht tief in die Wahrnehmung und Gedankenwelt der darin erwähnten Bediensteten ein. Genau das fand ich total interessant. Darüber hinaus habe ich auch mit den einzelnen Bediensteten wie etwa Viktor und auch Adelheid mitgebangt usw. Jedenfalls bin ich schon sehr gespannt auf die folgenden zwei Bände dieser Reihe!

  • Europeantravelgirl

    5/5

    13.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Es ist nicht alles Gold, was glänzt

    Adelheid kann ihr Glück kaum fassen. Als die Tochter eines armen Tagelöhners völlig unverhofft in die Dienste auf Schloss Liebenberg genommen wird, wähnt sie sich im vollkommenen Glück. Doch vielleicht hätte sie mehr auf die Worte der Mamsell hören sollen, die ihr eine schwere Zeit im Schloss prophezeit. Der wunderbare Roman hat mich direkt an den Anfang des 20. Jahrhunderts katapultiert und mich gefühlsmäßig alle Höhen und vor allem Tiefen der Bediensteten auf Schloss Liebenberg durchleiden lassen. Denn es sind ausschließlich die Stubenmädchen, die Hausmädchen, die Dienerschaft, die im Mittelpunkt der Erzählung stehen. Wir erleben beim Lesen deren existenzielle Nöte, fühlen Sorge, Not und Hunger, wenn es um deren Familien außerhalb des herrschaftlichen Guts geht, aber auch das missgünstige Verhalten der Bediensteten untereinander. Was habe ich mit der jungen Adelheid gelitten und was war ich erbost über ihren Vater, über Lydia, über Budde! Die Autorin versteht es hervorragend, all diese Emotionen in ihren Leser:innen zu wecken und sich dadurch den Romanfiguren ganz nah zu fühlen. Zusätzlich gibt es noch einige interessante geschichtliche Vorgänge, die jedoch keineswegs trocken vermittelt werden. Vielmehr werden wir Teil einer Verschwörung, der Aufdeckung von Geheimnissen, alles jeweils gefiltert durch die Augen der Dienerschaft. Durch diesen brillanten Schachzug erfahren wir beim Lesen immer unterschiedliche Details und Hinweise, je nach Perspektive der/des jeweiligen Handelnden. Mich hat diese Geschichte durchgehend gefesselt und ich bin glücklich, dass ich den zweiten Band bereits hier bei mir habe, um den weiteren Fortgang verfolgen zu können.

  • Europeantravelgirl

    5/5

    13.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Es ist nicht alles Gold, was…

    Es ist nicht alles Gold, was glänzt Adelheid kann ihr Glück kaum fassen. Als die Tochter eines armen Tagelöhners völlig unverhofft in die Dienste auf Schloss Liebenberg genommen wird, wähnt sie sich im vollkommenen Glück. Doch vielleicht hätte sie mehr auf die Worte der Mamsell hören sollen, die ihr eine schwere Zeit im Schloss prophezeit. Der wunderbare Roman hat mich direkt an den Anfang des 20. Jahrhunderts katapultiert und mich gefühlsmäßig alle Höhen und vor allem Tiefen der Bediensteten auf Schloss Liebenberg durchleiden lassen. Denn es sind ausschließlich die Stubenmädchen, die Hausmädchen, die Dienerschaft, die im Mittelpunkt der Erzählung stehen. Wir erleben beim Lesen deren existenzielle Nöte, fühlen Sorge, Not und Hunger, wenn es um deren Familien außerhalb des herrschaftlichen Guts geht, aber auch das missgünstige Verhalten der Bediensteten untereinander. Was habe ich mit der jungen Adelheid gelitten und was war ich erbost über ihren Vater, über Lydia, über Budde! Die Autorin versteht es hervorragend, all diese Emotionen in ihren Leser:innen zu wecken und sich dadurch den Romanfiguren ganz nah zu fühlen. Zusätzlich gibt es noch einige interessante geschichtliche Vorgänge, die jedoch keineswegs trocken vermittelt werden. Vielmehr werden wir Teil einer Verschwörung, der Aufdeckung von Geheimnissen, alles jeweils gefiltert durch die Augen der Dienerschaft. Durch diesen brillanten Schachzug erfahren wir beim Lesen immer unterschiedliche Details und Hinweise, je nach Perspektive der/des jeweiligen Handelnden. Mich hat diese Geschichte durchgehend gefesselt und ich bin glücklich, dass ich den zweiten Band bereits hier bei mir habe, um den weiteren Fortgang verfolgen zu können.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    28.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Meine Meinung Hier kommen die…

    Meine Meinung Hier kommen die Dienstboten zu Wort Ich habe nach Büchern gesucht, die Ähnlichkeit mit der Erfolgsserie Downtown Abbey haben. In Schloss Liebenberg bin ich fündig geworden. Aus der Sicht der Bediensteten habe ich eine interessante Zeit auf dem Schloss verbracht. Besonders Adelheid ist mir ans Herz gewachsen. Die Tochter eines Tagelöhners hat einzig ihrem hübschen Antlitz, mit der ebenmäßigen Haut, die Anstellung als Stubenmädchen zu verdanken. Doch das Glück ist ihr erst mal nicht hold. Durch eine gemeine Intrige wird sie zum Hausmädchen degradiert. Schon bald wird auch das Stubenmädchen Hedda Pietsch Opfer einer Intrige. Sie verliert ihre Kammer, die sie bislang alleine bewohnen durfte, und muss sich ein Zimmer mit dem Hausmädchen Adelheid teilen. Beide sind über den Umstand glücklich und werden beste Freundinnen. Wie man früher mit dem Hauspersonal umgegangen ist, entbehrt jeglicher Gerechtigkeit. Adelheids harte Arbeit im Schloss diente ausschließlich um ihre Familie über Wasser zu halten. Das regelmäßige Essen, die Wärme im Schloss waren nicht nur Genuss für sie. Bei jedem Besuch in der ärmlichen Hütte ihrer Familie, nagte ein schlechtes Gewissen an ihr. Mir sind besonders die Ungerechtigkeiten im Schloss sauer aufgestoßen. Ohne der Sache nachzugehen, wurde Adelheid für etwas bestraft, das sie nicht verbrochen hat. Doch das junge Mädchen ist nicht die Einzige, die für andere den Sündenbock spielen und dadurch große Verluste hinnehmen muss. Nach einem dramatischen Vorfall in Adelheids Familie, schwört das Mädchen Rache! Hatte doch die Fürstin ihre Bitte um Hilfe abgelehnt …. Unsichtbar bleiben, stets saubere Hände haben und schuften für wenig Geld. Ich weiß, Gewerkschaften bestehen nicht nur aus Heiligen. Dennoch möchte ich genau an dieser Stelle mal applaudieren für die Menschen, die für die Rechte gekämpft haben, die wir heute genießen. Aber, es besteht weiterhin viel Luft nach oben! Ich konnte mir das prachtvolle Schloss bildlich vorstellen. Nebenbei habe ich viel über das deutsche Kaiserreich erfahren. Besonders interessant und spannend fand ich die Zwickmühle, in der sich der Fürst zu Eulenberg und Hertefeld befand. Gegen den Fürsten werden schwere Vorwürfe erhoben. Doch warum genießt Fürst Philipp ein gut duftendes Vollbad, statt den Anschuldigungen Paroli zu bieten? Wird der Kaiser seine Freundschaft mit ihm aufrecht erhalten? In der Geschichte wir deutlich, wie wichtig es eigentlich ist, mit Personal anständig und gerecht umzugehen. Der attraktive Diener Viktor, Hedda und Adelheid scheinen langsam zu erkennen, dass ihnen mehr im Leben zusteht, als für die Reichen zu schuften und arm zu bleiben. Fazit: Das Setting spiegelt das luxeriöse Schloss wider. Ich habe mich sehre gerne darin bewegt. Das Gefühlsleben der Protagonisten hat die Autorin sehr gut transportiert. Das Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz findet Beachtung. Auch der Paragrag 175 kommt in der Geschichte zu tragen. Von mir eine absolute Empfehlung. Danke Hanna Caspian.

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    12.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. (Redewendung)

    20. Jh. Brandenburg. Endlich erfüllt sich der Traum der 18-jährigen Adelheid Schaaf, denn sie darf als Stubenmädchen auf Schloss Liebenberg bei der Fürstenfamilie von Eulenberg arbeiten und dem heimischen Tagelöhnerhaushalt entfliehen. Mit Feuer und Flamme verrichtet sie ihre Arbeiten, schwärmt heimlich für den Diener Viktor und wähnt sich angekommen. Doch im Verborgenen lauern schon die Neider, die Adelheid in ihrer Unbedarftheit ins Unglück rennen lassen und ihre Degradierung zum Hausmädchen einläuten. Ihre eigene Stube muss sie räumen und sich fortan ein Zimmer mit der erfahrenen Hedda Pietsch teilen, mit der sie sich bald anfreundet. Schon bald müssen die beiden Frauen einen Skandal miterleben, den das Fürstenhaus in seinen Grundfesten erschüttert… Hanna Caspian hat mit „Hinter dem hellen Schein“ den unterhaltsamen Auftaktband ihrer neuen „Liebenberg“-Serie vorgelegt, dessen Dreh- und Angelpunkt das Schloss der Fürstenfamilie von Eulenberg und seiner Dienstboten ist. Der flüssige, bildhafte und gefühlvolle Erzählstil gewährt dem Leser durch eine Zeitreise Eintritt ins Brandenburgische Schloss, wo er sich unter die Bediensteten mischen darf, um die Geschehnisse hautnah mitzuverfolgen. Während die Autorin gekonnt recherchiert die geschichtlichen Fakten der Eulenburg-Affäre mit ihrer Handlung vermischt, erlebt der Leser die Welt der Dienstboten durch unterschiedliche Perspektiven, vor allem aber an der Seite der jungen Adelheid, die neu zur Hintergrundstaffage des Fürstenhaushalts gehört. Adelheid stammt aus ärmlichsten Verhältnissen und wähnt sich mit ihrer neuen Anstellung im Glück, da sie so ihre Familie unterstützen kann. Doch in ihrer jugendlichen Naivität ist ihr nicht bewusst, wie groß der Konkurrenzkampf und der Neid unter den Dienstboten ist. Deshalb fällt sie den Lügen, Lästereien und boshaften Intrigen schon bald zum Opfer. Jeder kämpft mit harten Bandagen, kennt keine Rücksichtnahme, sondern sucht nur seinen eigenen Vorteil, um möglichst viel vom Kuchen abzubekommen. Da wird geklaut, denunziert und jeder Fehltritt an der passenden Stelle gemeldet, um ein Fleißpünktchen zu bekommen oder den eigenen Aufstieg zu sichern. Der einzige Unterschied zur feinen Gesellschaft ist wohl, dass jene sich alles leisten können, während die Bediensteten um alles kämpfen müssen. Ihre schmutzigen Geheimnisse tragen beide Seiten mit sich, wobei sie alles dafür tun, damit diese nicht ans Licht kommen. Die Autorin versteht es geschickt, die Spannungen unter ihren Protagonisten auf den Leser zu übertragen, der sich kaum von den Seiten lösen kann. Die Charaktere sind sehr lebendig und authentisch gezeichnet, ihre menschlichen Ecken und Kanten wirken glaubwürdig, so dass der Leser sich bald unter sie mischt. Adelheid ist zu Beginn noch recht naiv, begeisterungsfähig und beflissen. Sie ist fleißig und genau, doch leider besitzt sie zu wenig Menschenkenntnis, um die Boshaftigkeit anderer zu erkennen. Erst durch die Freundschaft mit Hedda lernt sie dazu und entwickelt sich. Hedda ist eine Marke für sich, besitzt langjährige Erfahrung und weiß, wie der Hase hinter den Kulissen läuft. Sie lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen, sondern sorgt dafür, dass genügend für sie abfällt. Lydia ist eine Giftnatter, die alles und jeden aufs Korn nimmt. Ebenso tragen weitere Protagonisten wie Viktor oder die Fürstenfamilie selbst zum Unterhaltungswert der Handlung bei. „Hinter dem hellen Schein“ ist ein treffend gewählter Titel für diesen Auftaktband, denn auf Schloss Liebenberg trügt der Schein gewaltig. Spannend und sehr unterhaltsam gewährt Caspian ihren Lesern einen Blick in die Welt der Bediensteten und setzt während der Lektüre ein wahres Bilderkaleidoskop in Gang. Intrigen, Eifersüchteleien, Geheimnisse und Gefühligkeiten gehen Hand in Hand, gleichzeitg wird die Zeit des Kaiserreichs durch die gute und fundierte Recherche wieder lebendig und halten den Leser auf Trag. Absolute Leseempfehlung für diesen fulminanten Start!

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