Frageintonation im Deutschen. Ein Experiment im Bereich Perzeption von Frageintonation
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
23.03.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
1308 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346611253
Intonation im Allgemeinen beschreibt den Tonhöhenverlauf einer Aussage. Die Wirkung einer Aussage hängt von der Intonation ab. Eine steigende Intonation ist dabei das Strukturmerkmal von Interrogativsätzen und wird auch als "interrogative Intonation" beschrieben. Es gibt verschiedene Markierungsstrategien Fragen zu formulieren. Wie bereits genannt gibt es die Intonation, aber auch die Morphologie, welche mithilfe von W-Wörtern erfolgt, die Syntax also die
Subjekt-Verb-Inversion, oder die Pragmatik die z.B. durch Indirektheiten erfolgt. Die Fragesätze mit ausschließlich intonatorischen Merkmalen, auch "Satz-Fragesätze" genannt, beinhalten bereits die potenzielle Antwort der Frage. Im Gegensatz dazu weisen Fragesätzen mit lexikalischen Merkmalen diese potenzielle Antwort nicht auf. Es dient der Ergänzung, es werden also Informationen hinzugefügt. Bei den Satz-Fragesätzen hingegen kann das Erfragte einfach verneint oder bestätigt werden.
In der folgenden Ausarbeitung wird sich mit dem Thema der Frageintonation, also ausschließlich mit den Satz-Fragesätzen, des Deutschen beschäftigt und diesbezüglich ein Experiment vorgestellt. Bei dem Experiment geht es um Perzeption und dahingehend um die Identifikation und Diskrimination von phonetischen Effekten der Intonation von Fragesätzen.
Diesbezüglich soll beantwortet werden, ob die phonetischen Effekte von Interrogativität wahrzunehmen sind, oder ob der Übergang der phonetischen Realisierungen von interrogativen und deklarativen Äußerungen kontinuierlich oder kategorial ist. Außerdem soll geklärt werden, ob sich die phonetischen Effekte der Intonation der Produktionsexperimente der Interrogativität in der Wahrnehmung zuordnen lassen und ob eine finaler Anstieg per se für einen Interrogativsatz spricht.
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