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Wahnspiel Kriminalroman

41

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2023

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

13,5/20,9/2,8 cm

Gewicht

378 g

Farbe

Schwarz / Beige

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-52497-8

Beschreibung

Rezension

"Ein wahnsinnig guter Kriminalroman, der verspielt und leicht eine spannende Atmosphäre erzeugt" Literaturbühne - Bücher und Empfehlungen Michael Sterzik (Blog) 20230308

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2023

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

13,5/20,9/2,8 cm

Gewicht

378 g

Farbe

Schwarz / Beige

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-52497-8

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • ech

    aus Bochum

    5/5

    23.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Kaltfront und der Nerd legen einen überzeugenden ersten Auftritt hin

    Mit diesem Buch legt der Autor Kilian Eisfeld, der unter dem Namen Daniel Wolf schon einige historische Romane veröffentlicht hat, seinen ersten Kriminalroman vor, in dem er ein ungewöhnliches Ermittlerteam ins Rennen schickt, dass mich gleich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte. Als der verurteilte Mörder Lukas Schneider vorzeitig aus der Haft entlassen wird, schlägt ihm eine Welle des Hasses entgegen, die das sonst so beschauliche Heidelberg in einen wahren Hexenkessel verwandelt. Doch der Mann ist ehrlich um einen Neuanfang bemüht und trotzt den Anfeindungen zunächst. Doch dann verschwindet er auf dem Weg zwischen seiner Arbeitsstelle und der Wohnung seiner Mutter und kurz darauf wird seine abgetrennte Hand in der Innenstadt gefunden. Sofija Marcovic, die Leiterin des Dezernats für Kapitaldelikte mit dem Beinamen „Die Kaltfront“, holt den unkonventionellen „Nerd“ Alex Schwerdt in ihr Team, da er seinerzeit bereits bei der Überführung und Verhaftung von Schneider involviert war. Und das ungleiche Gespann kommt im Laufe ihrer Ermittlungen einem grausigen Geheimnis auf die Spur. Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute und atmosphärisch dichte Geschichte voran und liefert am Ende eine überraschende, aber doch absolut schlüssige Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Der übliche Spagat eines Auftaktbandes, zum einen eine interessante Geschichte zu erzählen, die Lust auf weitere Bände macht, und zum anderen das Setting und die Protagonisten, die diese Geschichten tragen sollen, sorgfältig einzuführen, gelingt insgesamt sehr gut. Die Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen sind durch die Bank gut gezeichnet und vielschichtig angelegt, besonders das Zusammenspiel des Ermittler-Teams, dass durchaus reichlich Konfliktpotential bietet, funktioniert gut und lässt für die Zukunft noch einiges erhoffen. Die Geschichte wird im Wesentlichen aus den wechselnden Perspektiven der Ermittler erzählt, immer wieder eingestreute Passagen aus der Sicht des Täters sorgen für zusätzliche Spannung, ohne dabei bereits zu viel über seine Identität zu verraten. Zudem lockern fein dosierte Ausflüge in das Privatleben der Ermittler das Geschehen immer wieder ein wenig auf, die Krimihandlung steht hier aber immer im Mittelpunkt der Geschichte. Einziger kleiner Kritikpunkt ist das Ende, dass sich nach meinem Geschmack etwas zu sehr hinzieht. Hier wäre weniger vielleicht mehr gewesen. Meine positiven Leseeindrücke konnte dies aber nur unwesentlich trüben. Wer auf spannende und atmosphärisch dichte Kriminalromane mit ungewöhnlichen Ermittlern steht, wird hier sehr gut bedient und spannend unterhalten.

  • RivaTaNi

    5/5

    28.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Toller Auftakt der Reihe um das ungleiche Ermittlerduo Alex und Sofija

    „Wahnspiel“ ist der Auftakt einer Reihe um das ungleiche Ermittlerduo Alex Schwerdt und Sofija Marković. Die Story spiel im schönen Heidelberg und startet direkt mit einem beklemmenden Prolog. Eine junge Frau wird tödlich verletzt, das Video davon geht viral und nach langem Suchen wird der Täter ermittelt und verurteilt. Er muss ins Gefängnis, doch derjenige der das Video aufnimmt wird nie gefunden. Danach kommt ein zeitlicher Cut und wir springen ins Hier und Jetzt. Lukas, der Täter von damals wird vorzeitig entlassen und die Stimmung in Heidelberg kocht hoch. Anfeindungen sind an der Tagesordnung, doch plötzlich ist Lukas spurlos verschwunden, nur seine abgetrennte Hand wird gefunden. Alex und Sofija übernehmen den Fall, auch die Burschenschaft der Gothia gerät wieder ins Fadenkreuz der Ermittler. Immerhin wurde Lukas damals dort versteckt. Die Ermittler müssen sich zusammenraufen, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Mir hat die Story sehr gut gefallen, die Spannung schwankt allerdings stark. Nach einem interessanten Prolog kommt dann dieser Cut, der für mich den Lesefluss gestört hat. Erst nach ein paar Kapiteln bin ich wieder mit der Geschichte warm geworden. Dann steigt die Spannung wieder, wie geht es mit Lukas weiter? Als dieser dann verschwindet folgt öde Ermittlerarbeit – sehr authentisch, aber auch teilweise sehr zäh - zum Schluss steigt die Spannung dann wieder deutlich an und das Finale ist Top und überraschend. Die Ermittler sind für mich ein Highlight in dem Buch. Alex der Nerd ist mein Favorit: chaotisch, ein Zocker und ein Fan von Games of Thrones. Sofija ist zwar reserviert und ihr Spitzname „Kaltfront“ ist auch absolut gerechtfertigt, aber am Ende hat sie mich total überzeugt. Ich werde diese Reihe auf jeden Fall im Auge behalten und es wird nicht das letzte Buch gewesen sein, dass ich von Kilian Eisfeld gelesen habe.

  • Leseflamingo

    aus Dinslaken

    5/5

    16.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr spannend

    Meine Meinung: Das ist das erste Buch von diesem Auto was ich gelesen habe und Kilian Eisfeld hat auch seinen ersten Thriller geschrieben. Das ist ihm definitiv gelungen. Der Schreibstil ist direkt mitreißend spannend und leicht und flüssig geschrieben. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet.Sofija Markovic die Ermittlerin die war etwas unterkühlt aber mit der Zeit habe ich sie lieb gewonnen. Ich glaube dass sie einfach nur so hart wirken wollte, wie sagt man so schön harte Schale weicher Kern. Als der Mörder Lukas Schneider vorzeitig aus dem Gefängnis kommt wird in Heidelberg gemordet. Alles deutet das Lukas wieder zugeschlagen hat. Sofja holt sich Alex mit ins Team unterschiedlicher hätten die beiden nicht sein können. Der Krimi bekommt verschiedene Wendungen wo auch Rechtsradikalismus mit in petto ist. Mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet es gab auch einen Plot twist, und es waren sehr viele Spannungsmomente mit enthalten. Ich kann jedem diesen Krimi empfehlen. Und der Autor hat wirklich ein sehr tolles Buch geschrieben und sein erstes Debüt als Kriminalroman Schreiber vollbracht.

  • buchchecker

    5/5

    16.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Gut durchdachter und spannende…

    Gut durchdachter und spannender Krimi Mit "Wahnspiel" hat Kilian Eisfeld einen gut durchdachten und spannenden Krimi erschaffen, der auch brisante Themen anspricht und zum Nachdenken anregt. Als der verurteilte Mörder Lukas Schneider vorzeitig aus der Haft entlassen wird, kochen die Emotionen der Bevölkerung über. Im Internet beginnt ein wahrer Shitstorm und der Online-Mob ruft zur Lynchjustiz auf. Die Situation spitzt sich immer weiter zu, bis Schneider spurlos verschwindet. Als kurz darauf seine abgetrennte Hand gefunden wird, nehnen Sofija und Alex die Ermittlungen auf. ... Nach einem rasanten Einstieg lässt das Tempo im Mittelteil etwas nach, was der Spannung aber nicht abträglich ist. Hier stehen die Ermittlungen im Vordergrund, die nachvollziehbar und glaubhaft beschrieben werden. Auch brisante Themen wie Diskriminierung, Rassismus, Lynchjustiz und Cybermobbing werden thematisiert und regen zum Nachdenken an. Eine Triggerwarnung befindet sich übrigens am Ende des Buches. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig zu lesen und fesselnd. Aufgrund der humorvollen Schreibweise gab es trotz der ernsten Thematik immer wieder Momente, in denen ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte.  Die Geschichte wird kapitelweise aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, sodass man einen Einblick in die Sichtweise und Gedanken verschiedener Figuren bekommt und so ein besseres Gespür für die einzelnen Charaktere entwickeln kann. Das sorgt nicht nur für Abwechslung und mehr Tiefe, sondern erzeugt auch Spannung. Und obwohl es auch Kapitel aus Sicht des Täters gibt, bleiben dessen Identität und seine Motive lange im Dunkeln. Im Fokus der Handlung stehen überwiegend Alex und Sofija, die grundverschieden sind, sich aber wunderbar ergänzen. Alex war mir wegen seiner chaotischen und nerdigen Art von Anfang sympathisch. Er ist ein freundlicher, interessanter und umgänglicher Typ, in den ich mich gut hineinversetzen kann.  Auch Sofija, die von ihren Kollegen nicht grundlos als "Kaltfront" bezeichnet wird, hat mich überzeugt. Sicher, sie hat ihre Prinzipien, ist fordernd, selten wertschätzend und nicht wirklich nahbar, aber wenn man ihren Hintergrund kennenlert und weiß, wie sie zu händeln ist, ist sie schwer in Ordnung. Alle Figuren sind gut ausgearbeitet und ergeben eine bunte Mischung. Aufgrund ihrer Eigenheiten sind sie authentisch und greifbar. Für den groben Überblick gibt es auf den letzten Seiten des Buches ein Personenregister.  Alles in allem ist "Wahnspiel" ein Krimi, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Bis zur gelungenen Auflösung des Verbrechens tappte ich im Dunkeln. Ich war von Anfang bis Ende gut unterhalten, hatte Spaß beim Lesen und freu mich auf ein baldiges Wiedersehen mit Alex, Sofija und dem Rest des Teams.  Von mir gibt es deshalb eine ganz klare Kauf- und  Leseempfehlung. 

  • buchchecker

    5/5

    16.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Gut durchdachter und spannender Auftakt einer Krimi-Reihe

    Mit "Wahnspiel" hat Kilian Eisfeld einen gut durchdachten und spannenden Krimi erschaffen, der auch brisante Themen anspricht und zum Nachdenken anregt. Als der verurteilte Mörder Lukas Schneider vorzeitig aus der Haft entlassen wird, kochen die Emotionen der Bevölkerung über. Im Internet beginnt ein wahrer Shitstorm und der Online-Mob ruft zur Lynchjustiz auf. Die Situation spitzt sich immer weiter zu, bis Schneider spurlos verschwindet. Als kurz darauf seine abgetrennte Hand gefunden wird, nehnen Sofija und Alex die Ermittlungen auf. ... Nach einem rasanten Einstieg lässt das Tempo im Mittelteil etwas nach, was der Spannung aber nicht abträglich ist. Hier stehen die Ermittlungen im Vordergrund, die nachvollziehbar und glaubhaft beschrieben werden. Auch brisante Themen wie Diskriminierung, Rassismus, Lynchjustiz und Cybermobbing werden thematisiert und regen zum Nachdenken an. Eine Triggerwarnung befindet sich übrigens am Ende des Buches. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig zu lesen und fesselnd. Aufgrund der humorvollen Schreibweise gab es trotz der ernsten Thematik immer wieder Momente, in denen ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte.  Die Geschichte wird kapitelweise aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, sodass man einen Einblick in die Sichtweise und Gedanken verschiedener Figuren bekommt und so ein besseres Gespür für die einzelnen Charaktere entwickeln kann. Das sorgt nicht nur für Abwechslung und mehr Tiefe, sondern erzeugt auch Spannung. Und obwohl es auch Kapitel aus Sicht des Täters gibt, bleiben dessen Identität und seine Motive lange im Dunkeln. Im Fokus der Handlung stehen überwiegend Alex und Sofija, die grundverschieden sind, sich aber wunderbar ergänzen. Alex war mir wegen seiner chaotischen und nerdigen Art von Anfang sympathisch. Er ist ein freundlicher, interessanter und umgänglicher Typ, in den ich mich gut hineinversetzen kann.  Auch Sofija, die von ihren Kollegen nicht grundlos als "Kaltfront" bezeichnet wird, hat mich überzeugt. Sicher, sie hat ihre Prinzipien, ist fordernd, selten wertschätzend und nicht wirklich nahbar, aber wenn man ihren Hintergrund kennenlert und weiß, wie sie zu händeln ist, ist sie schwer in Ordnung. Alle Figuren sind gut ausgearbeitet und ergeben eine bunte Mischung. Aufgrund ihrer Eigenheiten sind sie authentisch und greifbar. Für den groben Überblick gibt es auf den letzten Seiten des Buches ein Personenregister.  Alles in allem ist "Wahnspiel" ein Krimi, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Bis zur gelungenen Auflösung des Verbrechens tappte ich im Dunkeln. Ich war von Anfang bis Ende gut unterhalten, hatte Spaß beim Lesen und freu mich auf ein baldiges Wiedersehen mit Alex, Sofija und dem Rest des Teams.  Von mir gibt es deshalb eine ganz klare Kauf- und  Leseempfehlung.

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