Produktbild: In Küstennähe

In Küstennähe

Aus der Reihe detebe
5

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2022

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

17,7/11/2,4 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24666-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2022

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

17,7/11/2,4 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24666-7

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    12.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Isländische Verstrickungen

    Das unglaublich witzige Debüt des Autors von 'Kalmann'. Die kuriose Freundschaftsgeschichte zwischen einem jungen Mann, der nichts mit seinem Leben anzufangen weiß, und einem Greis, der 'Der Schlächter' genannt wird, da er angeblich ein Mörder ist. Voller Komik, aber auch ernsten wichtigen Momenten. Einfach grandios!

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    10.01.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein echter Lesegenuss!

    Klappentext: „Lárus, Aushilfe im Altenheim und Taugenichts, trifft auf Grímur, einen ehemaligen Fischer. Der eine hat das Leben noch vor sich, beim anderen geht es zu Ende. »Der Schlächter« wird Grímur genannt, man raunt sich zu, er soll einen Mord begangen haben. Und während Lárus seine Drogendealerei immer mehr aus der Hand gleitet, entwickelt sich eine unwahrscheinliche Freundschaft zwischen dem Alten und dem Jungen – die beide ihre Geheimnisse mit sich tragen.“ Ich kann es nicht anders sagen aber auch dieses Buch von Joachim B. Schmidt ist grandios geschrieben. In „Küstennähe“ für er uns eben an jenen Ort und zeigt uns anhand zwei verkappter „Gestalten“ das Leben auf. Beide, Lárus sowie Grímur, haben ihren Ruf weg, der eine hat ein beachtliches Alter, bei dem anderen scheint für die Zukunft aber auch kein klitzekleinesbisschen irgendetwas positives dabei zu sein. Was soll man dann auf dieser Welt? Jeder der beiden hat seinen eigenen Charakter, seinen Stil, sein Leben und dies packt Schmidt wieder in äußerst gut durchdachte und bemerkenswertes Sätze. Sein Ausdruck hat auch hier wieder eine gewisse Kühle, Rauheit, ein kalter Wind weht einem entgegen aber als treuer Leser steht man das aus und blickt dem Inhalt fest entgegen sonst würde man nämlich etwas verpassen. Auch wenn die Story nicht so überdimensional mit Action oder Tragik vollgestopft ist, so findet sich doch hier und da je ein Quäntchen von allem gut dosiert und wohl bedacht vom Autor eingesetzt. Die beiden entwickeln eine Art Freundschaft und diese wird irgendwie zum Halt für Beide. Da haben wir endlich das Positive für die beiden „Gestalten“! Auch wenn sie nicht wirklich in die Dorfgemeinschaft passen wollen, haben sie doch ihren Platz und wenn wir ehrlich sind, ist das Dorf ohne die Beiden gar nicht vorstellbar. Auch hier können wir dem Dorftratsch nicht entkommen und Schmidt zeigt auf, wie grausam Menschen sein können. Wie in den letzten Büchern von Schmidt darf auch hier der Leser wieder abtauchen und selbst Gedanken zur Geschichte hegen, hoffen und wünschen. Auch dieses Buch hat seinen ganz eigenen Schmidt-Stil und ist allein vom Schreibstil her ein Genuss. Egal ob er uns die Figuren zeigt, die Landschaft oder eben über die Grausamkeit der Einsamkeit (was Auslegungssache ist für einen jeden von uns), Schmidt findet immer den passenden Ton gepaart mit den richtigen Worten, dem richtigen Witz und dem kritischen Aspekt. Dieses Buch ist wiedermal Lesegenuss vom Feinsten und bekommt 5 Sterne von mir!

  • Bewertung

    5/5

    17.04.2022

    Buch (Paperback)

    In Küstennähe

    Eine Geschichte in der Kälte und doch voller Wärme. Das harte Leben auf der wunderbaren Insel mit all seinen Naturschätzen. Die Bewohner im Buch haben andere Probleme. Es geht um Schuldzuweisungen an die anderen um dafür die eigene Haut zu retten.

  • Bewertung

    5/5

    16.10.2018

    Buch (Paperback)

    Lustig und berührend

    Das Buch beschreibt das Leben in den Westfjorden Islands, genauer gesagt das Leben von Lárus, einem 23-jährigen Drogendealer. Er arbeitet in einem Altersheim als Hauswartsgehilfe und kommt so in Kontakt mit Grímur, einem Heimbewohner. Dieser ist in den Westfjorden gefürchtet, da er gemeinhin unter dem Verdacht steht, seine Schwester ermordet zu haben, was jedoch niemals bewiesen wurde und deshalb nur als Gerücht in den Köpfen der Leute Bestand hat. Lárus kennt Grímur aus Kindstagen, als er und andere Kinder ihn mit Streichen geärgert haben. Als die Heizung im Zimmer von Grímur nicht mehr funktioniert, muss Lárus als Hauswartsgehilfe anpacken. Er kommt ins Gespräch mit Grímur, die beiden nähern sich an und werden so etwas wie Freunde, bei denen der jeweils andere Zuflucht sucht, jeder auf seine Art. Im Roman ist das Leben in den Westfjorden Islands sehr authentisch beschrieben. Man kann laut lachen und wird trotzdem berührt durch die Ehrlichkeit und Menschlichkeit der Protagonisten. Eine absolute Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    21.05.2013

    Buch (Paperback)

    Ein grandioses Erstlingswerk

    „In Küstennähe“ ist die Geschichte eines jungen Mannes der durch die zufällige, unerklärliche Freundschaft zu einem sagenumwobenen Greis herausfindet, wer er ist. Es ist ebenso die Geschichte dieses Greises, der kurz vor seinem Tod doch noch jemandem begegnet, dem er seine Geschichte anvertrauen kann. Larus Leben als Hilfshausmeister in einem Altersheim dient als Tarnung für das andere, in dem er mit Drogen dealt. Er besäuft sich jedes Wochenende, um der eigenen Leere zu entkommen, schlägt die restliche Freizeit vor dem Computer tot und übertüncht seine Unsicherheit gegenüber dem weiblichen Geschlecht mit Fiesheit. Aber hinter dem Tagedieb Larus steckt nicht einfach ein Fiesling, der sein Leben sinnlos dahinverschwendet, sondern eigentlich ein ganz netter Kerl. Aber das erfährt der Leser derart beiläufig, als wäre es bloss eine Nebensache. Überhaupt weiss man zunächst gar nicht so richtig, warum einem die Geschichte nicht mehr loslässt. Vielleicht deshalb, weil Larus im Altersheim wegen eines kaputten Heizkörpers in Zimmer 37-A landet, und weil in diesem Zimmer Grímur, genannt „Der Schlächter“, haust. An diesen Grímur hat Larus eine nicht gerade salonfähige Kindheitserinnerung. Ausserdem will er wissen, was es mit dem “Schlächter” auf sich hat. Blöd ist nur, dass Grímur nicht mehr spricht. Zumindest nicht am Anfang. Larus trödelt deshalb mit der Reparatur des Heizkörpers so lange wie möglich herum, und schliesslich kommt es zum ersten Wortwechsel zwischen den beiden. Während Larus von seinen Eltern erfährt, dass Grímur auf See seine Halbschwester umgebracht haben soll, lenkt ihn sein eigenes Leben mit allerlei Erfahrungen, die nicht mehr in sein altes Ich passen wollen, immer wieder von Grímurs Geschichte ab. Er entdeckt, dass er gar nicht so fies ist mit Frauen, wie er gerne sein möchte. Er erkennt, dass das Dealen nicht nur einsam macht sondern auch gefährlich werden kann, und dass er damit Schluss machen und der engen Welt der Fjorde entkommen möchte. Und als er sich in einem Moment der Verzweiflung nicht nachhause, sondern in Grímurs Zimmer flüchtet, nimmt die kratzbürstige Freundschaft ihren Lauf. Die Geschichte, die Schmidt in „In Küstennähe“ erzählt, hat er von einem waschechten Schafbauer aus dem Nordwesten Islands erfahren. Schmidt erzählt sie, der Ich-Stimme der Hauptfigur entsprechend, streckenweise lakonisch, vorwärtsdrängend und erstaunlich berührend. Und wie es sich für eine gut erzählte Geschichte gehört, nimmt sie immer mehr Tempo und Spannung auf, je mehr sie sich dem Ende nähert. Der Höhepunkt ist eine grossartige Szene in einer derart überzeugenden Kulisse, dass man beim Lesen das eiskalte Wasser am eigenen Leib zu spüren glaubt und froh ist, sich nicht selber in Küstennähe zu befinden. Ein grosses Plus gibt es für einen Schluss, der alle Handlungsstränge zu Ende führt und den Leser befriedigt zurücklässt. Zwar kein eindeutiges Happy End, aber irgendwie eben doch. Unprätentiös erzählt, frei von jeglichem Kitsch und Pathos, ist „In Küstennähe“ ein Island-Roman, ein Krimi, und ein klein wenig auch eine Liebesgeschichte. Vor allem aber ist der Roman ein beeindruckend gelungenes Debüt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

5

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Schmid

    Simone Schmid

    OSIANDER Stuttgart

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    21.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Lieblingsbuch ! Im rauen...

    Ein Lieblingsbuch ! Im rauen Island spielend, und doch warmherzig und mit Situatonskomik, wunderbar erzählt.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: In Küstennähe