Kurz nachdem Kaja und die Rebellen aus der unterirdischen Bunkeranlage Hope of Tomorrow entkommen sind, stellen sie fest, dass sie vom Ältestenrat belogen wurden: Es gab immer Menschen an der Erdoberfläche. In riesigen Siedlungsanlagen leben die Bewohner in Wohlstand und Sicherheit. Doch wie die Archianer bezahlen auch sie einen hohen Preis dafür. Citizen One regiert mit eiserner Faust über seine Untertanen. Die einzigen, die in relativer Freiheit leben, sind die Outlaws, die sich in ein ausgeklügeltes Höhlensystem zurückgezogen haben, das sie vor den radioaktiven Stürmen, die immer wieder über die Erde tosen, schützt – und vor Citizen One, der sie gnadenlos verfolgt. Die Archianer schließen sich den Outlaws an und werden in einen brutalen Konflikt verstrickt. Kaja ist innerlich zerrissen, denn einerseits möchte sie für die gerechte Sache kämpfen und andererseits will sie unbedingt Liam retten. Denn ihre große Liebe sitzt noch immer in der Hope im Gefängnis ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
5/5
08.05.2023
Buch (Taschenbuch)
Endlich erfahren wir, wie es mit...
Endlich erfahren wir, wie es mit Kaja und Liam nach ihrer Flucht aus der Arche weitergeht! Spannend!
Antje
aus Stuttgart
4/5
18.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Spannende Fortsetzung, die aber nicht ganz mit Band 1 mithalten kann
Die Fortsetzung von Algorytmica wird, ebenso wie der 1. Band, aus mehreren Perspektiven erzählt und begleitet hauptsächlich die geflohenen Archianer Kaja und Liam. Nach ihrer Flucht aus der Arche finden sie an der Oberfläche heraus, dass ihre Regierung sie angelogen hat und ein Überleben außerhalb der Bunker möglich ist. Mit dem Ziel, alle Menschen zu befreien, versuchen sie einen neuen Widerstand mit den Oberflächenbewohnern zu organisieren.
Die Handlung schließt nahtlos an Band 2 an und ist wieder sehr spannend. Im Gegensatz zum ersten Band gibt es, vor allem in der zweiten Hälfte, deutlich mehr actiongeladene Szenen.
Sehr gut gefallen hat mir auch, dass einige Dinge, die in Band 1 scheinbar belanglose Hintergrundinformationen waren, hier relevant wurden und entscheidende Wendungen in der Handlung bewirkt haben.
Was mich sehr irritiert hat ist, dass der Klappentext, der auf diversen Onlineportalen ist, falsch ist. Anders als dort behauptet ist Liam ebenfalls entkommen und daher die ganze Zeit über an Kajas Seite.
Was mich sehr gestört hat ist, dass immer wieder Namen von Figuren vertauscht wurden (vor allem Nate und Liam).
Auch das Ende fand ich eher enttäuschend, da eine der Hauptfiguren plötzlich komplett gegen ihre Grundsätze handelt, ohne dass das für mich wirklich nachvollziehbar gewesen wäre. Das wirkte auf mich gekünstelt, als hätte zum Ende noch ein bisschen Drama gefehlt weil es nicht zu gut ausgehen soll.
Abgesehen vom Ende hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich fand es durchgehend spannend und unterhaltsam.
Bewertung
4/5
18.04.2023
Buch (Taschenbuch)
So faszinierend, dass man beinahe den Schrecken darüber vergisst
Wie wird sich die Welt weiterentwickeln? Wie wird sie in ca. 300 Jahren aussehen? Wird es noch Menschen geben? Das stand für mich eigentlich nie zur Diskussion. Technische Weiterentwicklung- ja klar, aber eben nur als Unterstützung des Menschen. Aber als ich jetzt den Sci-Fi Roman Terra Nova beendet habe, war ich mir auf einmal nicht mehr so sicher. Denn diese Dilogie spielt in einer Zeit ca 300 Jahre voraus, in der die Menschen in einer unterirdischen digitalen Welt leben und nahezu die komplette Umgebung nur aus gecodeten Hologrammen besteht. Die Einrichtung der Häuser, Haustiere, Bücher, sogar die Menschen selbst - alles nur virtuell verfügbar, während ihre Körper in Tanks aufbewahrt werden. Aber nun soll der große Durchbruch erfolgen, nachdem auch diese Körper nicht mehr nötig sein werden, weil die Menschen fortan nur noch im virtuellen Raum "leben" werden. Aber weil es auch dort Menschen wie Kaja und Liam gibt, die die Vorstellung, nur noch als Code mit eingepflanzter KI zu existieren, absolut nicht erstrebenswert finden, planen sie den großen Ausbruch aus dem Holovit auf der Suche nach echtem menschlichen Leben auf der Erde. So faszinierend ich das ganze Thema rund um die künstliche Existenz in einem Hologramm und die digital programmierten Welten auch finde, in mindestens gleichem Maße fand ich die Vorstellung eines solchen "Lebens" einfach nur erschreckend und habe mich mehrmals gefragt, was die Entwickler dazu bewegt, diese Idee toll zu finden, wo sie damit doch eigentlich nur eines tun: Menschenleben auslöschen. Hier hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr Einblick in die Gedanken und Beweggründe der Entwickler gewünscht, um wenigstens ansatzweise den Antrieb für eine solche Forschung verstehen zu können. Ohne diese Mehrinformationen schienen mir die Einstellung und auch die Handlungen der "Gegenseite" häufig unlogisch und nicht durchdacht, obwohl ich mir gleichzeitig schon allein aufgrund der Beschreibung ihrer sehr intelligenten Charaktere sicher war, dass für ihr Verhalten sicher nachvollziehbare Gründe vorliegen, die ich nur nicht überblicken konnte. Abschließend muss ich noch meinen Kritikpunkt aus Band 1 wiederholen: wieder ist zum Ende des Buches unklar, ob es einen weiteren Band der Reihe geben wird. Das Potenzial hierfür wäre auf jeden Fall da, da mich das offene Ende mit vielen offenen Fragen zurückgelassen hat. Positiv gegenüber Algorytmica ist zu erwähnen, dass das Buch deutlich mehr Spannung geboten hat und ich dadurch viel mehr in der Geschichte gefangen war. Ich vergebe 4/5
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