Produktbild: Nicht mein Ding

Nicht mein Ding Roman

9

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,5/11,5/2 cm

Gewicht

210 g

Übersetzt von

Barbara Christ

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77124-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,5/11,5/2 cm

Gewicht

210 g

Übersetzt von

Barbara Christ

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77124-0

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    18.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was zählt ?

    Andrea streift durch New York und durch ihr holpriges Leben. Die Lebensmodelle,die sie selbst erfahren hat, passen einfach nicht für sie. Die großen Fragen stellen sich ihr auf dem Weg zur Selbsbestimmtheit dennoch: Wie will Frau leben,wenn feste Partnerschaft Mutterschaft oder steile Karriere einfach nicht ihr Ding sind ? Wie funktionieren Freundschaften heute ? Was oder wer bleibt auf der Strecke ? Trotz des lakonischen und manchmal sogar zynischen Tons bietet das Buch eine großartige Lektüre. Humorvoll, scharfsinnig und temporeich vermittelt es puren Zeitgeist mit einem tollen Sound !

  • Bewertung

    5/5

    13.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Nicht mein Ding"

    Jeder Mensch hat im Leben Phasen, in denen er nicht weiß, was er will und der Sinn des Lebens nicht greifbar scheint. Bei Andrea ist dieser Abschnitt Lebensprogramm. Nach abgebrochenem Studium arbeitet sie in einem verhassten Job, trinkt zu viel, hat zu viel Sex mit blöden Männern, auch ihre Therapeutin ist keine große Hilfe. Bei all dem ist Andrea völlig reflektiert, sie schaut immer wieder mit Abstand auf ihr Leben, ist frustriert und macht so weiter... Ich habe diese "Heldin" liebgewonnen und wünsche dem Buch viele Leser*Innen.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    06.02.2020

    eBook (ePUB)

    Anders als erwartet

    Klappentext: Andrea lebt in New York, ist 39, Single und kinderlos. Und sie ist es leid, sich für ihr Leben rechtfertigen zu müssen. Familie, Ehe, Kinder – einfach nicht ihr Ding. Während ihre beste Freundin Indigo gerade Mutter geworden ist, zieht Andrea alleine durch die Clubs, lässt sich auf eine Reihe von schrägen Dates ein und brüskiert mit ihrer unverblümten Art ein ums andere Mal ihr Umfeld. Treffsicher und mit funkelndem Witz portraitiert Jami Attenberg eine Heldin, die keine sein will: unbequem und charmant, kompromisslos und verletzlich zugleich. Meine Meinung: Aufgrund des Klappentextes habe ich von diesem Buch eine leichte, lockere Lektüre erwartet. Bekommen habe ich genau das Gegenteil. Die Hauptprotagonistin Andrea hat einen schweren Rucksack voller Probleme, deren Ursprung im Laufe der Geschichte erläutert werden. Der Schreibstil der Autorin Jami Attenberg war für mich sehr gewöhnungsbedürftig, da dieser herb und unverblümt ist und die Geschichte so erzählt wird, als würde mir eine fremde Frau gegenübersitzen und ihr Leben erzählen. Das war ungewohnt, aber nicht auf negative Weise. Von den anderen Charakteren bekommt man auch ein gutes Bild, da sie bildlich beschrieben sind. Die Kapitel an sich sind relativ kurz, was mir immer gut gefällt und die Geschichte wird aus verschiedenen Zeitperspektiven erzählt. Einmal aus der Gegenwart und einmal aus Andreas Vergangenheit. Dieser Perspektivwechsel hat mir geholfen, Andrea und ihr Handeln, ihre Gedanken, ihr Leben, besser zu verstehen. Alles in allem ein tragischer Roman, der völlig anders ist, als die Inhaltsangabe verspricht, mich aber positiv überrascht hat.

  • Webervogel

    4/5

    19.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was hat sie bloß so ruiniert?

    Total mein Ding ist das Cover dieses Buches. Es zeigt das Gesicht einer gezeichneten Frauenfigur, in ihrer Sonnenbrille spiegelt sich das Empire State Building. Durch den ungewöhnlichen Bildausschnitt, den flächigen Zeichenstil und die kräftigen Farben ist das Cover ein absoluter Eyecatcher und noch dazu sehr ungewöhnlich. Ungewöhnlich ist auch der gesamte Roman von Jami Attenberg, der den Titel „Nicht mein Ding“ trägt. Es geht um all das, was nicht das Ding der 39-jährigen Ich-Erzählerin ist. Hauptfigur Andrea macht sich nichts aus einem konventionellen Leben. Karriere ist nicht ihr Ding, Beziehung ist nicht ihr Ding und Kinder sind schon mal gar nicht ihr Ding. Doch ihr Umfeld denkt zunehmend anders über diese Themen, die Freundinnen heiraten und/oder setzen Kinder in die Welt, während Andrea auf der Stelle tritt. Pläne oder gar Träume scheint sie schon lange nicht mehr zu haben. Mit Anfang 20 wollte sie noch Künstlerin werden, nun malt sie nur noch täglich den Blick aus ihrem winzigen Apartment, von dessen Zimmer aus sie in der Ferne das Empire State Building sieht – bis ein Neubau ihr auch diese Aussicht nimmt. Ich konnte Andrea lange nicht einordnen. Sie ist eine Art Anti-Heldin, die viele fragwürdige Entscheidungen trifft und einem durch ihren gelegentlich aufblitzenden schwarzen Humor trotzdem ans Herz wächst. Jami Attenberg hat eine sehr ambivalente Figur geschaffen: sensibel und rücksichtslos, verletzlich und verletzend, zurückgenommen und egozentrisch. Wenn es mal gut läuft, scheint Andrea sich selbst zu sabotieren, um bloß kein kleines Stückchen mehr mit sich ins Reine zu kommen. Eine bequeme Figur ist sie nicht und „Nicht mein Ding“ dadurch auch keine bequeme Lektüre, obwohl sich der Roman bestens lesen lässt. Nach und nach, durch Rückblenden und Erinnerungen, lassen sich Andreas Macken und Dämonen besser einordnen. Die kapitelweisen Zeitsprünge werden dabei nicht groß gekennzeichnet, die Orientierung in der Geschichte klappt aber dennoch erstaunlich gut. Und so füllen sich die Leerstellen von Andreas Lebensgeschichte langsam und es wird etwas klarer, wie sie so werden konnte: keine großen Höhen oder Tiefen zulassend, sich selbst betäubend und ziellos vor sich hin dümpelnd. Doch was passiert, wenn es plötzlich Menschen gibt, die Andreas Unterstützung brauchen? Jami Attenbergs Roman ist keine Feelgood-Lektüre, aber er lädt zum Nachdenken ein: Über die unsichtbaren Päckchen, die jeder mit sich herumträgt und darüber, wie unterschiedlich Menschen doch sind und reagieren. Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten.

  • Xirxe

    aus Hannover

    4/5

    06.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Single-Leben

    Die fast 40jährige Andrea lebt als Single in New York und erlebt, wie um sie herum Familien gegründet und Kinder geboren werden – etwas, mit dem sie überhaupt nichts anfangen kann und will. Doch mit ihrem Singleleben ist sie ebenso wenig zufrieden wie mit ihrem Job, ohne jedoch konkret zu wissen, was sie tatsächlich möchte. Eine Entscheidung für oder gegen etwas zu treffen vermeidet sie und so vergehen die Tage ohne Sinn und Ziel und mit einem zunehmenden Gefühl der Verlassenheit. Eigentlich ist es ein trostloses Buch, denn das Leben von Andrea zeigt tatsächlich wenig Erbauliches und sie selbst bietet zudem nur wenig Anreiz, sie sympathisch zu finden. Dennoch lohnt es sich zu lesen, denn die Art und Weise, wie die Autorin uns an Andreas Gedanken und ihrem Leben teilhaben lässt, wirkt derart authentisch und realitätsnah, dass zumindest ich Vieles mit ihr fühlen, wenn auch nicht wirklich Alles nachvollziehen konnte. Haben nicht viele Menschen Zeiten, in denen sie sich unfähig fühlen, Entscheidungen zu treffen und/oder Verantwortung zu übernehmen oder das Leid anderer zu ertragen? Doch darüber redet man nicht, denn es ist ein Zeichen von Schwäche und wer gibt die schon gern zu? Bei Andrea tauchen diese ‚Mängel‘ in geballter Form auf, aber was für sie spricht, dass sie sie klar benennt, zumindest sich selbst gegenüber. Somit mag Jede und Jeder sich in etwas wiederfinden, wenn auch vermutlich nicht in dieser Extremform wie bei Andrea. Trotz des eher trostlosen Themas gibt es ein versöhnliches Ende, das jedoch sehr unterschiedliche Lesarten zulässt. Und so mag sich Jede und Jeder seine eigenen Gedanken dazu machen, wie es mit Andrea weitergeht.

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    Franziska Paris

    RavensBuch Osiander Ravensburg

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht mein Ding

    Das was alle machen, ist nicht Andreas Ding. Während ihre Freundinnen sesshaft werden und Familien gründen, lebt sie immer noch als Single in New York und hangelt sich so durchs Leben. Dieser Roman hat mich berührt, er schildert verschiedene Perspektiven und zeigt, dass weder der eine noch der andere Lebensentwurf immer nur leicht ist. Lebensnah und klug geschrieben wie alle Bücher von Jamie Attenberg!

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