Ein Mann, gefangen zwischen Loyalität, Gier, Familie und Verrat – der zweite Band der Söldnerkönig-Saga.
Willkommen in Kessel, einem Königreich, in dem an jeder Ecke Lügen und Intrigen warten. Der eigenen Hinrichtung gerade noch entkommen und nun unter dem Schutz der Söldnerkompanie Orbis, wird der junge Adlige Mikael Königmann mit seiner Familie immer weiter in die Rivalitäten am Königshof von Kessel hineingezogen. Nach dem Tod des Königs wollen sowohl der Verdorbene Prinz als auch Prinzessin Serena den Thron besteigen. Zudem verbreitet die Rebellenkaiserin Lügen unter der Bevölkerung, um ihre Macht auszuweiten. Und zu allem Übel kehrt auch noch ein altbekannter Serienmörder in das Reich zurück. Doch es gibt eines, was sie alle gemeinsam haben. Sie wollen Mikael tot sehen.
Die Söldnerkönig-Saga von Nick Martell bei Blanvalet:
1. Das Königreich der Lügen
2. Der Hof der Rache
3. Der Weg der Vergessenen
Kundinnen und Kunden meinen
3.3/5.0
Bewertung
4/5
16.06.2023
Buch (Taschenbuch)
Der Hof der Rache
Der Hof der Rache: Roman (Die Söldnerkönig-Saga 2)
Klappentext:
Ein Mann, gefangen zwischen Loyalität, Gier, Familie und Verrat – der zweite Band der Söldnerkönig-Saga.
Willkommen in Kessel, einem Königreich, in dem an jeder Ecke Lügen und Intrigen warten. Der eigenen Hinrichtung gerade noch entkommen und nun unter dem Schutz der Söldnerkompanie Orbis, wird der junge Adlige Mikael Königmann mit seiner Familie immer weiter in die Rivalitäten am Königshof von Kessel hineingezogen. Nach dem Tod des Königs wollen sowohl der Verdorbene Prinz als auch Prinzessin Serena den Thron besteigen. Zudem verbreitet die Rebellenkaiserin Lügen unter der Bevölkerung, um ihre Macht auszuweiten. Und zu allem Übel kehrt auch noch ein altbekannter Serienmörder in das Reich zurück. Doch es gibt eines, was sie alle gemeinsam haben. Sie wollen Mikael tot sehen.
Die Söldnerkönig-Saga von Nick Martell bei Blanvalet:
1. Das Königreich der Lügen
2. Der Hof der Rache
3. Der Weg der Vergessenen
Meine Lesermeinung:
Das Buch hatte einige tolle Aspekte aber auch paar Sachen die man ändern könnte.
Als erstes möchte ich zu dem Cover sagen es ist sehr spannend und passt zu den anderen Teilen. Der Klappentext ist auch sehr spannend. Der Schreibstil war ganz okay und der Lesefluss war im Großen und ganzen auch ohne Probleme. Aber es waren sehr viele Fehler bezüglich der Rechtschreibung mir ist das eigentlich egal in Büchern aber hier waren es dennoch viele die man hätte ausbessern können. Im ersten Band gab es viele Handlungsstänge die im zweiten Band aber nicht wieder aufgegriffen wurden. Nick Martell stellt hier eine Art Kriminalgeschichte in den Mittelpunkt: ein stadtbekannter Serienmörder ist nach einer längeren Pause zurückgekehrt und setzt sein grausames Werk fort. Das kam unerwartet da es bisher nicht angesprochen wurde. Dennoch hat mir das Buch gefallen und ich bin gespannt ob in Band 3 alle bisherigen Stränge zusammen geführt werden.
Sterne: 4
Meine Lesezeit
4/5
06.04.2023
Buch (Taschenbuch)
Super spannend
Es geht zurück nach Kessel und zu Mikael- ein Prota, der kein klassischer Sympathieträger ist, sondern jemand, der auch Fehler macht und nicht immer rational und logisch entscheidet. Er hatte es nicht immer leicht im Leben, gerade in Band 1 erlebt er nach einem eher ruhigen Beginn so einiges. In diesem Mittelband erwartet mich erst mal eine sehr amüsante Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse. Danach darf ich wieder die Ich-Perspektive von Mikael geniessen, ich mag seine Art zu erzählen einfach total gerne. Sehr amüsant finde ich, wie er selber seine Unreife an manchen Stellen in der Vergangenheit zugibt und diese im Rahmen der Ereignisse erklärt und bewertet. Man merkt es vielleicht: Der junge Mann hat es mir angetan. Aber auch andere Personen, egal ob ihm feindlich, neutral oder freundlich gesinnt (wer weiß das schon immer genau...) wachsen mir immer mehr ans Herz und wecken mein Interesse. Der Plot war so extrem spannend (ohne zu spoilern: für mich als Laie, was das Genre Thriller angeht, waren Elemente davon enthalten) und ich war das ganze Buch über bestens unterhalten. Kein Wunder, wusste ich doch nie, welche Person tatsächlich auf welcher Seite stand und warum. Immer wieder haben mich Stellen überrascht. Auch das Magie-System hat sich toll entwickelt. Für mich eine Steigerung zum Vorband, ich bin extrem begeistert und gespannt auf den Abschluss! (Rezi-Ex)
Bewertung
4/5
03.04.2023
Buch (Taschenbuch)
Gute Fortsetzung
Das Cover ist mal wieder ein Traum und gefällt mir sehr gut. Nebeneinander sehen die Bücher einfach toll aus - das Cover von Band eins bleibt jedoch mein Favorit.
Auch der Schreibstil von Nick Martell hat mir mal wieder gut gefallen, denn er ist flüssig, ausgesprochen gut zu lesen und definitiv spannend. Mir persönlich hat die zweite Hälfte deutlich, wirklich deutlich besser gefallen, als die erste Hälfte. Da kam mir die Geschichte stellenweise ein bisschen ziellos vor und ich hatte schon Angst, dass mir das Buch nicht so gut gefallen könnte. Dafür hat mich die zweite Hälfte dann aber umso mehr begeistern können und ich bin mehr als nur gespannt auf den nächsten Teil der Reihe. Trotz meiner Kritik bin ich recht gut und leicht wieder in das Buch reingekommen, auch wenn es ein paar Kapitel gebraucht hat.
In diesem Teil merkt man ein bisschen, dass die Charaktere etwas erwachsener geworden sind, aber nur etwas. Unser lieber Protagonist macht noch immer seine Fehler, die sich dann natürlich auch wieder auf seine Ziele auswirken. Man erfährt hier noch so einige Dinge aus der Vergangenheit und besonders viel Ruhe hat eigentlich niemand. Und dann geschieht natürlich auch noch der ein oder andere Mord. Es bleibt also spannend.
Insgesamt eine gute Fortsetzung, die mich definitiv unterhalten konnte und mich neugierig auf den nächsten Teil gemacht hat. Auch wenn ich, wie oben schon erwähnt, ein bisschen Probleme mit der ersten Hälfte hatte, hat mich der Rest des Buches wieder überzeugen können. Wem Band eins gefallen hat, dem wird bestimmt auch dieser Teil wieder gefallen. Mal sehen, was sich Nick Martell noch so ausgedacht hat.
Buecherbriefe
3/5
28.05.2023
Buch (Taschenbuch)
Potential nicht ausgeschöpft
Mit Der Hof der Rache liegt der zweite Band der Söldnerkönig-Trilogie von Nick Martell vor. Wie schlägt sich der Autor nach seinem vielversprechenden Auftaktband?
Kessel droht zu zerbrechen
Nachdem Mikael Königsmann im letzten Moment dem Tod entronnen ist, muss er sich nun den Konsequenzen seines Handelns stellen: Zwar hat die Mitgliedschaft in der Söldnerkompanie Orbis ihn vor dem Zugriff der königlichen Truppen gesichert, doch gleichzeitig droht ihm damit auch der Verlust seiner Stellung innerhalb der Familie Königsmann.
Unterdessen streiten sich der Verdorbene Prinz und Prinzessin Serena um die Thronfolge - eine willkommene Ablenkung für die Rebellenkaiserin, die weiterhin aus dem Untergrund daran arbeitet, die Monarchie zu Fall zu bringen.
Zu allem Überfluss scheint noch der brutale Serienmörder Herzensbrecher zurückgekehrt zu sein. Mikael und die Orbis-Kompanie nehmen Ermittlungen auf, doch es scheint so, als ob der Mörder Mikael zum Mittelpunkt seiner grausamen Spiele gemacht hat…
Vielversprechender Auftaktband – und nun?
Der erste Band der Söldnerkönig-Trilogie, Das Königreich der Lügner, hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Während die erste Hälfte mit blassen Hauptfiguren und einem holprigen Start zu kämpfen hatte, steuerte der Autor in der zweiten Hälfte deutlich nach und versprach somit eine gelungenere Fortsetzung.
Unglücklicherweise stellt Der Hof der Rache den Mittelband einer Trilogie dar, traditionell der schwächste Band eines solchen Konstrukts: Die großen Enthüllungen und Wendungen sind dem letzten Band vorbehalten, doch ohne diese droht der zweite Band zum bloßen „Übergangsband“ zu verkommen. Dieses Problem ist natürlich auch unter Schriftstellern bekannt – doch welchen Weg wählt Martell, um dieses Problem zu umschiffen?
Altbekannte Strukturen
Martells Lösung ist ebenso einfach wie effektiv: Er stellt ein völlig neues Problem in den Mittelpunkt und kommt so gar nicht erst in die Verlegenheit, das große Finale vorwegnehmen zu müssen.
Trotz aller Andeutungen im ersten Band verharren wir immer noch in der Stadt Kessel und an unserer grundlegenden Situation hat sich nicht wirklich viel verändert: Die Stadt selbst ist immer noch Schauplatz unzähliger offener und versteckter Machtkämpfe verschiedener Gruppierungen und versinkt in immer wieder aufbrodelnden Klassenkämpfen.
Und auch unser Protagonist Mikael Königsmann sieht sich – wenn auch nun aus anderen Gründen – zahlreichen Anfeindungen ausgesetzt und muss wahlweise um sein Überleben und um die Wiederherstellung der Ehre seiner Familie kämpfen.
Doch anstatt an die offenen Handlungsstränge des ersten Bandes anzuknüpfen, stellt Nick Martell hier eine Art Kriminalgeschichte in den Mittelpunkt: ein stadtbekannter Serienmörder (von dem wir vorher natürlich nie etwas gehört haben) ist nach einer längeren Pause zurückgekehrt und setzt sein grausames Werk fort. Die Orbis-Kompanie und damit auch Mikael erhalten den Auftrag, ihn noch vor der Krönung des neuen Königs/der neuen Königin aufzuhalten. Kurzerhand gehen sie in bester Detektivmanier jeder noch so kleinen Spur nach und versuchen die Identität des Mörders zu enthüllen.
Dabei werden bereits auf dieser Ebene zwei Aspekte deutlich, die den Roman prägen sollen: Zum einen die beständige Wiederholung und das unermüdliche Festhalten an bestimmten Strukturen und zum anderen eine gewisse Planlosigkeit bei der Konzeption.
Zum ersten Punkt habe ich bereits oben genug ausgeführt: Im Grunde hält Martell am Konzept des ersten Romans und den wichtigsten Strukturen fest und tauscht lediglich einige wenige Akteure aus – anstatt hinter das Geheimnis des Königsmordes zu gelangen, müssen wir nun eben einen gewöhnlichen Mörder jagen – aber sonst ähneln sich beide Bände im Aufbau sogar bis hin zur Verteilung des Erzähltempos.
Das Konzept fehlt
Erschwerend hinzu kommt die von mir unterstellte Planlosigkeit des Autors. Mit Planlosigkeit meine ich, dass Martell mit seiner Reihe kein übergreifendes Konzept verfolgt und weder auf eine ausgefeilte Hintergrundwelt, noch auf einen wirklichen roten Faden zurückgreifen kann. Meine These ist, dass Martell seine Welt Stück für Stück beim Schreiben entwickelt und dabei einfach ein neues Element an das andere anhaftet.
Ist das überhaupt ein Problem? Immerhin wäre es wohl wahrlich zu viel verlangt, wenn wir von jedem Autor die Akribie und Planungssicherheit eines J.R.R. Tolkien oder eines Steven Erikson verlangen würden. Und bei genauerer Betrachtung sind Martells Romane sicherlich auch nicht besser oder schlechter durchdacht als vergleichbare Werke.
Allerdings bin ich ein wenig enttäuscht ob des ungenutzten Potentials: Der Autor hat jede Menge faszinierender und interessanter Ideen, die frischen Wind ins Genre bringen. Egal ob es sich um das recht innovative Magiesystem oder die Hintergrundwelt handelt – immer wieder lässt Martell durch kleine Kniffe altbekanntes im neuen Licht erscheinen.
Diese Erfahrung wird jedoch durch weitere angehängte Ideen (die für sich genommen wieder sehr spannend sind) verwässert, die oftmals im Widerspruch zu bisherigen Elementen stehen und sich im besten Fall nicht reibungslos in das Gesamtkonstrukt fügen.
Viel Bewegung an der Oberfläche
Unser Hauptprotagonist und Ich-Erzähler Mikael steht natürlich im Mittelpunkt der Handlung und zumindest in dieser Hinsicht lässt sich positives berichten: Glücklicherweise hat er seine Entwicklung aus dem ersten Teil fortgesetzt und erinnert nur noch selten an den quengligen Jugendlichen aus dem ersten Teil – auch wenn er immer noch gerne überhastete Entscheidungen trifft.
Dafür fehlt in seinem Handlungsstrang der große und überspannende Konflikt. Während im ersten Teil noch der Vater-Sohn Konflikt weite Teile seiner Entwicklung bestimmte, lässt sich im zweiten Band kein vergleichbares Leitmotiv finden. Martell versucht zwar, einen Konflikt zwischen seiner neuen Rolle als Söldner und Repräsentant eines Adelsgeschlechts aufzubauen. Da daraus allerdings keine spürbaren Konsequenzen für ihn erwachsen, lässt dieser vermeintliche Konflikt den Leser kalt.
Insgesamt erinnern die Interaktionen zwischen den Figuren an eine bessere Soap. Immer wieder tauchen überraschend neue Figuren, aus dem Nichts heraus erhalten die Figuren Informationen, die ihre Beziehungen untereinander auf den Kopf stellen und die daraus resultierenden Konflikte verlaufen letztlich ergebnislos im Nirvana.
Martell beherrscht sein Handwerk
Das ist besonders schade, weil Martell an sich ein guter Schriftsteller ist. Er versteht es, das Erzähltempo anzupassen, schafft es eine richtige Mischung aus actionreichen und ruhigen Szenen herzustellen und ihm gelingt es mühelos, den Leser in die Handlung zu ziehen.
In diesem Band variiert er auch ein Stück weit die Erzählperspektive und versucht mit einem neuen Erzähler ein Stück weit Abwechslung in die Handlung zu bringen.
Was bleibt?
Der Hof der Rache von Nick Martell lässt mich wieder einmal zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite beherrscht der Autor sein Handwerk und überzeugt durch ein hohes Erzähltempo und einen unterhaltsamen Schreibstil. Dazu kommen jede Menge interessanter Ideen, die den Leser bei Laune halten.
Leider scheint er beim Schreiben aber kein Konzept zu verfolgen, sondern Seite an Seite zu reihen, sodass er niemals über eine oberflächliche Geschichte hinauskommt. Das Ergebnis ist ein unterhaltsames Buch, das man auch gerne liest – aber da wäre deutlich mehr Potential vorhanden gewesen.
Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es mit dem Autor weitergeht – im Fantasy-Olymp ist Martell sicherlich noch nicht angekommen – aber ganz abwegig scheint diese Vorstellung nicht zu sein.
Bewertung
2/5
29.06.2023
Buch (Taschenbuch)
Etwas besser als der Vorgänger....
Etwas besser als der Vorgänger. Schreibstil und Plot ist zuweilen etwas Holprig. Alles in allem fehlt es an dem Besonderen etwas alles wirkt bekannt und schlichtweg uninspiriert. Selbst an den Ersten teil erinnere ich mich nur verschwommen. Keine Empfehlung.
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