1001 Buch Die Literaturen des Orients
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35,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
07.06.2022
Verlag
Friedenauer PresseSeitenzahl
430
Maße (L/B/H)
23,9/15,7/3,2 cm
Gewicht
920 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-949558-09-2
Warnhinweis
nicht erforderlich.
Vom Koran bis zu 1001 Nacht, von Nobelpreisträgern bis zu Dichterinnen im Exil: Die Autorinnen und Autoren des Orients schreiben Weltliteratur.
Diese Gesamtdarstellung ist eine spannend erzählte Literaturgeschichte. Eine echte Schatzkammer, die gerade für die nicht fachkundige Leserschaft viele überraschende Entdeckungen bereithält. Die zu immer profunderen Gedankengängen, auch politischer Art inspiriert. Über 300 Werke aus 1500 Jahren werden besprochen oder zitiert. Und immer wieder überkommt einen die drängende Lust, den ein oder anderen Text auch ganz zu lesen oder wieder zu lesen. Eine kritisch durchleuchtete Verführung.
Stefan Weidner, einer der besten Kenner islamischer Literaturen, Übersetzer und Publizist schreibt in seinem unvergleichlichen Stil, immer als ein »für Wissen und Denken brennender Geist«. Er ist überzeugt, »dass sich hinter der schillernden Rede vom Orient mehr verbirgt als nur ein westliches Klischee. Vielmehr glaube ich, dass die Vorstellung vom ›Orient‹ nach wie vor ein utopisches Potenzial bereithält und den Blick für Perspektiven öffnen kann, die sich mit dem gegenwärtigen begrifflichen Instrumentarium, nicht zuletzt dem kritischen und postkolonialen nicht erfassen lassen.« (Einführung)
Das Buch richtet auch einen Fokus auf die Literatur von Frauen:
Entgegen den herrschenden Vorurteilen (und dem Frauenbild mancher Muslime heute) ist zunächst festzuhalten, dass Frauen in der arabischen Literatur stets präsenter als in der lateinisch-griechischen Antike und im europäischen Mittelalter waren. (…) die Dichterinnen im arabischen Andalusien gaben sich ausgesprochen weltlich, standen in der Wortwahl ihren männlichen Kollegen nicht nach. Muhdja bint al-Tyyâni aus dem 11. Jh. (sic!); »Dank für die frischen Pfirsiche, die du mir schenkst! (…) / Sie sind so wohlgerundet wie der Mädchen Brüste, / doch lassen jeden Penis sie vor Neid erblassen!«
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