Verderben - Kinder des Zorns

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Thriller

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Beschreibung

Als Kriminalhauptkommissarin Conny Fesser undercover auf einer Vernissage des Gangsterbosses Maxim Kutzow eingesetzt wird, hält sie das für einen Routineeinsatz. Drogenhandel, Schmuggel, das Übliche. Als sie dort auf junge Mädchen trifft, die nicht freiwillig anwesend zu sein scheinen, erwacht in ihr ein furchtbarer Verdacht - betreibt Kutzow auch noch Mädchenhandel? Conny setzt sich in den Kopf, die Sache aufzuklären und Kutzow hinter Gitter zu bringen. Doch der vermeintliche Routinefall stellt sich schnell als Sumpf heraus, in dem niemand ist, was er vorgibt - inklusive Conny selbst ...

Details

Verkaufsrang

7934

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

28.07.2022

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Verkaufsrang

7934

Erscheinungsdatum

28.07.2022

Verlag

Piper

Seitenzahl

640 (Printausgabe)

Dateigröße

7383 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492602570

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Ambitioniertes Thriller-Drama mit Mystery-Elementen und vielen Action-Szenen

Bewertung aus Berlin am 08.08.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Kommissarin Conny Fesser wird undercover auf eine Vernissage, die Maxim Kutzow veranstaltet, eingeschleust. Da der angebliche Kunsthändler Kutzow in Wirklichkeit zu den Top Ten des Rotlicht- und Drogenmilieus zählt, ist Conny dort, um ihn festzunehmen. Noch bevor die Vernissage von der Polizei gestürmt werden kann, entdeckt Conny die engelsgleich gelockte, bildschöne und ebenso junge Nadeshda, die laut Kutzow die Tochter eines sehr mächtigen Mannes, mit dem er geschäftliche Beziehungen pflegt, ist. Doch in welchem Verhältnis steht Kutzow zu dem Mädchen, das oft überraschend selbstbewusst zu sein scheint? Und ist sie wirklich in Gefahr? In kurzen Kapiteln wird dieser Thriller von Hohlbein abwechselnd aus Sicht von Kommissarin Conny Fesser sowie von Marc erzählt. Marc ist mit seinen Freunden Alex und Ben in St. Petersburg auf der Flucht vor der Polizei, nachdem Ben Drogen gekauft hat. So haben sich die Freunde zu Beginn vor der Polizei in einer Abstellkammer verschanzt und müssen weiter fliehen, als die russische Polizei die Kammer stürmt. Im Erzählstrang um Marc, Ben und Alex ist die Spannungskurve von Anfang an hoch, da die Freunde permanent auf der Flucht sind. Zunächst versuchen sie die Polizei abzuhängen, was ihnen gelingt, als sie sich im an das U-Bahnnetz anschließenden Tunnelsystem verstecken. Nur geraten sie dabei vom Regen in die Traufe, da sie sich dort auf die Molepeople treffen, die unter Tage leben. Im ersten Teil dieses Thrillers habe ich Marc und seine Freunde als eher blass empfunden. Auch sind sie zu Beginn recht einseitig charakterisiert gewesen, wenn Marc unschlüssig und übervorsichtig, Alex hingegen zu rücksichtslos und draufgängerisch agiert. Und Bens Rolle hat sich darauf beschränkt von seinen Freunden mitgeschleppt zu werden, da ihm nur schlecht gewesen ist. Die schwierige Situation der Freunde, die sie auf ihrer Flucht permanent vorantreibt, lässt zunächst kaum Raum für mehr. Da hat mich dann die im weiteren Verlauf des Thrillers erfolgende Entwicklung um den Handlungsstrang, der aus Sicht von Marc geschildert wird, überrascht. Marc bleibt zwar - wie schon im ersten Teil - über weite Strecken Spielball überlegener Mächte, die ihm keinen Entscheidungsspielraum lassen. Aber durch die für ihn getroffenen Entscheidungen wird Marc geprägt. Das Drama nimmt seinen unaufhaltsamen Lauf. Und wenn ich dachte, dass Marcs Leben nun seinen Tiefpunkt erreicht hat und es nicht mehr schlimmer kommen kann, ist es weiter bergab gegangen. Für mich zählt die Entwicklung von Marcs Charakter zu einer der stärksten in einem Thriller, der da mehr Drama ist. Conny hat mir im ersten Teil ausgesprochen gut gefallen, da sie mir gleich - auch in ihren Ecken und Kanten - sympathisch gewesen ist und mich an andere starke Frauenfiguren von Hohlbein (z.B. Charity, die beste Frau der Space Force) erinnert hat. Conny ist eine toughe Polizistin, die zu Alleingängen neigt. Misshandelte Frauen lassen ihre kaum unterdrückte Wut hochkochen und sich wünschen, dass die Dreckskerle, die das getan haben, mehr verdienen als nur im Gefängnis zu landen - wie erst einmal eine ordentliche Tracht Prügel. Conny ist furchtlos und unerschrocken, obwohl sie nach einem bereits zehn Jahre zurückliegenden Fall, in dem sie einen Serienmörder, der sich für einen Vampir hielt, zur Strecke brachte, regelmäßig den Polizeipsychologen aufsuchen muss und nicht einmal eine Waffe tragen darf. Conny hat einen guten Instinkt und ihre Art ist alles andere als politisch korrekt. Ihren derben Humor, der nach allen Seiten austeilt und auch grüne Fridays for Future Sympathisanten, die eine Baustelle auf einer der Hauptverkehrsstraße für eine verkehrsberuhigende Maßnahmen zur Entschleunigung halten, nicht verschont, habe ich als erfrischend empfunden. Schade finde ich, dass Hohlbein aus diesem toll angelegten Charakter der Conny Fesser nicht mehr gemacht hat. Denn in den weiteren Teilen dieses Thrillers verkommt Conny leider mehr und mehr zur Statistin, die sich beispielsweise lieber an einem Stuhl festklammert statt in einen Kampf einzugreifen. Ich vermute, dass dies darin begründet liegt, dass der Autor seine erst im Finale enthüllten Twists nicht zu früh verraten wollte. Da ich aber bereits im Verlauf des ersten Teils einen starken Verdacht hatte, wie der Handlungsstrang um Conny mit dem um Marc zusammenhängt, hatten die Conny Kapitel dann schon ihre Längen für mich. Leider hat mich auch die Romanze zwischen Conny und Kutzow nicht so ganz überzeugen können. Zu Beginn hatte diese Beziehung noch ihre eigenwillige, interessante Dynamik, als Conny mit dem so gutaussehenden wie charmanten Kutzow auf seiner Vernissage flirtet, um ihre Tarnung aufrecht zu erhalten. Kutzows Aufmerksamkeit schmeichelte Connys Ego, da sie vermutet hätte, dass dessen Typ weit jüngere, besser aussehende Frauen als sie gewesen wären. Im weiteren Verlauf überwiegen dann aber für mich wenig nachvollziehbare Entscheidungen von Conny und kindische Frotzeleien, die die Dialoge zwischen den beiden beherrschen. Das Konstrukt der zwischen Marc und Conny wechselnden Erzählweise finde ich an sich gut angelegt. Leider gibt es da Probleme mit dem Timing. Wo der Handlungsstrang um Marc Zeit für dessen Charakterentwicklung benötigt, braucht der Handlungsstrang um Conny Tempo, da der eine Geschichte in bester 96 Hours Manier erzählt und dieser Film bei doppelter Länge mit Sicherheit auch nur halb so gut gelungen wäre. So hätte mir besser gefallen, wenn es nicht ein solches Gleichgewicht zwischen den Kapiteln von Conny und Marc gegeben hätte, sondern die Conny-Kapitel kürzer ausgefallen wären. Meinen persönlichen Geschmack hätten die Conny-Kapitel besser getroffen, wenn diese insgesamt mehr und auch eine größere Bandbreite an Mystery-Elementen (z.B. in Albträumen) geboten hätten. Mit den Mystery-Elementen, aber auch den Beschreibungen, die jedem Fantasy- oder Science-Fiction-Roman zur Ehre gereichen würden, spielt der Autor seine große Stärke aus. Davon hätte ich mir einfach mehr gewünscht - auch da das diesem Thriller und dem Handlungsstrang um Conny einen ganz eigenen Stil hätte verleihen können. Der Schlussteil, der mich mit mehr als nur einem Twist überraschen konnte, hat mich mit seinen Action- und Kampfszenen überzeugt. Generell finde ich die Verfolgungsjagden und Action-Szenen in diesem Thriller durchweg gelungen, da diese entweder rasant und in bester Hollywood Manier inszeniert sind oder so dreckig ausfallen, dass mich die realistisch beschriebenen Kämpfe, in denen ich das Blut spritzen sehen und die Knochen brechen hören konnte, schockiert haben. In den finalen Kapiteln übertrumpft ein Twist den nächsten, der alles zuvor erzählte noch einmal komplett auf den Kopf stellt. An dieser Stelle wäre aber vielleicht weniger mehr gewesen, da mir zumindest nach den letzten Twists die Motivation der Charaktere - allen voran von Kutzow - nicht mehr ganz klar gewesen ist. So haben für mich Informationen über das Leben gefehlt, das Kutzow zu Beginn in Deutschland geführt hat und warum er sich überhaupt dazu entschieden hat. Auch hätte mir zumindest ein Kapitel aus Sicht von Nadeshda gut gefallen, das ihre Beziehung zu Kutzow näher beleuchtet hätte.

Ambitioniertes Thriller-Drama mit Mystery-Elementen und vielen Action-Szenen

Bewertung aus Berlin am 08.08.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Kommissarin Conny Fesser wird undercover auf eine Vernissage, die Maxim Kutzow veranstaltet, eingeschleust. Da der angebliche Kunsthändler Kutzow in Wirklichkeit zu den Top Ten des Rotlicht- und Drogenmilieus zählt, ist Conny dort, um ihn festzunehmen. Noch bevor die Vernissage von der Polizei gestürmt werden kann, entdeckt Conny die engelsgleich gelockte, bildschöne und ebenso junge Nadeshda, die laut Kutzow die Tochter eines sehr mächtigen Mannes, mit dem er geschäftliche Beziehungen pflegt, ist. Doch in welchem Verhältnis steht Kutzow zu dem Mädchen, das oft überraschend selbstbewusst zu sein scheint? Und ist sie wirklich in Gefahr? In kurzen Kapiteln wird dieser Thriller von Hohlbein abwechselnd aus Sicht von Kommissarin Conny Fesser sowie von Marc erzählt. Marc ist mit seinen Freunden Alex und Ben in St. Petersburg auf der Flucht vor der Polizei, nachdem Ben Drogen gekauft hat. So haben sich die Freunde zu Beginn vor der Polizei in einer Abstellkammer verschanzt und müssen weiter fliehen, als die russische Polizei die Kammer stürmt. Im Erzählstrang um Marc, Ben und Alex ist die Spannungskurve von Anfang an hoch, da die Freunde permanent auf der Flucht sind. Zunächst versuchen sie die Polizei abzuhängen, was ihnen gelingt, als sie sich im an das U-Bahnnetz anschließenden Tunnelsystem verstecken. Nur geraten sie dabei vom Regen in die Traufe, da sie sich dort auf die Molepeople treffen, die unter Tage leben. Im ersten Teil dieses Thrillers habe ich Marc und seine Freunde als eher blass empfunden. Auch sind sie zu Beginn recht einseitig charakterisiert gewesen, wenn Marc unschlüssig und übervorsichtig, Alex hingegen zu rücksichtslos und draufgängerisch agiert. Und Bens Rolle hat sich darauf beschränkt von seinen Freunden mitgeschleppt zu werden, da ihm nur schlecht gewesen ist. Die schwierige Situation der Freunde, die sie auf ihrer Flucht permanent vorantreibt, lässt zunächst kaum Raum für mehr. Da hat mich dann die im weiteren Verlauf des Thrillers erfolgende Entwicklung um den Handlungsstrang, der aus Sicht von Marc geschildert wird, überrascht. Marc bleibt zwar - wie schon im ersten Teil - über weite Strecken Spielball überlegener Mächte, die ihm keinen Entscheidungsspielraum lassen. Aber durch die für ihn getroffenen Entscheidungen wird Marc geprägt. Das Drama nimmt seinen unaufhaltsamen Lauf. Und wenn ich dachte, dass Marcs Leben nun seinen Tiefpunkt erreicht hat und es nicht mehr schlimmer kommen kann, ist es weiter bergab gegangen. Für mich zählt die Entwicklung von Marcs Charakter zu einer der stärksten in einem Thriller, der da mehr Drama ist. Conny hat mir im ersten Teil ausgesprochen gut gefallen, da sie mir gleich - auch in ihren Ecken und Kanten - sympathisch gewesen ist und mich an andere starke Frauenfiguren von Hohlbein (z.B. Charity, die beste Frau der Space Force) erinnert hat. Conny ist eine toughe Polizistin, die zu Alleingängen neigt. Misshandelte Frauen lassen ihre kaum unterdrückte Wut hochkochen und sich wünschen, dass die Dreckskerle, die das getan haben, mehr verdienen als nur im Gefängnis zu landen - wie erst einmal eine ordentliche Tracht Prügel. Conny ist furchtlos und unerschrocken, obwohl sie nach einem bereits zehn Jahre zurückliegenden Fall, in dem sie einen Serienmörder, der sich für einen Vampir hielt, zur Strecke brachte, regelmäßig den Polizeipsychologen aufsuchen muss und nicht einmal eine Waffe tragen darf. Conny hat einen guten Instinkt und ihre Art ist alles andere als politisch korrekt. Ihren derben Humor, der nach allen Seiten austeilt und auch grüne Fridays for Future Sympathisanten, die eine Baustelle auf einer der Hauptverkehrsstraße für eine verkehrsberuhigende Maßnahmen zur Entschleunigung halten, nicht verschont, habe ich als erfrischend empfunden. Schade finde ich, dass Hohlbein aus diesem toll angelegten Charakter der Conny Fesser nicht mehr gemacht hat. Denn in den weiteren Teilen dieses Thrillers verkommt Conny leider mehr und mehr zur Statistin, die sich beispielsweise lieber an einem Stuhl festklammert statt in einen Kampf einzugreifen. Ich vermute, dass dies darin begründet liegt, dass der Autor seine erst im Finale enthüllten Twists nicht zu früh verraten wollte. Da ich aber bereits im Verlauf des ersten Teils einen starken Verdacht hatte, wie der Handlungsstrang um Conny mit dem um Marc zusammenhängt, hatten die Conny Kapitel dann schon ihre Längen für mich. Leider hat mich auch die Romanze zwischen Conny und Kutzow nicht so ganz überzeugen können. Zu Beginn hatte diese Beziehung noch ihre eigenwillige, interessante Dynamik, als Conny mit dem so gutaussehenden wie charmanten Kutzow auf seiner Vernissage flirtet, um ihre Tarnung aufrecht zu erhalten. Kutzows Aufmerksamkeit schmeichelte Connys Ego, da sie vermutet hätte, dass dessen Typ weit jüngere, besser aussehende Frauen als sie gewesen wären. Im weiteren Verlauf überwiegen dann aber für mich wenig nachvollziehbare Entscheidungen von Conny und kindische Frotzeleien, die die Dialoge zwischen den beiden beherrschen. Das Konstrukt der zwischen Marc und Conny wechselnden Erzählweise finde ich an sich gut angelegt. Leider gibt es da Probleme mit dem Timing. Wo der Handlungsstrang um Marc Zeit für dessen Charakterentwicklung benötigt, braucht der Handlungsstrang um Conny Tempo, da der eine Geschichte in bester 96 Hours Manier erzählt und dieser Film bei doppelter Länge mit Sicherheit auch nur halb so gut gelungen wäre. So hätte mir besser gefallen, wenn es nicht ein solches Gleichgewicht zwischen den Kapiteln von Conny und Marc gegeben hätte, sondern die Conny-Kapitel kürzer ausgefallen wären. Meinen persönlichen Geschmack hätten die Conny-Kapitel besser getroffen, wenn diese insgesamt mehr und auch eine größere Bandbreite an Mystery-Elementen (z.B. in Albträumen) geboten hätten. Mit den Mystery-Elementen, aber auch den Beschreibungen, die jedem Fantasy- oder Science-Fiction-Roman zur Ehre gereichen würden, spielt der Autor seine große Stärke aus. Davon hätte ich mir einfach mehr gewünscht - auch da das diesem Thriller und dem Handlungsstrang um Conny einen ganz eigenen Stil hätte verleihen können. Der Schlussteil, der mich mit mehr als nur einem Twist überraschen konnte, hat mich mit seinen Action- und Kampfszenen überzeugt. Generell finde ich die Verfolgungsjagden und Action-Szenen in diesem Thriller durchweg gelungen, da diese entweder rasant und in bester Hollywood Manier inszeniert sind oder so dreckig ausfallen, dass mich die realistisch beschriebenen Kämpfe, in denen ich das Blut spritzen sehen und die Knochen brechen hören konnte, schockiert haben. In den finalen Kapiteln übertrumpft ein Twist den nächsten, der alles zuvor erzählte noch einmal komplett auf den Kopf stellt. An dieser Stelle wäre aber vielleicht weniger mehr gewesen, da mir zumindest nach den letzten Twists die Motivation der Charaktere - allen voran von Kutzow - nicht mehr ganz klar gewesen ist. So haben für mich Informationen über das Leben gefehlt, das Kutzow zu Beginn in Deutschland geführt hat und warum er sich überhaupt dazu entschieden hat. Auch hätte mir zumindest ein Kapitel aus Sicht von Nadeshda gut gefallen, das ihre Beziehung zu Kutzow näher beleuchtet hätte.

Thriller mit einer übernatürlichen Prise

niggeldi am 19.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Undercover-Einsatz auf einer Vernissage bei Gangsterboss Maxim Kutzow soll dieser wegen Drogenhandels und Schmuggels festgenommen werden. Was für Kriminalhauptkommissarin Conny Fesser als Routinefall beginnt, entpuppt sich jedoch schnell als ein undurchsichtiger Sumpf, bei dem nichts so ist, wie es zunächst scheint... Das Cover mit den ineinander verschmelzenden Bildern, die alle auf die Geschichte Bezug nehmen, gefällt mir gut und macht neugierig. Der Schreibstil ist angenehm, es haben sich jedoch ab und zu Tippfehler eingeschlichen und bei Gesprächen ist der Wechsel von “Sie” zu “du” und umgekehrt an einigen Stellen willkürlich und überhaupt nicht passend, was den Lesefluss manchmal etwas gestört hat. Die relativ kurzen Kapitel verleiten dazu, zu sich selbst zu sagen “nur noch ein Kapitel” und am Ende doch mehr zu lesen als anfangs gewollt. Die Handlung ist aus mehreren Perspektiven geschildert und besteht hauptsächlich aus Connys Erzählstrang mit den Ermittlungen und aus Marcs Sicht über seine Erlebnisse in Russland. Die Charaktere sind vielschichtig, besonders Conny ist sympathisch, auch wenn sie gerne Alleingänge macht. Es gibt viele actionreiche und blutige Szenen, was mir immer sehr gefällt. Meiner Meinung nach hätte es ruhig noch magischer zugehen können, da Hohlbein ein Meister im Fantasy-Genre ist. Das Ende wartet mit einigen Überraschungen auf und ist ein guter Abschluss. Wer der Mischung aus Krimi/Thriller und Fantasy nicht abgeneigt ist, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. 4 Sterne

Thriller mit einer übernatürlichen Prise

niggeldi am 19.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Undercover-Einsatz auf einer Vernissage bei Gangsterboss Maxim Kutzow soll dieser wegen Drogenhandels und Schmuggels festgenommen werden. Was für Kriminalhauptkommissarin Conny Fesser als Routinefall beginnt, entpuppt sich jedoch schnell als ein undurchsichtiger Sumpf, bei dem nichts so ist, wie es zunächst scheint... Das Cover mit den ineinander verschmelzenden Bildern, die alle auf die Geschichte Bezug nehmen, gefällt mir gut und macht neugierig. Der Schreibstil ist angenehm, es haben sich jedoch ab und zu Tippfehler eingeschlichen und bei Gesprächen ist der Wechsel von “Sie” zu “du” und umgekehrt an einigen Stellen willkürlich und überhaupt nicht passend, was den Lesefluss manchmal etwas gestört hat. Die relativ kurzen Kapitel verleiten dazu, zu sich selbst zu sagen “nur noch ein Kapitel” und am Ende doch mehr zu lesen als anfangs gewollt. Die Handlung ist aus mehreren Perspektiven geschildert und besteht hauptsächlich aus Connys Erzählstrang mit den Ermittlungen und aus Marcs Sicht über seine Erlebnisse in Russland. Die Charaktere sind vielschichtig, besonders Conny ist sympathisch, auch wenn sie gerne Alleingänge macht. Es gibt viele actionreiche und blutige Szenen, was mir immer sehr gefällt. Meiner Meinung nach hätte es ruhig noch magischer zugehen können, da Hohlbein ein Meister im Fantasy-Genre ist. Das Ende wartet mit einigen Überraschungen auf und ist ein guter Abschluss. Wer der Mischung aus Krimi/Thriller und Fantasy nicht abgeneigt ist, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. 4 Sterne

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Verderben - Kinder des Zorns

von Wolfgang Hohlbein

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