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Es ging immer nur um Liebe Roman

3

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2022

Verlag

Mairisch Verlag

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

20,7/13,7/1,7 cm

Gewicht

262 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

In the end, it was all about love

Übersetzt von

Marie Isabel Matthews-Schlinzig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948722-19-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2022

Verlag

Mairisch Verlag

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

20,7/13,7/1,7 cm

Gewicht

262 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

In the end, it was all about love

Übersetzt von

Marie Isabel Matthews-Schlinzig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948722-19-7

Herstelleradresse

Mairisch Verlag
Schwenckestraße 68
20255 Hamburg
DE

Email: kontakt@mairisch.de

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Ein warmes, tief bewegendes Buch,...

Bewertung am 27.01.2023

Bewertungsnummer: 1867949

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein warmes, tief bewegendes Buch, das ganz dolle ins Herz geht. Eine Liebeserklärung an Berlin und die Menschen, die diese Stadt ausmacht. Ein ganz besonderes Juwel!

Ein warmes, tief bewegendes Buch,...

Bewertung am 27.01.2023
Bewertungsnummer: 1867949
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein warmes, tief bewegendes Buch, das ganz dolle ins Herz geht. Eine Liebeserklärung an Berlin und die Menschen, die diese Stadt ausmacht. Ein ganz besonderes Juwel!

Warmherzige, ausbalancierte Autofiktion

Bewertung am 14.09.2022

Bewertungsnummer: 1786166

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es braucht nicht viele Seiten und ich falle ich in den Text. Denn er ist verliebt, es ist schön, rosarot, ich verrutsche kurz kitschig mit. Der Ton schwingt schnell ins Moll. Er erzählt von seiner Suche nach Liebe, Nähe, Intimität, wie er sie nur kurz findet, in einer Schwärmerei, in ONS und von der Distanz, dem Alleinsein, in das er immer wieder gerät. Sein Grundrauschen ist eine blockierte Trauer. Er war vier Jahre alt, als sein Vater mit Anfang 40 umkam, als er nach Uganda zurückkehrte und gegen Idi Amin kämpfte. Ein ebenso vibrierendes und wahrscheinlich wirkmächtigeres Grundrauschen ist Rassismus. Okwonga beschreibt rassistische Alltagserfahrungen, von der subtilen Omnipräsenz bis hin zu Bedrohungssituationen. Okwonga ist eine Schwarze öffentliche Person, die ihre Meinung sagt, eine Person, die auf Twitter sehr präsent ist, die über ihre Bisexualität redet. Der Preis ist Extra-Aufmerksamkeit von organisierten Rassist:innen. Es geht immer nur um Liebe, ja darum geht es, immer nur. Okwongas Blick auf die Menschen ist warm, liebend, der Blick auf sich selbst nicht so sehr. Doch im Text wächst diese Liebe, sie wird klarer. Mit der Akzeptanz seiner eigenen Wege ist es ihm möglich, eine wichtige Leerstelle zu füllen. Er besucht Uganda und kommt etwas zur Ruhe. Ich habe »Es ging immer nur um Liebe« an einem Nachmittag gelesen, ich konnte es nicht zur Seite legen. Der Text ist warm, nahe, hält eine gute Balance zwischen Schwere und Leichtigkeit, ist spannend und unterhält. Da verzeihe ich gern das Berlinsplaining im Hinterkopf, dass es für ein englischsprachiges Publikum geschrieben wurde. Bravo Musa Okwonga, ein rundes Buch, ich schließe mich Ed Sheeran an, ich bin Fangirl, bitte schreib mehr.

Warmherzige, ausbalancierte Autofiktion

Bewertung am 14.09.2022
Bewertungsnummer: 1786166
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es braucht nicht viele Seiten und ich falle ich in den Text. Denn er ist verliebt, es ist schön, rosarot, ich verrutsche kurz kitschig mit. Der Ton schwingt schnell ins Moll. Er erzählt von seiner Suche nach Liebe, Nähe, Intimität, wie er sie nur kurz findet, in einer Schwärmerei, in ONS und von der Distanz, dem Alleinsein, in das er immer wieder gerät. Sein Grundrauschen ist eine blockierte Trauer. Er war vier Jahre alt, als sein Vater mit Anfang 40 umkam, als er nach Uganda zurückkehrte und gegen Idi Amin kämpfte. Ein ebenso vibrierendes und wahrscheinlich wirkmächtigeres Grundrauschen ist Rassismus. Okwonga beschreibt rassistische Alltagserfahrungen, von der subtilen Omnipräsenz bis hin zu Bedrohungssituationen. Okwonga ist eine Schwarze öffentliche Person, die ihre Meinung sagt, eine Person, die auf Twitter sehr präsent ist, die über ihre Bisexualität redet. Der Preis ist Extra-Aufmerksamkeit von organisierten Rassist:innen. Es geht immer nur um Liebe, ja darum geht es, immer nur. Okwongas Blick auf die Menschen ist warm, liebend, der Blick auf sich selbst nicht so sehr. Doch im Text wächst diese Liebe, sie wird klarer. Mit der Akzeptanz seiner eigenen Wege ist es ihm möglich, eine wichtige Leerstelle zu füllen. Er besucht Uganda und kommt etwas zur Ruhe. Ich habe »Es ging immer nur um Liebe« an einem Nachmittag gelesen, ich konnte es nicht zur Seite legen. Der Text ist warm, nahe, hält eine gute Balance zwischen Schwere und Leichtigkeit, ist spannend und unterhält. Da verzeihe ich gern das Berlinsplaining im Hinterkopf, dass es für ein englischsprachiges Publikum geschrieben wurde. Bravo Musa Okwonga, ein rundes Buch, ich schließe mich Ed Sheeran an, ich bin Fangirl, bitte schreib mehr.

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Es ging immer nur um Liebe

von Musa Okwonga

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Theresa Raupp

OSIANDER Schwäbisch Hall

Zum Portrait

5/5

Verloren in einer Stadt der Verlorenen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das ist Berlin. Jede*r verliert sich in dieser Stadt, obwohl er*sie sich doch eigentlich selbst finden möchte. Jede*r möchte doch so gerne etwas sein, etwas bewegen, etwas verändern. Und geht dann doch wieder den gleichen Trott in dieser hippen, teils hektischen, gefährlichen aber dennoch ungleich schönen Stadt. Musa Okwonga beschreibt seine Erfahrungen in Berlin auf eine Einfühlsame Art, sodass man sich und sein Selbst hinterfragt. Sodass man sich und "sein Land" hinterfragt. Er schreibt von Liebe, von Hass, von Rassismus und von Hilfe dagegen. Und trotz allem spricht die Hoffnung daraus - die Hoffnung in der Mitte all dieser Berliner*innen aufzufallen und trotzdem sich selbst nicht zu verlieren.
  • Theresa Raupp
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Verloren in einer Stadt der Verlorenen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das ist Berlin. Jede*r verliert sich in dieser Stadt, obwohl er*sie sich doch eigentlich selbst finden möchte. Jede*r möchte doch so gerne etwas sein, etwas bewegen, etwas verändern. Und geht dann doch wieder den gleichen Trott in dieser hippen, teils hektischen, gefährlichen aber dennoch ungleich schönen Stadt. Musa Okwonga beschreibt seine Erfahrungen in Berlin auf eine Einfühlsame Art, sodass man sich und sein Selbst hinterfragt. Sodass man sich und "sein Land" hinterfragt. Er schreibt von Liebe, von Hass, von Rassismus und von Hilfe dagegen. Und trotz allem spricht die Hoffnung daraus - die Hoffnung in der Mitte all dieser Berliner*innen aufzufallen und trotzdem sich selbst nicht zu verlieren.

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