Produktbild: Rabenkinder
Band 1

Rabenkinder Kriminalroman | Der ungewöhnlichste Krimi des Jahres: eine Ostdeutsche und ein Westdeutscher ermitteln in der Zeit nach dem Mauerfall

20

14,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

24318

Erscheinungsdatum

27.10.2022

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3094 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843728331

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ePUB 3

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24318

Erscheinungsdatum

27.10.2022

Verlag

Ullstein Ebooks

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272 (Printausgabe)

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3094 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843728331

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  • Leseratte-Y

    5/5

    15.12.2022

    eBook (ePUB 3)

    spannender Krimi zur Wendezeit

    Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht. Die Mauer war gerade aufgegangen, der Direktor des geschlossenen Jugendwerkhofes Torgau ermordet und gemeinsame Ermittlungsarbeit Ost/West. Spannende Themen, welche sich Grit Poppe in „Rabenkinder“ ausgesucht hat und für mich sehr gut umgesetzt. Anschaulich und ungeschönt greift sie ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte auf - Verbringung und „Leben“ der Jugendlichen in Jugendwerkhöfen. Dazu der Mord, drei verbliebene und später verschwundene Jugendliche und Ermittlungen, die noch zu Wendezeiten von der Stasi vertuscht werden sollten. Als ein Jahr später die Ermittlungen wieder aufgenommen werden kommt dann noch die unterschiedliche Denkweise von Ost und Westermittlern dazu. Keiner weiß, wie der andere „tickt“ und so kommt es natürlich zu Missverständnissen zwischen den Ermittlern. Doch im Laufe der Zeit erkennen sie, dass es nur gemeinsam klappen kann, den Mörder dingfest zu machen … Sehr anschaulich und spannend geschrieben, die Protagonisten sehr authentisch dargestellt und ein Ende, was so für mich nicht absehbar war. Es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Definitiv eine Leseempfehlung.

  • anke3006

    5/5

    29.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Krimi mit wahrem Hintergrund

    Grit Poppe hat hier einen Krimi geschrieben, der sehr spannend und packend ist. Ganz besonders vor dem Hintergrund , dass es diese Jugendwerkhöfe mit ihren unmenschlichen Methoden wirklich gab und die Opfer heute noch um Anerkennung kämpfen. Der Schreibstil ist von Anfang an sehr flüssig. Die Figuren gut beschrieben und die Gedankengänge und Taten gut nachvollziehbar. Auch diese Ost/West-Arbeitsweise der beiden Kommissare ist gut dargestellt. Mir hat diese „Wende-Krimi“ gut gefallen.

  • Bewertung

    aus Luckenwalde

    5/5

    22.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitzeugen und Tatzeugen

    "Rabenkinder" von Grit Poppe ist nicht mein erstes Buch der Autorin, aber doch der erste Kriminalroman von ihr. Vom Thema liest es sich für mich genauso gut und interessant, wie die anderen Bücher, für mich steht das Leben dieser Kinder und Jugendlichen hier im Mittelpunkt. Allerdings gibt es diesmal hier eine Leiche, der Direktor des Jugendwerkhofs in Torgau wird tot aufgefunden, unter sonderbaren Umständen. Es ist die Zeit des Umbruchs, der Wende und vieles in diesem Jugendknast wurde schon geräumt. Es sind nur noch wenige Insassen und Personal anwesend. Doch wer von ihnen ist Zeuge, wer Täter? Beate Vogt von der Morduntersuchungskommission macht sich von Leipzig aus auf den Weg, um den Fall zu klären. Unterstützung bekommt sie ausgerechnet von Hauptkommissar Josef Almgruber, ein frisch importierter "Wessi" Es macht sehr viel Spaß den beiden zuzusehen, wie sie sich zusammenraufen und ihre verschiedenen Arbeitsweisen vereinen und lernen, sich gegenseitig zu verstehen und zu akzeptieren. Die Jugendlichen Andreas und Tanja waren beide zur Tatzeit noch Insassen in diesem Jugendwerkhof. Durch ihre Augen erfährt man sehr viel von den Untaten, der Gewalt und den "Erziehungsmaßnahmen", die dort legal durchgeführt wurden. Vieles davon ist schwer zu lesen und noch schwerer zu begreifen. Diese Jugendlichen begleiten uns immer wieder durch das ganze Buch und nach und nach erfährt man mehr Details aus ihrem Leben. Viele Erinnerungen an die Zeit in der DDR und die Wende werden hier geweckt, gute, wie auch schlechte, aber nie nostalgisch oder verklärt geschrieben. Sehr vieles ist an Fakten und Daten festgemacht und nachprüfbar. Trotz allem bleibt es aber auch ein sehr spannender Krimi mit einer überraschenden Auflösung und einige Stunden sehr gute Unterhaltung, die nicht nur dahin plätschert, sondern sich im Gedächtnis verankert für längere Zeit. Ich freue mich schon jetzt sehr auf das nächste Buch der Autorin.

  • ElliP

    aus Hessen

    5/5

    21.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ungewöhnlicher Pageturner:…

    Ungewöhnlicher Pageturner: Beim Mauerfall Mord Am 10. Nov. 1989, dem Tag nach dem Fall der Mauer, wird in Torgau, dem einzigen geschlossenen Jugendwerkhof in der DDR, die Leiche des ehemaligen Direktors gefunden. Die Anlage ist bis auf drei Jugendliche schon evakuiert worden, nur Tanja, Maik und Andreas leben noch auf dem Gelände, eingesperrt und überwacht, alle anderen Insassen konnten schon befreit oder verlegt werden. Im Durcheinander der Tage während des Mauerfalls gelingt ihnen aber die Flucht und sie tauchen unter. Mord oder Suizid? Haben die drei Jugendlichen etwas damit zu tun? Ein Motiv hätten sie allemal, da der Direktor und die übrigen sogenannten Pädagogen und Erzieher ihnen das Leben durch Einzelhaft, Strafen für jede Kleinigkeit, Strafsport, Nahrungsentzug, Arrest und Schikanen immer wieder zur Hölle gemacht haben. Die Ermittlerin Beate Vogt von der Morduntersuchungskommission aus Leipzig wird auf den Fall angesetzt und bekommt Unterstützung aus dem Westen durch Hauptkommissar Josef Almgruber aus Nürnburg, aber die Zusammenarbeit ist nicht immer ohne Probleme und Vorurteile gegenüber den Methoden und Denkweisen des jeweilig anderen und des Systems, das er / sie noch verkörpert. Außerdem mischt sich auch die Stasi noch ein und will den Fall übernehmen, was natürlich alles verkompliziert und eine stringente Ermittlung vereitelt… Der erste Kriminalfall von Grit Poppe liest sich rasant und atemlos, die düstere Atmosphäre im Jugendwerkhof lässt unglaubliche Schrecken erahnen und ein System von Gewalt, Korruption, Sadismus hinter diesen Mauern wird erkennbar. Das unterschiedliche Ermittler-Duo lässt aber auch Momente der Heiterkeit zu, Ost trifft West, immer wieder stoßen die beiden an ihre Grenzen, lösen sich, gehen dann aber auch wieder aufeinander zu und merken, dass der Fall nur im Miteinander zu lösen ist. Die Handlung sorgt immer wieder für Überraschungen, Beziehungen werden hinterfragt, unterschiedliche Perspektiven eingenommen. Sprachlich und inhaltlich abwechslungsreich zeigt Grit Poppe ihr Können, teilweise ganz in Krimimanier, kurz und prägnant, voller Spannung, dann gibt es aber auch wieder die poetischen Passagen voller Metaphern und Symbole, die die Geschichte ausmalen und bereichern. Geschichtliche Hintergründe, die Wendeereignisse, werden thematisiert, die turbulente Zeit der Wiedervereinigung dient als Hintergrund. Ein wunderbarer Krimi, der viele Informationen über die Zeit und über das Leben in den Jugendwerkhöfen mit dem ungewöhnlichen Mordfall paart, eine Mischung aus Fiktion und Realität, die bestens unterhält, bei der alle Krimileser auf ihre Kosten kommen und die außerdem noch, so ganz nebenbei, aufklärt und Geschichte erfahrbar macht.

  • Bewertung

    5/5

    21.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Unkonventioneller Krimi: Beim Mauerfall Mord

    Am 10. Nov. 1989, dem Tag nach dem Fall der Mauer, wird in Torgau, dem einzigen geschlossenen Jugendwerkhof in der DDR, die Leiche des ehemaligen Direktors gefunden. Die Anlage ist bis auf drei Jugendliche schon evakuiert worden, nur Tanja, Maik und Andreas leben noch auf dem Gelände, eingesperrt und überwacht, alle anderen Insassen konnten schon befreit oder verlegt werden. Im Durcheinander der Tage während des Mauerfalls gelingt ihnen aber die Flucht und sie tauchen unter. Mord oder Suizid? Haben die drei Jugendlichen etwas damit zu tun? Ein Motiv hätten sie allemal, da der Direktor und die übrigen sogenannten Pädagogen und Erzieher ihnen das Leben durch Einzelhaft, Strafen für jede Kleinigkeit, Strafsport, Nahrungsentzug, Arrest und Schikanen immer wieder zur Hölle gemacht haben. Die Ermittlerin Beate Vogt von der Morduntersuchungskommission aus Leipzig wird auf den Fall angesetzt und bekommt Unterstützung aus dem Westen durch Hauptkommissar Josef Almgruber aus Nürnburg, aber die Zusammenarbeit ist nicht immer ohne Probleme und Vorurteile gegenüber den Methoden und Denkweisen des jeweilig anderen und des Systems, das er / sie noch verkörpert. Außerdem mischt sich auch die Stasi noch ein und will den Fall übernehmen, was natürlich alles verkompliziert und eine stringente Ermittlung vereitelt… Der erste Kriminalfall von Grit Poppe liest sich rasant und atemlos, die düstere Atmosphäre im Jugendwerkhof lässt unglaubliche Schrecken erahnen und ein System von Gewalt, Korruption, Sadismus hinter diesen Mauern wird erkennbar. Das unterschiedliche Ermittler-Duo lässt aber auch Momente der Heiterkeit zu, Ost trifft West, immer wieder stoßen die beiden an ihre Grenzen, lösen sich, gehen dann aber auch wieder aufeinander zu und merken, dass der Fall nur im Miteinander zu lösen ist. Die Handlung sorgt immer wieder für Überraschungen, Beziehungen werden hinterfragt, unterschiedliche Perspektiven eingenommen. Sprachlich und inhaltlich abwechslungsreich zeigt Grit Poppe ihr Können, teilweise ganz in Krimimanier, kurz und prägnant, voller Spannung, dann gibt es aber auch wieder die poetischen Passagen voller Metaphern und Symbole, die die Geschichte ausmalen und bereichern. Geschichtliche Hintergründe, die Wendeereignisse, werden thematisiert, die turbulente Zeit der Wiedervereinigung dient als Hintergrund. Ein wunderbarer Krimi, der viele Informationen über die Zeit und über das Leben in den Jugendwerkhöfen mit dem ungewöhnlichen Mordfall paart, eine Mischung aus Fiktion und Realität, die bestens unterhält, bei der alle Krimileser auf ihre Kosten kommen und die außerdem noch, so ganz nebenbei, aufklärt und Geschichte erfahrbar macht.

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