Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
11.04.2022
Verlag
Verlag Unser WissenSeitenzahl
100
Maße (L/B/H)
22/15/0,7 cm
Gewicht
167 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-620-4-61231-7
Die submentale Intubation wird seit ihrer Einführung durch Francisco Hernández Altemir im Jahr 1986 als Alternative zur konventionellen Intubation in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie eingesetzt. Eine Übersicht über die submentale Intubation wurde anhand von Daten aus allen Fallberichten, Fallserien sowie prospektiven und retrospektiven Studien, die zwischen 1986 und 2016 veröffentlicht wurden, erstellt. Die Indikationen, Variationen der Inzisionslänge, Inzisionsstellen, Arten der verwendeten Endotrachealtuben, Methoden der Exteriorisation und Komplikationen wurden erfasst und analysiert. Es wurden insgesamt 70 Artikel mit 1021 Patienten eingeschlossen. Die Hauptindikation war ein Kiefertrauma (86,9 %, n = 887), gefolgt von orthognatischer Chirurgie (5,8 %, n = 59), Schädelbasischirurgie (2,8 %, n = 29) und Rhinoplastik und Rhytidektomie (1,5 %, n = 15). Die Komplikationsrate war relativ niedrig: 91,0 % der Patienten (n = 929) waren komplikationsfrei. Die häufigste Komplikation war eine Infektion, die bei 3,5 % (n = 36) der Gesamtzahl der Patienten auftrat, gefolgt von Narbenbildung (1,2 %, n = 12) und Bildung einer orokutanen oder Speichelfistel (1,1 %, n = 11). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die submentale Intubation eine gute Atemwegsalternative mit minimalen Komplikationen darstellt.
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