Produktbild: Der Zorn der Flut

Der Zorn der Flut

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

44628

Erscheinungsdatum

15.11.2022

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

3568 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644012349

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

44628

Erscheinungsdatum

15.11.2022

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

3568 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644012349

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Das Meer kennt kein Erbarmen

Bewertung aus Villingen-Schwenningen am 28.12.2022

Bewertungsnummer: 1849844

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Autor verknüpft die verheerende Sturmflut von 1362 und deren Folgen mit dem Schicksal der Stallerstochter Griet und des rebellischen Auke. Griet gehört als Stallerstochter zur Oberschicht und ihr Vater ist durch seine Position der Statthalter des dänischen Königs . Auke ist ein Kämpfer für ein freies Friesland. Eine Verbindung zwischen den beiden ist dadurch undenkbar. Schlimmer noch Griet soll einen reichen Hamburger Pfeffersack heiraten. Dann wirbelt die Grote Mandränke alles durcheinander. Die See erobert sich ihr Land zurück. Viele Menschen sterben. Hunger gehört nun zum täglichen Leben. Anders als heute laufen keine Hilfsprogramme an. Jeder ist auf sich selbst gestellt. Das lässt Auke einen folgenschweren Entschluss fassen. Was voller Euphorie und dem ehrlichen Wunsch, zu helfen, beginnt, endet mit einer moralischen , zu allen Ehren gereichende Entscheidung, die dennoch tiefe Wunden reißt. Ich bin nach wenigen Seiten tief in die Handlung abgetaucht. Ich mochte Auke, obwohl ich ihn ein wenig zu draufgängerisch fand, konnte aber seinen Wunsch nach einen freien Friesland gut verstehen. Deshalb passt auch Griet gut zu ihm, die selbstbewusst ist und gerne den engen Grenzen ihres Dasein entkommen würde. Leider lassen die gesellschaftlichen Verhältnisse dies nicht zu und Griet muss sich dem Willen des Vaters völlig unterwerfen. Die Nacht der Flut muss grauenvoll gewesen sein. Durch die anschaulichen und dramatischen Beschreibungen des Autors konnte ich ungefähr erahnen, mit welcher Gewalt und Mitleidlosigkeit die See gewütet haben muss. Trotzdem überfiel mich bei den Schilderungen des Lebens danach kurz der Gedanke, ob die Toten nicht besser dran waren. Aus dieser Situation heraus habe ich Aukes Entschluss, aktiv zu werden, nachvollziehen und teilweise auch gut heißen können. Auf was ich nicht vorbereitet war, war die Entwicklung der Ereignisse, die mich wütend, traurig und auch fassungslos gemacht heben. Letzten Endes habe ich den Schluss als gerecht empfunden. Manchmal muss man zum Wohle aller auch persönliche Opfer bringen. Ein sehr unterhaltsamer Roman, der interessante Einblicke in die damalige Zeit gibt, der bewegt und zeitweise nachdenklich stimmt.

Das Meer kennt kein Erbarmen

Bewertung aus Villingen-Schwenningen am 28.12.2022
Bewertungsnummer: 1849844
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Autor verknüpft die verheerende Sturmflut von 1362 und deren Folgen mit dem Schicksal der Stallerstochter Griet und des rebellischen Auke. Griet gehört als Stallerstochter zur Oberschicht und ihr Vater ist durch seine Position der Statthalter des dänischen Königs . Auke ist ein Kämpfer für ein freies Friesland. Eine Verbindung zwischen den beiden ist dadurch undenkbar. Schlimmer noch Griet soll einen reichen Hamburger Pfeffersack heiraten. Dann wirbelt die Grote Mandränke alles durcheinander. Die See erobert sich ihr Land zurück. Viele Menschen sterben. Hunger gehört nun zum täglichen Leben. Anders als heute laufen keine Hilfsprogramme an. Jeder ist auf sich selbst gestellt. Das lässt Auke einen folgenschweren Entschluss fassen. Was voller Euphorie und dem ehrlichen Wunsch, zu helfen, beginnt, endet mit einer moralischen , zu allen Ehren gereichende Entscheidung, die dennoch tiefe Wunden reißt. Ich bin nach wenigen Seiten tief in die Handlung abgetaucht. Ich mochte Auke, obwohl ich ihn ein wenig zu draufgängerisch fand, konnte aber seinen Wunsch nach einen freien Friesland gut verstehen. Deshalb passt auch Griet gut zu ihm, die selbstbewusst ist und gerne den engen Grenzen ihres Dasein entkommen würde. Leider lassen die gesellschaftlichen Verhältnisse dies nicht zu und Griet muss sich dem Willen des Vaters völlig unterwerfen. Die Nacht der Flut muss grauenvoll gewesen sein. Durch die anschaulichen und dramatischen Beschreibungen des Autors konnte ich ungefähr erahnen, mit welcher Gewalt und Mitleidlosigkeit die See gewütet haben muss. Trotzdem überfiel mich bei den Schilderungen des Lebens danach kurz der Gedanke, ob die Toten nicht besser dran waren. Aus dieser Situation heraus habe ich Aukes Entschluss, aktiv zu werden, nachvollziehen und teilweise auch gut heißen können. Auf was ich nicht vorbereitet war, war die Entwicklung der Ereignisse, die mich wütend, traurig und auch fassungslos gemacht heben. Letzten Endes habe ich den Schluss als gerecht empfunden. Manchmal muss man zum Wohle aller auch persönliche Opfer bringen. Ein sehr unterhaltsamer Roman, der interessante Einblicke in die damalige Zeit gibt, der bewegt und zeitweise nachdenklich stimmt.

Toller historischer Roman

Bewertung aus Niederstetten am 02.02.2023

Bewertungsnummer: 1871920

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Zorn der Flut - Hendrik Lambertus Kurzbeschreibung: Die Katastrophe, die das Gesicht der Nordseeküste für immer veränderte. Im Winter des Jahres 1361 ist die Natur besonders unbarmherzig, Wind und Wellen peitschen gegen das Land. Deichbauer Folkert sieht mit Sorge, wie verwundbar der vernachlässigte Flutschutz seine Heimat macht. Doch seine Warnungen verhallen ungehört. Auch sein Bruder Auke sorgt sich mehr um die Herrschaftsansprüche der dänischen Krone. Er kämpft mit allen Mitteln für die friesische Freiheit – und für seine große Liebe Griet. Von der wird als Tochter des dänischen Statthalters erwartet, zum Vorteil der Familie zu heiraten. Soll sie sich fügen? Oder rebellieren? Dann kommt der 16. Januar 1362. Die Deiche brechen. Und nach der Flut ist nichts mehr, wie es vorher war. Mein Leseeindruck: Viel wusste ich vorher nicht über die Marcellusflut, welche in diesem Buch so eindrücklich beschrieben wird und die den Raum der Geschichte voll einnimmt. Inzwischen bin ich um einiges informierter und habe auch diesen historischen Roman mit viel Herzblut und Spannung gelesen. Der Autors Hendrik Lambertus lässt die Flut wie ein innerer Film vor Augen der Leserschaft an einem vorbeilaufen und führt den Leser weit zurück in der Zeit und ins Leben der Menschen damals. Und auch der Aufbau danach wird nicht vernachlässigt und gibt dem Leser ein authentisches Bild von der damaligen Zerstörung. Die Geschichte selbst wird durch den wunderbaren Schreibstil des Autoren lebendig und ich habe sehr intensiv mich mit hinein versetzen können. So gesehen hatte ich nicht nur eine spannende Rückkehr ins Jahr 1362, sondern auch viel geschichtlich wieder dazu gelernt. Fazit: Ein toller historischen Roman mit der authentischen Geschichte um die große Marcellusflut und ihre Zerstörung. Kann ich jeden Historien-Fan nur von Herzen empfehlen, auch wenn er nicht von der Nordsee stammt oder dorthin irgendwelche Verbindungen hat. Eher möchte man nach dem Buch diese Gegend gerne mal kennen lernen oder dorthin zurück kehren. Gerne vergebe ich 5 Sterne und empfehle das Buch sehr gerne weiter! *****

Toller historischer Roman

Bewertung aus Niederstetten am 02.02.2023
Bewertungsnummer: 1871920
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Zorn der Flut - Hendrik Lambertus Kurzbeschreibung: Die Katastrophe, die das Gesicht der Nordseeküste für immer veränderte. Im Winter des Jahres 1361 ist die Natur besonders unbarmherzig, Wind und Wellen peitschen gegen das Land. Deichbauer Folkert sieht mit Sorge, wie verwundbar der vernachlässigte Flutschutz seine Heimat macht. Doch seine Warnungen verhallen ungehört. Auch sein Bruder Auke sorgt sich mehr um die Herrschaftsansprüche der dänischen Krone. Er kämpft mit allen Mitteln für die friesische Freiheit – und für seine große Liebe Griet. Von der wird als Tochter des dänischen Statthalters erwartet, zum Vorteil der Familie zu heiraten. Soll sie sich fügen? Oder rebellieren? Dann kommt der 16. Januar 1362. Die Deiche brechen. Und nach der Flut ist nichts mehr, wie es vorher war. Mein Leseeindruck: Viel wusste ich vorher nicht über die Marcellusflut, welche in diesem Buch so eindrücklich beschrieben wird und die den Raum der Geschichte voll einnimmt. Inzwischen bin ich um einiges informierter und habe auch diesen historischen Roman mit viel Herzblut und Spannung gelesen. Der Autors Hendrik Lambertus lässt die Flut wie ein innerer Film vor Augen der Leserschaft an einem vorbeilaufen und führt den Leser weit zurück in der Zeit und ins Leben der Menschen damals. Und auch der Aufbau danach wird nicht vernachlässigt und gibt dem Leser ein authentisches Bild von der damaligen Zerstörung. Die Geschichte selbst wird durch den wunderbaren Schreibstil des Autoren lebendig und ich habe sehr intensiv mich mit hinein versetzen können. So gesehen hatte ich nicht nur eine spannende Rückkehr ins Jahr 1362, sondern auch viel geschichtlich wieder dazu gelernt. Fazit: Ein toller historischen Roman mit der authentischen Geschichte um die große Marcellusflut und ihre Zerstörung. Kann ich jeden Historien-Fan nur von Herzen empfehlen, auch wenn er nicht von der Nordsee stammt oder dorthin irgendwelche Verbindungen hat. Eher möchte man nach dem Buch diese Gegend gerne mal kennen lernen oder dorthin zurück kehren. Gerne vergebe ich 5 Sterne und empfehle das Buch sehr gerne weiter! *****

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Der Zorn der Flut

von Hendrik Lambertus

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