Produktbild: Doppelleben

Doppelleben Roman

9

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.08.2022

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3515 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462304329

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

18.08.2022

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3515 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462304329

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • JoBerlin

    aus Berlin

    5/5

    18.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    Wortkünstler

    Alain Claude Sulzer ist ein Meisterwerk gelungen – das „Doppelleben“ der Brüder Goncourt ist so fabelhaft geschrieben, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte und noch lange in den Worten, Bildern und Leben der beiden ´gens de lettres‘ gefangen war. Der eine ist ohne den anderen nicht vorstellbar: Jules, der Nervöse und Edmond, den nichts aus der Ruhe bringen konnte - „Brüder gewiss, vor allem aber Dichter!“, schreibt Sulzer und: „Es gab keine Unstimmigkeiten zwischen ihnen …. Es war, als hätten sie eine Seele, einen Verstand, eine Hand“. Aber nicht nur Wortkünstler waren sie, auch feinfühlige Beobachter, so konnten sie Anregungen für Romane gewinnen und natürlich wurden alle Begebenheiten im berühmten gemeinsamen Journal festgehalten. Alain Claude Sulzer legt einen Schwerpunkt auf die schlüssige Darstellung dieser symbiotischen Beziehung - die gemeinsame Arbeit, das gemeinsame Leben wird von ihm hervorragend herausgearbeitet. Einen zweiten interessanten Schwerpunkt legt der Autor auf die ergreifende Lebensgeschichte der Dienerin Rose, eigentlich eine Nebenfigur im Leben der Brüder. Sulzer schreibt brillant, und ich erfahre viel über das Leben und Leiden der Unterschicht im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Doch so verfeinert die Lebensweise der Goncourts auch ist, so ziseliert sie die Worte setzen, so seismografisch sie auf jede Störung reagieren – den qualvollen Niedergang ihrer Bediensteten Rose bemerken sie nicht. Später jedoch werden sie ihr mit dem Roman „Germinie Lacerteux“ ein Denkmal setzen. Leider gibt es diesen Roman zur Zeit nicht zu kaufen, wie überhaupt die meisten Romane der Brüder Goncourt in Deutschland nicht mehr verlegt werden. Vielleicht ändert sich das durch Alain Claude Sulzers großen Erfolg. Für mich jedenfalls ist „Doppelleben“ das Buch des Jahres 2022. Die Lektüre ist anregend und beglückend. Es geht nicht besser.

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    3/5

    07.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    nicht ganz kohärent

    Sulzer beschreibt meistens sehr gut die phänomenale Seite der Akteure, also die Welt, so wie sie dem Handelnden (subjektiv) erscheint bzw. so wie sie dieser wahrnimmt und empfindet. Diese phänomenale Beschreibung erlaubt es dem Leser, seine eigenen Erlebnisse und seine Empfindungswelt mit denjenigen der Akteure im Roman zu vergleichen. Solche Vergleiche sind immer sehr bereichernd. Diese Stärke kommt auch in diesem Roman zum Zug. Hier finden sich schöne und greifende Beschreibungen der Erlebnisse, der Gedanken und der Gefühle der Menschen. Bravo! Aber diese Stärke Sulzers ist im vorliegenden Buch auch seine Schwäche: Denn das Buch ist so etwas wie ein „historischer Roman“. Solange sich Sulzer an die Fakten hält, ist die Geschichte in Ordnung. Denn die Fakten sind ja objektiv und belegt. Aber sobald er in die phänomenale Welt der Handelnden eindringt, wirkt das Buch unglaubwürdig. Da stellt man sich als Leser die Frage: Wie weiss er denn, wie sich für den Handelnden diese Szene tatsächlich angefühlt hat? Sulzers Schreibstil eignet sich nicht für historische Romane, befürchte ich. Das Buch hat noch eine zweite Schwäche: Es schaukelt zwischen zwei Themen hin und her, einerseits dem Leben der beiden Goncourt-Schriftsteller (und dem Tod des jüngeren Bruders), andererseits dem Doppelleben der Dienerin oder Magd. Der Fokus auf EIN Doppelleben hätte wohl genügt.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    02.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beste Unterhaltung

    Der Romantitel wird dem Buch in zweierlei Hinsicht gerecht: Einmal sind da die Brüder Goncourt, die sich alles im Leben teilen: Haus, Geliebte und die Leidenschaft zur Literatur. Heute sind sie die Namensgeber des Prix Goncourt, des renommierten französischen Buchpreises. Gerne sind die beiden wohlhabenden Brüder Gäste der Intellektuellen und Reichen im Frankreich des 19. Jahrhunderts, auch dann noch als Jules an der Syphilis erkrankt und eher peinlichen Unsinn von sich gibt. Edmond will weder wahrhaben, dass sein Bruder noch vor seinem 40. Lebensjahr sterben wird, noch dass es Syphilis ist – Überarbeitung und Erschöpfung vom vielen Denken und Schreiben, erklärt den Freunden und Bekannten wortreich und ausweichend. Ein Doppelleben führt in anderer Hinsicht auch deren treue und loyale Haushaltshilfe Rose Malingre. Nach deren Tod entdecken die beiden Brüder, dass Rose nicht die ist die sie vorgab zu sein, sondern die beiden Brüder hinters Licht geführt hat. Jules und Edmond können es kaum glauben, was sich vor ihren Augen abspielte, sie jedoch blind dafür waren, wo ihnen doch sonst nichts entgeht. Ein großartiger Roman über die Brüder und deren Haushälterin, der mir unglaublich gut gefallen hat. Fazit: lesen, Unterhaltung der besten Art.

  • Bewertung

    5/5

    27.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnliche Bruderliebe

    Wir landen im Frankreich des 19. Jahrhunderts, in dem die Brüder Goncourt als Bohèmes und Bonvivants leben. Als kongeniales Autorenduo werkeln sie seit dem Tod ihrer Mutter als wohlhabende Erben an ihren Texten und Romanen. Umsorgt werden sie von Rose, der Hausangestellten seit ihren Jugendjahren. Die profanen Dinge wie Einkäufe, Wäsche, Putzen und Kochen erledigt die dienstfertige Seele, und die Brüder sind ihr so dankbar dafür, dass sie die mässigen Kochkünste mit oft überraschenden und kaum geniessbaren Geschmackserlebnissen stoisch ertragen. Doch die Stütze des Künstlerhaushalts verbirgt ihr privates Drama vor den Brüdern. Sie ist einem Mann aus der Nachbarschaft verfallen. Dem schönen Boxer Alexandre hat sie eine Werkstatt als Handschuhmacher eingerichtet, und dafür reihum Leute um Geld gefragt. Obwohl Alexandre sie demütigt, benutzt und sie sogar für seine Mutter putzt, schiebt sie ihm Geld zu. Um ihm den Kriegsdienst zu ersparen, greift sie in die Haushaltskasse ihrer Herren. Schuldgefühle und Verzweiflung ob der Erniedrigung betäubt sie mit Alkohol. Erst als es zu spät ist, realisieren die Brüder, welch Drama das Leben von Rose war. Schon früh spürt Jules, der jüngere der Brüder, dass er wohl Syphillis aufgelesen hat. Sein Bruder führt das zunehmende Erkranken seines Bruders auf eine Überlastung seines Geistes zurück, und lange kann Jules das zunehmende Verfallen in der Gesellschaft verstecken und übertünchen. Doch dann setzt die Krankheit ihr Zerstörungswerk unbarmherzig fort und Jules degeneriert zu einem Schatten seiner selbst. Gemeinsam führten die Brüder ein akribisch geführtes Tagebuch, das den Verfall von Jules dokumentiert, am Schluss von Edmond, der den einstigen Ästheten Jules, der mit Esprit und Benehmen die besten Kreise von Paris beeindruckt hatte, zu einem stammelnden, dementen und unflätigen Schatten seiner früheren Existenzv verfallen sieht. Edmond verliert mit dem Tod des Bruders seine Inspirationsquelle, seinen Glauben und seinen Daseinszweck. Etwas stirbt in ihm beim elenden Siechtum und Sterben seines geliebten Bruders. Später wird sein Namen als Stifter eines Literaturpreises unsterblich. Claude Alain Sulzer gelingt es meisterhaft, dieses menschliche Drama der Brüder zu erzählen. Die Erzählweise passt zum Stoff, eher altmodisch und oft mit Sprachbildern versetzt, die auch mal aufgesetzt wirken. Dafür entschädigt der Roman mit Szenen, die unmittelbar berühren, mit präzis recherchierten Details, packender Dramaturgie und atmosphärischer Dichte, Claude Alain Sulzer beweist sich einmal mehr als Meister seiner Zunft.

  • Bewertung

    4/5

    02.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Doppelleben auf zwei Etagen

    GELESEN: Alain Claude Sulzer „Doppelleben“ Erschienen 2022 bei Kiepenheuer & Witsch 288 Seiten  In 16 Kapiteln, welche zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechseln, erzählt A.C.S. die Geschichte von Edmond Goncourts, seinem 8 Jahre jüngeren Bruder Jules sowie deren Haushälterin Rose. Ihr Lebensweg ist von überaus tragischer Natur gezeichnet, da diese drei Menschen der Liebe wegen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, doch recht nahe am Abgrund stehen. Aber nicht nur die Liebe, sondern auch eine grenzenlose Arroganz, ebenso wie eine Selbstherrlichkeit führen dazu, dass diese drei beschriebenen Personen über Jahrzehnte ein doch recht eigenartiges Leben führten, was wir detailgenau erfahren. Edmond und Jules leben seit ihrer Kindheit zusammen. Die Brüder gingen nie eigene Wege. In ihrem Haus, welches ihr Refugium darstellt, haben sie leider auch nicht die Ruhe, die sie sich erträumt haben, oder anders gesagt, durch ihre große Empfindlichkeit stört sie schon der singende Vogel am gegenüberliegenden Baum.   Der acht Jahre ältere Edmond Goncourts, * 1822, kümmert sich schon zeitlebens um seinen jüngeren Bruder Jules, der sich im Alter von 20 Jahren mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt hat. Nun ist Jules 38, und erste schwere Ausfälle machen sich bemerkbar. Er vergisst und kann Worte nicht mehr vollständig artikulieren, geschweige denn ganze Sätze. Dass es so kommen wird, war bekannt, denn im Jahr 1850, in dem diese Geschichte spielt, waren die Behandlungsmöglichkeiten noch recht schmal. In dieser Geschichte blickt der Leser auch zurück. Kurz wird das Leben der Brüder in jungen Jahren angerissen, als die Eltern noch lebten, als der Vater starb und die Mutter das Regiment übernahm. Wir erfahren neben Edmonds und Jules‘ Leben alles über Rose, die sich 25 Jahre lang bis zu ihrem Tod bis zur Selbstaufgabe um Edmond und Jules gekümmert hat. Einzig kochen konnte sie nicht, und Belehrungen nahm sie nicht an. Neben ihrem Wirken im Haushalt der Brüder gab es für Rose noch ein anderes Leben, von dem niemand außer Maria etwas wusste. Nach dem Tod von Rose bricht Maria ihr Schweigen und erzählt den Brüdern, welches Leben Rose geführt hat. Die beiden Junggesellen können nicht begreifen, dass ihnen entgangen ist, was sie nun erfahren. Rose war zwar immer da, aber durch ihre Arbeit und ihren Stand war der Abstand zu ihrer Magd so groß, dass sich beide für den Menschen Rose nicht interessierten. Sie waren Teil der Pariser Bohemiens, verkehrten mit Flaubert, Gautier, Mérimée und anderen Künstlern. Im Palais der Kaiser-Cousine waren sie oft zu Gast Zu Hause schrieben sie ein gemeinsames Tagebuch und arbeiteten an ihren Büchern.     Die im August 2022 erschienene Romanbiographie hat mich ob ihrer kontroversen Figuren tief bewegt. Auf der einen Seite steht das Brüderpaar E. u. J. und auf der anderen Rose, die sich über 25 Jahre um ihre „Herrschaft“ kümmerte. Sowohl die Brüder wie auch Rose führten, wenn auch auf komplett unterschiedliche Weise, ein „Doppelleben“. Die Krankheit, mit der Jules zu kämpfen hatte und die natürlich gleichermaßen Edmund betraf, ist so geschildert, als handle sich um einen an Demenz erkrankten Menschen, der nach und nach all seine Fähigkeiten verliert. Bei diesen Schilderungen leidet man wirklich mit, da man ja inzwischen weiß, dass niemand davor gefeit ist. Ich hätte mir gewünscht, dass es Edmund gelungen wäre, diesem Elend ein Ende zu setzen.   Edmond Louis Antoine Huot de Goncourt (* 26. Mai 1822 in Nancy; † 16. Juli 1896 in Champrosay bei Paris) und Jules Alfred Huot de Goncourt (* 17. Dezember 1830 in Paris; † 20. Juni 1870 ebenda) waren französische Schriftsteller. Der bekannteste französische Literaturpreis, der Prix Goncourt, ist mit ihnen verbunden.  

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

5

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ruth Schuhbauer

    Ruth Schuhbauer

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    14.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alain Claude Sulzer Doppelleben

    Ich finde diesen historischen Roman mehr als gelungen. Er ist eine literarische Homage an die Gebrüder Concourt, nach denen der höchste französische Literaturpreis benannt ist. Die gute Sprache trägt maßgeblichen zu dem Lesegenuss bei.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Doppelleben