Produktbild: So forsch, so furchtlos

So forsch, so furchtlos Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Book Tropes

Childhood Bestfriend + weitere

Erscheinungsdatum

07.07.2022

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

3163 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Christiane Quandt

Sprache

Deutsch

EAN

9783462303568

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Book Tropes

  • Childhood Bestfriend
  • Coming Of Age
  • Queer Romance

Erscheinungsdatum

07.07.2022

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

3163 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Christiane Quandt

Sprache

Deutsch

EAN

9783462303568

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  • yellowdog

    5/5

    07.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman wie ein ausbrechender Vulkan

    Ein mutiger Roman um zwei Mädchen in Teneriffa. Dieser Schauplatz prägt die Geschichte mit. Wichtig ist die Erzählperspektive. Die Erzählerin ist eins der beiden Mädchen und aus ihrer Sicht entsteht ein Porträt ihrer Freundin Isora und ihrer engen Freundschaft. Sie sind wirklich forsch, aber auch wild, frech und neugierig und der Roman zeigt den Übergang von Kindheit zu Pubertät. Prägend ist auch der flinke Stil mit den sprachlichen Mittel von Dichtheit und Intensität. Die spanische Schriftstellerin Andrea Abrieu ist wirklich eine Entdeckung.

  • Bewertung

    4/5

    05.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überraschend und mit Sicherheit...

    Überraschend und mit Sicherheit anders als erwartet.Die Autorin beschreibt ohne Tabus die innige Freundschaft zweier Mädchen, die die Langeweile oft auf dumme Ideen bringt. Ich bin total begeistert von diesem Coming-of-Age-Roman. Das Ende hat mich mit voller Wucht getroffen.

  • Lesendes Federvieh

    aus München

    4/5

    09.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herbe-derbe Kost mit explosivem Inhalt

    „So forsch, so furchtlos“ schlägt durch die Intensität dieser äußerst speziellen Coming-Of-Age Geschichte ein wie eine Bombe und spaltet die Gemüter mit der teils derbe-fäkal überfordernden Sprache, die einen engen Fokus auf Andrea Abreus Ich-Erzählerin erlaubt: Ungefiltert betrachtet man die Welt durch die Augen ihrer jungen Protagonistin „Shit“, die sich in einem öden, heißen Sommer auf Teneriffa fernab der touristischen Gebiete mit ihrer besten Freundin Isora den Tücken des Erwachsenwerdens zu stellen versucht. Beide stammen aus einfachen Verhältnissen mit komplizierten Familienkonstellationen und noch schwierigeren Beziehungen zu Gewalt, psychischer Gesundheit und sexueller Selbstbestimmung. Schon von Beginn an wird das Ungleichgewicht dieser Mädchenfreundschaft in der Idealisierung Isoras durch die namenlose Ich-Erzählerin deutlich, die mit dem Einsetzen pubertärer Einflüsse eine neue Dynamik entwickelt. Dabei steht die äußere Ereignislosigkeit konträr zu den zunehmenden, innerlich brodelnden Konflikten zwischen Verbundenheit und Distanz sowie Liebe und Anziehung, die sich ähnlich des vielbeschriebenen Motivs des Volkans mit einem lauten, alles darunter begrabenden Ausbruchs zu entladen drohen. Sind die Meinungen noch so verschieden, in einem Punkt sind wir uns alle einig: Andrea Abreus poetisch-gewaltiger Stil (grandios übersetzt von Christiane Quandt) steht der heruntergekommenen Auffälligkeit des Covers in nichts nach. Manche mögen es als herbe-derbe Kost beschreiben, da die vulgäre, in ihrer ungewohnten Explizität geradezu anstößige Sprache an der eigenen Toleranzgrenze rüttelt – meine eingeschlossen – doch zeigt dieses Romandebüt letztlich eines äußerst anschaulich: welch polarisierend aufrüttelndes wie außergewöhnliches erzählerisches Talent diese frische, mutige, spanische Stimme besitzt!

  • Bewertung

    4/5

    01.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Provokantes Debüt

    Wie ist es mit Mitte 20 ein Debüt zu schreiben und mit diesem Debüt einen Nerv zu treffen? Abreu ist es gelungen. Sie hat mit So Forsch, So Furchtlos einen fulminanten Kurzroman geschrieben, in einer besonderen Perspektive, in einem besonderen Sound, der auch in der Übersetzung funktioniert und der nur schwer zu übersetzen ist. Als der Shootingstar der spanischen Literaturszene wird Abreu gehandelt, möge dieser Stern glimmen oder noch besser sich Formen. Denn mit mehr Muße kann ich mir gut vorstellen, dass da noch gute Geschichten von ihr kommen werden. Erst einmal haben wir diesen Roman, der nicht nur wegen der Frankfurter Buchmesse Aufmerksamkeit verdient, denn direkte und explizite Coming of Age - Geschichten aus der Perspektive von Mädchen gibt es erstaunlich wenige. So Forsch, so Furchtlos, das ist die Freundin der Protagonistin, rotzig, direkt, glühend und mitziehend, mit einer Hintergründen Traurigkeit. Abseits von den Tourist:innen wachsen Sis und Isora in armen, rauhen Verhältnissen auf. Sie kommen in die Pubertät, entdecken die Sexualität, auch füreinander. Isodora ist laut, frei, neugierig. Sie nimmt sich ihre Welt und Sis, die scheinbar unsichere, zarte lässt sich mitreißen, bis sie ihren eigenen Vulkan entdeckt.

  • Bewertung

    3/5

    06.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Coming-of-Age

    Die junge Ich-Erzählerin berichtet dem Leser über einen Zeitraum eines Sommers hinweg von der Entwicklung der Beziehung zu ihrer besten Freundin Isora. Isora ist das komplette Gegenteil unserer Ich-Erzählerin: forsch, furchtlos, in der Pubertät weit fortgeschritten und oft respektlos anderen Menschen gegenüber. Sie beleidigt nicht nur ihre Oma, sondern auch ihre beste Freundin - unsere Ich-Erzählerin, pausenlos. Trotzdem bewundert die Erzählerin Isora (ahmt ihr stellenweise sogar alles nach). Erst durch einen speziellen „Vorfall“ beginnt sie die Beziehung zu überdenken und verliert so den engen Draht zu Isora. Finden die beiden trotzdem wieder zueinander oder hat ihre Freundschaft die pubertäre Entwicklung nicht überlebt!? Der Schreibstil ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Die wörtliche Rede ist nicht klassisch mit „“ gekennzeichnet und auch mit der Ausdrucksweise musste ich erst warm werden. Ich muss aber zugeben, dass sie zu einem 10-Jährigen Mädchen passt! Dramatisch fand ich die Essstörung, in der sich Isora befindet. Durch die enge Beziehung zu unserer Ich-Erzählerin versucht diese sogar diese „Krankheit“ zu übernehmen. Erschreckend, wie leicht junge Menschen beeinflusst werden können, aber leider sehr realistisch. Die Kapitel sind ansprechend kurz und die Überschriften sind gut gewählt. Das Ende hat mich ziemlich überrascht, ich fand es aber durchaus gelungen. Den Titel ist meiner Meinung nach gut gewählt. Das Cover sagt mir aber leider gar nicht zu. Im Buchladen hätte es zwar meine Aufmerksamkeit bekommen, allerdings hätte ich es nicht weiter zur Hand genommen. Alles in allem ein, für mich, mittelmäßiges Coming-of-Age-Buch. Wer sich gerne mit diesem Thema befasst, sollte es sich mal genauer ansehen. Eine konkrete Leseempfehlung gibt es an dieser Stelle aber leider nicht von mir.

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Bewertungen (6)

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  • Zum Bewerterprofil von Desiree Lumbreras-Roth

    Desiree Lumbreras-Roth

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    "So forsch, so furchtlos" und...

    so schrecklich, möchte man sagen. Diese Coming-of-Age-Story auf Teneriffa, ein Debüt aus Spanien, hat mich in den Bann gezogen. Episodenhaft werden die Sommerferien der Ich-Erzählerin und ihrer Freundin erzählt. Die Mädchen, vom Alter her noch Kinder (um die zehn Jahre alt), stecken schon mitten in der Pubertät. Mit ihren Familien leben sie auf der Nordseite der Insel in prekären Verhältnissen und in gewisser Verwahrlosung. So sind die Mädchen sich selbst überlassen. Der Roman ist wahrlich keine Schonkost, der Inhalt streckenweise brutal. Die Sprache derb, explizit und dann wieder unglaublich poetisch. Eine etwas andere Geschichte von einer Insel, die für viele Nord- und Mitteleuropäer ein Sehnsuchtsort ist.

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