Inwiefern sind die "Guerilla Girls" Ikonen des feministischen Kunst-Aktivismus?
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.04.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
630 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346630490
Es muss erst ein gesellschaftliches Bewusstsein über die Benachteiligung von Frauen in fast allen Lebensbereichen geben, um wirklich etwas verändern zu können. Der Einsatz für Feminismus und die Gleichberechtigung aller Geschlechter - unabhängig von Sexualität, Körper, Religion und Herkunft ist heute aktueller denn je. Es bedeutet nicht nur für die eigenen Rechte zu kämpfen, sondern für und mit jeder Person, die strukturell benachteiligt wird, für Gleichberechtigung einzustehen. Sexismus und Geschlechter Ungerechtigkeit ist sehr alltäglich und findet sich oft auch in Bereichen, wo man es vielleicht gar nicht erwartet. So beispielsweise auch in der Kunst- und Kulturszene, wo Frauen immer noch unterrepräsentiert und benachteiligt sind. Auch wenn man das auf den ersten Blick nicht sofort erkennt, denn immer mehr Frauen leiten heutzutage Museen, Akademien oder Kultureinrichtungen und machen als Galeristinnen Preise und Karriere.
Die nüchternen Fakten wiederlegen jedoch diese Annahmen der anscheinlichen Geschlechter Gerechtigkeit sofort wieder, denn auch hier sind Sexismus und Ungerechtigkeiten an der Tagesordnung . Immer mehr Künstler:innen greifen diese Themen in ihrer Kunst auf und protestieren dadurch dagegen. So auch die aus feministischen Aktivistinnen bestehende Künstlergruppe der "Guerilla Girls", welche schon seit Mitte der 80er Jahre anonym operieren und einen effektvollen Untergrundkampf gegen die New Yorker Kunstszene führen. Ihr Ziel von Anfang an war es, den Feminismus wieder in Mode zu bringen und die politischen Forderungen der Frauenbewegung aus den 70er Jahren nicht zu vergessen. Die Aktivistinnen sind bis heute sehr erfolgreich und setzen sich durch ihre Kunst gegen Rassismus und Sexismus ein.
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