Ballast loswerden und Balance finden
Lass dich von Jesus inspirieren. Mache Raum für das, was wirklich zählt, und lade ihn neu als die Quelle deines Glücks in dein Leben ein.
So viel Ballast. Viele Anforderungen und Erwartungen, volle Terminkalender und Schränke, … Fülle, die wir eigentlich gar nicht brauchen.
Um ein reiches Leben zu führen, müssen wir Platz in Herz und Leben schaffen. Loslassen, wo vielleicht auch Verletzungen oder Lebenslügen uns belasten. Erst dann können wir ergreifen, was Gott für uns hat: mehr Genuss im Hier und Jetzt, mehr Hingabe für andere, mehr Herzensreichtum, mehr Unvergängliches.
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Ich habe dieses Buch mit…
Martina Merckel-Braun aus Germersheim am 30.11.2023
Bewertungsnummer: 2860177
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch mit großem Gewinn gelesen – und möchte am liebsten gleich noch einmal von vorn anfangen. Denn es ist kein Buch, das man liest und dann mit dem Gedanken „Super, wieder was gelernt!“ zufrieden ins Regal stellt, um zur Tagesordnung überzugehen. Oder zum nächsten interessanten Buch. Nein, „Weniger“ ist ein „Arbeitsbuch“ im ganz positiven Sinne, ein Alltagsbegleiter und Freund. Kerstin Wendel schreibt so herzerfrischend und berichtet so ehrlich von ihren eigenen Kämpfen und Stolpersteinen, dass ich mich nie belehrt oder verurteilt gefühlt habe, sondern einfach nur verstanden. Ich habe mich gerne auf ihre Erfahrungen und ihre Gedanken eingelassen. Die vielen guten Empfehlungen und Veränderungsvorschläge für das eigene Leben, die das Buch im Gepäck hat, sind für mich wie ein kleiner Schatz, den ich nach und nach heben kann. Natürlich kann man (bzw. frau) nicht alle sofort umsetzen, aber das ist auch nicht erforderlich. Ich habe Kerstin Wendels Alltagstipps nicht als eine ermüdende Liste empfunden, die es abzuarbeiten gilt, sondern als viele wunderbare Möglichkeiten, wie ich mein Leben entschlacken kann, um Raum für das wirklich Wichtige zu schaffen. Dieses Thema beschäftigt mich selbst gerade sehr, weil mir mit jedem Tag bewusster wird, dass meine Zeit und meine Ressourcen begrenzt sind. „Weniger“ hilft mir dabei, meine Zeit und meine Kraft so einzuteilen, dass ich eines Tages auch im Rückblick mit meinem Leben „zufrieden“ sein kann. Ich schätze es ganz besonders, wie sehr die Autorin dazu ermutigt, die Beziehung zu Jesus Christus zu pflegen und den Alltag in enger Gemeinschaft mit ihm zu gestalten. Ich musste oft an die biblische Geschichte von Marta und Maria denken, die im 10. Kapitel des Lukasevangeliums steht. Dort lobt Jesus Maria, die sich den Luxus gönnt, „nur“ zu seinen Füßen zu sitzen und ihm zuzuhören. So lädt auch Kerstin Wendel dazu ein, sich im Tages-, Wochen- und Jahresverlauf immer wieder Auszeiten zu gönnen und auf das Wesentliche zu besinnen – den Gott, der uns geschaffen hat und unser Leben zu einem guten Ziel führen möchte.
Dieses Buch lädt ein, sich unserer schnellen Zeit zu stellen und sie zu entschleunigen
ice_flower aus Aschersleben am 25.10.2022
Bewertungsnummer: 1812371
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Volle Terminkalender, volle Schränke, volles Leben- wer kennt es nicht. Der Wunsch nach Entschleunigung und Besinnen auf das wirklich Wichtige ist heute so groß, wie noch nie und gleichzeitig hat man ständig das Gefühl etwas zu verpassen. Wie passt außerdem Jesus heute noch in unser Leben und wie können wir von ihm lernen?
Genau dieses Gefühl fängt die Autorin Kerstin Wendel ein. Anhand ihrer sehr persönlichen Geschichte, hat sie mit dem Buch „Weniger.“ Einen kleinen Ratgeber verfasst, der uns dazu einlädt, unser Leben „auszumisten“, egal ob von zu vielen Terminen, negativen Menschen oder anderweitigen Dingen, die uns nicht guttun.
Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, da es ein schlichtes aber gleichzeitig neugierig machendes Cover hat und ich mich gefragt habe, was sich wohl dahinter verbirgt. Außerdem versuche ich mittlerweile auch, mich stets auf das Wesentliche zu konzentrieren und ich räume auch gerne mal auf, um dann eben „weniger“ zu haben. Die Sprache ist aktuell und der Leser wird sofort im Buch angesprochen und es ist sogar gewollt, kleine Pausen des Innehaltens zu finden und sich selbst zu hinterfragen. Dazu laden zahlreiche Fragen am Ende eines jeweiligen Leseabschnitts ein. Genauso lädt uns die Autorin ein, kurz im Gebet innezuhalten und dies als jeweilige kleine kreative Schöpfungspause zu nutzen. Weiterhin bringt sie kreative Ideen ein, die man nutzen kann, um sein Leben nicht nur zu hinterfragen, sondern eben auch die positiven Momente herauszufiltern.
Das Buch teilt sich in 2 Große Abschnitte, einmal das „Weniger“ zum Entrümpeln der Seele und zum zweiten das „Mehr“, wie man noch achtsamer Leben kann. Obwohl die Autorin mit Baujahr 1965 so alt wie meine eigene Mutti ist, so sehr konnte ich mich dennoch mit ihren Ansichten und Theorien identifizieren, obwohl ich quasi 1 Generation jünger bin. Das hat mich sehr erstaunt und mitgerissen. Sie spricht in lockerer Art und Weise von Anfang an aus, was uns heute eigentlich überlastet und vor allem uns sehr aktiven Frauen mit Beruf, Familie und Ehrenämtern öfter in die Quere kommt. Besonders gut gefallen hat mir der Begriff „Häwelfrau“, die einfach überall dabei sein muss und für die es schwierig wird, Abstriche zu machen. Obwohl ich einige der Tipps, die Frau Wendel mit auf den Weg gibt, bereits für mich entdeckt habe, so gibt sie noch weiterreichende Denkanstöße zu Ideen, die ich gerne ausprobieren werde. Außerdem verknüpft sie sehr anschaulich Jesu Leben und Wirken mit ihrem Gedanken des „Weniger“ und lädt uns dazu ein, uns genauso zu fokussieren, wie er mit dem wenigen, was er hatte, glücklich zu sein.
Mein Fazit: Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, da es äußerst erfrischend und aktuell geschrieben ist und gleichzeitig genau die richtigen Denkanstößen für ein befreiteres Leben bietet. Es ist damit nicht nur Ratgeber, sondern lädt aktiv ein, sich mit seinen persönlichen Gepflogenheiten auseinander zu setzen und wo man noch nachbessern kann im eigenen Leben. Ich kann es daher bewusst weiterempfehlen, vorzugsweise aber an christliche Leserinnen.
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