Produktbild: Mutter, schafft

Mutter, schafft Die Rolle der Mutter im Kapitalismus und Patriarchat: ein Aufruf zur Revolution

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17,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.05.2023

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20/12,3/2,4 cm

Gewicht

350 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8178-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.05.2023

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20/12,3/2,4 cm

Gewicht

350 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8178-8

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

Email: order@studienverlag.at

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  • Christin

    aus Halle

    5/5

    23.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutterschaf(f)t - müssen Mütter schaffen? Und welche Denkstrukturen müssen wir verändern

    Das Buch Mutter, schafft - Die Rolle der Mutter im Kapitalismus und Patriarchat: Ein Aufruf zur Revolution von Linda Biallas, hält was es mit seinem Titel verspricht, auch wenn der Aufruf zur Revolution in einer Denkrevolution stecken bleibt. Aber letztendlich fängt jede Revolution mit dem ersten Gedanken an. Und das schafft dieses Buch durch und durch. Immer wieder meine Gedanken zu challengen und sie zu hinterfragen. Besonders oft schafft das Buch Denkmuster, die ich habe zu durchbrechen und mir aufzuzeigen, wie sehr ich mir oft einrede, dass ich eine freie Wahl habe, aber letztendlich doch in bestimmten Punkten eingeschränkt bin. Ich trage nicht, nur kein Achselhaar, weil es mir nicht gefällt, sondern nein, auch weil es sich einfach nicht gesellschaftlich ziemt. Aber warum eigentlich nicht? Die Autorin nähert sich diesen sehr komplexen Themen über Einblicke in ihre eigenen Erfahrungen als getrennterziehende Mutter. Besonders im ersten Teil, beschreibt sie genau, wie Patriarchat, Kapitalismus, Rollenerwartungen und verteilte Rollen das Leben von vielen Frauen beeinflussen. Es zeigt immer wieder auf, auf Ebenen und weshalb Frauen benachteiligt sind. Ich finde spannend, wie sich das Thema im zweiten Teil nochmal mehr von der persönlichen Ebene auf eine gesellschaftliche verschiebt, weil noch viel stärker systemische Strukturen aufgezeigt werden und wie sie unser Weltbild und unsere Wahrnehmung von Frauen und vor allen Müttern beeinflussen. Die Aufklärung welche ich zu dem Thema durch das Buch bekommen habe, regt mich so sehr zum denken über mich und andere an. Ich frage mich Fragen wie habe ich bestimmte Jobs, nicht bekommen, weil ich eine Frau bin? Wie kann ich etwas verändern, so dass es Nachhaltig ist? Wie kämpfe ich dafür, dass Carearbeit die Anerkennung und Bezahlung bekommt, die es verdient? Und vor allem wie falle ich innerhalb von Beziehungen nicht in das Muster der Carearbeiterin? Ich hatte bisher nur eine Beziehung in meinem Leben in der diese Tätigkeiten auf Augenhöhe stattfanden. Das war so ungewohnt und schön. Ich war so irritiert, aber es sollte vollkommen normal sein. Diese Perspektive hat die Autorin auch nochmal bestärkt. Ich mag sehr, dass es hinten auch ein Glossar gibt, welches mir Wörter erklärt, welche man vielleicht nicht kennt. Dies erleichtert das Verständnis sehr, weil wenn man anfängt sich mit der Thematik auseinanderzusetzen können einen diese sehr erschlagen. Ich war an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich durch die vielen extremen Ansichten zu dem Thema mich nicht mehr mit dem Thema beschäftigen wollte. Aber das Buch kommt ganz ohne Finger erheben aus und setzt stattdessen auf Aufklärung und Denkanstöße. Ich bin so begeistert, dass ich das Buch anderen wärmsten ans Herz lege. Es kann sich nur etwas verändern, wenn wir uns unserer eigenen Situation bewusst sind und dieses Buch leistet definitiv einen Beitrag dazu.

  • Christin

    5/5

    23.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch Mutter, schafft -…

    Das Buch Mutter, schafft - Die Rolle der Mutter im Kapitalismus und Patriarchat: Ein Aufruf zur Revolution von Linda Biallas, hält was es mit seinem Titel verspricht, auch wenn der Aufruf zur Revolution in einer Denkrevolution stecken bleibt. Aber letztendlich fängt jede Revolution mit dem ersten Gedanken an. Und das schafft dieses Buch durch und durch. Immer wieder meine Gedanken zu challengen und sie zu hinterfragen. Besonders oft schafft das Buch Denkmuster, die ich habe zu durchbrechen und mir aufzuzeigen, wie sehr ich mir oft einrede, dass ich eine freie Wahl habe, aber letztendlich doch in bestimmten Punkten eingeschränkt bin. Ich trage nicht, nur kein Achselhaar, weil es mir nicht gefällt, sondern nein, auch weil es sich einfach nicht gesellschaftlich ziemt. Aber warum eigentlich nicht? Die Autorin nähert sich diesen sehr komplexen Themen über Einblicke in ihre eigenen Erfahrungen als getrennterziehende Mutter. Besonders im ersten Teil, beschreibt sie genau, wie Patriarchat, Kapitalismus, Rollenerwartungen und verteilte Rollen das Leben von vielen Frauen beeinflussen. Es zeigt immer wieder auf, auf Ebenen und weshalb Frauen benachteiligt sind. Ich finde spannend, wie sich das Thema im zweiten Teil nochmal mehr von der persönlichen Ebene auf eine gesellschaftliche verschiebt, weil noch viel stärker systemische Strukturen aufgezeigt werden und wie sie unser Weltbild und unsere Wahrnehmung von Frauen und vor allen Müttern beeinflussen. Die Aufklärung welche ich zu dem Thema durch das Buch bekommen habe, regt mich so sehr zum denken über mich und andere an. Ich frage mich Fragen wie habe ich bestimmte Jobs, nicht bekommen, weil ich eine Frau bin? Wie kann ich etwas verändern, so dass es Nachhaltig ist? Wie kämpfe ich dafür, dass Carearbeit die Anerkennung und Bezahlung bekommt, die es verdient? Und vor allem wie falle ich innerhalb von Beziehungen nicht in das Muster der Carearbeiterin? Ich hatte bisher nur eine Beziehung in meinem Leben in der diese Tätigkeiten auf Augenhöhe stattfanden. Das war so ungewohnt und schön. Ich war so irritiert, aber es sollte vollkommen normal sein. Diese Perspektive hat die Autorin auch nochmal bestärkt. Ich mag sehr, dass es hinten auch ein Glossar gibt, welches mir Wörter erklärt, welche man vielleicht nicht kennt. Die erleichtert das Verständnis sehr, weil wenn man anfängt sich mit der Thematik auseinanderzusetzen können einen diese sehr erschlagen. Ich war an einem Punkt in einem Leben, an dem ich durch die vielen extremen Ansichten zu dem Thema mich nicht mehr mit dem Thema beschäftigen wollte. Aber das Buch kommt ganz ohne Finger erheben aus und setzt stattdessen auf Aufklärung und Denkanstöße. Ich bin so begeistert, dass ich das Buch anderen wärmsten ans Herz lege. Es kann sich nur etwas verändern, wenn wir uns unserer eigenen Situation bewusst sind und dieses Buch leistet definitiv einen Beitrag dazu.

  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    14.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutterschaft und Feminismus

    In diesem Buch setzt sich Linda Biallas mit der Rolle von Müttern im derzeitigen System auseinander und zeigt dabei insbesondere die Missstände auf, die durch Kapitalismus und Patriachat entstehen. Es geht sowohl um Probleme wie Altersarmut, ungleiche Rollenverteilung und Care-Arbeit, gestellte Erwartungen als auch um das sich wandelnde Bild von Familie, Kapitalismus und Patriachat.  Die Autorin nimmt meist einen objektiven Blickwinkel ein, erzählt insbesondere im ersten Teil aber auch immer von ihren eigenen Erfahrungen als Alleinerziehende, was noch eine besondere Problematik mit sich bringt. Der Schreibstil hat mich direkt mitgenommen und angesprochen, alles ist etwas frei heraus und dadurch auch authentisch, aber dennoch auch fundiert und recherchiert. Gerade im zweiten Teil werden auch Begriffe wie Kapitalismus und Patriachat erklärt, was sehr wichtig für das Verständis der Mutter-Rolle ist.  Hervorheben möchte ich noch, dass dieses Buch zwar explizit Missstände wie Sexismus, Diskriminierung und unfaire Rollenverteilung aufzeigt, aber nie gegen Mutterschaft und Kinder an sich argumentiert. Es wird vielmehr herausgestellt, dass sich etwas ändern muss, damit dies in einem zeitgemäßen und fairem Rahmen für alle möglich ist. Wer Lösungsansätze wie aus einem Selbsthilfebuch erwartet, wird hier nicht fündig werden- es sind nicht die Frauen, die sich mehr anstrengen müssen. Das Problem liegt im System, weshalb Mutterschaft ein Thema ist, das auch in feministischen Debatten häufiger aufgegriffen werden muss. Das Buch trägt deshalb den Unterteil "Aufruf zur Revolution"- für ein Umdenken im privaten, wie auch im politischen Umfeld. Dafür liefert die Autorin viele Argumente, die auch Nicht-Mütter nachdenklich und wütend machen.  Ein sehr lesenswerter Titel, der alle angeht!

  • Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog

    4/5

    02.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Informatives Buch, das über Missstände in Bezug auf die Mutterrolle in unserer Gesellschaft

    In ihrem Buch „Mutter, schafft - die Rolle der Mutter im Kapitalismus und Patriarchat: ein Aufruf zur Revolution“ widmet sich Linda Biallas den Widrigkeiten, denen sich Mütter in unserer Gesellschaft Tag für Tag stellen müssen. Während einige Probleme, wie der Gender Pay Gap und der Gender Care Gap mittlerweile zum Glück breitere Beachtung – wenn auch (noch) keine Lösungen - finden, spricht die Autorin viele weitere Schwierigkeiten des Mutterseins an, wie die drohende Altersarmut oder klischeehafte Rollenbilder, in die man gedrängt wird. Aus eigner Erfahrung weist die Autorin auch immer wieder auf die prekäre Situation Alleinerziehender hin. Während ich weite Teile des Buchs für gut recherchiert und absolut wichtig und richtig halte, schießt mir Linda Biallas an einigen Stellen übers Ziel hinaus und vermischt z. B. beim Thema „Bedürfnisorientierte Erziehung“ und das Bild der Mutter der rechten Propaganda einiges, was so nicht zusammengehört und nicht stimmt. Im letzten Teil hätte ich mir wie im Untertitel angekündigt, den konkreten Aufruf zur Revolution gewünscht. Natürlich prangert sie Missstände an und das Wissen darum weiterzugeben, ist wichtig, um etwas ändern zu können, allerdings fehlen mir konkrete Lösungsansätze und Handlungsalternativen, außer sich die Beine nicht zu rasieren, um sich einem Rollenklischee zu widersetzen. Trotzdem hat Linda Biallas ein sehr informatives Buch über die Missstände für Mütter in unserer Gesellschaft geschrieben.

  • Bewertung

    aus Berlin

    3/5

    16.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Muss die Mutter schaffen?

    Ein lesenswertes Buch voller Fakten und Emotionen, ich konnte mich nicht zwischen 3 und 4 Sternen entscheiden. Die erste Hälfte des Buchs behandelt die Themen Mutter-werden und Schwangerschaft, Familienformen und Liebesbeziehungen, sowie Verteilung von Care- Arbeit im Rahmen von Kapitalismus und Patriarchat. Die Kapitel enthalten viele Studien und Fakten, was mir sehr gefallen hat. Gleichzeitig bringt die Autorin viele persönliche Erfahrungen ein und man hört die berechtigte Unzufriedenheit und Wut durch die Sprache. Für mich persönlich gab es etwas zu häufig Schimpfwörter und die Kapitelthemen waren teilweise nicht klar voneinander abgetrennt, hier hätte ich mir mehr Struktur gewünscht. Die zweite Hälfte enthält eine Einführung in Kapitalismus und Patriarchat, das Kapitel hat mir nicht gut gefallen, gefolgt von einer Definition der feministischen Mutterschaft sowie einem Ausblick was getan werden muss, diese zwei letzten Kapitel fand ich wieder sehr gelungen, neutraler in der Sprache und dennoch überzeugend.

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