Produktbild: Holocaust

Holocaust Die Geschichte von Hass und Verfolgung gegen Gottes Volk

4

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2022

Verlag

Fontis

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22,3/15,7/3,2 cm

Gewicht

674 g

Auflage

1

Originaltitel

Journey to the Holocaust. Anti-Semitism, the Bible and History

Übersetzt von

Lisa Schmid

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03848-246-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2022

Verlag

Fontis

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22,3/15,7/3,2 cm

Gewicht

674 g

Auflage

1

Originaltitel

Journey to the Holocaust. Anti-Semitism, the Bible and History

Übersetzt von

Lisa Schmid

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03848-246-8

EU-Ansprechpartner

Fontis Media
Baukloh 1
58515 Lüdenscheid
DE
asaphl@asaph.net

Herstelleradresse

Fontis - Brunnen Basel
Steinentorstr. 23
4051 Basel
CH
info@fontis.ch

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  • Bewertung

    5/5

    14.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr ergreifend

    Mein Fazit: Viele Menschen sagen, nach so langer Zeit muss mit dem Thema " Holocaust " auch mal gut sein. Aber wer soll sonst Aufklärung betreiben, wenn es nicht Autoren wie Susanna Kokkonen tun? Eine schwere Thematik, ein dunkler Fleck in der Geschichte Deutschlands und interessant die Rolle Gottes dabei. Der Ursprung der Bibel ist das Wort Gottes, der Erschaffung des Menschen, der Schlange , Adam und Eva, dem Apfel,dem Baum drr Erkenntnis und der Aufteilung von Gutem und Bösem. Wenn wir es auf den Holocaust multiplizieren, ist für mich die Schlange: Hitler, Adam und Eva: die Christen und andere Völkerschichten. Wie konnte es zum Völkermord an 6 Millionen Menschen kommen? Wie konnte Gott so viel Ungerechtigkeit und Leid zulassen? Die Autorin beantwortet die Fragen mit viel Feingefühl und Sensibilität angesichts der Thematik. Am meisten haben mich die Fakten über die Machtübernahme Hitlers fasziniert. Wie geschickt er alles vorbereitet hat, die Menschen mit seinen kraftvollen Reden in seinen Bann zog und damit zum Millionenfachen Mörder wurde. Zuerst der Boykott gegen die Juden, völlige Isolation, der Mord an behinderten Kindern und die systematische Ermordung in Konzentrationslagern. Wo war Gott? Die Autorin nimmt uns mit auf eine spannende, erstaunliche Reise durch die Geschichte und verknüpft ihre Recherchen mit der biblischen Perspektive, die sehr umfangreich ist. Das Thema " Holocaust " ist voller neuer Erkenntnisse und das Gedicht" Jeder Mensch hat einen Namen" passt sehr gut dazu. Denn für die Nazis waren die Juden nur eine Nummer. Dieses Buch ist einzigartig, sehr umfangreich, sehr lehrreich und informativ. Antisemitismus im Glauben der Christen und der Kirche. Sehr berührend beim Lesen und emotional bis zum Schluss. .

  • annislesewelt

    aus Wülfrath

    5/5

    12.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    informativ und lesenswert

    Ein starkes Buch das anspruchsvoll und informativ davon berichtet das Antisemitismus zu allen Zeiten stattgefunden hat und auch heute noch vorhanden ist. Die Autorin zeigt anhand der Geschichte auf wie dieser Antisemitismus entstanden ist, wodurch er befeuert wurde, was die Kirche dazu beigetragen hat und welche schweren und unaussprechlichen Auswirkungen es auf Millionen von Menschen hatte. Der Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen, dieses Buch packt, fesselt und verknüpft Geschichte, historische Fakten und Texte aus der Bibel auf eine grandiose Weise. Faszinierend fand ich die vielen Verbindungen zwischen Gott und Israel. Dieses Buch schafft es einen Blick darauf zu lenken das mit dem Judenhass nicht nur die Juden gemeint sind sondern auch Gott und weist auf die Folgen hin denn auch heute noch ist Israel Gottes Volk Wer sich aber mehr mit der Geschichte und den Hintergründen des Antisemitismus beschäftigen möchte wird in diesem Buch viele Antworten bekommen. Es ist extrem lesenswert und ich empfehle es von ganzen Herzen.

  • Bewertung

    5/5

    21.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Welt- und Bibelgeschichte

    Wissen Sie, was sich hinter dem Begriff „Holocaust“ versteckt? Historisch ordnet man diesen Begriff in das Dritte Reich (1933-1945) in Deutschland ein. Ziel der Nationalsozialisten war es u. a. Juden vollständig zu verbrennen. Susanna Kokkonen geht in „Holocaust“ auf die Geschichte von Hass und Verfolgung gegen Gottes Volk ein. Wer ist die Autorin? Susanna Kokkonen ist weltweit unterwegs, um über den Holocaust aufzuklären. Die gebürtige Finnin war u.a. als Kulturattachée der Finnischen Botschaft in Tel Aviv tätig. 2004 erhielt sie von der Hebräischen Universität Jerusalem ihren Doktortitel im Fach Holocauststudien. Bis vor kurzem war Kokkonen Direktorin der Christlichen Freunde Yad Vashems an der Holocaustgedenkstätte Yad Vashems in Jerusalem. Mehr Informationen zur Autorin unter www.susannakokkonen.com. Worum geht es im Buch? Wie bereits aus der Vita der Autorin hervorgeht, liegt der Schwerpunkt auf der Aufklärung über Genozid, Antisemitismus und das heutige Israel. Die Autorin beschäftigt sich mit dem Lauf der Geschichte. Dabei enthält es sowohl biblische Inhalte als auch reine Weltgeschichte. Das Ziel dabei ist es, den Zusammenhang zwischen der Geschichtsforschung und der ewiggültigen Offenbarung der Bibel aufzuzeigen. „Antisemitismus ist im Kern die Rebellion gegen Gottes Auswahl, in welcher Form sie sich auch manifestieren mag.“ Und so begibt sich die Autorin auf das Abenteuer Gottes Plan für die Menschheit zu skizzieren, um die Geschichte des Volkes Israel darzulegen. Nachdem die Väter und Mütter der Nation Israels vorgestellt werden, zeigt Kokkonen, wie aus einer verfolgten Glaubensgemeinschaft eine Religion wurde, um danach die Kreuzzüge bis zu den Pestpogromen zu beschreiben. Geistesgeschichtlich hatte die Aufklärung auch Einfluss auf die jüdische Geschichte Europas. Der Nationalsozialismus ebnete den Weg zum Völkermord. Die Rolle des Zuschauers wird den Leser emotional mitnehmen und ihm die Frage stellen, wie er wohl als „Zuschauer“ reagiert hätte. Doch bleibt die Verfasserin hier nicht stehen, sondern zeigt die Lehren aus dem Grauen auf, denn die Totengebeine werden lebendig, was sich in der Staatsgründung Israels 1948 zeigt. Doch leider gibt es auch heute noch Menschen, die den Holocaust leugnen und das atomare Bedrohungspotenzial des Iran ist keineswegs nur eine Drohgebärde. Abgerundet wird das Buch mit einem Kapitel zur Stadt, die der Schöpfer des Himmels und der Erde, für sich bestimmte: Jerusalem. „Diese Stadt Gottes ist das Vermächtnis des Friedens.“ Wer sollte das Buch lesen? Die Lektüre richtet sich an Leser, die sich für Israel, seine Geschichte und Gottes Wort interessieren. Jedoch ist der Inhalt – aus aktuellen Anlässen – äußerst bedeutsam, weshalb das Buch jedem ans Herz gelegt sei, um aus der Geschichte des Schreckens zu lernen. Weshalb sollte man das Buch lesen? In so manchem Kopf hat sich die sogenannte Ritualmordlegende festgesetzt, die jedoch zu den ältesten und beständigsten Falschbehauptungen gegen die Juden gehört. Durch die Lektüre wird eine bedeutsame Aufklärungsarbeit geleistet. Dabei ist es nicht nur die Weltgeschichte, die durch das Fachwissen der Autorin lebhaft beschrieben wird, sondern die Verknüpfung mit der biblischen Wahrheit hebt das Buch über ein reines Sachbuch hinaus. Nach der Lektüre wird man ein Herz für das auserwählte, irdische Volk Gottes haben und verstehen, weshalb Gott seine Geschichte mit Israel schreibt. Denn, wie Nationen sich Jerusalem gegenüber positionieren, wird von entscheidender Wichtigkeit sein für Gottes Umgang mit diesen Ländern. Dieser nationale Aspekt ist aber auch auf der individuellen Ebene des Einzelnen bedeutsam, denn eine Distanzierung gegenüber Israel ist auch in den christlichen Gemeinden immer mehr wahrnehmbar, so Kokkonen. „Wir können nur dann standhaft bleiben, wenn wir fest auf dem Felsen stehen, den die Bibel uns vor Augen führt.“

  • Bewertung

    aus Schaffhausen

    4/5

    17.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Antisemitismus in christlichem Gewand - unglaublich!

    Damit bei meiner Beurteilung dieses Buches von Anfang an klar ist: Ich betrachte Israel als das Volk Gottes und freue mich über seine Rückkehr in das verheissene Land. Ich leide unter jeder Form von Antisemitismus und bin tief betroffen, was Christen diesem Volk angetan haben. Trotzdem finde ich dieses Buch einseitig. Israel kommt mir darin zu gut weg. Gibt es nicht unter den alttestamentlichen Propheten auch harte Gerichtsworte? Zufällig las ich parallel zu "Holocaust" in meiner persönlichen Bibellese das Buch Hesekiel. In ungewöhnlicher Schärfe spricht Gott durch den Propheten, dass er das Volk Israel für sein Fehlverhalten hart anfassen werde, bis hin zur Vernichtung. Nur mit einem kleinen Rest wolle er es nochmals versuchen. Solche Gedankengänge fehlen mir in diesem Buch. Gott hat tatsächlich einen Weg gefunden, seine Geschichte mit Israel weiterzuschreiben, denn er hält sich an sein Versprechen, das er Abraham gegeben hatte. Aber über das Fehlverhalten seines Volkes sieht er nicht einfach hinweg, sondern führt es durch Gericht und Gnade dazu, dass sie ihn als Herrn anerkennen. Die Verfasserin hat mit ihrer Erforschung des Antisemitismus durch die Jahrhunderte erschreckende Resultate zutage gefördert, die mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Es ist vor allem die christliche Kirche, die an den Juden schuldig geworden ist. Aber Gott hat in aller Verfolgung – nicht nur im Holocaust – seine Hand über dieses Volk gehalten. Er hat es nie im Stich gelassen, auch wenn es lange Zeit so schien. Hochinteressant und tragisch in seinen Auswirkungen fand ich die Beschreibung, wie es den Nazis gelungen ist, den latenten Antisemitismus im Volk zu einem regelrechten Hass gegen die Juden zu steigern, sodass für viele der Verrat an jüdischen Nachbarn und die Tötung möglichst vieler Juden "selbstverständlich" wurde. Neu für mich war, dass der Antisemitismus durch die sechs Millionen ermordeten Juden nicht ein für alle Mal überwunden war. Sogar als die Ausmasse des Holocaust allmählich bekannt wurden, konnten sich die Juden in Europa nicht sicher fühlen. Im Gegensatz zur Verfasserin, die ihre Quellen offensichtlich in den traditionellen Landeskirchen gefunden hat, erlebe ich in den Freikirchen immer noch eine grosse Liebe zu Israel, die sich z. B. in Verlautbarungen, Gebeten und Reisen nach Israel äussert. An einigen wenigen Stellen schreibt sie von "bibelgläubigen Christen", die bei ihr gut wegkommen, aber offensichtlich zu wenig einflussreich sind. Susanna Kokkonen schreibt so, als ob es das Neue Testament nicht gäbe. Sie wohnt in Jerusalem und ist begeistert. "Gott wohnt in dieser Stadt", sagt sie mit Überzeugung, auch wenn es keinen Tempel mehr gibt, in dem er wohnen könnte. Das letzte Buch der Bibel beschreibt ein ganz anderes, ein neues Jerusalem – mit anderen Qualitäten als das jetzige. Aber dieses Neue fehlt. Schade, denn Gott wird einmal persönlich alle Tränen abwischen, auch die der Millionen misshandelter Juden.

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