Thomas Meyerhöfer, bekannt durch seinen LifeHouseChannel auf YouTube und dem Talk-Format „Superfromm” bei BibelTV hat nach seinem erfolgreichen ersten Buch „Lost. Bring mich heim — Sinnsuchergeschichten” nun eine außergewöhnliche Autobiografie veröffentlich.
Thomas Meyerhöfer hat ein bewegtes Leben: Polizist, Pastor, Künstler und Medienmensch. In seinem neuen Buch FOUND wagt er einen Blick zurück aus einer himmlischen Perspektive: Er stellt sich vor, wie er nach seinem Tod auf Jesus trifft. In einem Raum zwischen Himmel und Erde sprechen sie über die verschiedenen Lebensstationen von Thomas Meyerhöfer: Die Arbeit bei der Polizei, die Ausbildung zum Pastor, sein Dienst als Evangelist. Seine schwere Depression und die Zeit danach.
Das Buch bietet ungewöhnliche Einblicke, ist geprägt von einer fast schamlosen Ehrlichkeit. Manchmal trotzig, voller Empörung und Unverständnis. Aber immer auch durchzogen von einem festen Glauben an einen liebenden Gott, der stets an seiner Seite war. In guten wie auch in schweren Zeiten.
Ein mutiges Buch mit ungewöhnlichen Perspektiven. Himmlisch-phantasievoll. Ein Buch, das fasziniert, ermutigt und herausfordert, an einen liebenden Gott zu glauben und ihm das eigene Leben vertrauensvoll in die Hände zu legen. Auch, wenn dabei die eigenen Pläne und Vorstellungen auf der Strecke bleiben können.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
peedee
5/5
03.02.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr offen, sehr berührend
Thomas Meyerhöfer wurde zuerst Polizist und hat sich anschliessend für die Theologie entschieden und wurde Pastor. Obwohl Polizist sein Traumjob war, wusste er, dass er fortan das Evangelium verkünden sollte. Sein Weg war mitnichten ein leichter oder gradliniger, und doch brauchte es all die kleineren und grösseren Umwege, um ihn dahinzubringen, wo er heute ist: er ist bekannt durch seinen LifeHouseChannel auf Youtube und seinem Gesprächsformat „Superfromm“ bei BibelTV. Seine Biografie erzählt er aus verschiedenen Blickwinkeln: effektiv Erlebtes und Zwiesprache mit Jesus.
Erster Eindruck: Ein sehr reduziertes Cover, fast monochrom, gefällt mir gut.
Bevor ich das Buch in den Händen hielt, dachte ich, dass dies meine erste Begegnung mit Thomas Meyerhöfer sein würde, aber dann war ich auf Youtube und auf BibelTV und stellte fest, hey, das Format kennst Du ja bereits! Ich bin seinerzeit zufällig auf die Videos gestossen und habe mir dann ein paar angesehen. Also „kannte“ ich Thomas Meyerhöfer ja doch… Aber selbstverständlich wusste ich trotzdem nichts über ihn und daher habe ich mich sehr auf die Lektüre gefreut.
Einleitend wird erklärt, wieso es zwei unterschiedliche Schriftarten im Buch gibt. Ich habe festgestellt, dass ich manchmal den Wechsel der Schriftarten (mit oder ohne Serifen) übersehen habe und erst nach ein paar Zeilen merkte, ob ich mich nun in der Realität oder in der gemeinsamen Zeit mit Jesus befinde. Es wäre daher wünschenswert, wenn die „Jesus-Zeit“ z.B. einen linken Seiteneinzug hätte oder mit einem Strich am Rand gekennzeichnet wäre.
Einen Rückblick auf das eigene Leben zu nehmen, ist wohl nicht immer ganz angenehm. Es kann sein, dass man zu sehr auf Negatives fokussiert oder aber das Negative zu sehr ausblendet – beides ist nicht empfehlenswert. Thomas (ich erlaube mir, ihn fortan nur beim Vornamen zu nehmen) erzählt aus seiner aktiven Zeit als Polizist bzw. wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass er diesen Weg einschlug. Die Beschreibungen seiner Polizeiarbeit waren sehr bildhaft und zeigten einen ausserordentlich aufreibenden Alltag (das wäre so gar nicht meins). Als er und seine Frau Doro unabhängig voneinander die Eingebung (oder wie man es auch immer nennen mag) betr. Absolvieren einer Bibelschule haben, war das schon fast beängstigend. Mich hat jedoch überrascht, dass sie sich nicht wirklich darauf gefreut haben, aber trotzdem an diesem neuen Plan festhielten, da dies ja Gottes Plan für ihre Familie zu sein schien. Wie es dann für ihn weiterging, möchte ich hier nicht weiter erläutern. Dass er eine schwere Depression durchleiden musste, ist bereits dem Original-Klappentext zu entnehmen.
Zwei Aussagen, die mich sehr berührt haben:
- „Meine Eingeweide verteilten sich nicht auf dem Parkplatz, sondern blieben dort, wo sie hingehörten. Dafür zerbarst meine Seele.“ (S. 184)
- „Jede Entscheidung zieht Konsequenzen fürs Leben nach sich, Folgen deines Handelns, die gelebt und manchmal auch ertragen werden müssen. Das ist so.“ (S. 257)
Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und mir hat der Wechsel von effektiv Erlebtem und der Zwiesprache mit Jesus sehr gefallen. Ich konnte mir das Ganze bildlich sehr gut vorstellen. Ich bedanke mich für die Offenheit von Thomas und wünsche ihm nur das Beste. Von mir gibt es 5 Sterne.
Bewertung
aus Lugau
5/5
31.01.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Blick auf ein bewegtes Leben
Wow, was für ein Buch! Der Autor Thomas Meyerhöfer blickt zurück auf sein bewegtes Leben und reflektiert es im Gespräch mit Jesus. Und Thomas hat viel erlebt: geboren 1962 in Stuttgart, eine Kindheit in einem kleinen Dorf, Ausbildung und 10 Jahre Dienst bei der Polizei in Stuttgart. Dann der Ruf an eine Bibelschule, Studium, Predigtdienst, Seelsorge, oft unterstützt durch die Medien wie Livesendungen im Radio, Podcasts, Internetpräsenz… Thomas steckt voller Ideen, ist ein gefragter Mann… und verliert sich dabei selbst. Lange Jahre ist er in einer Depression gefangen, inzwischen ist er wieder auf Sendung, schreibt Geschichten, fotografiert, malt…
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Autor Thomas Meyerhöfer berichtet offen und ehrlich aus seinem Leben und er hat wirklich erstaunliche Geschichten zu erzählen. Er gibt tiefe Einblicke in seine Zeit bei der Polizei und in sein Leben als Pastor und Prediger, aber auch über den langen Weg im und aus dem dunklen Tal der Depression. Interessant wird das Ganze durch die Zwiegespräche mit Jesus, der Thommy immer wieder herausfordert genau auf die verschiedenen Situationen seines Lebens zu schauen und zu reflektieren, den Sinn dahinter zu erkennen… und genau diese Gespräche zeigen uns einen liebenden Gott, einen Vater, der sich an und mit seinen Kindern freut.
Diese Autobiographie hat mich gefesselt, ermutigt, mich zum Schmunzeln gebracht. Ich wünsche dem Buch viele Leser und empfehle es gern weiter.
Steffi
aus BaWü
5/5
23.01.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Diese Autobiographie ist…
Diese Autobiographie ist super interessant und abwechslungsreich. Der Autor hat bislang ein sehr bewegtes und vielseitiges Leben hinter sich. Immer wieder spürt er, wie er durch seinen Glauben gelenkt wird. Daran lässt er die Leser teilhaben. Das Buch unterteilt sich in die Erzählung des Erlebten und ein Zwiegespräch mit Jesus, in dem so einiges etwas eingeordnet wird. Durch die unterschiedliche Schriftart ist dies aber jederzeit gut erkennbar. Wer Autobiografien mag, wird dieses Buch gerne lesen. Und auch wenn man nicht gläubig ist, kann man viel mitnehmen.
Nirvia
aus Osterholz-Scharmbeck
4/5
10.02.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Bewegend und ehrlich
Found ist eine absolut ehrliche und authentische Autobiografie von Thomas Meyerhöfer.
Der Autor hat ein vielschichtiges, bewegtes Leben hinter sich. Er war Polizist, Künstler, Medienmensch und ist heute Pastor. In diesem Buch gewährt Thomas Meyerhöfer uns wirklich sehr tiefe und emotionale Einblicke in sein Seelenleben, welche im Buch immer wieder als Passagen im Zwiegespräch mit Jesus dargestellt werden. Ungewöhnlich, aber sehr schön. Vieles hat mich zum Nachdenken angeregt.
Dem Schreibstil merkt man eine so offene Ehrlichkeit an das es mich direkt gefesselt hat. Vorallem der Teil der sich um seine Depressionen dreht hat mich emotional erreicht.
Eine sehr interessante Autobiografie.
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