Produktbild: Hotel Seattle

Hotel Seattle Erzählungen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.07.2022

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

252 (Printausgabe)

Dateigröße

930 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Hanna Hesse

Sprache

Deutsch

EAN

9783406791024

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

14.07.2022

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

252 (Printausgabe)

Dateigröße

930 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Hanna Hesse

Sprache

Deutsch

EAN

9783406791024

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Leben passiert

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 08.08.2022

Bewertungsnummer: 1763204

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es handelt sich beim Buch um eine Sammlung von zehn Erzählungen. Diese sind außergewöhnlich gewöhnlich, dabei aber nicht alltäglich und dadurch so besonders. Da ist der Schock des Kindes über den lange zurückliegenden Tod des Vaters und die hieraus resultierende Entfernung von Tochter und Mutter, die unüberbrückbar zu sein scheint. „Sie hatte sich so danach gesehnt, Hanne in den Arm zu nehmen. In den Arm genommen zu werden. Lass mich dich halten, hatte sie gebeten, immer und immer wieder.“ (Seite 137) Da ist der Großvater, der hart und ungerecht seine Enkel behandelt hat, und nun am Bett seiner Enkelin zurückblickend merkt, dass sein Verhalten falsch und unangebracht war. Nun ist es vielleicht zu spät, die Reue und sein Selbstmitleid haben keinen Empfänger, verpuffen ungehört. „Er hatte nie gelernt zu beten. Er wusste lediglich, wie man bettelte. Er bettelte, dass man dieses Kind verschonen solle, aber selbst im kleinen Echoraum seines eigenen Kopfes war seine Stimme nur schwach.“ (Seite 190) Menschen, Schicksale, Leben; mal mehr, mal weniger aufregend, dabei aber immer interessant und unterhaltsam, verbunden mit einem leichten voyeuristischen Effekt für mich als Leser. Mir haben bis auf die letzte Erzählung alle gefallen, die abschließende Story war mir etwas zu mystisch, oder aber ich habe den Hintergedanken einfach nicht verstanden. Die Autorin hat ein großes und besonderes Talent, Alltägliches und Banales wunderbar miteinander zu mischen, herausgekommen ist eine schöne Sammlung von Kurzgeschichten, die mich unglaublich gut unterhalten haben. Gerne vergebe ich dafür fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

Leben passiert

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 08.08.2022
Bewertungsnummer: 1763204
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es handelt sich beim Buch um eine Sammlung von zehn Erzählungen. Diese sind außergewöhnlich gewöhnlich, dabei aber nicht alltäglich und dadurch so besonders. Da ist der Schock des Kindes über den lange zurückliegenden Tod des Vaters und die hieraus resultierende Entfernung von Tochter und Mutter, die unüberbrückbar zu sein scheint. „Sie hatte sich so danach gesehnt, Hanne in den Arm zu nehmen. In den Arm genommen zu werden. Lass mich dich halten, hatte sie gebeten, immer und immer wieder.“ (Seite 137) Da ist der Großvater, der hart und ungerecht seine Enkel behandelt hat, und nun am Bett seiner Enkelin zurückblickend merkt, dass sein Verhalten falsch und unangebracht war. Nun ist es vielleicht zu spät, die Reue und sein Selbstmitleid haben keinen Empfänger, verpuffen ungehört. „Er hatte nie gelernt zu beten. Er wusste lediglich, wie man bettelte. Er bettelte, dass man dieses Kind verschonen solle, aber selbst im kleinen Echoraum seines eigenen Kopfes war seine Stimme nur schwach.“ (Seite 190) Menschen, Schicksale, Leben; mal mehr, mal weniger aufregend, dabei aber immer interessant und unterhaltsam, verbunden mit einem leichten voyeuristischen Effekt für mich als Leser. Mir haben bis auf die letzte Erzählung alle gefallen, die abschließende Story war mir etwas zu mystisch, oder aber ich habe den Hintergedanken einfach nicht verstanden. Die Autorin hat ein großes und besonderes Talent, Alltägliches und Banales wunderbar miteinander zu mischen, herausgekommen ist eine schöne Sammlung von Kurzgeschichten, die mich unglaublich gut unterhalten haben. Gerne vergebe ich dafür fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

Lily King - Hotel Seattle

BücherBummler am 15.09.2022

Bewertungsnummer: 1787235

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buchladenbesitzer, der sich in seine Angestellte verliebt. Eine Mutter, die nach dem Tod ihres Mannes keinen Zugang zu ihrer Tochter bekommt. Ein junger Mann, der sich endlich traut, seinem besten Freund zu sagen, dass er homosexuell ist. Eine Frau, die sich von dem Vater ihrer Freundin angezogen fühlt. Ein Buch, das noch gar nicht geschrieben wurde. Das sind nur fünf der insgesamt zehn Szenarien, in die uns Lily King in ihrem neuen Erzählband „Hotel Seattle“ entführt. Und damit beweist, was sie drauf hat. Ihre Erzählungen haben kein gemeinsames Grundthema, spiegeln dafür aber eine enorme Bandbreite an Persönlichkeiten und Schicksalen. King beherrscht die gesamte Tonleiter menschlicher Gefühle, gibt ihren Figuren unverwechselbare Stimmen, die im Gedächtnis bleiben. Nicht alle Erzählungen haben mir gleich gut gefallen, nicht alle haben sich für mich rund angefühlt oder mich inhaltlich angesprochen. Aber jede einzelne hat mich unmittelbar hineingezogen. Gleichgültig, oder gar gelangweilt, wie es mir bei Erzählungen durchaus mal passieren kann, war ich keinen einzigen Moment. Lily King gehört für mich zu der handvoll Autoren, von denen ich alles lesen möchte, das war schon nach meiner ersten Begegnung mit ihrem Werk so, und hat sich durch „Hotel Seattle“ noch einmal verstärkt. Und ich möchte auch mal wieder die Gelegenheit nutzen, das schöne Cover zu erwähnen. Farbintensiv und bunt, genau wie der Inhalt. Erzählungen zu besprechen finde ich schwer. Im Prinzip müsste man sich mit jeder Geschichte einzeln befassen, was den Rahmen wiederum sprengen würde. Man kann es aber auch ganz kurz machen: Leseempfehlung!

Lily King - Hotel Seattle

BücherBummler am 15.09.2022
Bewertungsnummer: 1787235
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buchladenbesitzer, der sich in seine Angestellte verliebt. Eine Mutter, die nach dem Tod ihres Mannes keinen Zugang zu ihrer Tochter bekommt. Ein junger Mann, der sich endlich traut, seinem besten Freund zu sagen, dass er homosexuell ist. Eine Frau, die sich von dem Vater ihrer Freundin angezogen fühlt. Ein Buch, das noch gar nicht geschrieben wurde. Das sind nur fünf der insgesamt zehn Szenarien, in die uns Lily King in ihrem neuen Erzählband „Hotel Seattle“ entführt. Und damit beweist, was sie drauf hat. Ihre Erzählungen haben kein gemeinsames Grundthema, spiegeln dafür aber eine enorme Bandbreite an Persönlichkeiten und Schicksalen. King beherrscht die gesamte Tonleiter menschlicher Gefühle, gibt ihren Figuren unverwechselbare Stimmen, die im Gedächtnis bleiben. Nicht alle Erzählungen haben mir gleich gut gefallen, nicht alle haben sich für mich rund angefühlt oder mich inhaltlich angesprochen. Aber jede einzelne hat mich unmittelbar hineingezogen. Gleichgültig, oder gar gelangweilt, wie es mir bei Erzählungen durchaus mal passieren kann, war ich keinen einzigen Moment. Lily King gehört für mich zu der handvoll Autoren, von denen ich alles lesen möchte, das war schon nach meiner ersten Begegnung mit ihrem Werk so, und hat sich durch „Hotel Seattle“ noch einmal verstärkt. Und ich möchte auch mal wieder die Gelegenheit nutzen, das schöne Cover zu erwähnen. Farbintensiv und bunt, genau wie der Inhalt. Erzählungen zu besprechen finde ich schwer. Im Prinzip müsste man sich mit jeder Geschichte einzeln befassen, was den Rahmen wiederum sprengen würde. Man kann es aber auch ganz kurz machen: Leseempfehlung!

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