Produktbild: Tagebuch 1962-1969

Tagebuch 1962-1969

1

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.06.2022

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

850 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Dziennik tom 1 1962-1969

Übersetzt von

Doreen Daume

Sprache

Deutsch

EAN

9783257610949

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

22.06.2022

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

850 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Dziennik tom 1 1962-1969

Übersetzt von

Doreen Daume

Sprache

Deutsch

EAN

9783257610949

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Im Vorjahr verstarb der…

MaWiOr aus Halle am 09.06.2014

Bewertungsnummer: 2703621

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Vorjahr verstarb der polnische Schriftsteller Slawomir Mrozek (1930 in Krakau geb.). Bevor er als Schriftsteller in Erscheinung trat, hatte er Architektur, Kunstgeschichte und Orientalistik studiert. Mrozek war ein begnadeter Satiriker, dessen Feder zu den spitzesten im Ostblock gehörte. Mit scharfen Satiren und grotesken Polit-Theaterstücken legte er die totalitären Systeme bloß. In den letzten Jahren wurde sein Werk vor allem vom Diogenes Verlag herausgegeben (immerhin über zwanzig Titel, darunter auch eine siebenbändige Ausgabe seines dramatischen Werkes). Nach seiner Autobiografie „Balthasar“ (2007) ist nun auch sein Tagebuch aus den Jahren 1962 bis 1969 erschienen, die die entscheidenden Jahre in seiner schriftstellerischen Laufbahn darstellen. Die Tagebuchaufzeichnungen beginnen im Oktober 1962. Davor hatte Mrozek schon jahrelang Tagebuch geführt, aber dann zwanzig Bände verbrannt. Nun also ein neuer Anlauf. Grund ist, dass inzwischen das Schreiben zu seinem Beruf geworden ist. „Wieder Tagebuch zu schreiben ist etwa so, wie in eine zertrümmerte Stadt zurückzukehren.“ In den ersten Notizen setzt sich Mrozek mit seinem Einakter „Wer da?“ auseinander, an dem er gerade arbeitet, der aber nie erschien. Neben seinen aktuellen literarischen Arbeiten steht vor allem die eigene Person im Mittelpunkt der selbstkritischen Aufzeichnungen. Schonungslos wird die eigene Existenz seziert: „Ich, ich, wer, was?“ … „Wo ist mein Leben? Wohin ist es gegangen?“ Ihn erfasst Panik, wenn er sich mit dem praktischen Leben herumschlägt. „Ich habe so viel erlebt und habe nur Asche in mir, als hätte ich nichts erlebt.“ Neben Gedanken zum Leben und zum Schreiben notiert Mrozek Skizzen für seine Stücke oder hält seine Lektüre fest. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings ging Mrozek ins politische Asyl nach Frankreich. In seinem Tagebuch setzte er sich danach mit seiner schwierigen Lage als Exilschriftsteller auseinander. „Wer bin ich? Ein polnischer Schriftsteller? Mensch? Was für einer? … Mein Gejammer langweilt mich immer mehr.“ Selbst wer Mrozeks Satiren und Stücke bisher nicht kennt, wird diese Tagebuchaufzeichnungen mit Gewinn lesen, vermitteln sie doch ein politisches und gesellschaftliches Bild der 1960er Jahre. Komplettiert wird die Diogenes-Ausgabe durch eine umfassende Chronik zu Leben und Werk von Slawomir Mrozek und ein Personenregister.

Im Vorjahr verstarb der…

MaWiOr aus Halle am 09.06.2014
Bewertungsnummer: 2703621
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Vorjahr verstarb der polnische Schriftsteller Slawomir Mrozek (1930 in Krakau geb.). Bevor er als Schriftsteller in Erscheinung trat, hatte er Architektur, Kunstgeschichte und Orientalistik studiert. Mrozek war ein begnadeter Satiriker, dessen Feder zu den spitzesten im Ostblock gehörte. Mit scharfen Satiren und grotesken Polit-Theaterstücken legte er die totalitären Systeme bloß. In den letzten Jahren wurde sein Werk vor allem vom Diogenes Verlag herausgegeben (immerhin über zwanzig Titel, darunter auch eine siebenbändige Ausgabe seines dramatischen Werkes). Nach seiner Autobiografie „Balthasar“ (2007) ist nun auch sein Tagebuch aus den Jahren 1962 bis 1969 erschienen, die die entscheidenden Jahre in seiner schriftstellerischen Laufbahn darstellen. Die Tagebuchaufzeichnungen beginnen im Oktober 1962. Davor hatte Mrozek schon jahrelang Tagebuch geführt, aber dann zwanzig Bände verbrannt. Nun also ein neuer Anlauf. Grund ist, dass inzwischen das Schreiben zu seinem Beruf geworden ist. „Wieder Tagebuch zu schreiben ist etwa so, wie in eine zertrümmerte Stadt zurückzukehren.“ In den ersten Notizen setzt sich Mrozek mit seinem Einakter „Wer da?“ auseinander, an dem er gerade arbeitet, der aber nie erschien. Neben seinen aktuellen literarischen Arbeiten steht vor allem die eigene Person im Mittelpunkt der selbstkritischen Aufzeichnungen. Schonungslos wird die eigene Existenz seziert: „Ich, ich, wer, was?“ … „Wo ist mein Leben? Wohin ist es gegangen?“ Ihn erfasst Panik, wenn er sich mit dem praktischen Leben herumschlägt. „Ich habe so viel erlebt und habe nur Asche in mir, als hätte ich nichts erlebt.“ Neben Gedanken zum Leben und zum Schreiben notiert Mrozek Skizzen für seine Stücke oder hält seine Lektüre fest. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings ging Mrozek ins politische Asyl nach Frankreich. In seinem Tagebuch setzte er sich danach mit seiner schwierigen Lage als Exilschriftsteller auseinander. „Wer bin ich? Ein polnischer Schriftsteller? Mensch? Was für einer? … Mein Gejammer langweilt mich immer mehr.“ Selbst wer Mrozeks Satiren und Stücke bisher nicht kennt, wird diese Tagebuchaufzeichnungen mit Gewinn lesen, vermitteln sie doch ein politisches und gesellschaftliches Bild der 1960er Jahre. Komplettiert wird die Diogenes-Ausgabe durch eine umfassende Chronik zu Leben und Werk von Slawomir Mrozek und ein Personenregister.

Kundinnen und Kunden meinen

Tagebuch 1962 – 1969

von Slawomir Mrozek

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Tagebuch 1962-1969