Produktbild: Wie Schwimmen im Meer

Wie Schwimmen im Meer

16

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.06.2022

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

308

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2,2 cm

Gewicht

419 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7562-2026-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.06.2022

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

308

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2,2 cm

Gewicht

419 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7562-2026-7

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    06.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine sehr schöne Geschichte

    Man ist gleich gefangen und fühlt sich als wäre man mittendrin, die höhen und Tiefen die man erlebt kann man fühlen. Was das lesen sehr Spannend macht, Teilweise ist es doch spät geworden weil man nicht aufhören konnte zu Lesen. Und einiges aus dem Inhalt kommt einen in machen Situation auch irgendwie ein bisschen bekannt vor, aus der eigen Vergangenheit. Schade war nur das dass Ende etwas kurz war hätte mir noch ein bisschen mehr gewünscht aber wie sagt man das ist eine HappyEnd das geht keinen was an.

  • Bewertung

    5/5

    08.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Mit Tiefgang gegen den Strom

    Mit viel Sprachgefühl, liebevollen Details und Humor führt der Autor uns durch die Geschichte von Till und Jannik. Bis die beiden das erste Mal aufeinandertreffen, dreht sich Tills Leben vor allem um den Roman, an dem er schreibt und darum, den Fragen seiner Mutter auszuweichen, die ihn und seine beste Freundin Kira schon als Paar sieht. Das ist nun so gar nicht Tills Thema, doch bisher war er eher davon genervt, dass um ihn herum alle von Beziehungen reden, eine haben oder eine wollen. Als Jannik neu in seine Klasse kommt, versteht er sich mit ihm auf einer ganz anderen und neuen Ebene als mit seinen Freund*innen und er beginnt zu hinterfragen. Sich selbst, aber auch seine Umwelt und seine Mitmenschen, die ihm ständig und überall eine Paarbeziehung als die einzige und wahre Erfüllung weismachen wollen. Es ist so beeindruckend, Tills Entwicklung mitverfolgen zu können, all die Gedankengänge, die Erkenntnisse, Erfolge, aber auch die Rückschritte, die er manchmal hinnehmen muss. Jannik ist ihm dabei ein so emphatischer, liebevoller und rücksichtsvoller Freund. Er ist sogar mehr als nur ein Freund, aber doch anders, als wiederum ihr Umfeld »mehr als nur Freunde« interpretieren würde. Die beiden müssen sich ihre ganz persönliche Interpretation gemeinsam erkämpfen, »erfühlen« und »erreden« und das alles schafft Matti Laaksonen in einer so sensible und authentischen Sprache. Nicht alles läuft dabei glatt, nicht alles funktioniert immer gleich für sie beide und am Ende müssen sie sich auch noch dem Endgegner »Realität« stellen. Das hätte einen frustriert zurücklassen können, aber mich hat es vielmehr damit versöhnt, dass man vieles zwar nicht ändern, aber man es sich trotzdem noch so schön wie möglich machen kann. Das Buch sollte kein Nischendasein fristen, nur weil das Hauptthema vielleicht nur eine kleine Minderheit betrifft. Es steckt noch so viel mehr darin: Unsicherheit, Selbstbewusstsein, Mut, Konsens, Freundschaft, Elternschaft, Entwicklung, Veränderung, Anpassung und Auflehnung. Man muss auch nicht aromantisch sein, um sich mit Till identifizieren zu können. (Für alle, die es sind, maße ich mir an zu behaupten, wirkt dieses Buch sicher noch einmal viel persönlicher.) Man kann sich mit ihm identifizieren, weil er seinen Platz in der Welt und der Gesellschaft sucht, über deren Normen und Erwartungen er stolpert. Weil er herausfindet, wer er sein will, sich gegen den vorgegebenen Weg entscheidet und sich lieber seinen eigenen erschließt. Und ganz unabhängig vom Thema kann man auch nicht umhin (und das ist gut!) sich immer wieder selbst zu fragen: Wie oft bin ich eigentlich schon einen Weg gegangen, bloß weil ihn alle anderen auch gegangen sind? Till und Jannik machen auch Mut, eigene Entscheidungen zu reflektieren und vielleicht sogar, neue Wege für sich selbst zu finden.

  • Bewertung

    5/5

    05.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    (K)Eine andere Liebesgeschichte

    Ich habe mich noch nie einem Protagonisten so verbunden und mich von einem Buch so verstanden gefühlt. »Wie Schwimmen im Meer« ist mein bisher absolutes Lieblingsbuch von Matti Laaksonen. Das liegt nicht nur an der Thematik der Geschichte. Matti ist ein Autor, der sich schreibhandwerklich mit jedem Buch merklich weiterentwickelt. Die Geschichte lebt von den inneren Gedanken von Protagonist Till, durch dessen Perspektive sie erzählt wird. Till ist sich zu Beginn der Geschichte bewusst, dass er aromantisch ist, hat aber kein Label dafür und ist sich auch nicht sicher, ob er überhaupt eins möchte. Er ist genervt von Klischees und gesellschaftlichen Erwartungen, die er immer wieder in seinem Umfeld findet. Dabei ertappt er sich jedoch auch hin und wieder selbst dabei, in Klischees zu denken und muss sich im Verlauf der Geschichte eingestehen, dass manche Dinge, die er als »klischeehaft« einstuft, eigentlich gar nicht so übel sind. Er muss für sich herausfinden, welche gesellschaftlichen Normen er für sich ablehnt und mit welchen er sich vielleicht sogar wohlfühlt. Dabei sind Tills Gedankengänge und Entwicklung aus der Sicht einer aromantischen Person sehr nachvollziehbar und ich konnte mich sehr in ihn hineinversetzen. So sehr, wie das noch bei keinem anderen Protagonisten eines Buches der Fall war. Als ein Wendepunkt in der Geschichte kommt, reagiert Till zwar für meinen Geschmack etwas überdramatisch, was ihn für mich aber nur noch glaubhafter macht. Er ist 18 und steht gerade an einem Wendepunkt in seinem Leben, da ist das doch sehr verständlich. Besagter Wendepunkt hat sich langsam angebahnt und war beim Lesen schon zu erahnen, hat seine Wirkung jedoch keineswegs verfehlt; ich habe die ganze Zeit mit Till mitgefiebert und gehofft, dass es zu meinem Wunschende kommt. Ob das der Fall war, verrate ich nicht, aber so viel sei gesagt: Ich war durchaus zufrieden mit dem Ende. Der Hauptgrund, warum ich »Wie Schwimmen im Meer« so liebe ist, wie die Geschichte mit dem Thema Aromantik umgeht. Romantik und Sexualität werden hier als zwei eigenständige Aspekte behandelt, die zwar miteinander zusammenhängen können, es aber nicht müssen. Nur weil Till aromantisch ist, wird nicht automatisch vorausgesetzt, dass er auch asexuell ist. Außerdem wird sehr gut aufgezeigt, dass es mehr als nur eine Art von Liebe gibt, was ich als Kernbotschaft sehr wertvoll finde. Ein weiteres Highlight waren die sehr unterschiedlichen und dadurch lebendigen Charaktere, die teilweise Klischees aufgreifen, um diese dann auf liebenswerteste Art und Weise zu brechen, wodurch auch großartige Dynamiken unter den Charakteren entstehen. Besonders spannend fand ich, dass es eine Geschichte in der Geschichte gibt, da Till an einem Roman arbeitet, der immer wieder aufgegriffen wird und in dem er unbewusst auch seine eigenen Empfindungen mit verarbeitet. »Wie Schwimmen im Meer« ist ein Entwicklungsroman, der mit den von ihm aufgegriffenen Themen, seinem Nordseesetting, den großartigen Charakteren und einem Hauch von Möwenschiss einen perfekten Sommerroman und absolute Leseempfehlung darstellt.

  • Johannes Keim

    aus Leipzig

    5/5

    01.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    "Weißt du, manchmal glaube ich, das Leben ist... wie Schwimmen im Meer ..."

    Nach "Freibadfliesenblau" ist "Wie schwimmen im Meer" mein zweites Buch von Matti Laaksonen und dieses Mal hatte ich sogar die Ehre, dass ich in Mattis Bloggerteam dabei sein durfte und "Wie schwimmen im Meer" vorab lesen durfte. Jetzt ist die Veröffentlichung gut eine Woche her, die Rezension kommt deshalb heute, weil ich Mattis Buch tatsächlich erst einmal nachwirken lassen musste. Aber definitiv nicht im negativen Sinn! Vielleicht vorab: Ich mag Mattis Schreibstil & seine Art Geschichten zu erzählen unglaublich gerne. Matti hat diese Art Geschichten herrlich unaufgeregt aber doch zielstrebig und mit einer guten Spannungskurve aufzubauen. Till ist ein unglaublich liebenswerter Charakter, in dessen Gefühlswelt man sich wunderbar hineinversetzen kann. Noch dazu spricht dieses Buch die Thematik der Aromantik an, ein Teil des LGBTQIA+ - Spektrums der nur sehr wenig Repräsentation und Sichtbarkeit erfährt. Dabei stellt sich Till Fragen, die ich als schwuler Mann ebenfalls gut nachvollziehen kann und die glaube ich generell für viele Jugendliche aus der Community aber auch generell eine große Rolle spielen. Er ist auf der Suche nach seiner Identität und seinem Platz in der Welt und es macht Spaß dem zu folgen. Auch die Beziehung zu Jannik ist wunderbar beschrieben und es macht Spaß Till & Jannik durch die Handlung zu folgen. Ein besonderes Highlight war definitiv auch Tills Mitbewohner Hagen! Nur so viel: Jeder braucht einen Freund wie Hagen! Außerdem wartet das Buch mit einem großen Plottwist auf, der dieser ganzen Geschichte eine, zumindest meinerseits nicht ganz unerwartete Wendung und vor allem noch einmal ordentlich Tempo gibt! Fazit: Mattis Bücher sind Bücher zum Wohlfühlen und mit Identifikationscharakter! Ich hoffe wirklich dass er und seine Bücher in Zukunft die Sichtbarkeit erfahren, die sie verdienen! Klare Lese- und Kaufempfehlung!

  • Mein Regal voller Regenbögen

    5/5

    27.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Starke und wichtige Geschichte

    Werke aus der Feder von Matti Laaksonen waren für mich immer Geschichten zum Eintauchen und Wohlfühlen. Sie kommen ohne großes Drama aus und wirken dadurch sehr menschlich und authentisch und sprechen mich vor allem deswegen an. „Wie Schwimmen im Meer“ stand schon auf meiner Liste, als das Buch noch nicht mal einen offiziellen Titel hatte und ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut, mich hineinfallen zu lassen. Der erste Satz: – Trotzig starre ich in die kalten Fluten, die unter mir gegen den Felsen schlagen. – Das einzige, von dem Till mit Bestimmtheit sagen kann, dass es sein Ding ist, ist das Schreiben. In vielen anderen Punkten hängt er dagegen regelrecht in der Schwebe und hat noch keinen Plan, wo es denn hingehen soll, was genau sich für ihn richtig anfühlt. Nicht leicht, wenn man zwar mit geschriebenen Worten gut umgehen kann, man sie aber nicht über die Lippen bekommt und deswegen Gedanken, Zweifel und Ängste, wenn überhaupt, lieber mit sich selbst bespricht. Das alles ändert sich, als Jannik auftaucht und Till sich, mehr denn je, mit sich selbst auseinandersetzen muss. – »Vielleicht gibt es einfach mehr als Freundschaft und Liebe. Vielleicht gibt es etwas dazwischen. Etwas, das genauso wertvoll ist.« – (Pos. 2279) Till ist ein absolut wundervoller Charakter, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Er kämpft mit seiner Unsicherheit, seinen Zweifeln und vor allem mit dem Druck der Erwartungen aus seinem Umfeld, welche hauptsächlich das Thema Beziehungen betreffen. Auf seinem Weg zu sich selbst ist Till aber nicht alleine. Matti Laaksonen hat ihm eine kleinen, aber großartigen Freundeskreis zur Seite gestellt. Kira, bei der er Unterschlupf findet, wenn ihm mal wieder alles zu viel wird, Hagen, der so ganz anders tickt als Till, der aber immer ein offenes Ohr für ihn hat, und natürlich Jannik, der Till mit seinem Einfühlungsvermögen und seiner bedächtigen Art ermutigt, sich auszuloten ohne Angst vor Ablehnung haben zu müssen. Und dann existiert da noch Walter. Warum er für Till so wichtig ist, müsst ihr allerdings selbst herausfinden. Für mich ist „Wie Schwimmen im Meer“ bisher das stärkste Buch des Autors. Er behandelt das Thema Aromantik feinfühlig, unaufgeregt und mit einer unglaublichen Tiefe und bringt es dadurch Lesenden, die bisher keine beziehungsweise kaum Berührungspunkte damit hatten, sehr authentisch näher. Von mir gibt’s deswegen eine mehr als ausdrückliche Leseempfehlung für die Geschichte.

Kundinnen und Kunden meinen

5

15

4

0

3

0

2

1

1

0

Bewertungen (16)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Wie Schwimmen im Meer