Produktbild: Toxische Sprache und geistige Gewalt

Toxische Sprache und geistige Gewalt Wie judenfeindliche Denk- und Gefühlsmuster seit Jahrhunderten unsere Kommunikation prägen

1

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

27.06.2022

Verlag

Narr Francke Attempto Verlag

Seitenzahl

227 (Printausgabe)

Dateigröße

1171 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783893086665

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PDF

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

27.06.2022

Verlag

Narr Francke Attempto Verlag

Seitenzahl

227 (Printausgabe)

Dateigröße

1171 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783893086665

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Ein hochaktuelles Buch

Bewertung aus Wien am 20.07.2024

Bewertungsnummer: 2248980

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Intellektuell haarscharfe Analyse, hohes sprachliches Niveau, bietet auch dem bereits gut informierten Leser Vertiefung und neue Erkenntnisse. Bedrückend: der sog.gebildete Antisemitismus, der keine Ausnahme darstellt. Von Philosophie bis Geschichtswissenschaft durchtränkt diese Ungeisteshaltung das Denken und Wirken von Gelehrten, gleichermassen der Vergangenheit wie der aktuellen Gegenwart. Ein ganz wichtiges Beispiel: das Totschweigen jüdischer Leistungen wie zB im 19.Jh Daniel Sanders' Wörterbuch im Gegensatz zu solchem der Brüder Grimm. Oder auch das bis heute noch immer falsch verstandene Zitat *Auge um Auge..*, bei dem es mitnichten! um Rache geht, sondern das genaue Gegenteil ist gemeint, nämlich die Abschaffung der damaligen Rachepraxis. Die Autorin spricht offen die Wahrheit aus, nämlich dass die christliche Religion mit ihrer noch immer nicht gänzlich überwundenen antijüdischen Rhetorik letztlich die Hauptursache darstellt für all die Zwietracht, Schmähung, ja Vernichtung des Jüdischen. Dass es oft übersehen wird, dass das Judentum uns den Monotheismus beschert hat, die Ethik des Zusammenlebens in den 10 Geboten etc. Hier wäre zu ergänzen, dass die vielgepriesene christliche Nächstenliebe natürlich ihre Wurzeln schon im Pentateuch hat, Lev 19,18 bzw 34. Sehr aufschlussreich und leider zutreffend: das Kapitel über die Rolle der Medien zur Israel-Berichterstattung (auch hierzulande zu beobachten) : zB wird in Nachrichtensendungen regelmässig als erstes die isr. Aktion beschrieben und erst danach, in einem halben Nebensatz, die auslösende Ursache. Mit den letzten Zeilen des Buches wird der Versuch unternommen, für die Zukunft ein bisschen Hoffnung zu verbreiten. Allerdings fehlt das einfache Rezept..dieses Kapitel wäre ausbaufähig. Sehr richtig wird auf die *Nicht-denkenden *verwiesen, eine sehr große Gruppe! Zugleich die hoffnungsvollste Gruppe, ein Umdenken zu initiieren. Mein persönlicher Nachsatz.. eigentlich wäre es ganz einfach, nämlich die Goldene Regel. Mit ihrer bekannten Aussage - als Maßstab allen Tuns- alles zu unterlassen, was einem selber nicht widerfahren möge..

Ein hochaktuelles Buch

Bewertung aus Wien am 20.07.2024
Bewertungsnummer: 2248980
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Intellektuell haarscharfe Analyse, hohes sprachliches Niveau, bietet auch dem bereits gut informierten Leser Vertiefung und neue Erkenntnisse. Bedrückend: der sog.gebildete Antisemitismus, der keine Ausnahme darstellt. Von Philosophie bis Geschichtswissenschaft durchtränkt diese Ungeisteshaltung das Denken und Wirken von Gelehrten, gleichermassen der Vergangenheit wie der aktuellen Gegenwart. Ein ganz wichtiges Beispiel: das Totschweigen jüdischer Leistungen wie zB im 19.Jh Daniel Sanders' Wörterbuch im Gegensatz zu solchem der Brüder Grimm. Oder auch das bis heute noch immer falsch verstandene Zitat *Auge um Auge..*, bei dem es mitnichten! um Rache geht, sondern das genaue Gegenteil ist gemeint, nämlich die Abschaffung der damaligen Rachepraxis. Die Autorin spricht offen die Wahrheit aus, nämlich dass die christliche Religion mit ihrer noch immer nicht gänzlich überwundenen antijüdischen Rhetorik letztlich die Hauptursache darstellt für all die Zwietracht, Schmähung, ja Vernichtung des Jüdischen. Dass es oft übersehen wird, dass das Judentum uns den Monotheismus beschert hat, die Ethik des Zusammenlebens in den 10 Geboten etc. Hier wäre zu ergänzen, dass die vielgepriesene christliche Nächstenliebe natürlich ihre Wurzeln schon im Pentateuch hat, Lev 19,18 bzw 34. Sehr aufschlussreich und leider zutreffend: das Kapitel über die Rolle der Medien zur Israel-Berichterstattung (auch hierzulande zu beobachten) : zB wird in Nachrichtensendungen regelmässig als erstes die isr. Aktion beschrieben und erst danach, in einem halben Nebensatz, die auslösende Ursache. Mit den letzten Zeilen des Buches wird der Versuch unternommen, für die Zukunft ein bisschen Hoffnung zu verbreiten. Allerdings fehlt das einfache Rezept..dieses Kapitel wäre ausbaufähig. Sehr richtig wird auf die *Nicht-denkenden *verwiesen, eine sehr große Gruppe! Zugleich die hoffnungsvollste Gruppe, ein Umdenken zu initiieren. Mein persönlicher Nachsatz.. eigentlich wäre es ganz einfach, nämlich die Goldene Regel. Mit ihrer bekannten Aussage - als Maßstab allen Tuns- alles zu unterlassen, was einem selber nicht widerfahren möge..

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Toxische Sprache und geistige Gewalt

von Monika Schwarz-Friesel

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