Das letzte Pferd Ende einer Ära
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Sprache:Deutsch
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Verlag:BoD – Books on Demand
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
30.06.2022
Verlag
BoD – Books on DemandSeitenzahl
336
Maße (L/B/H)
19,6/12,5/2,8 cm
Gewicht
452 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7562-2199-8
Sein Können beginnt sich auszuzahlen, als der 1. Weltkrieg ausbricht. Menking übersteht ihn unverletzt, muss aber nach seiner Rückkehr von vorn anfangen: Die Schmiede liegt am Boden. Der Neubeginn wird durch Mangel, Inflation und Wirtschaftskrisen behindert. Die Einkünfte reichen nicht aus, um die Familie mit den vier Kindern zu ernähren. Die Landwirtschaft, die sein Vater nebenher betreibt, wird entsprechend ausgebaut. Bald ist Menking mehr auf dem Feld als in der Schmiede zu finden. Sein Unmut darüber strahlt auf seine Frau Anna und die Kinder aus; Zwietracht und Ärger sind die Folge. Die Kinder bekommen die Härten des Landlebens zu spüren; von klein auf werden zur Arbeit herangezogen. Unglück und Krankheit bleiben ihnen nicht erspart. Sobald sie können, gehen die Kinder ihre eigenen Wege.
Tochter Meta gerät anscheinend in die Hände einer angeblichen Sekte. Sohn Manfred geht nach der Schmiedelehre auf Wanderschaft, kommt arbeitslos zurück und schließt sich den Nationalsozialisten an. Tochter Marga heiratet einen überzeugten Parteigenossen. Marlis, die Jüngste, geht in ihrem Beruf als Braune Schwester auf.
Nach Ende des 2. Krieges stehen sie wieder vor der Tür. Meta findet mit ihren Kinder bei den Eltern Unterschlupf, Marga mit Kindern bei einem Bauern. Manfred kommt halbverhungert aus russischer Gefangenschaft. Marlis wandert aus.
In einem Alter, wo anderer Menschen längst in Rente sind, steht Carl Menking immer noch in der Werkstatt . Er will sie am Leben halten, obwohl ein Pferd nachdem anderen abgeschafft wird und auf den Feldern fast nur noch Traktoren im Einsatz sind. Wie es mit der Schmiede weitergeht, weiß er nicht. Er weiß nur, dass mit dem letzten Pferd, das zur Schlachtbank geführt wird, eine Ära zu Ende geht.
Vor dem Hintergrund der Zeitgeschichte entfaltet der Roman kaleidoskopisch die Geschichte einer Familie auf dem Lande. Sie beginnt am Beginn der 20. Jahrhunderts in einem Ackerbürgerstädtchen in der Lüneburger Heide und endet Mitte der 50er Jahre im Weserbergland.
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