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Marcus Hünnebeck

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Zu viel gesehen

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Tetje Mierendorf

Spieldauer

5 Stunden und 22 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.07.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

105

Verlag

LAUSCH Phantastische Hörbücher

Sprache

Deutsch

EAN

4260158975629

Beschreibung

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Tetje Mierendorf

Spieldauer

5 Stunden und 22 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.07.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

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Anzahl Dateien

105

Verlag

LAUSCH Phantastische Hörbücher

Sprache

Deutsch

EAN

4260158975629

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Guter Anfang und ein dünnes Ende

Dirk Osygus aus Wuppertal am 28.01.2022

Bewertungsnummer: 1646140

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mehr als 8000 Bewertungen, davon über 50% mit fünf Sternen. Für einen Selfpublisher keine schlechten Zahlen. Und da ich einen Thriller von Marcus Hünnebeck schon lange auf meinem virtuellen SUB liegen hatte, dachte ich: Gehen wir das Projekt mal an. Also habe ich auf Amazon gesucht und Rezensionen gelesen und mich dann für ein relativ neues Buch aus dem Mai 2021 entschieden: „Zu viel gesehen“ ist der Titel. Den Klappentext fand ich richtig ansprechend. Das Cover hat mir auch gefallen und damit war die Sache schnell gebongt. Gekauft, geladen und angefangen. Mit 284 Seiten war der Roman eher kurz, aber das ist ja kein Gut-oder-Schlecht-Merkmal, wobei ich 75 Kapitel auf den paar Seiten schon etwas viel finde. Und dann kam das große Puh. Noch bevor ich einen Satz des Textes gelesen hatte, wurde ich von einer Flut, in Form von bisherigen Veröffentlichungen des Autors, überschwemmt. Das war schon beeindruckend und hat meine Vorfreude noch gesteigert. Eine schlechtere Rezension hatte ich allerdings noch im Hinterkopf und deren Wahrheitsgehalt wollte ich nun also überprüfen. Zur Story: Erst einmal kommt man gut in die Geschichte rein und da das Setting in Hamburg spielt, hat wohl jeder irgendeinen Bezug zu den erwähnten Örtlichkeiten. Der Mord passiert und die Hauptermittlerin Miriam tritt auf den Plan. Die ist recht symphytisch beschrieben und die Ermittlungen beginnen. Eine locker geschriebene Story folgt, die ohne viel Trara erzählt wird. Bei der einen oder anderen Sache denkt man mal kurz nach und imaginäre Fragezeichen steigen auf, aber noch ist alles im grünen Bereich der erwarteten Thrillerhandlung. Nach und nach bekommt man ein Bild, wie sich die Geschichte entwickeln wird und liest gespannt weiter. Und dann kommt Kapitel 47, was so knapp nach der Hälfte ist. Hier wird meiner Meinung nach der Rest der Geschichte so was von gespoilert, das ist einfach zu viel. Ich hätte das Buch zuschlagen können, so vorhersehbar war auf einmal, was passieren würde. Und das wird nicht nur mir so gehen. Wer viele Thriller liest, hat eben auch schon viele Handlungsstränge gelesen und hier wurde die weitere Entwicklung vorweggenommen. Das fand ich schade, noch dazu, weil es sich tatsächlich so entwickelt hat, wie ich es mir nach Kapitel 47 vorgestellt habe. Bis heute verstehe ich den Sinn nicht. Ohne Kapitel 47 hätte der Leser wenigstens noch etwas Spannung gehabt, die bis zu dem Kapitel jetzt nicht exorbitant hoch war, aber doch ausreichend genug, um das Buch nicht zuzuschlagen. Leider bekommt der Leser jetzt ein satte Anzahl von recht konstruierten Zufällen präsentiert die in mir irgendwann den Gedanken reifen ließen, daß es sich leider doch nur um literarische Massenware handelt. Bei dem Output, den Herr Hünnebeck raushaut (und das soll keine Kritik, sondern nur eine anerkennende Bemerkung sein), kann er nicht jede Geschichte detailliert über Wochen planen. Und das merkt man der Geschichte leider an. Es fühlt sich so an, als wenn eine Story geplant und genau nach dem ersten Entwurf geschrieben wurde. Massenware eben leider. Nach dem Ende, was ich so platt nicht vorhergesehen hatte, habe ich mir gesagt: Vielleicht habe ich ja nur die falsche Geschichte ausgesucht und ich werde noch ein weiteres Buch lesen. Wie allerdings über 4000 Leser diese dünne Geschichte mit 5 Sternen bewerten, kann ich mir nicht erklären. Vielleicht lesen viele das in ein paar Stunden auf Kindle Unlimited weg und denken nicht weiter drüber nach. Dann ist die Geschichte durchaus ok. Die Ermittler sind recht gut beschrieben, zumindest die weibliche. Ihr Freund Till kommt auch ganz ok rüber und ich liebe den Killer. Aber dennoch bewerte ich das ganze Paket und da komme ich über 3 Sterne nicht hinaus. Schade. Zum Schluß sei noch gesagt, daß die negative Rezension, die ich immer im Hinterkopf hatte, leider richtig lag. Ein Stern war zwar etwas wenig, aber den Inhalt der Rezension kann ich leider bestätigen.

Guter Anfang und ein dünnes Ende

Dirk Osygus aus Wuppertal am 28.01.2022
Bewertungsnummer: 1646140
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mehr als 8000 Bewertungen, davon über 50% mit fünf Sternen. Für einen Selfpublisher keine schlechten Zahlen. Und da ich einen Thriller von Marcus Hünnebeck schon lange auf meinem virtuellen SUB liegen hatte, dachte ich: Gehen wir das Projekt mal an. Also habe ich auf Amazon gesucht und Rezensionen gelesen und mich dann für ein relativ neues Buch aus dem Mai 2021 entschieden: „Zu viel gesehen“ ist der Titel. Den Klappentext fand ich richtig ansprechend. Das Cover hat mir auch gefallen und damit war die Sache schnell gebongt. Gekauft, geladen und angefangen. Mit 284 Seiten war der Roman eher kurz, aber das ist ja kein Gut-oder-Schlecht-Merkmal, wobei ich 75 Kapitel auf den paar Seiten schon etwas viel finde. Und dann kam das große Puh. Noch bevor ich einen Satz des Textes gelesen hatte, wurde ich von einer Flut, in Form von bisherigen Veröffentlichungen des Autors, überschwemmt. Das war schon beeindruckend und hat meine Vorfreude noch gesteigert. Eine schlechtere Rezension hatte ich allerdings noch im Hinterkopf und deren Wahrheitsgehalt wollte ich nun also überprüfen. Zur Story: Erst einmal kommt man gut in die Geschichte rein und da das Setting in Hamburg spielt, hat wohl jeder irgendeinen Bezug zu den erwähnten Örtlichkeiten. Der Mord passiert und die Hauptermittlerin Miriam tritt auf den Plan. Die ist recht symphytisch beschrieben und die Ermittlungen beginnen. Eine locker geschriebene Story folgt, die ohne viel Trara erzählt wird. Bei der einen oder anderen Sache denkt man mal kurz nach und imaginäre Fragezeichen steigen auf, aber noch ist alles im grünen Bereich der erwarteten Thrillerhandlung. Nach und nach bekommt man ein Bild, wie sich die Geschichte entwickeln wird und liest gespannt weiter. Und dann kommt Kapitel 47, was so knapp nach der Hälfte ist. Hier wird meiner Meinung nach der Rest der Geschichte so was von gespoilert, das ist einfach zu viel. Ich hätte das Buch zuschlagen können, so vorhersehbar war auf einmal, was passieren würde. Und das wird nicht nur mir so gehen. Wer viele Thriller liest, hat eben auch schon viele Handlungsstränge gelesen und hier wurde die weitere Entwicklung vorweggenommen. Das fand ich schade, noch dazu, weil es sich tatsächlich so entwickelt hat, wie ich es mir nach Kapitel 47 vorgestellt habe. Bis heute verstehe ich den Sinn nicht. Ohne Kapitel 47 hätte der Leser wenigstens noch etwas Spannung gehabt, die bis zu dem Kapitel jetzt nicht exorbitant hoch war, aber doch ausreichend genug, um das Buch nicht zuzuschlagen. Leider bekommt der Leser jetzt ein satte Anzahl von recht konstruierten Zufällen präsentiert die in mir irgendwann den Gedanken reifen ließen, daß es sich leider doch nur um literarische Massenware handelt. Bei dem Output, den Herr Hünnebeck raushaut (und das soll keine Kritik, sondern nur eine anerkennende Bemerkung sein), kann er nicht jede Geschichte detailliert über Wochen planen. Und das merkt man der Geschichte leider an. Es fühlt sich so an, als wenn eine Story geplant und genau nach dem ersten Entwurf geschrieben wurde. Massenware eben leider. Nach dem Ende, was ich so platt nicht vorhergesehen hatte, habe ich mir gesagt: Vielleicht habe ich ja nur die falsche Geschichte ausgesucht und ich werde noch ein weiteres Buch lesen. Wie allerdings über 4000 Leser diese dünne Geschichte mit 5 Sternen bewerten, kann ich mir nicht erklären. Vielleicht lesen viele das in ein paar Stunden auf Kindle Unlimited weg und denken nicht weiter drüber nach. Dann ist die Geschichte durchaus ok. Die Ermittler sind recht gut beschrieben, zumindest die weibliche. Ihr Freund Till kommt auch ganz ok rüber und ich liebe den Killer. Aber dennoch bewerte ich das ganze Paket und da komme ich über 3 Sterne nicht hinaus. Schade. Zum Schluß sei noch gesagt, daß die negative Rezension, die ich immer im Hinterkopf hatte, leider richtig lag. Ein Stern war zwar etwas wenig, aber den Inhalt der Rezension kann ich leider bestätigen.

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