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Hell strahlt die Dunkelheit Roman

9

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/2,6 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Schwarz / Karamell

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Bright Ray of Darkness

Übersetzt von

Kristian Lutze

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00444-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/2,6 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Schwarz / Karamell

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Bright Ray of Darkness

Übersetzt von

Kristian Lutze

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00444-1

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Buchträumerin

    aus Schwalbach

    5/5

    20.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der Angst auf der Spur

    Der Kinoheld William Harding wird von der Presse vernichtet, nachdem er seine Frau betrogen hat. In seiner Premiere am Theater sucht er die fehlende Anerkennung und muss sich dem eigentlichen Feind stellen – sich selbst. Ergriffen von der bildhaften und gefühlvollen Sprache folge ich dem Helden durch die Trümmer seines Lebens. Längst hat er mit seiner Liebe für das gesprochene Wort und der tiefgründigen Suche nach dem Sinn des Lebens mein Herz erobert. Ein ums andere Zitat lese ich ein zweites Mal und lächele über die Unschuld, die zwischen den Zeilen aufblitzt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und gebe volle fünf Sterne! Mehr davon!

  • sleepwalker

    4/5

    08.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    William (Harding) spielt…

    William (Harding) spielt William (Shakespeare). Das ist nur eines der Themen von Ethan Hawkes Roman „Hell strahlt die Dunkelheit“. Parallel dazu kämpft der 32jährige Mime an weiteren Fronten. Seine Ehefrau und die Mutter seiner beiden Kinder will sich scheiden lassen, nachdem er sie betrogen hat. Drogen und Alkohol sind sein täglicher Begleiter. Und dann noch die Eiterbeule an seinem Bauch. Alles zusammen strickt Ethan Hawke zu einem (teilweise sicher auf eigener Erfahrung basierenden) oftmals überaus poetischen Roman, der der Leserschaft Einblicke in das Leben von VIPs, aber auch hinter die Kulissen des Theaters erlaubt. Ein Buch so ambivalent wie sein Titel. Und es lässt das Publikum mit der Frage zurück: Wie viel vom Autor steckt in seinem Protagonisten? Aber von vorn. Kurz vor Beginn der Proben zu Shakespeares „Heinrich IV“ am Broadway steht William Harding vor den Trümmern seiner Ehe. Seine Ehefrau, eine bekannte Popsängerin, hat genug von seiner Untreue und will die Scheidung. Zwischen Theater, Zeit mit den beiden Kindern, Drogen, Alkohol und weiteren sexuellen Abenteuern muss er feststellen: das war’s mit Familie, da ist nichts mehr zu kitten. Zu alledem ist er im Ensemble unter lauter routinierten Theaterschauspielern der einzige Kinoschauspieler. Daher verlangen ihm Proben und Aufführungen unter dem gleichermaßen brillanten wie exzentrischen Regisseur JC Callahan eine Menge ab. Da sollten seine ständigen Selbstzweifel, gepaart mit seiner Arroganz, überbordenden Männlichkeit und seiner Wut eigentlich zu einer Art Katharsis führen. Oder könnten sie zumindest. Vielleicht. Würde er sich auf dem Weg zur Läuterung nicht selbst dermaßen im Weg stehen. Ich gebe zu, ich habe Ethan Hawke außer in „Club der toten Dichter“ noch nie bewusst in einem Film gesehen. Daher war ich gespannt, ob sein Roman ihn mir näherbringen würde. Und, was soll ich sagen? Jein. Zumal das Buch autofiktional ist und keiner sagen kann, wie viel vom Autor tatsächlich in seinem Protagonisten steckt. Ist vermutlich aber auch besser so, denn für mich war William Harding mit Ausnahme von wenigen Passagen ein echter Unsympath. Seine Arroganz, seinen Narzissmus und sein durch Chauvinismus geprägtes Frauenbild fand ich abstoßend, seine Weinerlichkeit und sein Selbstmitleid hatten was von „Opfertrolle in der Opferrolle“ und das von Anfang bis Schluss. Er verliert aus eigener Schuld so vieles und entwickelt sich in keinster Weise zum Besseren. Und leider schaffe ich es nicht völlig den Schauspieler Ethan Hawke von William Harding zu trennen, ich hatte beim Lesen stets sein Bild vor Augen. Aber natürlich macht das den Roman nicht zu einem schlechten Buch. Die Sprache finde ich stellenweise poetisch, die Übersetzung finde ich überaus gelungen und den Theaterstück-artigen Aufbau finde ich treffend gewählt. Allerdings ist es mir stellenweise zu s*xlastig und in diesen Passagen sprachlich zu derb. Neben William als Protagonisten verblassen die meisten Charaktere, aber das Buch verkommt trotzdem nicht zu einer „One-man-Show“, sondern bleibt immer relativ ausgewogen. Die Einblicke, die Hawke durch die Augen seines Hauptcharakters in die Welt des Theaters, aber auch in die Welt der „Reichen und Schönen“ gibt, sind interessant. Spannend und kontrovers ist auch die Rolle der Medien im Buch verarbeitet. Einerseits ist William Harding auf (gute) Kritiken angewiesen und darauf, im Gespräch zu bleiben. Andererseits irritiert es ihn, dass die Öffentlichkeit dadurch mehr über ihn und den Zustand seiner Ehe zu „wissen“ scheint als er. Insgesamt ist es für mich kein Buch zum nebenher lesen, manche philosophische Ansätze musste ich erst einmal verdauen, bevor ich weiterlesen konnte. Ich finde, es ist ein Buch, das man stellenweise wirklich auf sich wirken lassen muss, damit man es lesenswert findet und auch am unsympathischen Protagonisten noch eine winzige positive Seite entdecken kann. Für mich ein schwieriges Buch, daher von mir vier Sterne.

  • Lesepartie

    aus Bielefeld

    5/5

    18.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben gleicht einer Theateraufführung

    Ethan Hawke ist ein brillanter Geschichtenerzähler, wie es nicht viele gibt. „Hell strahlt die Dunkelheit“ ist die Geschichte vom Zerbrechen einer Familie, von Selbsterkenntnis und es ist eine tiefe Verneigung vor dem Theater. Dieser Roman hat mich sehr bewegt, denn ich konnte die Zerrissenheit der Figur William fühlen und seine Selbstzweifel verstehen. Er muss erkennen, dass er vielleicht nicht der Mensch ist, für den er sich bisher gehalten hat. Es hat eine Weile gedauert bis mir klar wurde, dass ich William Harding schon einmal begegnet bin. Im Debütroman von Ethan Hawke „Hin und Weg“ lernen wir den jungen William kennen und verfolgen seine Liebe zu Sarah. Im aktuellen Roman ist William mittlerweile Anfang dreißig und verarbeitet das Scheitern seiner Ehe. Besonders die Abschnitte, in denen die Theaterproben und die Beziehungen innerhalb des Ensembles geschildert werden, haben mich begeistert. Meine Vorstellung vom Theater, den Schauspielern, den Garderoben ist so präzise, als ob ich Teil der Geschichte gewesen wäre. Ethan Hawke nimmt uns Leser:innen mit in eine faszinierende Welt, voller Zweifel und stetiger Arbeit an sich selbst, an deren Ende die Reaktion des Publikums die wichtigste Bestätigung ist. Der Roman ist randvoll von weisen Erkenntnissen über das Leben, die nicht nur in der Theaterwelt gelten. Durch seine eigene, herausragende Erzählweise schafft es der Autor, dass ich vollkommen in das Buch eingetaucht bin. Selten habe ich einen Roman gelesen, dessen Charaktere so wahrhaftig sind. Das gilt selbst für Figuren, die nur kurz auftauchen. Die Geschichte macht nachdenklich und spendet zugleich Trost. Denn auch in der tiefsten Dunkelheit strahlt das Leben hell.

  • Miss.mesmerized

    5/5

    03.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ethan Hawke - Hell strahlt die Dunkelheit

    Der bekannte Filmschauspieler William Harding erhält eine Rolle am Broadway in Shakespeares „Heinrich IV“. Doch es ist nicht diese, die ihn in die Schlagzeilen bringt, sondern die Tatsache, dass er seiner Frau fremdgegangen ist, was natürlich nicht verborgen blieb, und die ebenso berühmte Sängerin nun die Trennung öffentlich in den Klatschblättern ausschlachtet und die ganze Welt auf ihrer Seite hat. Emotional im Ausnahmezustand soll William nun eine herausfordernde Rolle spielen und das neben ausgebildeten Bühnenschauspielern, die zwar weitaus weniger bekannt, aber deutlich besser sind als er. Von Selbstzweifeln geplagt versucht er, die Rolle auszufüllen und zugleich auch fern der Bühne die Rolle des Vaters für seine beiden kleinen Kinder erfolgreich auszufüllen. Eine emotionale Tour de Force, die ihm alles abverlangt und ihn weit über seine Grenzen gehen lässt. Ethan Hawke ist seit den 90ern ein vielbeschäftigter und mit verschiedensten Preisen ausgezeichneter Schauspieler. In den vergangenen Jahren hat er sich auch als Autor einen Namen gemacht. Seine Hauptfigur in „Hell strahlt die Dunkelheit“ weist unzählige Parallelen zu seinem Leben auf: zunächst die Erfolge im Film, später auch Engagements auf der Bühne, die Ehe mit einer ebenso erfolgreichen Künstlerin und die öffentliche Schlammschlacht der Trennung. Am interessantesten sind jedoch nicht diese Äußerlichkeiten, sondern das Innenleben der Figur, eine Seite, die man normalerweise nicht zu sehen bekommt und die hinter der strahlenden Fassade verborgen bleibt. Es liegt daher nahe, dass der Roman auch sehr viele persönliche Eindrücke des Schauspielers offenbart und seine verletzliche Seite zeigt. Es sind zwei zentrale Punkte, die die Selbstzweifel Williams nähren. Zum einen die gescheiterte Ehe, dabei hatten sie sich doch einmal stürmisch geliebt. Auch die Ehe seiner Eltern war schon gescheitert und die Beziehung zu seinem Vater danach schlecht bis nicht existent. Er selbst will ein besserer Vater sein, bemüht sich um die Kinder, um sie nicht unter der Situation leiden zu lassen. Eine selbst gestellte Aufgabe, die er nicht immer erfolgreich ausfüllt. Er macht keinen Hehl daraus, dass er selbst dazu beigetragen hat, dass seine Familie vor einem Trümmerhaufen steht, aber kann er doch noch irgendetwas retten? Noch mehr beschäftigt ihn jedoch sein Talent und seine Rolle. Er trägt eine unbändige Wut in sich, genährt von seinem eigenen Unvermögen und Verärgerung über sich selbst. Zwar kann er dies in die Figur kanalisieren und diese mit unglaublichem Leben füllen, das tägliche extreme Ausleben der Emotionen jedoch zehrt an ihm und laugt ihn aus, schadet seiner Stimme und lässt ihn wichtige Warnsignale seines Körpers übersehen. Wie ein Besessener steigert er sich in seine Rolle als Hotspur und lebt sie förmlich aus. Interessant ist vor allem das, was sich hinter der Bühne abspielt, die Routinen und Gepflogenheiten am Theater, aber auch der harte Konkurrenzkampf und vor allem die Selbstzweifel, denen die Figuren ganz unterschiedlich begegnen. Das Transferieren eines Jahrhunderte alten Textes in eine lebendige Aufführung, die das Publikum mitreißt – eine Kunst für sich, in die Hawke hier spannende und erhellende Einblicke gewährt. Ja, William lamentiert und jammert ganz schön viel und bemitleidet sich selbst. Aber der Roman wird dadurch lebendig, die Figur greifbar und authentisch und vor allem zeigen sie eine Seite, die man selten sieht. Für eine Erzählung, die sofort gefesselt hat und nicht mehr losließ.

  • Bewertung

    aus Lörrach

    5/5

    04.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    Lobeshymne an den Broadway

    Ich wusste nicht, dass Ethan Hawke neben der Schauspielerei auch Schriftsteller ist und war von diesem Buch positiv überrascht. Die Geschichte ist eine Lobeshymne ans Theater, den Broadway, New York, die Schauspielerei. Es wird aus der Sicht von William erzählt, ein einst erfolgreicher Schauspieler, der seine Frau (ein Superstar in der Musikszene) betrügt. Als sein Leben in den Trümmern liegt, ergattert er eine Rolle in Shakespeares Heinrich V am Broadway. Der Roman dreht sich um die Wiederfindung im Leben, den Sinn des Lebens, Schauspielerei, Glamour & Stars, die Presse, Kollegen in der Theaterwelt - es beinhaltet sooo viel und ist einfach nur grossartig und fesselnd geschrieben. Es wird wie das Stück von Heinrich in Akten erzählt. Daraus ergibt es ultralange Kapitel - vielleicht der einzige Minuspunkt in meiner Kritik, ich bevorzuge kurze Kapitel. Ebenfalls erfährt man Kapitelweise auch um was sich das Stück von Heinrich V handelt -es war sehr spannend und interessant. Ein sehr schön geschriebener, fesselnder Roman der mich auf ganzer Linie überzeugt hat. Ein grosses Lob an den Übersetzer, er hat das wirklich sehr sehr gut gemacht und die Geschichte grandios übersetzt.

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    Jana König

    OSIANDER Stuttgart

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Tiefgründig und reflektiert!

    Mit "Hell strahlt die Dunkelheit" stellt der Schauspieler Ethan Hawke sein Schreibtalent unter Beweis. Eine (sicherlich nicht ganz unpersönliche) Geschichte eines gescheiterten Hollywood-Schauspielers, der sich irgendwo zwischen Größenwahn und Selbstzerstörung befindet und versucht, seine Gefühle mit Alkohol und schlaflosen Nächten zu verdrängen. Trost findet er nur in den Broadway-Proben für ein neues Stück, wo er zum ersten Mal wieder erfährt, was es bedeutet, für seinen Erfolg arbeiten zu müssen.

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