• Produktbild: Barbara stirbt nicht
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Barbara stirbt nicht Roman

208

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23615

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.06.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2 cm

Gewicht

211 g

Farbe

Avocado

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00440-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23615

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.06.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2 cm

Gewicht

211 g

Farbe

Avocado

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00440-3

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • misspider

    5/5

    23.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Oder doch?

    Ein trotz des knalligen Covers etwas unscheinbar wirkendes Buch, das mich erst auf den zweiten Blick neugierig gemacht hat. Schmidt, Walter ist ein Rentner mit altmodischen Ansichten. Kein Wunder also, dass er völlig aufgeschmissen ist als seine Frau krank wird. Wer kocht ihm jetzt den morgendlichen Kaffee und das Essen? Wer putzt und wäscht? Aber Walter weiß sich zu helfen, und mit genauer Anleitung schafft sogar er es, satt zu werden - und Barbara etwas zum Essen zuzubereiten. Aber Barbara hat nie Hunger, ist stattdessen immer nur müde und liegt nur noch im Bett. Das kann Walter gar nicht verstehen, also macht er weiter wie bisher, auch wenn jetzt alles anders ist, die Rollen vertauscht, und er die Aufgaben seiner Frau übernimmt. Und egal wie oft die Kinder plötzlich vorbeikommen, egal wie viele Nachbarn und Freunde Barbara plötzlich besuchen und mit Tränen in den Augen wieder von dannen ziehen - Walter behält seine Scheuklappen auf im festen Glauben, dass Barbara schon wieder auf die Füsse kommt wenn sie nur endlich einmal ordentlich essen würde. Die Geschichte ist gleichzeitig todtraurig und urkomisch, und man findet sich in einem Wechselbad der Gefühle wieder, das einem keine Ruhe lässt. Obwohl ich Walter grundsätzlich unsympathisch fand in seinen festgefahrenen Ansichten und intoleranten schroffen Kommentaren, hat er mich doch auch immer wieder überrascht, wenn er über seinen Schatten springt und tatsächlich ganz unerwartet einmal etwas für andere tut. Die Geschichte macht fassungslos - gibt es solche Menschen wirklich?, wütend - wie kann er nur so egoistisch sein? und mitleidig - glaubt er wirklich, er hat alles unter Kontrolle? Und so lässt einen das Buch völlig aufgewühlt mit einem der grössten Cliffhanger zurück, die ich je gelesen habe. Barbara stirbt nicht - oder doch?

  • Bewertung

    5/5

    29.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Humorvolles Buch mit Tiefgang

    Als Walter eines morgens aufwacht, merkt er sofort: Irgendwas stimmt nicht. Denn jeden Morgen wacht er auf und es riecht nach Kaffee. Er fragt sich, ob Barbara womöglich auf dem Weg zum Kaffee machen gestürzt ist, doch nein! Sie liegt im Bad auf dem Boden und hat eine Wunde am Kopf. Nachdem er sie also wieder ins Bett verfrachtet hat, muss er sich also selbst um den Kaffee kümmern und, so wie es aussieht, auch in den kommenden Wochen und um so viele Dinge mehr, die er sonst nie machen musste, weil Barbara sie erledigt hat. Das Buch ist voller Komik, da man miterlebt wie Walter versucht seinen Alltag zu meistern. Eigentlich kann man nur den Kopf schütteln und gleichzeitig weiß man, dass Walter die Wahrheit nicht wahrhaben will.

  • Bewertung

    5/5

    07.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Kann man sich im hohen Alter noch ändern?

    Walter Schmidt ist ein Stinkstiefel. Er hat sehr festgefahrene, kontroverse Meinungen zu Themen wie Rassismus, Sexualität, Emanzipation etc, von denen er auch nicht abweicht. Die Männer bringen das Geld mit nach Hause und die Frauen kümmern sich um Kinder und Haushalt. So war es auch 52 Jahre lang bei ihm und seiner Frau Barbara. Doch eines Tages kann Barbara krankheitsbedingt nicht mehr aus dem Bett aufstehen, sie ist sehr erschöpft und möchte nur noch schlafen. Auch nach Tagen geht es ihr nicht besser und so ist Walter das erste Mal auf sich alleine gestellt. Doch wie soll das gehen - er weiß weder wie man sich Kaffee oder eine Tütensuppe kocht, noch wie man den Staubsauger bedient. Es ist zum Teil urkomisch wie Walter beginnt sich langsam zu öffnen, das Kochen lernt und auch immer besser im Haushalt zurecht kommt. Seine größte Hilfe hierbei ist immer das Internet, denn hier kann er alles nachlesen. Ein toller Roman über einen Mann, der sich noch im hohen Alter ändert. Ich liebe dich Bücher von Alina Bronsky, sie sind bissig, sehr humorvoll und dennoch voller Tiefgang. Absolute Leseempfehlung!!

  • Bewertung

    3/5

    12.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Fängt verheißungsvoll an, mit abruptem Ende

    Ich war Anfangs begeistert von diesem muffeligen Herrn Schmidt der alten Generation. Erwartet hatte ich einen anderen Verlauf der Geschichte. Er veränderte sich von muffeliger Rentner, in muffelig, unterschwellig liebevollen Rentner und besorgten Ehemann. Durchgelesen in zwei Tagen, in Erwartung eines besonderen Endes. Am Ende enttäuscht ob des abrupten, zusammenhanglosen Schlusses. Man bekommt das Gefühl, die Autorin hatte keine Lust mehr. Es bleiben Fragen über Fragen. Schade

  • @ivyliestalles

    aus Niedersachsen

    5/5

    03.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unerwartet.

    Dieses Buch hat mich wirklich überraschen können. Humorvoll auf seine ganz eigene Art und absolut berührend. Aber auch unbequem und das vor allem durch Herrn Schmidt. Denn Herr Schmidt, unser Erzähler, ist ein durch und durch unsympathischer Mensch. Egozentrisch, unhöflich und schon fast abgestumpft. Er ist gegen alles, hat seine festgefahrenen Meinungen und hält daran fest. In Herrn Schmidts Ehe herrscht die klassische Rollenverteilung: der Mann verdient das Geld und die Frau ist für den Rest zuständig. Kinder, Haushalt, Garten, Einkaufen, Wäsche usw.. Als Barbara, die Frau von Herrn Schmidt, krank und bettlägerig wird, steht die Welt von Herrn Schmidt Kopf. Nun ist Herr Schmidt auf sich selbst gestellt. Muss die kleinen, alltäglichen Dinge selber verrichten, die er sonst seiner Frau überlassen hat. Eine völlig neue Welt eröffnet sich ihm und über so manch bissigen seiner Gedanken musste ich wirklich schmunzeln. Die Krankheit von Barbara erfahren wir nur indirekt, durch das Lesen zwischen den Zeilen. Auf seine ganz eigene Art liebt und sorgt Herr Schmidt sich um seine Frau. Auch wenn er ansonsten eine wandelnde „Red Flag“ ist. Ja, Herr Schmidt ist ein unbequemer Protagonist. Ein Mann der in veralteten, erlernten Strukturen festsitzt. Aber so ganz still und leise, hat er sich in mein Herz gegrummelt. Das Buch ist auf eine so unverblümte Art echt. Und so wunderbar. Es zeigt uns die Schattenseiten des Lebens. Wie wir als Menschen, so unterschiedlich wir sind, auch unterschiedlich auf bestimmte Ereignisse reagieren. Immer richtig? Oder auch mal falsch? Und wer sagt eigentlich, was richtig und was falsch ist? Und wer legt fest, wie wir mit bestimmten Dingen umzugehen haben? Dieses Buch hat mir einfach gut getan. Einfach weil es zeigt, wie unterschiedlich wir Menschen sind. Wie wir an manchen Dingen scheitern und an anderen über uns hinauswachsen. Und das alles mit einem leichten Zwinkern auf das alltägliche Leben. Von mir gibt es für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (208)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jessica Behrens

    Jessica Behrens

    OSIANDER Esslingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was das Herz begehrt...

    Ein unfassbar toller und berührender Roman über einen alten, griesgrämigen Mann, der nach 50 Jahren Ehe lernt für sich selbst und seine Frau zu sorgen. Seine Versuche in der Küche und deren Entwicklung waren besonders unterhaltsam. Ich müsste schmunzeln, schimpfen und auch ein-zwei Tränen aus meinen Augenwinkeln entfernen beim Lesen.
  • Zum Bewerterprofil von Christine Kleber

    Christine Kleber

    OSIANDER Achern

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herr Schmidt muss lernen, wie man Kaffee kocht

    Als Walter Schmidt seine Frau Barbara morgens leblos im Bad findet, verändert sich sein beschauliches Rentnerleben radikal. Barbara ist krankt und bleibt im Bett. Skurril erzählt Alina Bronsky von Herrn Schmidts Hilflosigkeit im Umgang mit Kochen, Wäsche und Krankenpflege. Unerwartete Hilfe bekommt er durch den Internetauftritt eines Fernsehkochs und dessen Comunity. Zum Weinen komisch, wie die Routine eines Ehelebens plötzlich außer Kraft gesetzt werden.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Obwohl die Hauptperson wirklich sehr unsympathisch ist hat mich dieses Buch noch lange beschäftigt. Wie der absolute Pascha Walter Schmid eine Wandlung durchlebt ist einfach umwerfend von Alina Bronsky zu Papier gebracht worden. Manchmal erheiternd manchmal zum Kopfschütteln aber immer auf den Punkt.
  • Zum Bewerterprofil von Antje Haensel

    Antje Haensel

    OSIANDER Böblingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    03.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Traurig, witzig, skuril - alles zugleich

    Im Grunde, ist „Barbara stirbt nicht“ ein trauriges Buch. Allerdings kommt es sehr humorvoll und leichtfüßig daher. Erzählt ist die Geschichte aus der Sicht von Walter Schmidt, dem Ehemann von Barbara, die eines Morgens nicht mehr aufstehen mag weil sie zu erschöpft ist. Nach über 50 Jahren Ehe, in denen es eine strenge Rollenverteilung gab - Barbara Küche und Haushalt, Walter Garten und Geld ranschaffen - ist Walter mit der neuen Situation komplett überfordert. Er kann weder Kaffee kochen noch weiß er, was der Hund zu fressen bekommt. Mürrisch und meckernd stellt er sich den neuen Aufgaben, denn es muss ja irgendwie weiter gehen. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen auch wenn ich den Schluss etwas zu abrupt fand.
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Birkhold

    Ursula Birkhold

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Kotzbrocken auf dem Weg zu einem mitfühlenden Zeitgenossen.

    Eines morgens liegt Frau Schmidt im Bad und kann nicht mehr aufstehen. Das stellt Herrn Schmidt, der sich bisher von vorn bis hinten hat bedienen lassen und sich über die Gefühle seiner Frau keinerlei Gedanken gemacht hat, vor ganz neue Herausforderungen. Wie er diese anfangs tollpatschig aber auch tatkräftig bewältigt und sich dabei sogar zu einem symphatischen Zeitgenossen entwickelt, beschreibt Alina Bronsky auf unglaublich witzige Weise.

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