Produktbild: Ihr wisst nicht, was Krieg ist

Ihr wisst nicht, was Krieg ist Tagebuch eines jungen Mädchens aus der Ukraine | Mit einem Vorwort von Marina Weisband

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.11.2022

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

8546 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Alexandra Berlina

Sprache

Deutsch

EAN

9783426466780

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

02.11.2022

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

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8546 KB

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1. Auflage

Übersetzt von

Alexandra Berlina

Sprache

Deutsch

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9783426466780

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    03.03.2023

    eBook (ePUB 3)

    Tagebuch aus dem Ukraine-Krieg

    Aufgrund des Angriffskrieges von Russland auf die Ukraine mangelt es nicht an Büchern zu diesem Thema. Sei es Bücher über die Geschichte des Landes oder Analysen von Strategen oder Betroffenen. Dieses hier ist ein besonderes. Es ist das Tagebuch der 12-jährigen Yeva Skalietska. Yeva lebt mit ihrer Großmutter in Charkiw im Osten der Ukraine. Die Eltern arbeiten im Ausland. Das Leben von Yeva gerät aus den Fugen, als Putins Armee am 24. Februar 2022 in der Ukraine einmarschiert. In ihrem Tagebuch beschreibt sie jene Tage und Wochen bis es gelingt, gemeinsam mit der Großmutter aus der Ukraine zu fliehen. Mit Hilfe von zahlreichen Freiwilligen schaffen sie es nach Budapest und gelangen nach Irland. Dort geht Yeva wieder in die Schule und kann endlich wieder ein Teenager sein. Meine Meinung: Das Buch hebt sich aus der Masse der Bücher zum Krieg in der Ukraine ab. Das liegt vor allem daran, dass das Tagebuch der Zwölfjährigen nicht verändert worden ist. Daher wirkt die Sprache stellenweise kindlich und enthält viele Ausdrücke von Teenagern. Das ist vor allem bei den Whatsapp-Nachrichten, die sie mit ihren Schulkolleginnen teilt. Berührend auch die Nachrichten, die sie von ihren Schulkollegen erhält: "Einige meiner liebsten Menschen - Papa, Oma und Opa - sind immer noch in Charkiw. Ich vermisse sie furchtbar und liebe sie sehr. Mein größter Wunsch ist Frieden!" (Kristina, S. 169f.) "Wir träumen immer noch davon, eines Tages nach Hause zurückzukehren." (Olha, S. 172) "Ich will nach Hause nach Charkiw! Ich will in ein friedliches Charkiw, wo ich draußen mit meinen Freunden spielen kann, ohne mich ständig vor Sirenen und Explosionen verstecken zu müssen! Ich will zurück in die Schule und meine Lehrer wiedersehen! Aber vor allem will ich wieder, dass meine Eltern ein echtes Lächeln lächeln." (Kostja, S. 174) "... und alles, was ich will, ist Frieden und wieder zu Hause sein!" (Alena, S. 178). Yevas Schlusswort ist wohl wenig hinzuzufügen: „... Wir sind Kinder. Und wir haben ein Recht auf Frieden!" Und ja, wir, die im Frieden leben, wissen nicht, was Krieg ist. Fazit: Gerne gebe ich diesem Tagebuch 5 Sterne.

  • Mareike Kollenbrandt

    aus Jülich

    5/5

    26.02.2023

    eBook (ePUB 3)

    Der Krieg, der nicht passieren sollte und der jetzt schon über ein Jahr dauert...

    Am 24.02.2022 blieb die Welt stehen, als Putin die Ukraine angreifen liess. Danach drehte sie sich weiter, doch nichts ist mehr wie es war. Und doch hat man das Gefühl, dass der Krieg mittlerweile zum Alltag gehört. Nach dem Lesen dieses Tagebuchs, das der 12jährigen Yeva gehört, ist mir schmerzlich bewusst geworden, wie alltäglich unser aller Alltag immer noch ist. Bei Yeva gibt es den Alltag nicht mehr. Am 14.02.22wurde Yeva 12 Jahre alt. Diesen Tag feierte sie im Kreise ihrer Familie, ein paar Tage später mit ihren Freunden auf der Bowlingbahn. Es war ein schöner Geburtstag auf dem Weg in Teenagerleben. Doch dann kam der 24.02.22 und in der Ukraine begann der Krieg. Anstatt zur Schule zu gehen und sich mit ihren Freunden zu treffen, spielte sich Yevas Leben im Luftschutzraum und in Warteschlangen vor Lebensmittelgeschäften ab. Sehr deutlich schreibt sie über die Angst und die Panikattacken, die jetzt zur Normalität werden. Mit ihren Freunden kann sie sich nur noch über Whatsappgruppen austauschen. Schliesslich entscheidet ihre Grossmutter, dass Flucht die einzige vernünftige Lösung ist. Auf der Flucht über Ungarn bis nach Irland lassen sie Menschen zurück, die sie lieben. Merken aber auch, dass es viel Hilfsbereitschaft gibt. Zur Zeit lebt Yeva mit ihrer Oma in Dublin. Dort haben sie ein kleines Haus gemietet und Yeva kann zur Schule gehen. Aber ihr altes Leben gibt es nicht mehr. "Solange der Mensch auf dieser Erde lebt, hat er sich der Gewalt und dem Krieg verschrieben, und der uns vergönnte, zerbrechliche Friede ist ständig bedroht. Gerade heute lebt die ganze Welt in der Furcht vor einem neuen Krieg, der uns alle vernichten wird" Astrid Lindgren, aktueller denn je!

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    08.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das Kindern eine Stimme gibt

    Die Autorin dieses Buches ist die 12 jährige Yeva, und ihr Buch ist ein Kriegstagebuch. Ihr Zuhause ist die Stadt Charkiw in der Ukraine, und in ihrem Buch dokumentiert sie den Krieg in der Ukraine und ihre Flucht nach Irland. Man merkt beim Lesen, dass ein Kind dieses Buch geschrieben hat, und das finde ich wunderbar. Denn ich finde es ganz wichtig, Kindern eine Stimme zu geben! Hier wird deutlich, mit welcher Angst, welcher Unsicherheit die Kinder in einem Krieg leben müssen, welche Unsicherheiten und Risiken sie erleben und erleiden müssen. Zum Glück konnte Yeva mit ihrer Oma in ein anderes Land flüchten, aber man spürt beim Lesen dennoch ihren Wunsch nach Frieden und die Sehnsucht nach ihrer Heimat. Sehr schön finde ich auch, dass am Schluss des Buches Platz gelassen wurde, damit auch Yevas Freunde ihre Geschichten (in Kurzform) erzählen durften. Dieses Buch hat mich als Erwachsene sehr berührt, aber man kann es auch Kinder lesen lassen, wenn sie es möchten. Aber ich würde ein Kind dabei begleiten, denn es ist wichtig, über solche Themen zu sprechen und Fragen direkt zu beantworten, wenn sie aufkommen. Ich wünsche Yeva und allen Kindern auf der Welt, dass die Kriege enden. Und dass sie das, was sie erleben musste, verarbeiten können. Lest dieses Buch und hört Yeva zu!

  • Jennifer Rouget

    5/5

    29.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Leseempfehlung

    Dass es Krieg auf der Welt gibt wissen wir. Dass er schrecklich ist auch. Doch viele haben das Glück nicht zu wissen, wie es ist stundenlang in einem Keller zu sein und zu hoffen den nächsten Tag noch zu erleben. Viele wissen nicht was es heißt, wenn dein bekanntes Leben plötzlich weg ist. Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in unmittelbarer Nähe. Yeva Skalietska erlebt die Detonationen in Charkiew hautnah. Charkiew ist aber nicht nur aufgrund seiner Größe ein Ziel Russlands, es liegt in der Nähe der russischen Grenze. Vor wenigen Tagen hat sie noch ihren 12. Geburtstag in einer Bowlingbahn gefeiert, nun prägt die Angst ihren Alltag. Besonders die ersten Tage des Krieges rauben einem den Atem. Der Wechsel zwischen Normalität und Krieg ist plötzlich, ohne Vorwarnung und absolut real. "Ihr wisst nicht, was Krieg ist: Tagebuch eines jungen Mädchens aus der Ukraine" beinhaltet die ungefilterten Tagebucheinträge von Yeva und Chatverläufe mit ihren Freunden. Noch immer wissen sie nicht, ob sie jemals nach Charkiew zurück können und, ob überhaupt noch etwas da ist, zu dem man zurückkehren kann. Es fällt mir schwer meine Gefühle und Gedanken für dieses Buch in Worte zu fassen, dennoch möchte ich es euch ans Herz legen. Mir hat es nämlich wirklich gut gefallen, da es meine Sichtweise erweitert hat. Trotz der Nähe zur Ukraine und Russland führen wir ein normales, sicheres Leben. Doch es ist wichtig, nicht die Augen zu verschließen. Es ist wichtig zu wissen, was in der Welt passiert und wie es den Menschen geht.

  • Sandra Joana M.

    5/5

    19.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lässt einen sprachlos zurück

    „Ich hasse die Nacht. Ich will nicht, dass die Sonne hinter dem Horizont verschwindet! Aber leider habe ich ihr nichts zu befehlen. In der Dunkelheit scheint immer etwas zu lauern.“ Yeva Skalietska in ein zwölfjähriges Mädchen aus dem ukrainischen Charkiw. Als ich die ersten Sätze las, habe ich gleich an mich in diesem Alter gedacht. Wie unbeschwert ich gewesen war. Wie sich der Duft von Freiheit im Sommerwind verfangen hatte. Doch Yeva wurde von heute auf morgen alles genommen. Als ich weiterlas war ich einfach nur sprachlos. Während wir hier im Warmen saßen, den Sommer auf uns zukommend, ist in der Ukraine der Krieg ausgebrochen. Ohne Vorwarnung, auch wenn man unter den Erwachsenen oft davon sprach, dass es dazu kommen könnte, geglaubt hatte das aber niemand. Mir trieb es Tränen in die Augen, als ich von zerstörten Häusern las, von Kindern, die im Keller ihre Zeit verbrachten, unwissend darüber, wie es weitergehen würde. Ob sie überhaupt überleben würden. Bittere Ungewissheit. Wie schlimm das gewesen sein muss und noch immer ist. Vor allem war das unglaublich unnötig, denn es ist ein Krieg zwischen zwei Parteien, Politikern, Ländern. Warum also mussten Menschen sterben, die für diesen Konflikt nichts konnten? Menschen, die nichts dafür konnten, dass aus einer kleinen Flamme ein ganzes Inferno wurde. Das Mädchen beschreibt alles so anschaulich und bei jedem „wir hörten einen Knall ganz in der Nähe“ zuckte selbst ich schon zusammen. Man kann es sich gar nicht vorstellen, wie das sein muss. Ich bin dankbar dafür, dass das nicht unsere Realität ist. Und ich wünsche mir, dass das niemals wieder zur Realität wird. „5:10 Uhr Plötzlich weckt mich ein metallischer Krach. Er hallt so richtig durch die Straße. Erst denk ich, da wird ein Auto verschrottet. Dann wird mir klar: eine Explosion. Oma steht am Fenster und guckt auf die russische Grenze, und da brennt der ganze Horizont, und es fliegen Raketen über die Felder. Und dann fliegt eine riesige Rakete genau an unserem Fenster vorbei und explodiert mit so einer Wucht, dass mir das Herz in der Brust eiskalt wird.“

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