Mit der europäischen Entdeckung Amerikas und der Etablierung des Schiffsverkehrs zwischen den Kontinenten begann eine neue Epoche der globalen Geschichte. Die Kontakte und der Austausch zwischen den Zivilisationen dieser Welt wurden immer vielfältiger - damit freilich auch die Konflikte. in seinem fulminanten, bravourös geschriebenen Buch entfaltet Wolfgang Behringer ein weltumspannendes Panorama der Frühen Neuzeit, das die Entwicklungen aus der Perspektive aller beteiligten Kulturen schildert und dadurch ein ganz neues Bild dieser Zeit präsentiert.
Im Mittelpunkt dieser neuartigen Geschichte der Frühen Neuzeit stehen globale Ereignisse, die den Gang der Weltgeschichte veränderten, globale Orte, die Knotenpunkte des Austauschs bildeten, globale Themen und Strukturen wie Kolonialismus und Rassismus. Wolfgang Behringer nimmt die Leserinnen und Leser mit auf die Reise nach Afrika und Amerika ebenso wie nach Indien und Indonesien, nach Russland, China und Japan und durch das damalige Europa, das seinen zivilisatorischen Rückstand gerade erst aufholte. Sein Buch beschreibt die großen Zusammenhänge und erzählt gleichermaßen von einzelnen Menschen, die diese Zeit erlebten und gestalteten. Es schildert die Weltgeschichte einer großen Epoche für unsere Zeit und ist zugleich ein wahres Lesevergnügen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Blablaguy
5/5
21.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
"Der große Aufbruch" ist ein…
"Der große Aufbruch" ist ein beeindruckendes Werk, es stellt die Entwicklungsstränge der frühen Neuzeit aus Perspektiven der verschiedenen bestimmenden Mächte und Kulturen dieser Epochen schlüssig da , verschweigt dabei die teils gegensätzlichen Einschätzungen der Forschung noch die persönliche Meinung des Autors. Seinem Postulat nach einer Globalgeschichte stellt Behringer ein überzeugendes Werk zur Seite, dessen reichlicher Umfang komprimierter kaum realisierbar vorstellbar scheint. Mir wäre eine Version in 2 Bänden oder eine eBook Version auch sehr lieb gewesen.
Kristall86
aus an der Nordseeküste
5/5
22.04.2024
eBook (ePUB)
Grandios! Ein Lese-Muss!
!ein Lesehighlight 2024!
Klappentext:
„Mit der europäischen Entdeckung Amerikas und der Etablierung des Schiffsverkehrs zwischen den Kontinenten begann eine neue Epoche der globalen Geschichte. Die Kontakte und der Austausch zwischen den Zivilisationen dieser Welt wurden immer vielfältiger – damit freilich auch die Konflikte. in seinem fulminanten, bravourös geschriebenen Buch entfaltet Wolfgang Behringer ein weltumspannendes Panorama der Frühen Neuzeit, das die Entwicklungen aus der Perspektive aller beteiligten Kulturen schildert und dadurch ein ganz neues Bild dieser Zeit präsentiert.
Im Mittelpunkt dieser neuartigen Geschichte der Frühen Neuzeit stehen globale Ereignisse, die den Gang der Weltgeschichte veränderten, globale Orte, die Knotenpunkte des Austauschs bildeten, globale Themen und Strukturen wie Kolonialismus und Rassismus. Wolfgang Behringer nimmt die Leserinnen und Leser mit auf die Reise nach Afrika und Amerika ebenso wie nach Indien und Indonesien, nach Russland, China und Japan und durch das damalige Europa, das seinen zivilisatorischen Rückstand gerade erst aufholte. Sein Buch beschreibt die großen Zusammenhänge und erzählt gleichermaßen von einzelnen Menschen, die diese Zeit erlebten und gestalteten. Es schildert die Weltgeschichte einer großen Epoche für unsere Zeit und ist zugleich ein wahres Lesevergnügen.“
Amerika wurde also entdeckt und wie ging es danach weiter? Genau darum geht es u.a. in diesem grandiosen Sachbuch von Autor Wolfgang Behringer. Geschichte greifbar und verständlich zu machen ist sein großes Credo. Zudem scheinen wir Menschen gern zu vergessen, wieviel unzählige Entdeckungen und Reisen es gab, machen uns aber weniger Gedanken dazu wie sich diese in all den Jahrhunderten entwickelt haben, was daraus geworden ist, welcher Nutzen daraus zu gewinnen war und ob es sie überhaupt noch gibt. In sieben sehr ausführlichen Kapiteln schildert uns dies gekonnt Wolfgang Behringer. Ich muss zugeben, dieses Buch liest sich keineswegs wie ein Sachbuch sondern eher wie ein Roman mit einigen Krimi-Parts aber auch an Thriller-Momenten wurde nicht gespart. Also wahre Geschichte. Behringer berichtet hier ruhig aber dennoch auf faszinierende Weise wie es mit diesen entdeckten Routen danach nun weiter ging. Neue Welten wurden entdeckt und nun waren alle neugierig auf das was kommt. „Globalisierung“ nennt sich das Ganze und hatte nicht nur wirtschaftliche Aspekte. Auch die Forschung machte sich auf die fremden Kulturen zu bereisen. Flora, Fauna, die Bewohner selbst, ihre Bräuche, ihre Ethik, ihre Religion uvm. rückten in den Fokus und wurden somit wirklich Forschungsobjekte. Wenn wir unsere heutige Warenwelt sehen, ist vieles für uns normal. Dass aber Kartoffeln und Kakao ihren Ursprung nicht hier haben, sondern von einem anderen Kontinent stammen, wird gern vergessen. Ich denke genau darum geht es hier Behringer in seinem Buch. Er macht deutlich wie bereichernd all diese Entdeckungen waren und brachten auch uns Europäern einen großen Umbruch mit sich. Aber neben all dem positiven Parts gab es auch negative Geschichten. Nicht jede Entdeckung war „gut“. Vieles wurde zerstört, vieles wurde bedroht und selbst das hat bis heute noch Auswirkungen, wie wir alle wissen. Behringer schafft es, dass man sich wahrlich in dieses Buch verkriechen kann. Seine Erzählungen sind gepaart mit Bildern und Karten. Er beschreibt teilweise auch emotional, man soll sich in die Zeit damals hineinfühlen und nachdenken. Was für die eine Seite Bereicherung war, war für die andere Seite der Abgrund selbst. Daraus ein Gleichgewicht herzustellen, fällt uns selbst bis heute schwer was wir an den Preisen für viele Nahrungsmittel aus der anderen Welt sehen. Faire Bezahlungen sind selbst heute noch Diskussionsthemen.
Dieses Buch aus der Reihe „Historische Bibliothek“ vom C.H.Beck-Verlag ist ein Lese-Muss und öffnet der Leserschaft auf sehr angenehme Weise den eigenen Horizont. Durch Behringers Schreibstils wird dieser dicke Wälzer zum Genuss. Genau deshalb vergebe ich hier verdiente 5 Sterne!
S.A.W
5/5
25.10.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Globalgeschichte der Neuzeit
Globalgeschichte der Neuzeit
Die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus war die Initialzündung der Globalisierung, die Alte und Neue Welt erstmals miteinander verband. Die hatte binnen weniger Jahre viele globale Folgen:
Die Bevölkerung Amerikas wurde bis 1550 um 90% dezimiert durch zoonose Krankheiten, da Amerika erstmals seit 12.000 Jahren wieder mit der Alten Welt verbunden war. Die Seuchen eilten den Konquistadoren voraus, sodass sich oft auf verlassene Dörfer trafen. Die Versklavung durch die Spanier verschärfte das Problem, da die Völker sich nicht mehr von den Seuchen erholen konnten, wie in vorkolumbianischen Zeiten.
Amerigo Vespucci realisierte als erster, dass es sich bei Amerika um einen eigenen Kontinent handelte. Er lebte oft monatelang bei südamerikanischen Indigenen und bemerkte, dass Flora und Fauna dort nicht zu Asien passten. Seine Reiseberichte machten die neue Welt erst in Eruopa bekannt, da er ein florentiner Bankier war mit engen Verbindungen nach Deutschland
Die Pflanzen Amerikas waren nahrhafter als die der Alten Welt. So bereicherten Mais, Kartoffel und Kürbis den Speisezettel Eurasiens und waren die Basis der Bevölkerungsexplosion der Neuzeit. Das Spanische Silber aus Potosi wiederum stabilisierte den Geldmarkt in Asien, da die chinesische Papierwährung nur zu Inflation geführt hatte, Silbermünzen hingegen stabilisierten die Wirtschaft und den Handel, was zu einem Aufschwung in China, Indien und Osmanien führte. Spanien allerdings verarmte, da es die Silbereinnahmen in den Kriegen um die Vorherrschaft in Europa verpulverte.
Europa fand erst durch diesen Welthandel Anschluss an den Wissensstand der Eurasischen Zivilisationen. Die Entvölkerung Amerikas führte via Neubewaldung zur kleinen Eiszeit, da der Luft ungewöhnlich viel CO2 entnommen wurde.
Es gibt eine Wechselwirkung zwischen der Nahrungsproduktion und dem Klima. Vor Kolumbus war der Nassreisbau Chinas und das Milpa-System Mexikos am effizientesten. Die Bewirtschaftung der Felder war demokratisch von den Dörfern organisiert und benötigte keine Herrschaft. Im Gegenteil: Zu den Mikroparasiten der Seuchen kamen für die Mehrheit die Makroparasiten der Adligen hinzu, die 50% der Nahrungsproduktion absaugten. Alle Nahrungspflanzen gediehen in der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel, Reis braucht viel Niederschläge, Wein eine lange Vegetationsperiode, Weizen einen trockenen Sommer. Kaffee konnte gut von Kleinbauern angebaut werden, da es Artenvielfalt rundum braucht, Kakao braucht den Schatten großer Bäume und ist daher Wald-erhaltend. Die Wiederbewaldung Amazoniens führte zum Irrglauben, man träfe dort auf ursprünglichen Urwald.
Mit den Städten entstanden konzentrische Ringe. In Stadtnähe war der Boden so teuer, dass nur intensiver Gartenbau betrieben wurde. Extensive Nutzung wie Getreide und Vieh wurde in die Ferne verlegt, etwa nach Osteuropa. In der globalen Wirtschaft stiegen die Distanzen, die Viehhaltung gedieh deshalb in Argentinien, die Genussmittel Kakao, Kaffee, Zucker und Tabak im kolonialen Süden.
Die Mongolen zerstörten die russische und die islamische Kultur nachhaltig, indem sie ganze Städte ausrotteten und die Bücher von Bagdad im Tigris versenkten, womit die islamische Hochkultur am Ende war und die Mohammedaner schwer traumatisiert, was in Russland und im Nahen Osten zu einer Radikalisierung bis zum heutigen Tag führte.
Bewertung
aus Moosburg
4/5
04.11.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr aufschlußreich
Mit der europäischen Entdeckung Amerikas und der Etablierung des Schiffsverkehrs zwischen den Kontinenten begann eine neue Epoche der globalen Geschichte. Die Kontakte und der Austausch zwischen den Zivilisationen dieser Welt wurden immer vielfältiger – damit freilich auch die Konflikte. In seinem fulminanten, bravourös geschriebenen Buch entfaltet Wolfgang Behringer ein weltumspannendes Panorama der Frühen Neuzeit, das die Entwicklungen aus der Perspektive aller beteiligten Kulturen schildert und dadurch ein ganz neues Bild dieser Zeit präsentiert.
Im Mittelpunkt dieser neuartigen Geschichte der Frühen Neuzeit stehen globale Ereignisse, die den Gang der Weltgeschichte veränderten, globale Orte, die Knotenpunkte des Austauschs bildeten, globale Themen und Strukturen wie Kolonialismus und Rassismus. Wolfgang Behringer nimmt die Leserinnen und Leser mit auf die Reise nach Afrika und Amerika ebenso wie nach Indien und Indonesien, nach Russland, China und Japan und durch das damalige Europa, das seinen zivilisatorischen Rückstand gerade erst aufholte. Sein Buch beschreibt die großen Zusammenhänge und erzählt gleichermaßen von einzelnen Menschen, die diese Zeit erlebten und gestalteten. Es schildert die Weltgeschichte einer großen Epoche für unsere Zeit und ist zugleich ein wahres Lesevergnügen. (Klappentext)
Was für ein Buch. Ich bin immer noch stark beeindruckt. Vieles wusste ich in der Art noch nicht. Es ist sehr informativ, gut geschrieben und verständlich. Sehr viele Karten und Abbildungen veranschaulichen die Texte und machen sie so leichter verständlich bzw. vorstellbar. Es ist ein sehr umfangreiches Nachschlagewerk mit einem gut aufgebauten Inhaltsverzeichnis, so dass man sich bestimmte Themen ohne Probleme herauspicken kann. Die Themen sind breit gefächert und umfassen alle Kontinente. Es ist keine leichte Lektüre und man sollte sich für das Buch sehr viel Zeit lassen. Ich denke, das Buch sollte in keiner Bibliothek fehlen und ich kann es mir auch für höhere Klassen im Gymnasium z.B. gut vorstellen. Ich werde sicherlich das Buch noch öfters zur Hand nehmen, um das eine oder andere Kapitel nochmals nachzulesen, um es besser verstehen zu können und um es zu vertiefen.
KatlaJokulsdottir
1/5
23.12.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Rezensionen attestieren…
Rezensionen attestieren Behringers Großem Aufbruch: “belegte Fakten, anschaulich erzählt” und „Niemand hat sich bisher in dieser Tiefe mit dem Thema befasst.“ Wenn man aber ein Kapitel untersucht, zu dem man sich wirklich auskennt, sieht es anders aus: Das Kapitel "Feuerpriester" starrt vor Fehlern, Ungenauigkeiten und methodischer Nachlässigkeit. Thema ist der Ausbruch der Lakispalte Juni 1783-Februar 1784, der wohl verheerendste Vulkanausbruch der isländischen Geschichte. In der Umgebung des Vulkans wurden ca 50 Bauernhöfe verwüstet, aber saurer Regen und fluorhaltige Asche verhinderten fast überall den Graswuchs und vergifteten das Vieh, die Lebensgrundlage der Isländer. Ab dem Winter 1783-84 herrschte für anderthalb Jahre Hungersnot, etwa 1/6 der Bevölkerung starb an Hunger und Krankheiten. So weit, so schlimm. Jetzt zu Behringer. Seine Auswahl an Quellen und Belegen ist fragwürdig. Statt professioneller (isländischer) Literatur zitiert er z.B. ein Buch zweier Wissenschaftsjournalisten, die sich wenig in isländischer Geschichte auskennen. Er gibt einen Beleg für die unstrittige Tatsache, dass Høegh-Guldberg in Dänemark (zu dem Island damals gehörte) die Macht hatte, aber er gibt mitunter keine Quellen an, wenn es um Kernaussagen zum Thema geht - vielleicht deshalb, weil manche seiner Kernaussagen schlicht Unfug sind. Selbst wenn er eine Quelle angibt, gibt er den Inhalt oft falsch wieder. Ein paar Beispiele: - Behringer behauptet (ohne Quellenangabe), die dänische Regierung habe schnelle Hilfe geschickt. Das ist nicht wahr. Es dauerte über ein Jahr nach Beginn des Ausbruchs, bis sie eine - unzureichende - Ladung Getreide schickten. Obendrein exportierten dänische Händler, mitten während einer Hungersnot, die übliche Menge Trockenfisch. Als mehrere Jahrzehnte später die Isländer unabhängig werden wollten, war der Mangel an Hilfeleistung nach dem Vulkanausbruch eines der Argumente der Nationalisten. - Laut Behringer sah Guldberg, der dänische de-facto Herrscher, für Island keine Zukunft mehr und erwog die komplette Evakuierung (keine Quellenangabe). Dies war lange eine strittige Frage unter Historikern. Historische Quellen belegen nur, dass man erwog, einige hundert Bettler nach Dänemark zu verschiffen, auch wenn nicht ausgeschlossen ist, dass größere Pläne informell mündlich diskutiert wurden. Die Dänen hatten weder Platz, noch Häuser, noch Schiffskapazität für eine derartige Operation, selbst der Zwangsumzug der paar hundert Bettler wurde bald verworfen. Im Übrigen war zu dem Zeitpunkt, wo die Nachrichten von der Hungersnot in Dänemark ankamen und die (kleineren) Evakuierungspläne diskutiert wurden, Guldberg bereits aus dem Amt gejagt. - Der Namensgeber des Kapitels, der Pfarrer Jón Steingrímsson, ist u.a. deswegen bekannt, weil am 20.7. 1783 während seiner Predigt ein Lavastrom zum Erliegen kam. Laut Behringer wollte Jón in seiner Predigt einem Fluch von Trollen Gottes Wort entgegensetzen. Das bezieht sich auf eine Volkssage, die erklärt, woher das Vulkansystem Grímsvötn seinen Namen hat. Nun gehört zwar die Lakispalte zum Grímsvötnsystem, aber das wusste damals niemand. Jóns Biographie erwähnt auch nirgendwo diese Trollgeschichte. Man könnte meinen, Behringer habe auf der Wikipediaseite über Grímsvötn besagtes Trollmärchen gefunden und beschlossen, es in sein Buch einzubauen, ohne Rücksicht auf Glaubwürdigkeit. Ein Romanschreiber kann das natürlich machen, aber ein Sachbuchautor? - Behringer gibt eine lange Liste von Wetterkapriolen 1783-85 zum Besten, die alle irgendwelche schwerwiegenden Folgen hatten (Hunger in Ägypten, Aufruhr in Japan...). Große Vulkanausbrüche können Wetter und Klima beeinflussen, aber Wetterextreme kommen auch sonst mal vor. Behringer tut, ganz unkritisch, als seien all diese Ereignisse Folge des Vulkanausbruchs gewesen; allenfalls kann man untersuchen, ob gewisse Wettererscheinungen durch den Ausbruch wahrscheinlicher wurden. Die von Behringer erwähnte Hitzewelle in Europa im Juli 1783 hat wahrscheinlich nicht wegen, sondern trotz des Ausbruchs stattgefunden (Vulkanausbrüche sorgen für Abkühlung). Dieser unkritische Umgang mit Klimaereignissen lässt mich fürchten, dass auch Behringers "Kulturgeschichte des Klimas" nicht einwandfrei recherchiert ist.... Zusammengefasst: Behringer ist unkritisch, trifft Behauptungen, die aus der Luft gegriffen sind, ignoriert seriöse Quellen, und hat anscheinend auch die Quellen, die er benutzt, nicht gründlich gelesen. Natürlich ist dieses Kapitel nur eines von vielen, vielleicht sind andere besser. Aber es scheint mir gut möglich, dass auch anderswo reichlich Fehler auftreten: Ein Autor, der 100 hervorragende Kapitel verfasst hat, wird wohl nicht ohne Not zu einem Nischenthema wie der Lakispalte ein Kapitel 101 zufügen, dass hoffnungslos unter seinem Niveau bleibt. Ich bin schwer enttäuscht, dass ein Geschichtsprofessor eine so schlecht recherchierte Arbeit liefert, und dass der angesehene Beckverlag diese herausgebracht hat.
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