Produktbild: Die Rotte

Die Rotte Ein Roman

11

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.08.2022

Verlag

Leykam Buchverlag

Seitenzahl

282 (Printausgabe)

Dateigröße

3625 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783701182671

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

18.08.2022

Verlag

Leykam Buchverlag

Seitenzahl

282 (Printausgabe)

Dateigröße

3625 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783701182671

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  • Bewertung

    5/5

    22.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tolles, faszinierendes Buch und das österreichische Bergdorf

    In diesem Buch verschwindet in den frühen 70iger Jahren in den österreichischen Bergen aus einer abgelegenen Siedlung - ein Mann. Dies ist der Vater der Protagonistin Elfi. Schon vorher hatte sie kein leichtes Leben denn in diesem Bergdorf ist die Arbeit hart und das Geld sehr knapp. Nach einiger Zeit nach dem Verschwinden von Elfi's Vater wird dieser für tot erklärt. Nun muss Elfi mit ihrer Mutter den Hof alleine führen. Es kommen turbulente Zeiten auf die beiden zu und das ganze Dorf mischt sich in deren Leben ein. Und dann beschließen die beiden noch einen jungen Bauern auf den Hof zu holen. Kann das überhaupt gut gehen? Wie geht das Leben von Elfi wohl weiter? Mir gefällt dieses Buch irrsinnig gut - nein - ich liebe dieses Buch. Als Österreicherin ein Buch von dem österreichischen Autor Marcus Fischer zu lesen, versetzt mich mehr als realistisch in dieses Dorf. Der Schreibstil ist so toll und ich liebe einfach seine Art zu schreiben und wieder einmal  diese wundervollen österreichischen Ausdrücke zu lesen. Das Thema mit dem ganzen gemeinsamen Dorfleben und all ihrer Probleme und Sorgen fasziniert mich total. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite mittendrin im Leben von Elfi, das ja nicht sehr beneidenswert war. Sie hatte es wirklich schwer und die Sorgen und die Probleme waren einfach furchtbar. Das Schicksal dieser jungen Frau lässt den Leser nicht kalt und man möchte ihr am liebsten helfen. Aber sie ist eine faszinierende und doch auch starke und mutige Frau. Der Autor zeigt hier sehr deutlich wieviel Hass, Gier aber auch Neid herrscht. Und es ist absolut keine Fantasie denn dies ist Realität pur gewesen. Die schwere Arbeit und sich trotzdem nichts leisten zu können und all dieses Dorfleben das so schwer ist. Als Bergbauer hatte man es nie leicht. Egal ob Gewalt an Mensch und Tier - das ja leider auch alltäglich war. Der Autor hat die Charaktere wirklich sehr gut und gekonnt beschrieben. Ich habe mit der Protagonistin Elfi jedenfalls mitgelebt und mitgelitten. Ich hatte intensive , aber schöne Lesestunden mit dem Buch. Auch wenn ich alle Ausdrücke verstanden habe, finde ich es toll, das es ein Glossar mit den österreichischen Wörtern und Ausdrücken gibt. Ein absolut gut gelungenes Buch . Daher von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung. 

  • SotsiaalneKeskkond

    aus Moosburg

    5/5

    02.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    intensiv, mitreißend, österreichisch

    In einer beschaulichen Siedlung in den österreichischen Bergen kommt in den frühen 70ern ein Mann abhanden. Irgendwann wird er für tot erklärt und es liegt an dessen Tochter Elfie, den heimatlichen Hof zu übernehmen. dabei wird sie von allen Seiten bedrängt, von ihrer Mutter, dem Nachbarsbauern, der auf Elfies Grund aus ist, und vom Franz, der die Elfie heiraten möchte, denn so ein Bauernhof ist nichts für zwei alleinstehende Frauen. Die Stimmung wird immer aufgeheizter, und keine der kriegsführenden Parteien lässt etwas unversucht, um an ihr Ziel zu kommen. Marcus Fischer schafft mit diesem Roman ein Charakter- und Sittenbild der ländlichen Regionen Österreichs. Eine düstere und kalte Atmosphäre, die einen permanent an mühselige Arbeit, pergamenten Nebel und Kälte denken lässt. Hinzu kommt noch, dass sich der Autor einer ungewöhnlichen Sprache bedient, die auf Außenstehende befremdlich wirken mag, in denen man sich als Österreicher jedoch recht schnell wiederfindet. Dabei hat das Ganze aber nicht von einem kitschigen Heimatfilm, der das Leben der Bergbauern romantisieren soll, sondern viel mehr mit der rohen Gewalt der Alpen und der 70er Jahre. denn neben dem Kampf um die Vorherrschaft und das Überleben in der kleinen Siedlung sieht man sich beim Lesen auch immer wieder mit Situationen konfrontiert, die der damaligen Wirklichkeit entsprachen, über die wir heute aber nur mehr die Köpfe schütteln sollten. Sei es Alkoholmissbrauch in weiten Teilen der Gesellschaft oder der Umgang mit psychischen Erkrankungen, aber auch Misshandlung von Mensch und Tier. Diese kleinen Details am Rande erzeugen eine authentische und überzeugende Atmosphäre, in die sich der Kampf Elfies um ihren Hof einbettet. Dabei wird vom Autor gekonnt ein Spannungsbogen gezogen, der sich mit jedem der fünf Kapitel weitersteigert, bis hin zu einem Finale, das die einen die Luft anhalten lässt, bevor es einem in ein rundes und stimmiges Ende entlässt. Was Marcus Fischer in meinen Augen aber besonders gut gelungen ist, ist die Ausgestaltung der unterschiedlichen Charaktere, den diese sind ganz Kinder ihrer Zeit und ihrer sozialen Stellung. So haben wir mit Elfie die eingeschüchterte Kleinbäuerin, die sich auf den ersten Blick alles gefallen lässt, in der dennoch ungeahnte Kräfte schlummern. Hinzu kommt eine Sammlung an weiteren Charakteren, die jede wie auf einem Schachfeld eine bestimmte Rolle einnimmt. So haben wir mit dem Firnbichler den typischen Provinzfürsten, der großspurig meint, dass sich jeder seiner Macht zu fügen habe, mit seiner Frau als manipulative Fürstenbraut an seiner Seite. Und viele mehr, sodass sich ein authentisches Konstrukt einer Dorfgesellschaft gibt, in dem man sehr gerne für Lesestunden versinkt. Definitiv also ein Buch, dass die Gemüter erregt und einem an der Gerechtigkeit und am Verstand längst vergangener Tage zweifeln lässt.

  • Lust_auf_literatur

    4/5

    06.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anti-Heimatroman im originärem Sprachsound

    Gerade beendet und sehr zufrieden! Als ich die Kurzbeschreibung auf der Webseite des österreichischen Verlages @leykam las, war ich gleich interessiert. Aus irgendeinem Grund faszinieren mich die psychologischen Abgründe, die sich in kleinen abgeschlossenen Gemeinschaften auftuen. Wenn der Schleier der Zivilisation dünn wird und unser Menschencharakter offenbart wird. Welchen Formen dieses Abgründe dann haben, hängt oft von der Lebensphilosophie der Autor*innen ab und das macht es so spannend! Die mehr oder weniger abgeschlossene Gemeinschaft ist in diesem Roman „Die Rotte“, ist eine kleine Ansammlung von bäuerlichen Aussiedlerhöfen. Wir befinden uns im Österreich der 70er und in diesem ländlichen Umfeld ticken die Uhren noch anders. Im Mittelpunkt von Fischers Roman steht die junge Elfie, die nach dem vermuteten Selbstmord ihres Vaters mit ihrer Mutter alleine ihren ländlichen Hof, inklusive Felder und Tierwirtschaft, bewirtschaften will. Land verkaufen, an die Rotte, die sich schon um das saftige Filetstück sammelt, kommt nicht in Frage. Elfie trauert um ihren Vater und hat massive mental health issues, wie man heute sagen würde. Elfies Heirat mit dem angeheuerten Franz läutet den Untergang ein, den Franz weiß sich nicht in der Rotte zu integrieren und hat hochfliegende Pläne für den Hof, die zum Scheitern verurteilt sind. Schnell steht es um die junge Ehe der beiden sehr (!) schlecht. Und trinken, nein, saufen, tun die Männer dort alle. Es geht immer weiter abwärts für Elfie, bis sie an der Talsohle in einer tiefen Depression strandet. Natürlich wird die Depression in Fischers Roman nicht so genannt, da der Text konsequent in „originären Sprachsound“ gehalten ist, was mir ziemlich gut gefällt. Dadurch erzeugt Fischer eine unglaubliche Authentizität und durch die direkte Rede werden seine Figuren sehr lebendig. Dabei ist die oft grob und direkt wirkende Sprache nie plumb oder eindimensional. Ich las den Roman mit großem Lesevergnügen, v.a das Ende hat mir gut gefallen. Letztendlich ändern sich die Zeiten und die Macht des Patriarchats währt nicht ewig. Dieser Roman ist v.a. sprachlich schon sehr besonders und ich kann ihn euch wärmstens weiterempfehlen, wenn euch dieses Genre des Anti-Heimat Romans anspricht.

  • Sakura

    aus Twist

    4/5

    14.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Oben in den Bergen, in einer…

    Oben in den Bergen, in einer ganz eigenen Welt Der Autor Marcus Fischer nimmt die Leserschaft auf knapp 300 Seiten mit ins Voralpenland der 70er Jahre. Mit dem Tod des Vaters der Protagonistin Elfi gerät das gesamte Dorf-Gefüge ins Wanken. Mit einem eindrücklichen Erzählstil (an das Österreichisch musste ich mich anfangs doch ein wenig gewöhnen) wird das harte, schroffe, teils brutale Leben der Dorfbewohner wiedergegeben, mit all der Missgunst, dem Neid und den Entbehrungen die ein solches Leben mit sich bringen. Etwas schwierig nachzuvollziehen waren die Zeitebenen. Die Charaktere sowie die Handlungsorte sind jedoch prima beschrieben und es gelingt einem beim Lesen unumwunden in die Geschichte hineinzufinden. Ein Roman, der mit Cover, Erzählstil und Handlung überzeugt und der mir sehr viel Freude bereitet hat, sodass ich ihn sehr gerne weiterempfehle.

  • Saskia

    aus Twist

    4/5

    14.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Oben in den Bergen, in einer ganz eigenen Welt

    Der Autor Marcus Fischer nimmt die Leserschaft auf knapp 300 Seiten mit ins Voralpenland der 70er Jahre. Mit dem Tod des Vaters der Protagonistin Elfi gerät das gesamte Dorf-Gefüge ins Wanken. Mit einem eindrücklichen Erzählstil (an das Österreichisch musste ich mich anfangs doch ein wenig gewöhnen) wird das harte, schroffe, teils brutale Leben der Dorfbewohner wiedergegeben, mit all der Missgunst, dem Neid und den Entbehrungen die ein solches Leben mit sich bringen. Etwas schwierig nachzuvollziehen waren die Zeitebenen. Die Charaktere sowie die Handlungsorte sind jedoch prima beschrieben und es gelingt einem beim Lesen unumwunden in die Geschichte hineinzufinden. Ein Roman, der mit Cover, Erzählstil und Handlung überzeugt und der mir sehr viel Freude bereitet hat, sodass ich ihn sehr gerne weiterempfehle.

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