Produktbild: Die Tränen der Welt
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Ildefonso Falcones

1. Die Tränen der Welt

Die Tränen der Welt Historischer Roman

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32
35,95 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Thomas M. Meinhardt

Spieldauer

25 Stunden und 12 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.08.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

332

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

El pintor de almas

Übersetzt von

Laura Haber

Sprache

Deutsch

EAN

9783844544916

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Thomas M. Meinhardt

Spieldauer

25 Stunden und 12 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.08.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

332

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

El pintor de almas

Übersetzt von

Laura Haber

Sprache

Deutsch

EAN

9783844544916

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • Kunde

    aus Berlin

    5/5

    15.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    gewaltig und faszinierend…

    gewaltig und faszinierend »Ich möchte, dass meine Leser*innen unterhaltsame und spannende Lesestunden genießen.« das wünscht sich der Autor und bei mir hat er es definitiv erreicht! Dieser umfangreiche Roman, der 1901 nach Barcelona führt, ist ein spannender, mächtiger historischer Roman voller Geschichte und Leben! Ein richtiges Lesevergnügen, dass fasziniert und fesselnd ist. Der Autor entführt seine Leser in diese wunderbare Stadt, beschreibt sehr genau Straßen und Orte und macht sie dadurch lebendig. Die Arbeiteraufstände der damaligen Zeit, die Einflußnahme der Kirche auf das Volk, das pöotische Klima...alles kommt hier verständlich herüber. Das schwere Schicksal des Malers Dalmau Sala, seiner Familie und seiner Freundin Emma ist sehr authentisch beschrieben. Die Figuren besitzen Tiefe und es war sehr aufregend ihnen zu folgen. Mitzuerleben, wie schwer es damals war und welche Widerstände sich ihnen ihn den Weg stellen, politisch und privat. Ein wunderbarer Roman!!!

  • Bewertung

    aus Lannach

    5/5

    17.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Barcelona um 1901

    Autor: Ildefonso Falcones Verlag: Bertelsmann Aus dem Spanischen übersetzt von: Laura Haber Dieses Buch verlangt vom Leser Geduld und Konzentration, aber es belohnt mit einer Fülle von Information über den zu dieser Zeit tobenden Arbeiterkampf in Barcelona und ganz Spanien. Es berührt bis auf die Knochen, wenn man von Straßenkindern liest, die, ausgesetzt oder verwaist, um ihr Leben kämpfen müssen und nicht selten an Hunger zugrunde gingen. Nur die Schlauen hatten eine Chance. Gut bezahlte Arbeit war kaum zu bekommen. Weder für Männer noch für Frauen. Im Gegensatz dazu mussten die Reichen und die Kirche nicht sparen und ließen sich von den damals bekannten Künstlern ihre Paläste bauen. Das war die Grundlage für Streiks und Revolten, die Anarchisten formierten sich und die Frauen mit ihren kleinen Kindern standen in der ersten Reihe, um die Guardia Civil am Schießen zu hindern und die Männer zu schützen. Die Armut dieser bedauernswerten Menschen war derart groß, dass sie ohnehin nur ihr Leben zu verlieren hatten. Im Roman sind stellvertretend für so viele, Arme und Reiche, Gläubige und Anarchisten, der begabte Keramiker Dalmau Sala und die schöne Anarchistin Emma, sowie Salas Mutter Josefa die Hauptpersonen der Geschichte. Der Roman erzählt die Geschichte vom Aufstieg Dalmau Salas, der vom angesehenen Fabriksbesitzer Don Manuel Bello gefördert wird, und von Emma, Dalmaus Freundin, die in einer Gaststätte arbeitet. Als Dalmau auch zu malen beginnt, stellt er Bilder seiner Freundin her, die sie in verführerischen Posen zeigen. Als die Bilder gestohlen werden und in Umlauf kommen, kommt es zum Bruch zwischen Dalmau und Emma, die daraufhin auch noch ihre Arbeit und ihre Unterkunft bei ihrem Onkel verliert und völlig verarmt. Dalmau bemüht sich zwar, die Beziehung aufleben zu lassen, aber Emma will nicht. Dalmau beginnt, andere Gemälde zu malen, stellt auch aus und wird bekannt, kommt in fragwürdige (reiche ) Gesellschaft und beginnt zu trinken und nimmt Heroin, er glaubt, ohne die Drogen nicht mehr malen zu können. Schließlich kommt es zum Todesfall von Ursula, der Tochter von Don Manuel, sie nimmt zu viel Heroin und stirbt, während Dalmau sie zeichnet und nicht bemerkt, was los ist. Daraufhin wird er in der Fabrik gefeuert und verarmt ebenfalls. Er kann nicht mehr zeichnen und malen und verkommt zusehends. Auch seine Mutter Josefa kann ihm nicht helfen. Der Niedergang von Emma und Dalmau geschieht sehr schnell, Geldreserven sind nicht vorhanden und beide sind ihrer Hilflosigkeit ausgeliefert. Emma heiratet dann jedoch, ihr Mann kommt bei einem Unfall, ausgelöst von einem Straßenkind, das ebenfalls von Dalmau gezeichnet worden war, ums Leben und Emma steht nun mit dem Kind alleine da. Sie kommt bei Dalmaus Mutter unter. Das ist aber noch nicht das Ende der Geschichte. Man fiebert mit den Protagonisten mit, wenn sie sich vor der Polizei verstecken, und was alles passiert, bis wieder Hoffnung aufkeimen kann. Der Autor versteht es meisterhaft, seine Figuren in die geschichtlich perfekt recherchierte, gesellschaftskritische und menschlich tragische Zeit nach 1900 in Barcelona einzuflechten. Auch die Kunst und die Künstler dieser Zeit werden im Buch ausgiebig gewürdigt, so dass der Leser einen guten Überblick über alles erhält. Das Buch hat insgesamt 703 Seiten und jede einzelne davon ist es wert, gelesen zu werden. Ein schönes Cover lädt ebenfalls zum Zugreifen und Lesen ein.

  • omami

    aus Lannach

    5/5

    17.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Autor: Ildefonso Falcones…

    Autor: Ildefonso Falcones Verlag: Bertelsmann Aus dem Spanischen übersetzt von: Laura Haber Dieses Buch verlangt vom Leser Geduld und Konzentration, aber es belohnt mit einer Fülle von Information über den zu dieser Zeit tobenden Arbeiterkampf in Barcelona und ganz Spanien. Es berührt bis auf die Knochen, wenn man von Straßenkindern liest, die, ausgesetzt oder verwaist, um ihr Leben kämpfen müssen und nicht selten an Hunger zugrunde gingen. Nur die Schlauen hatten eine Chance. Gut bezahlte Arbeit war kaum zu bekommen. Weder für Männer noch für Frauen. Im Gegensatz dazu mussten die Reichen und die Kirche nicht sparen und ließen sich von den damals bekannten Künstlern ihre Paläste bauen. Das war die Grundlage für Streiks und Revolten, die Anarchisten formierten sich und die Frauen mit ihren kleinen Kindern standen in der ersten Reihe, um die Guardia Civil am Schießen zu hindern und die Männer zu schützen. Die Armut dieser bedauernswerten Menschen war derart groß, dass sie ohnehin nur ihr Leben zu verlieren hatten. Im Roman sind stellvertretend für so viele, Arme und Reiche, Gläubige und Anarchisten, der begabte Keramiker Dalmau Sala und die schöne Anarchistin Emma, sowie Salas Mutter Josefa die Hauptpersonen der Geschichte. Der Roman erzählt die Geschichte vom Aufstieg Dalmau Salas, der vom angesehenen Fabriksbesitzer Don Manuel Bello gefördert wird, und von Emma, Dalmaus Freundin, die in einer Gaststätte arbeitet. Als Dalmau auch zu malen beginnt, stellt er Bilder seiner Freundin her, die sie in verführerischen Posen zeigen. Als die Bilder gestohlen werden und in Umlauf kommen, kommt es zum Bruch zwischen Dalmau und Emma, die daraufhin auch noch ihre Arbeit und ihre Unterkunft bei ihrem Onkel verliert und völlig verarmt. Dalmau bemüht sich zwar, die Beziehung aufleben zu lassen, aber Emma will nicht. Dalmau beginnt, andere Gemälde zu malen, stellt auch aus und wird bekannt, kommt in fragwürdige (reiche ) Gesellschaft und beginnt zu trinken und nimmt Heroin, er glaubt, ohne die Drogen nicht mehr malen zu können. Schließlich kommt es zum Todesfall von Ursula, der Tochter von Don Manuel, sie nimmt zu viel Heroin und stirbt, während Dalmau sie zeichnet und nicht bemerkt, was los ist. Daraufhin wird er in der Fabrik gefeuert und verarmt ebenfalls. Er kann nicht mehr zeichnen und malen und verkommt zusehends. Auch seine Mutter Josefa kann ihm nicht helfen. Der Niedergang von Emma und Dalmau geschieht sehr schnell, Geldreserven sind nicht vorhanden und beide sind ihrer Hilflosigkeit ausgeliefert. Emma heiratet dann jedoch, ihr Mann kommt bei einem Unfall, ausgelöst von einem Straßenkind, das ebenfalls von Dalmau gezeichnet worden war, ums Leben und Emma steht nun mit dem Kind alleine da. Sie kommt bei Dalmaus Mutter unter. Das ist aber noch nicht das Ende der Geschichte. Man fiebert mit den Protagonisten mit, wenn sie sich vor der Polizei verstecken, und was alles passiert, bis wieder Hoffnung aufkeimen kann. Der Autor versteht es meisterhaft, seine Figuren in die geschichtlich perfekt recherchierte, gesellschaftskritische und menschlich tragische Zeit nach 1900 in Barcelona einzuflechten. Auch die Kunst und die Künstler dieser Zeit werden im Buch ausgiebig gewürdigt, so dass der Leser einen guten Überblick über alles erhält. Das Buch hat insgesamt 703 Seiten und jede einzelne davon ist es wert, gelesen zu werden. Ein schönes Cover lädt ebenfalls zum Zugreifen und Lesen ein.

  • Bewertung

    aus Nordhorn

    5/5

    11.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fühlte mich beim lesen in…

    Fühlte mich beim lesen in diese Zeit katapultiert Dalmau Sala arbeitet als Künstler bei Don Manuel, dies verschafft ihm eine. Enge Geld, welches er, der aus einer ärmlichen Arbeiterfamilie entstammt, ohne diese Anstellung nicht hätte. In Barcelona zu Beginn des 19 Jahrhunderts herrscht der Arbeiterkrieg, die arme Bevölkerung versucht sich gegen diese Bedingungen aufzulehnen. So auch Emma, Dalmaus Freundin, und auch Montserrat, seine Schwester und gleichzeitig Emmas Freundin. Den Vater musste die Familie bereits an diesen Kampf verlieren. Mutter Josefa sitzt den ganzen Tag, teilweise bis in die Nacht, an ihrer Nähmaschine, da sie zu Stolz ist von einem ihrer Söhne Geld anzunehmen. Im weiteren Verlauf der Handlung begleiten wir die Protagonisten durch die Straßen Barcelonas, die der Autor uns sehr bildhaft beschreibt. Ebenso erleben wir diesen verbitterten Kampf, der aus der Unzufriedenheit der Bevölkerung entstand. Die Kluft zwischen arm und reich fängt der Autor ebenfalls gut ein, so dass man sehr schnell auf der Seite von Emma und den anderen ist, die hier definitiv für den Widerstand stehen. Interessant und spannend war die Entwicklung der einzelnen Charaktere, die einige Wandlungen durchlaufen, und mehrfach schwere Schicksalsschläge einstecken müssen. Dabei wird es nicht schwülstig oder unrealistisch, im Gegenteil, der Leser bekommt ein Szenario geliefert, dass er dem Schreiber abkauft. Die Seitenanzahl dieses Werkes ist umfangreich, ich habe ein wenig gebraucht um die gut 700 Seiten zu bewältigen. Doch es hat mir gefallen, gerne wieder, ich habe einen Autor gefunden, der Geschichte für mich lebendig werden lässt

  • Sommer

    aus Nordhorn

    5/5

    11.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fühlte mich beim lesen in diese Zeit katapultiert

    Fühlte mich beim lesen in diese Zeit katapultiert Dalmau Sala arbeitet als Künstler bei Don Manuel, dies verschafft ihm eine. Enge Geld, welches er, der aus einer ärmlichen Arbeiterfamilie entstammt, ohne diese Anstellung nicht hätte. In Barcelona zu Beginn des 19 Jahrhunderts herrscht der Arbeiterkrieg, die arme Bevölkerung versucht sich gegen diese Bedingungen aufzulehnen. So auch Emma, Dalmaus Freundin, und auch Montserrat, seine Schwester und gleichzeitig Emmas Freundin. Den Vater musste die Familie bereits an diesen Kampf verlieren. Mutter Josefa sitzt den ganzen Tag, teilweise bis in die Nacht, an ihrer Nähmaschine, da sie zu Stolz ist von einem ihrer Söhne Geld anzunehmen. Im weiteren Verlauf der Handlung begleiten wir die Protagonisten durch die Straßen Barcelonas, die der Autor uns sehr bildhaft beschreibt. Ebenso erleben wir diesen verbitterten Kampf, der aus der Unzufriedenheit der Bevölkerung entstand. Die Kluft zwischen arm und reich fängt der Autor ebenfalls gut ein, so dass man sehr schnell auf der Seite von Emma und den anderen ist, die hier definitiv für den Widerstand stehen. Interessant und spannend war die Entwicklung der einzelnen Charaktere, die einige Wandlungen durchlaufen, und mehrfach schwere Schicksalsschläge einstecken müssen. Dabei wird es nicht schwülstig oder unrealistisch, im Gegenteil, der Leser bekommt ein Szenario geliefert, dass er dem Schreiber abkauft. Die Seitenanzahl dieses Werkes ist umfangreich, ich habe ein wenig gebraucht um die gut 700 Seiten zu bewältigen. Doch es hat mir gefallen, gerne wieder, ich habe einen Autor gefunden, der Geschichte für mich lebendig werden lässt

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  • Zum Bewerterprofil von Bernadette Koschinski

    Bernadette Koschinski

    OSIANDER Stuttgart – Das GERBER

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Barcelona zur Zeit um 1900 - voller Leid und Hoffnung

    Ildefonso Falcones entführt uns in seinem historischen Roman in das Barcelona im Jahre 1901. Eine Zeit, in der die politischen Spannungen der republikanischen Regierung und den Anarchisten eine große Rolle spielt und schließlich im Bürgerkrieg endet. Doch auch kulturell und städtebaulich erfolgt eine große Entwicklung in Barcelona. Es bildet sich der Modernisme aus und Antoni Gaudi baut seine berühmten architektonischen Bauwerke. Der Protagonist und Künstler Dalmau arbeitet in einer Fliesenfabrik und gestaltet dort Kacheln für wohlhabende Auftraggeber und ihre opulenten Bauwerke. Sein Arbeitgeber Don Manuel verurteilt die Anarchisten, die Frauenbewegungen sowie das Missachten einer religiösen Lebensweise. Privat kämpft Dalmau hingegen mit seiner Freundin Emma und seiner Schwester Montserrat für die Rechte der Arbeiterklasse, für mehr Geld sowie das von Gott losgelöste freie Leben. Die Kluft zwischen Arm und Reich und die unterschiedlichen Lebensweise werden im Laufe des Romans immer unerträglicher und bleiben nicht ohne Opfer. Falcones leidenschaftlicher und bildlicher Erzählstil sorgen für eine unglaubliche Spannung. Eine klare Leseempfehlung von mir, die nicht nur auf eine tolle Weise das Leben und die Kultur zu dieser Zeit näher bringt, sondern auch zum Nachdenken anregt.

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