Jüdische Autobiographien. Der soziale Aufstieg im 19. Jahrhundert Kaufleute und Bankiers
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.09.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
508 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346718938
Damit verbunden war auch ein Zuzug in die großen Städte. Während des 18. Jahrhunderts hatten die meisten Juden auf dem Land gelebt. Durch die wachsende Freiheit der Wohnortwahl, zogen viele in die Städte und nutzen dort die beruflichen Chancen. In manchen Städten verdoppelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner. In Berlin verdreifachte sie sich sogar. Auch in den Ruhrstädten war dieser Trend zu beobachten.
Grundlage für diesen Aufstieg durch den Kapitalismus lag aber in der jüdischen Bevölkerung selbst. Diese nutzte konsequent die neuen Bildungsmöglichkeiten. Bildungsethos und Aufstiegswille können als typische Eigenschaften für Juden gesehen werden. Sie haben einen allgemeinen Drang, die eigenen Kinder auf ein Gymnasium zu schicken, um ihnen die Möglichkeit zu gewähren, ein Studium aufzunehmen. Juden haben außerdem einen Wunsch nach Selbstständigkeit und ziehen diese dem Angestelltendasein vor, wie auch die hier vorgestellten Autobiographien zeigen.
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