Gretas Musikkarriere steht auf dem Spiel: Kurz nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter und direkt vor dem Launch ihres mit Spannung erwarteten Albums bricht sie auf der Bühne zusammen. Greta wird alles zu viel. Doch ob eine gemeinsame Auszeit mit ihrem Vater Conrad die richtige Lösung ist? Wider Willen begleitet sie ihn auf eine Kreuzfahrt. Die Reise durch die atemberaubende Natur Alaskas wird Gretas und Conrads schwierige Beziehung verändern. Ähnlich geht es Ben, den Greta an Bord kennenlernt, auch er steht an einem Scheidepunkt in seinem Leben. Können sie zusammen einen Neuanfang finden?
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Bewertung
aus Bamberg
5/5
09.08.2023
Buch (Taschenbuch)
überraschend gut
Diese Geschichte habe ich mit gemischten Gefühlen begonnen. So richtige Lust hatte ich nicht darauf, umso erfreut war ich, dass sie mich überrascht hat. Viele Gefühle, tolle Landschaftsbeschreibungen und leicht zu lesen. Greta lernen wir kennen und merken, dass einiges in ihrem Leben schiefläuft. Auch, wenn sie berühmt ist. Im Laufe des Buches wird das alles noch näher beleuchtet. Die Beziehung zwischen ihren Vater und ihr ist schwierig und das Buch zeigt es auch ganz deutlich. Das Buch als Liebesroman zu bezeichnen, finde ich falsch. Es geht hier eher um die Beziehungen zu seinen Eltern, zu sich selbst und ein kleines bisschen auch zu einem Partner. Die Kreuzfahrt wird gut beschrieben und ich hatte immer mal wieder Lust bei den Ausflügen auch dabei zu sein oder die Landschaft selbst mit den Augen sehen zu können. Das sorgt für ein wunderbares Gefühl beim Lesen und gleichzeitig nahm sie die Ernsthaftigkeit bei manchen Themen, bei anderen unterstrich sie die noch etwas mehr. Auch das Ende fand ich schön, kein übertriebenes Happy End.
Bewertung
5/5
25.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Zwei Schiffe in der Nacht
Jennifer E. Smith - Die unsinkbare Greta James
„Der Name des Schiffs steht in großen Buchstaben auf der Seite des weißen Rumpfs. Er lautet Escape, „Flucht“, und ist das Einzige, was sie heute beinahe zum Lachen gebracht hätte.“
Eine einwöchige Kreuzfahrt mit dem Vater nach Alaska - klingt erst einmal gut.
Doch für Greta, eine junge Musikerin und ihren Vater erscheint die gemeinsame Zeit zunächst mehr Fluch, als Segen zu sein.
Zunächst. Denn auf dem Schiff müssen sich sowohl Greta, als auch ihr Vater, ihren gemeinsamen Problemen stellen, hier können sie sich nicht aus dem Weg gehen. Greta kann nicht an andere Ende des Landes fliehen, wie sie es direkt nach ihrem Schulabschluss getan hat. Warum ist ihre Musikkarriere ihrem Vater so verhasst? Warum kann sie es ihm nicht recht machen? Sie lebt doch genau das Leben, was sie sich gewünscht hat, warum versteht er das denn nicht?
„Sie führte dieses Leben nicht in Ermangelung von etwas Besserem, sondern weil es ihr so gefiel.“
Auf der Reise beginnt Greta langsam ihr Leben zu hinterfragen, sich Gedanken zu machen. Gedanken auch um ihren Vater und ihre Beziehung zueinander. Nachdem seine Frau vor wenigen Monaten plötzlich starb, scheint er immer grauer und hilfloser zu werden. Auch Greta fehlt ihre Mutter, nun müssen sie einen (gemeinsamen?) Weg finden, ohne sie weiterzumachen.
Und dann ist da auch noch der Schreibmaschinenmann, Ben. Frisch geschieden, ebenfalls an einem Wendepunkt in seinem Leben und auch Gast auf der Kreuzfahrt. Greta genießt die Zeit mit Ben, er tut ihr gut und sie ihm.
„Zwei Schiffe in der Nacht“
Authentisch gezeichnet sind auch die Nebencharaktere: die Teenagerin Preeti, auch Gast auf dem Schiff und ein großer Fan von Greta.
Die beiden befreundeten Paare, die eigentlich mit Gretas Eltern diese Kreuzfahrt antreten wollten und sich nach dem Tod der Mutter rührend um den Vater bemühen.
Eine gemächlich dahinplätschernde Story, ohne große Spannung, ohne große Katastrophen und auch ohne die ganz großen Gefühle. Erzählt wird aus Gretas Sicht und ich empfand es als sehr angenehm. Ich konnte durchaus die ruhige und langsame Veränderung in ihr wahrnehmen und habe die Stimmung und das Tempo in „Die unsinkbare Greta James“ durchaus genossen.
Für mich darf ein Roman auch mal ruhig sein, ich brauche keine großen Spannungsbogen. Für mich war „Die unsinkbare Greta James“ genau das Richtige für ein gemütliches Wochenende auf der Couch. Ich mochte es sehr und daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung. 4,5*
Bewertung
5/5
04.01.2023
eBook (ePUB)
Ein tolles Buch
Das Buch von Jennifer E. Smith hat mch sowohl vom Cover als auch vom Klappentext von Anfang an neugierig gemacht.
Kurz nach dem Tod von Gretas Mutter bricht diese auf der Bühne zusammen. Sie braucht eine Auszeit und nimmt widerwillig das "Angebot" an, mit ihrem Vater auf eine Kreuzfahrt nach Alaska zu gehen.
An Bord trifft Greta auf Ben, bei dem es momentan auch nicht so gut läuft.
Europeantravelgirl
5/5
04.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Zwei Schiffe in der Nacht
Es war immer so klar in der Familie: Greta hatte eine enge Verbindung zu ihrer Mutter, ihr Bruder Asher ist der Liebling des Vaters. Nun ist Gretas Mutter unerwartet und plötzlich verstorben, und Greta fühlt das Ungleichgewicht deutlich. Der Tod der Mutter hat sie so aus der Bahn geworfen, dass nach einem Zusammenbruch bei einem Konzert nun auch ihre Karriere als Musikerin auf dem Spiel steht. Ausgerechnet nun soll sie einspringen und ihren Vater auf einer Kreuzfahrt nach Alaska begleiten, die dieser ursprünglich mit ihrer Mutter geplant hatte. Völlig verloren trifft sie dort auf Ben, der ebenfalls an einem Wendepunkt im Leben angekommen ist.
Mich hat dieser Roman komplett und uneingeschränkt abgeholt. Gretas Gefühle, Zweifel und Ängste konnte ich sehr gut nachvollziehen. Sie lebt ihren wahrgewordenen Traum und ist eine erfolgreiche Rockmusikerin, aber für ihren Vater zählt so etwas Unsolides gar nicht. Ich mochte die Charakterformung in dieser Geschichte, weil niemand zur Karikatur überzeichnet wurde, sondern alle Figuren realitätsnah und überzeugend gestaltet sind. Dabei ist der Roman in ruhigem Tempo erzählt, eben wie eine gemächliche Kreuzfahrt, so dass sich die Beziehung zwischen Greta und ihrem Vater, aber auch die Annäherung von Greta und Ben ruhig aufbauen kann. Das Setting auf dem Boot, äh Verzeihung, natürlich Schiff bildet nicht nur den äußeren Rahmen, sondern formt auch eine von der sonstigen Wirklichkeit und dem Alltag abgegrenzte Atmosphäre und schafft somit gleichermaßen Grenzen wie Möglichkeiten. Besonders schön fand ich auch die Schilderungen der Landschaft von Alaska und vor allem des Gletschers in seinen geradezu unwirklichen Blaufärbungen. Diese Faszination und Ehrfurcht waren beim Lesen deutlich zu spüren. Und während Greta und Ben wie zwei Schiffe in der Nacht durch ihr jeweiliges Leben treiben, sind es am Ende vor allem Hoffnung und der Blick nach vorn, die die Richtung vorgeben.
Für mich ein wunderschönes Leseerlebnis!
Europeantravelgirl
5/5
04.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Zwei Schiffe in der Nacht Es…
Zwei Schiffe in der Nacht Es war immer so klar in der Familie: Greta hatte eine enge Verbindung zu ihrer Mutter, ihr Bruder Asher ist der Liebling des Vaters. Nun ist Gretas Mutter unerwartet und plötzlich verstorben, und Greta fühlt das Ungleichgewicht deutlich. Der Tod der Mutter hat sie so aus der Bahn geworfen, dass nach einem Zusammenbruch bei einem Konzert nun auch ihre Karriere als Musikerin auf dem Spiel steht. Ausgerechnet nun soll sie einspringen und ihren Vater auf einer Kreuzfahrt nach Alaska begleiten, die dieser ursprünglich mit ihrer Mutter geplant hatte. Völlig verloren trifft sie dort auf Ben, der ebenfalls an einem Wendepunkt im Leben angekommen ist. Mich hat dieser Roman komplett und uneingeschränkt abgeholt. Gretas Gefühle, Zweifel und Ängste konnte ich sehr gut nachvollziehen. Sie lebt ihren wahrgewordenen Traum und ist eine erfolgreiche Rockmusikerin, aber für ihren Vater zählt so etwas Unsolides gar nicht. Ich mochte die Charakterformung in dieser Geschichte, weil niemand zur Karikatur überzeichnet wurde, sondern alle Figuren realitätsnah und überzeugend gestaltet sind. Dabei ist der Roman in ruhigem Tempo erzählt, eben wie eine gemächliche Kreuzfahrt, so dass sich die Beziehung zwischen Greta und ihrem Vater, aber auch die Annäherung von Greta und Ben ruhig aufbauen kann. Das Setting auf dem Boot, äh Verzeihung, natürlich Schiff bildet nicht nur den äußeren Rahmen, sondern formt auch eine von der sonstigen Wirklichkeit und dem Alltag abgegrenzte Atmosphäre und schafft somit gleichermaßen Grenzen wie Möglichkeiten. Besonders schön fand ich auch die Schilderungen der Landschaft von Alaska und vor allem des Gletschers in seinen geradezu unwirklichen Blaufärbungen. Diese Faszination und Ehrfurcht waren beim Lesen deutlich zu spüren. Und während Greta und Ben wie zwei Schiffe in der Nacht durch ihr jeweiliges Leben treiben, sind es am Ende vor allem Hoffnung und der Blick nach vorn, die die Richtung vorgeben. Für mich ein wunderschönes Leseerlebnis!
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