Produktbild: Elizabeth Finch
Artikelbild von Elizabeth Finch
Julian Barnes

1. Elizabeth Finch

Elizabeth Finch Roman

Gesprochen von
3
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Frank Arnold

Spieldauer

6 Stunden und 49 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.11.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

101

Verlag

Argon Digital

Originaltitel

Elizabeth Finch

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

EAN

9783732419838

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Frank Arnold

Spieldauer

6 Stunden und 49 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.11.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

101

Verlag

Argon Digital

Originaltitel

Elizabeth Finch

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

EAN

9783732419838

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Julian Barnes - Elizabeth Finch

BücherBummler am 14.12.2022

Bewertungsnummer: 1843311

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Neil ist über 30, ehemaliger Schauspieler, zweimal geschieden, als er beschließt zu studieren. Bei Elizabeth Finch belegt er ein Seminar zu Kultur und Zivilisation und ist augenblicklich von der charismatischen Professorin fasziniert. Eine Faszination, die sich sein Leben lang halten wird, und bei der die Grenzen zu Verliebt sein, Liebe, ja, fast schon Besessenheit, verschwimmen. In den Jahren nach dem Studium bleiben Neil und Elizabeth in lockerem Kontakt, treffen sich gelegentlich zum Essen. Bis sie eines Tages stirbt und Neil ihre Bibliothek und Aufzeichnungen vermacht. Neil spielt mit dem Gedanken, eine Biografie über Elizabeth zu schreiben, widmet sich dann aber doch einem Essay über den von dieser hochgeschätzten römischen Kaiser Julian Apostata. Doch die Idee, auch der Frau, die ihn nie losgelassen hat, ein literarisches Denkmal zu setzen, veranlasst Neil schließlich, sich mit deren Bruder und ehemaligen Studenten zu treffen. Und ganz neue Aspekte über Elizabeth in Erfahrung zu bringen. Julian Barnes und ich - das hat bisher keine stimmige Beziehung ergeben wollen. Nach “Flaubert’s Parrot” und “Der Zitronentisch” ist “Elizabeth Finch” nun das dritte Buch von ihm, an das ich mich wage. Um wieder ratlos dazustehen. An Barnes schriftstellerischem Können liegt es nicht, der Mann kann schreiben, darüber muss man nicht diskutieren. Aber inhaltlich berühren mich seine Texte einfach nicht. Zum einen liegt das daran, dass ich nicht verstanden habe, was an Elizabeth Finch so besonders sein soll. Sie war mir zu gewollt, zu pseudo-intellektuell, pseudo-mysteriös, wenn man es böse ausdrücken will. Und in diesem bemühten Anderssein Wollen direkt etwas langweilig. Auch Neils Faszination fand ich nicht glaubwürdig. Es wirkte eher so, als hätte er gerade nichts Besseres zu tun, als gedanklich um diese Frau zu kreisen. Dass er überhaupt zum Erben ihres geistigen Nachlasses gemacht wurde, bleibt mir ein Rätsel. Als einen weiteren Schwachpunkt habe ich empfunden, dass ich (mal wieder) unklar fand, was Barnes eigentlich erzählen wollte. Zwischendurch hat mich der Verdacht befallen, dass der Roman eine Art Resteverwertung mit zusammengezimmerter Rahmenhandlung ist. Eine Möglichkeit, Julian Apostata einer breiteren Leserschaft bekannt zu machen und bei der Gelegenheit ein paar andere philosophische Gedanken unterzubringen. Es sei noch mal wiederholt: Barnes kann schreiben. Hätte er das Essay über Julian einzeln herausgebracht, wäre das eine solide und spannende Angelegenheit geworden. Vorausgesetzt, jemand hätte sich dafür interessiert. In dieser Hinsicht war die Unterbringung in einem Roman vielleicht nicht die dümmste Idee. Ein großes Highlight hat das Hörbuch dann aber doch, und zwar in Form von Frank Arnold als Sprecher. Ohne ihn hätte ich das Buch höchstwahrscheinlich abgebrochen, aber seine angenehme und überzeugende Stimme konnte mich dann doch durch die Geschichte tragen und sie, wenigstens für den Moment, interessant werden lassen. Ich und Barnes, Barnes und ich… Ich weiß nicht, ob wir einfach nicht kompatibel sind, oder ob ich schlicht in der Wahl der Bücher bisher daneben gelegen habe. Zwei von ihm stehen noch ungelesen in meinem Regal, unser gemeinsamer Weg ist also noch nicht zu Ende. Aber zu diesem Zeitpunkt kann ich leider keine begeisterte Leseempfehlung geben.

Julian Barnes - Elizabeth Finch

BücherBummler am 14.12.2022
Bewertungsnummer: 1843311
Bewertet: Hörbuch (Audio)

Neil ist über 30, ehemaliger Schauspieler, zweimal geschieden, als er beschließt zu studieren. Bei Elizabeth Finch belegt er ein Seminar zu Kultur und Zivilisation und ist augenblicklich von der charismatischen Professorin fasziniert. Eine Faszination, die sich sein Leben lang halten wird, und bei der die Grenzen zu Verliebt sein, Liebe, ja, fast schon Besessenheit, verschwimmen. In den Jahren nach dem Studium bleiben Neil und Elizabeth in lockerem Kontakt, treffen sich gelegentlich zum Essen. Bis sie eines Tages stirbt und Neil ihre Bibliothek und Aufzeichnungen vermacht. Neil spielt mit dem Gedanken, eine Biografie über Elizabeth zu schreiben, widmet sich dann aber doch einem Essay über den von dieser hochgeschätzten römischen Kaiser Julian Apostata. Doch die Idee, auch der Frau, die ihn nie losgelassen hat, ein literarisches Denkmal zu setzen, veranlasst Neil schließlich, sich mit deren Bruder und ehemaligen Studenten zu treffen. Und ganz neue Aspekte über Elizabeth in Erfahrung zu bringen. Julian Barnes und ich - das hat bisher keine stimmige Beziehung ergeben wollen. Nach “Flaubert’s Parrot” und “Der Zitronentisch” ist “Elizabeth Finch” nun das dritte Buch von ihm, an das ich mich wage. Um wieder ratlos dazustehen. An Barnes schriftstellerischem Können liegt es nicht, der Mann kann schreiben, darüber muss man nicht diskutieren. Aber inhaltlich berühren mich seine Texte einfach nicht. Zum einen liegt das daran, dass ich nicht verstanden habe, was an Elizabeth Finch so besonders sein soll. Sie war mir zu gewollt, zu pseudo-intellektuell, pseudo-mysteriös, wenn man es böse ausdrücken will. Und in diesem bemühten Anderssein Wollen direkt etwas langweilig. Auch Neils Faszination fand ich nicht glaubwürdig. Es wirkte eher so, als hätte er gerade nichts Besseres zu tun, als gedanklich um diese Frau zu kreisen. Dass er überhaupt zum Erben ihres geistigen Nachlasses gemacht wurde, bleibt mir ein Rätsel. Als einen weiteren Schwachpunkt habe ich empfunden, dass ich (mal wieder) unklar fand, was Barnes eigentlich erzählen wollte. Zwischendurch hat mich der Verdacht befallen, dass der Roman eine Art Resteverwertung mit zusammengezimmerter Rahmenhandlung ist. Eine Möglichkeit, Julian Apostata einer breiteren Leserschaft bekannt zu machen und bei der Gelegenheit ein paar andere philosophische Gedanken unterzubringen. Es sei noch mal wiederholt: Barnes kann schreiben. Hätte er das Essay über Julian einzeln herausgebracht, wäre das eine solide und spannende Angelegenheit geworden. Vorausgesetzt, jemand hätte sich dafür interessiert. In dieser Hinsicht war die Unterbringung in einem Roman vielleicht nicht die dümmste Idee. Ein großes Highlight hat das Hörbuch dann aber doch, und zwar in Form von Frank Arnold als Sprecher. Ohne ihn hätte ich das Buch höchstwahrscheinlich abgebrochen, aber seine angenehme und überzeugende Stimme konnte mich dann doch durch die Geschichte tragen und sie, wenigstens für den Moment, interessant werden lassen. Ich und Barnes, Barnes und ich… Ich weiß nicht, ob wir einfach nicht kompatibel sind, oder ob ich schlicht in der Wahl der Bücher bisher daneben gelegen habe. Zwei von ihm stehen noch ungelesen in meinem Regal, unser gemeinsamer Weg ist also noch nicht zu Ende. Aber zu diesem Zeitpunkt kann ich leider keine begeisterte Leseempfehlung geben.

Wundervolle Darstellung und Romantisierung...

Bewertung am 05.04.2023

Bewertungsnummer: 1915631

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wundervolle Darstellung und Romantisierung eines Menschen, was vermutlich jedem in seinem Leben auch schon passiert ist. Allerdings stört der 50 Seiten lange geschichtliche Essay über einen römischen Kaiser innerhalb des Buches etwas auch wenn es grob zusammen hängt.

Wundervolle Darstellung und Romantisierung...

Bewertung am 05.04.2023
Bewertungsnummer: 1915631
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wundervolle Darstellung und Romantisierung eines Menschen, was vermutlich jedem in seinem Leben auch schon passiert ist. Allerdings stört der 50 Seiten lange geschichtliche Essay über einen römischen Kaiser innerhalb des Buches etwas auch wenn es grob zusammen hängt.

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Elizabeth Finch

von Julian Barnes

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Ursula Birkhold

OSIANDER Göppingen

Zum Portrait

4/5

Eine beeindruckende Persönlichkeit und ihr Lieblingskaiser

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elizabeth Finch ist Professorin des Seminars "Kultur und Zivilisation", das der Erzähler Neil besucht. Sie ist eine eigenwillige, faszinierende Persönlichkeit, Neil bewundert und liebt sie und bittet nach Ende des einjährigen Seminars, sie weiter treffen zu dürfen. Als sie nach zwanzig Jahren stirbt, versucht er mit den ihm von der Professorin hinterlassenen Unterlagen, die von ihm damals nicht gemachte Abschlussarbeit quasi posthum abzuliefern. Er forscht dem Leben Kaiser Julians und dessen Beurteilungen bei Philosophen und in der Geschichtsschreibung nach. In Gesprächen mit Elizabeths Bruder Chris versucht er gleichzeitig der Person Elizabeth näher zu kommen, was sich nicht unerwartet als schwierig gestaltet. Eine bereichernde, wenn auch nicht ganz einfache Lektüre. Man hätte EF gerne selbst kennengelernt.
  • Ursula Birkhold
  • Buchhändler/-in

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4/5

Eine beeindruckende Persönlichkeit und ihr Lieblingskaiser

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elizabeth Finch ist Professorin des Seminars "Kultur und Zivilisation", das der Erzähler Neil besucht. Sie ist eine eigenwillige, faszinierende Persönlichkeit, Neil bewundert und liebt sie und bittet nach Ende des einjährigen Seminars, sie weiter treffen zu dürfen. Als sie nach zwanzig Jahren stirbt, versucht er mit den ihm von der Professorin hinterlassenen Unterlagen, die von ihm damals nicht gemachte Abschlussarbeit quasi posthum abzuliefern. Er forscht dem Leben Kaiser Julians und dessen Beurteilungen bei Philosophen und in der Geschichtsschreibung nach. In Gesprächen mit Elizabeths Bruder Chris versucht er gleichzeitig der Person Elizabeth näher zu kommen, was sich nicht unerwartet als schwierig gestaltet. Eine bereichernde, wenn auch nicht ganz einfache Lektüre. Man hätte EF gerne selbst kennengelernt.

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Evelyn Lehmann

OSIANDER Memmingen

Zum Portrait

3/5

Sprachlich schön, aber langatmig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Julian Barnes versteht es, authentische Charaktere zu schaffen und seine Geschichten sprachlich schön zu verpacken - nicht so gelungen dagegen fand ich den Mittelteil, in dem es sehr ausschweifend um die Geschichte des frühen Christentums geht. Alles in allem ein solider Barnes, aber -meiner Meinung nach- nicht sein bestes Werk.
  • Evelyn Lehmann
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3/5

Sprachlich schön, aber langatmig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Julian Barnes versteht es, authentische Charaktere zu schaffen und seine Geschichten sprachlich schön zu verpacken - nicht so gelungen dagegen fand ich den Mittelteil, in dem es sehr ausschweifend um die Geschichte des frühen Christentums geht. Alles in allem ein solider Barnes, aber -meiner Meinung nach- nicht sein bestes Werk.

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