Produktbild: An der Seite van Goghs

An der Seite van Goghs Roman

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12,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.06.2023

Verlag

HarperCollins eBook

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

2069 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Mrs. van Gogh

Übersetzt von

Julia Walther

Sprache

Deutsch

EAN

9783749905553

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ePUB

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Erscheinungsdatum

27.06.2023

Verlag

HarperCollins eBook

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

2069 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Mrs. van Gogh

Übersetzt von

Julia Walther

Sprache

Deutsch

EAN

9783749905553

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Eindrücklich, tragisch - für Kunstliebhaber*innen zu empfehlen!

Lia48 am 21.09.2023

Bewertungsnummer: 2027428

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Wenn einem in Paris alles genommen wird, kann man in Selbstmitleid versinken - oder mit Überzeugung kämpfen.“ ----- Ein Buch über Johanna van Gogh-Bonger - die Frau, die Vincent van Goghs Bilder nach dessen Tod in der Welt bekannt gemacht hat! ----- INHALT: Paris, 1888: Johanna Bonger reist für einen Sommer zu ihrem Bruder nach Paris, nachdem sie von ihren Eltern aus Holland verbannt wurde. Zuvor wurde sie als Lehrerin am Mädchenpensionat in Utrecht entlassen, da man sie bei einer „unangemessenen Umarmung“ mit einem männlichen Kollegen ertappt hatte. Drei Jahre lang hatten sie ein Verhältnis miteinander gehabt. Für ihre Eltern hat Johanna damit genug Schande über die Familie gebracht. Grund genug, sie möglichst bald gegen ihren Willen mit einem deutlich älteren Herrn zu verheiraten. Doch Johanna hat anders im Sinn. Wie gerne wäre sie eine Künstlerin und würde all die Maltechniken lernen! In Paris schnuppert sie in die Welt der Künste und der Kreativen. Dabei lernt sie Freunde ihres Bruders kennen, darunter auch den aufstrebenden Galeristen Theo van Gogh, zu dem Johanna direkt eine Verbindung spürt. Doch Theos wichtigster Mensch auf Erden ist sein mittelloser, aber talentierter Bruder Vincent, der sich ganz auf die Malerei konzentriert. Von malenden Frauen hält dieser, wie so viele Männer zur damaligen Zeit, überhaupt nichts. „Selbst hier, zwischen den Künstlern von Paris, dürfen Frauen nicht denselben Platz neben Männern einnehmen. Wir existieren als Objekte, nicht als gleichberechtigte Wesen mit eigener Meinung.“ Nicht nur Theo wirft ein Auge auf Johanna, sondern schließlich auch sein Bruder Vincent. Und schon befindet sich die 25-jährige Holländerin mitten im Chaos zwischen den Brüdern van Gogh, ihrem Wunsch, sich im Bereich Kunst selbst zu verwirklichen und einer arrangierten Ehe, die sie nicht eingehen möchte … „Ich habe eine Welt betreten, in der Wahnsinn und Kunst Hand in Hand zu tanzen scheinen. Ich weiß nicht genau, wie man darin existiert.“ ----- MEINUNG: Bekanntlich liebe ich Bücher über Kunst und Künstler*innen. Und wenn sie dann noch historisch angelegt sind, in Paris spielen und starke Frauenfiguren beinhalten – perfekt! Auch Caroline Cauchi hat die Atmosphäre von Paris und der damaligen kreativen Köpfe wunderbar eingefangen! All das liest sich sehr inspirierend. Da will man direkt selbst nach Paris mitten ins Leben und den Kunstschaffenden über die Schultern schauen! Johanna sieht vor Ort Leute wie Toulouse-Lautrec, Signac oder Debussy. Sie begegnet Paul Gaudin, François Lafon, Auguste Rodin und seiner Geliebten Camille Claudel. Außerdem wird der Eiffelturm gerade gebaut – der damals höchste Turm der Welt, dessen Aussehen bei der Entstehung (noch) nicht jeden überzeugt. Johanna bewundert lieber die Kunst von Berthe Morisot – eine Frau, welche häusliche Szenen malt und Familie und ihre Arbeit als Künstlerin versucht miteinander zu vereinen. Etwas, dass sich die ehemalige Lehrerin für sich selbst auch gut vorstellen könnte. Doch Frauen haben es weiterhin schwer, in der damaligen Zeit als Künstlerin ernst genommen zu werden. So manche Männer geben die Kunst ihrer Frauen sogar als eigene Werke aus. Es macht sowohl Johanna als auch mich als Leserin wütend, wie sehr die Kunst von Frauen kleingeredet wird und wie ihre Namen oftmals erst gar nicht auftauchen. Auch Vincent macht anfangs keinen guten Eindruck, so abfällig wie er über Frauen spricht (ob er wirklich so war?) Doch mit der Zeit hatte ich eher immer mehr Mitleid mit ihm, so tragisch wie sein Leben verläuft … Gestört hat mich, dass mehrmals gesagt wurde, wie „hässlich“ Frauen im Alter werden würden und dass die Protagonistin dem nicht widersprochen hat. Aber vielleicht liegt auch das mit am damaligen Frauenbild (bei dem man beim Lesen wirklich an die Decke gehen könnte!). Besonders interessant fand ich es, mehr über die Brüder van Gogh zu erfahren. Mir war vorher z. B. nicht bewusst, wie eng ihre Beziehung zueinander und wie tragisch ihr Leben gegen Ende war. Umso mehr Respekt habe ich vor Protagonistin Johanna bekommen, wie sie das komplizierte Leben mit den Brüdern meistert und schließlich für den weltweiten Erfolg von Vincents Bilder sorgt: „Johanna van Gogh-Bonger wird als eine der größten Kunsthändlerinnen aller Zeiten betrachtet …“ ----- „Könnte es sein, dass eine starke Frau zu sein bedeutet, die Wahl zu haben? Ja, ich wähle diese Rollen bewusst aus (…) und nehme sie dankbar an, statt ungewollt etwas zu erfüllen, was von mir erwartet wird. (…) Keine Wahl zu haben zerstört (…) [den] Geist.“ ----- FAZIT: Wer dramatische historische Romane, fiktiv, aber mit biografischem Hintergrund mag, die von Paris, Kunst, Künstler*innen und starken Frauenfiguren erzählen, könnte mit diesem Buch einen Volltreffer landen. Mir hat es ziemlich gut gefallen und konnte mir die Brüder van Gogh und Johanna van Gogh-Bonger näherbringen, über die ich unbedingt noch mehr erfahren möchte. Auch Tage nach dem Beenden des Buches hallt die Geschichte noch in mir nach. 4,5-5/5 Sterne und eine Empfehlung von mir! ----- (C. N.: v. a. Suizidalität, Suizid, Depression, Selbstverstümmelung!)

Eindrücklich, tragisch - für Kunstliebhaber*innen zu empfehlen!

Lia48 am 21.09.2023
Bewertungsnummer: 2027428
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Wenn einem in Paris alles genommen wird, kann man in Selbstmitleid versinken - oder mit Überzeugung kämpfen.“ ----- Ein Buch über Johanna van Gogh-Bonger - die Frau, die Vincent van Goghs Bilder nach dessen Tod in der Welt bekannt gemacht hat! ----- INHALT: Paris, 1888: Johanna Bonger reist für einen Sommer zu ihrem Bruder nach Paris, nachdem sie von ihren Eltern aus Holland verbannt wurde. Zuvor wurde sie als Lehrerin am Mädchenpensionat in Utrecht entlassen, da man sie bei einer „unangemessenen Umarmung“ mit einem männlichen Kollegen ertappt hatte. Drei Jahre lang hatten sie ein Verhältnis miteinander gehabt. Für ihre Eltern hat Johanna damit genug Schande über die Familie gebracht. Grund genug, sie möglichst bald gegen ihren Willen mit einem deutlich älteren Herrn zu verheiraten. Doch Johanna hat anders im Sinn. Wie gerne wäre sie eine Künstlerin und würde all die Maltechniken lernen! In Paris schnuppert sie in die Welt der Künste und der Kreativen. Dabei lernt sie Freunde ihres Bruders kennen, darunter auch den aufstrebenden Galeristen Theo van Gogh, zu dem Johanna direkt eine Verbindung spürt. Doch Theos wichtigster Mensch auf Erden ist sein mittelloser, aber talentierter Bruder Vincent, der sich ganz auf die Malerei konzentriert. Von malenden Frauen hält dieser, wie so viele Männer zur damaligen Zeit, überhaupt nichts. „Selbst hier, zwischen den Künstlern von Paris, dürfen Frauen nicht denselben Platz neben Männern einnehmen. Wir existieren als Objekte, nicht als gleichberechtigte Wesen mit eigener Meinung.“ Nicht nur Theo wirft ein Auge auf Johanna, sondern schließlich auch sein Bruder Vincent. Und schon befindet sich die 25-jährige Holländerin mitten im Chaos zwischen den Brüdern van Gogh, ihrem Wunsch, sich im Bereich Kunst selbst zu verwirklichen und einer arrangierten Ehe, die sie nicht eingehen möchte … „Ich habe eine Welt betreten, in der Wahnsinn und Kunst Hand in Hand zu tanzen scheinen. Ich weiß nicht genau, wie man darin existiert.“ ----- MEINUNG: Bekanntlich liebe ich Bücher über Kunst und Künstler*innen. Und wenn sie dann noch historisch angelegt sind, in Paris spielen und starke Frauenfiguren beinhalten – perfekt! Auch Caroline Cauchi hat die Atmosphäre von Paris und der damaligen kreativen Köpfe wunderbar eingefangen! All das liest sich sehr inspirierend. Da will man direkt selbst nach Paris mitten ins Leben und den Kunstschaffenden über die Schultern schauen! Johanna sieht vor Ort Leute wie Toulouse-Lautrec, Signac oder Debussy. Sie begegnet Paul Gaudin, François Lafon, Auguste Rodin und seiner Geliebten Camille Claudel. Außerdem wird der Eiffelturm gerade gebaut – der damals höchste Turm der Welt, dessen Aussehen bei der Entstehung (noch) nicht jeden überzeugt. Johanna bewundert lieber die Kunst von Berthe Morisot – eine Frau, welche häusliche Szenen malt und Familie und ihre Arbeit als Künstlerin versucht miteinander zu vereinen. Etwas, dass sich die ehemalige Lehrerin für sich selbst auch gut vorstellen könnte. Doch Frauen haben es weiterhin schwer, in der damaligen Zeit als Künstlerin ernst genommen zu werden. So manche Männer geben die Kunst ihrer Frauen sogar als eigene Werke aus. Es macht sowohl Johanna als auch mich als Leserin wütend, wie sehr die Kunst von Frauen kleingeredet wird und wie ihre Namen oftmals erst gar nicht auftauchen. Auch Vincent macht anfangs keinen guten Eindruck, so abfällig wie er über Frauen spricht (ob er wirklich so war?) Doch mit der Zeit hatte ich eher immer mehr Mitleid mit ihm, so tragisch wie sein Leben verläuft … Gestört hat mich, dass mehrmals gesagt wurde, wie „hässlich“ Frauen im Alter werden würden und dass die Protagonistin dem nicht widersprochen hat. Aber vielleicht liegt auch das mit am damaligen Frauenbild (bei dem man beim Lesen wirklich an die Decke gehen könnte!). Besonders interessant fand ich es, mehr über die Brüder van Gogh zu erfahren. Mir war vorher z. B. nicht bewusst, wie eng ihre Beziehung zueinander und wie tragisch ihr Leben gegen Ende war. Umso mehr Respekt habe ich vor Protagonistin Johanna bekommen, wie sie das komplizierte Leben mit den Brüdern meistert und schließlich für den weltweiten Erfolg von Vincents Bilder sorgt: „Johanna van Gogh-Bonger wird als eine der größten Kunsthändlerinnen aller Zeiten betrachtet …“ ----- „Könnte es sein, dass eine starke Frau zu sein bedeutet, die Wahl zu haben? Ja, ich wähle diese Rollen bewusst aus (…) und nehme sie dankbar an, statt ungewollt etwas zu erfüllen, was von mir erwartet wird. (…) Keine Wahl zu haben zerstört (…) [den] Geist.“ ----- FAZIT: Wer dramatische historische Romane, fiktiv, aber mit biografischem Hintergrund mag, die von Paris, Kunst, Künstler*innen und starken Frauenfiguren erzählen, könnte mit diesem Buch einen Volltreffer landen. Mir hat es ziemlich gut gefallen und konnte mir die Brüder van Gogh und Johanna van Gogh-Bonger näherbringen, über die ich unbedingt noch mehr erfahren möchte. Auch Tage nach dem Beenden des Buches hallt die Geschichte noch in mir nach. 4,5-5/5 Sterne und eine Empfehlung von mir! ----- (C. N.: v. a. Suizidalität, Suizid, Depression, Selbstverstümmelung!)

Schillernd, flirrend, lebendig und dabei doch informativ

Elke aus Vaihingen an der Enz am 26.07.2023

Bewertungsnummer: 1987690

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leuchtende Farben, kraftvolle Pinselstriche. Motive, wie im Rausch auf die Leinwand gebannt. Bilder, die das Innerste des Betrachters berühren. Vincent van Gogh. Der Geniale, Verzweifelte, Besessene, Suchende, Mythos. Postimpressionist und Wegbereiter für die Fauves und die Expressionisten, der gerüchtehalber während Lebzeiten nur ein einziges Bild verkaufen konnte, und das blieb innerhalb der Familie bei seinem Bruder und treuen Unterstützer Theo. Heute erzielen seine Gemälde auf Auktionen Höchstpreise. Ein Verdienst, den man zweifelsohne Johanna van Gogh-Bonger zusprechen muss, der Frau von Vincents Bruder Theo, die nicht locker ließ und dafür sorgte, dass 1901 die Galeristen Bernheim-Jeune van Gogh eine große Ausstellung widmeten und damit Wegbereiter für seinen Erfolg wurden. Dieser außergewöhnlichen Frau widmet sich Caroline Cauchi in ihrem Roman „An der Seite Van Goghs“ mit großem Sachverstand und eingehender Recherche. Im Wesentlichen bezieht sie die zugrunde liegenden Informationen aus dem umfangreichen Briefwechsel zwischen Vincent und seinem Bruder Theo und füllt diese mit fiktionalen Geschehnissen auf. Dies vermittelt zum einen ein sehr interessantes Bild über die Frauen im Kunstbetrieb, die mehr sein wollen als bloße Musen der Maler, zum anderen aber nimmt sie uns auch mit in die Pariser Künstlerszene mit ihren schillernden Vertretern wie Auguste Rodin, Camille Claudel und Paul Gaugin. Und sie zeigt uns die verschiedenen Facetten der Persönlichkeiten Van Goghs, ein Einzelgänger, der nicht dafür geschaffen ist, sich in dieser Szene wohl zu fühlen, sondern damit zufrieden ist, wenn ihm seine Staffelei und seine Farben zur Verfügung stehen. Ein schillernder, flirrender, lebendiger und dabei doch informativer Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.

Schillernd, flirrend, lebendig und dabei doch informativ

Elke aus Vaihingen an der Enz am 26.07.2023
Bewertungsnummer: 1987690
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leuchtende Farben, kraftvolle Pinselstriche. Motive, wie im Rausch auf die Leinwand gebannt. Bilder, die das Innerste des Betrachters berühren. Vincent van Gogh. Der Geniale, Verzweifelte, Besessene, Suchende, Mythos. Postimpressionist und Wegbereiter für die Fauves und die Expressionisten, der gerüchtehalber während Lebzeiten nur ein einziges Bild verkaufen konnte, und das blieb innerhalb der Familie bei seinem Bruder und treuen Unterstützer Theo. Heute erzielen seine Gemälde auf Auktionen Höchstpreise. Ein Verdienst, den man zweifelsohne Johanna van Gogh-Bonger zusprechen muss, der Frau von Vincents Bruder Theo, die nicht locker ließ und dafür sorgte, dass 1901 die Galeristen Bernheim-Jeune van Gogh eine große Ausstellung widmeten und damit Wegbereiter für seinen Erfolg wurden. Dieser außergewöhnlichen Frau widmet sich Caroline Cauchi in ihrem Roman „An der Seite Van Goghs“ mit großem Sachverstand und eingehender Recherche. Im Wesentlichen bezieht sie die zugrunde liegenden Informationen aus dem umfangreichen Briefwechsel zwischen Vincent und seinem Bruder Theo und füllt diese mit fiktionalen Geschehnissen auf. Dies vermittelt zum einen ein sehr interessantes Bild über die Frauen im Kunstbetrieb, die mehr sein wollen als bloße Musen der Maler, zum anderen aber nimmt sie uns auch mit in die Pariser Künstlerszene mit ihren schillernden Vertretern wie Auguste Rodin, Camille Claudel und Paul Gaugin. Und sie zeigt uns die verschiedenen Facetten der Persönlichkeiten Van Goghs, ein Einzelgänger, der nicht dafür geschaffen ist, sich in dieser Szene wohl zu fühlen, sondern damit zufrieden ist, wenn ihm seine Staffelei und seine Farben zur Verfügung stehen. Ein schillernder, flirrender, lebendiger und dabei doch informativer Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.

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An der Seite van Goghs

von Caroline Cauchi

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