This work, published in 1901, is the culmination of a lifetime of research and contemplation in which Richard Maurice Bucke (1837-1902) expounds his theory of the development and evolution of consciousness in living things. He uses his own experiences, those of contemporaries such as Tennyson, and of historical figures such as Francis Bacon, as evidence for moments of higher consciousness and intellect known as 'cosmic consciousness'. Bucke's theory is of three states of progressive consciousness, attained through evolution. The Simple Consciousness of animals, Self Consciousness of man to understand his place in the universe, and Cosmic Consciousness, where man might grow to understand the life and order of the cosmos. This pinnacle of understanding is a progression assisted by evolution that Bucke hopes will one day come to all men. A thought-provoking book at any time, full of optimism for the intellectual future of the human race.
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Raumzeitreisender
aus Ahaus
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20.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Jenseits des Ich-Bewusstseins
Bei diesem Buch aus dem Jahr 1901 handelt es sich um einen Klassiker der Bewusstseinsforschung. Richard Maurice Bucke beschreibt auf sachliche Art und Weise anhand von historischen Persönlichkeiten ein Phänomen, welches in der Geschichte der Menschheit häufiger aufgetreten ist, den Lauf der Geschichte beeinflusst hat und als "kosmisches Bewusstsein" bekannt ist.
Bucke behandelt das Phänomen der Erleuchtung aus dem Blickwinkel eines Psychologen als einen seltenen, aber klar definierbaren psychisch-geistigen Zustand, der untersucht werden kann. Laut Autor mehren sich die Anzeichen, dass die Menschheit sich auf dem Weg vom Ich-Bewusstsein hin zum kosmischen Bewusstsein bewegt. Das ist eine teleologische These, die für Menschen mit entsprechenden Erfahrungen plausibel sein mag, sich aber nicht naturwissenschaftlich belegen lässt.
Das Phänomen ist seit mehreren tausend Jahren bekannt. Während Bucke keine konkrete Ursache angibt, waren bereits im antiken Eleusis bewusstseinserweiternde Substanzen bekannt, die ekstatische Wirkungen hatten, die Weltsicht veränderten und die kulturelle Entwicklung beeinflussten. [1] Leo Perutz greift das Thema auf und beschäftigt sich in seinem Roman "St. Petri-Schnee" mit Mutterkorn und seinen halluzinogenen Wirkungen. [2]
Während Gerhard Wehr [3] eher einen religiösen Hintergrund sieht, geht es bei Stanislav Grof [4] um Spiritualität. Er versteht es, die Begriffe Religion und Spiritualität sauber voneinander zu trennen. Grof beschreibt holotrope (auf Ganzheit ausgerichtete) Bewusstseinszustände, die die sinnliche Wahrnehmung verändern, heftige Emotionen auslösen und zu Veränderungen in den Denkprozessen führen.
Wesentlich nüchterner fallen die Analysen von Stefan Klein aus. [5] Er erläutert die künstliche Methode der elektromagnetischen Reizung der Schläfenlappen, die zu mystischen (ganzheitlichen) Erfahrungen führt. Es gibt somit reproduzierbare Ursachen für mystische Erlebnisse. Die Interpretation dieser Erlebnisse hängt von den eigenen sozialen Wurzeln ab und ist keine Bestätigung für Religion, eher für Spiritualität. [6]
Ob es in allen genannten Fällen um das gleiche Phänomen geht, welches Bucke ausführlich beschreibt, lässt sich nicht belegen, da es sich um subjektive Erfahrungen handelt. Jedoch ist die Forschung soweit, Auslöser bewusstseinsverändernder Zustände einer objektiven Betrachtung zu unterziehen. Wer sich für Bewusstseinsforschung interessiert, kommt an diesem Klassiker von Bucke nicht vorbei.
[1] Mathias Bröckers: Das sogenannte Übersinnliche
[2] Leo Perutz: St. Petri-Schnee
[3] Gerhard Wehr: Die deutsche Mystik
[4] Stanislav Grof: Kosmos und Psyche
[5] Stefan Klein: Die Glücksformel
[6] Andre Comte-Sponville: Woran glaubt ein Atheist?
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